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	<title>Courrendlin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tschubby am 31. Dezember 2025 um 21:49 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Courrendlin 2026.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Courrendlin.jpg&lt;br /&gt;
| BILD = Vue de Courrendlin.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Aussicht über Courrendlin&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-JU&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Delémont (Bezirk)|Delémont]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Delémont&lt;br /&gt;
| BFS = 6708&lt;br /&gt;
| PLZ = 2830 Courrendlin&amp;lt;br /&amp;gt;2830 [[Vellerat]]&amp;lt;br /&amp;gt;2832 [[Rebeuvelier]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.338893&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.373617&lt;br /&gt;
| HÖHE = 436&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 21.53&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.courrendlin.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Courrendlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Delémont|Distrikt Delémont]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Jura|Jura]] in der [[Schweiz]]. Der frühere deutsche Name &amp;#039;&amp;#039;Rennendorf&amp;#039;&amp;#039; wird heute nicht mehr verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den 1. Januar 2019 fusionierte Courrendlin mit [[Rebeuvelier]] und [[Vellerat]] zur Gemeinde Courrendlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Courrendlin-LBS H1-018725.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli (1910–1996) von September 1955]]&lt;br /&gt;
Courrendlin liegt auf {{Höhe|436|CH}}, 4&amp;amp;nbsp;km südöstlich des Kantonshauptorts [[Delémont]] (Luftlinie). Das [[Haufendorf]] erstreckt sich beidseits der [[Birs]], an deren Ausgang aus der [[Klus (Tal)|Klus]] von [[Choindez]] am Südrand des [[Delsberger Becken]]s, einer breiten Senke im [[Faltenjura]].&lt;br /&gt;
Die Fläche des 11,1&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt im Zentralteil der landwirtschaftlich intensiv genutzten Ebene des Delsberger Beckens. Der gesamte Nordteil der Gemeindefläche wird von der Ebene &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Plaine de Bellevie}}&amp;#039;&amp;#039; eingenommen. Im Westen reicht das Gebiet auf den &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Montchaibeux}}&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|627|CH}}), einen isoliert im Delsberger Becken stehenden Waldhügel. Im Süden umfasst das Gemeindegebiet die Schlucht von Choindez, eine typische, von der Birs herausgearbeitete Jura[[Klus (Tal)|klus]] mit markanten Felswänden, die zum System der &amp;#039;&amp;#039;[[Gorges de Moutier]]&amp;#039;&amp;#039; gehört. Die Schlucht wird im Osten von den &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Rochers du Midi}}&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|870|CH}}) auf dem &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Montchemin}}&amp;#039;&amp;#039;, im Westen von einem steilen, dicht bewaldeten Berg der &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Forêt de la Cendre}}&amp;#039;&amp;#039; (bis {{Höhe|1029|CH}}) flankiert. Dieser Berg gehört zur Falte der [[Jura (Gebirge)|Jurakette]] von &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Le Mont}}&amp;#039;&amp;#039;. Ganz im Süden reicht das Gemeindegebiet bis zur senkrecht aufragenden Kalkrippe der &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Roche Saint-Jean}}&amp;#039;&amp;#039;. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 13 % auf Siedlungen, 41 % auf Wald und Gehölze, 45 % auf Landwirtschaft, und etwas mehr als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Courrendlin gehören die Industriesiedlung Choindez ({{Höhe|460|CH}}) in der Schlucht von Choindez sowie mehrere Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Courrendlin sind  [[Châtillon JU|Châtillon]], [[Rossemaison]], [[Delémont]], [[Courroux]] und [[Val Terbi JU|Val Terbi]] im Kanton Jura sowie [[Crémines]], [[Grandval BE|Grandval]] und [[Roches BE|Roches]] im Kanton [[Kanton Bern|Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1850 || 731&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1900 || 1908&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1910 || 2098&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1930 || 1921&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1950 || 2218&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1960 || 2418&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1970 || 2656&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1980 || 2435&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1990 || 2411&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|2000 || 2435&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-JU|6708}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-JU|TIMESTAMP}}) gehört Courrendlin zu den grossen Gemeinden des Kantons Jura. Von den Bewohnern sind 88,4 % französischsprachig, 5,2 % deutschsprachig und 1,8 % italienischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Courrendlin ist in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts um fast das Dreifache angestiegen. Nach einem vorläufigen Höchststand um 1970 wurde während der Wirtschaftskrise der 1970er-Jahre ein Rückgang um fast 10 % registriert. Seither gab es nur noch geringe Bevölkerungsschwankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Courrendlin hat sich Mitte des 19. Jahrhunderts vom Bauerndorf zur Industriegemeinde entwickelt. Ein wichtiger Arbeitgeber im Dorf ist das Eisenwerk der Firma [[Von Roll]], die 1843 in Choindez gegründet wurde. Weitere Arbeitsplätze gibt es in den Bereichen [[Maschinenbau]] und Kunststoffproduktion. Nördlich des Dorfes in der Ebene befindet sich ein grösseres Kiesabbaugebiet, und ausgangs der Schlucht von Choindez wird in einem bedeutenden [[Steinbruch]] Jurakalkstein abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsmässig gut erschlossen. Sie liegt an der rege befahrenen Durchgangsstrasse von Delémont nach [[Moutier]]. Die 2017 fertiggestellte Autobahn beziehungsweise Autostrasse [[Autobahn 16 (Schweiz)|A16]] schliesst sowohl an das schweizerische Nationalstrassennetz als auch an das französische Autobahnnetz an, sie umfährt östlich das Dorf und die Schlucht von Choindez in einem 3&amp;amp;nbsp;km langen Tunnel. Am 16. Dezember 1876 wurde die Eisenbahnstrecke Delémont–Moutier mit einem Bahnhof in Courrendlin eröffnet, welcher heute jedoch stillgelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Erwähnung findet der Ort im Jahre 866 als &amp;#039;&amp;#039;Rendelana Corte&amp;#039;&amp;#039;. Er gehörte bereits im 9. Jahrhundert zum Grundbesitz der [[Propstei (Kirche)|Propstei]] [[Moutier-Grandval]]. 1179 erschien erstmals der heutige Name Courrendlin, in der folgenden Zeit kamen aber auch die Namen &amp;#039;&amp;#039;Corrandlain&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rellendorf&amp;#039;&amp;#039; (1184), der deutsche Name &amp;#039;&amp;#039;Rennendorf&amp;#039;&amp;#039; (1285), &amp;#039;&amp;#039;Corrandelinim&amp;#039;&amp;#039; (1438) sowie &amp;#039;&amp;#039;Curraldin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Correndlin&amp;#039;&amp;#039; (1461) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Courrendlin behielt auch nach der [[Reformation]]szeit den katholischen Glauben bei. Von 1797 bis 1815 gehörte es zu [[Frankreich]] und war anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible]], ab 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort 1815 an den Kanton Bern zum [[Amtsbezirk Moutier]]. Die Bewohner von Courrendlin votierten in den [[Juraplebiszite]]n stets für die [[Jurafrage|Schaffung des Kantons Jura]]. Als Grenzgemeinde im Amtsbezirk Moutier entschied sich Courrendlin in der Volksabstimmung vom 7. September 1975 für den Kanton Jura, trat 1976 in den Distrikt Delémont über und kam mit diesem am 1. Januar 1979 an den neu gegründeten Kanton Jura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Courrendlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das älteste Gotteshaus auf der Gemarkung Courrendlin ist die Kapelle Saint-Barthélemy, die ausserhalb des Dorfes steht. Sie stammt aus dem 9. Jahrhundert und wurde mehrmals wieder aufgebaut und 1977 renoviert.&lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche Saint-Germain-et-Randoald (benannt nach zwei Märtyrern der Region) wurde 1755 bis 1758 errichtet. Sie enthält eine der schönsten barocken Innenausstattungen des Kantons Jura. Im Jahre 1923 wurde der Kirchturm durch einen Orkan stark beschädigt. Zur Pfarrei Courrendlin gehörten auch Rossemaison, Châtillon und Vellerat.&lt;br /&gt;
* Ein «Gekreuzigter» aus der Kirche von Courrendlin, von [[Martin Hoffmann (Bildhauer)|Martin Hoffmann]] um 1525 geschaffen, befindet sich heute im [[Historisches Museum Basel|Historischen Museum Basel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hmb.ch/de/sammlung/bildwerke/47930-gekreuzigter.html |text=Hoffmanns «Gekreuzigter» von Courrendlin |wayback=20160104170145}} auf der Website des [[Historisches Museum Basel|Historischen Museums Basel]]; abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Dorfzentrum steht die &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Tour de l’Horloge}}&amp;#039;&amp;#039;, ein spätgotischer Gefängnis- und Archivturm mit [[Treppengiebel]]n, der 1697 erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2015-Courrendlin-Paroisse-catholique.jpg|Pfarrkirche&lt;br /&gt;
 2015-Courrendlin-Eglise-reformee.jpg|Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
 2015-Courrendlin-Ecole-secondaire.jpg|Turnhalle und Sekundarschulhaus&lt;br /&gt;
 Choindez Bruecke.jpg|Autobahnbrücke im Ortsteil Choindez&lt;br /&gt;
 2015-Courrendlin-Centre.jpg|Dorfzentrum&lt;br /&gt;
 2015-Courrendlin-Rue-en-Sole.jpg|Wohnsiedlung an der Rue en Solé&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Choindez (Courrendlin), Stahlwerk, Von Roll-Inlandflüge-LBS MH03-0188.tif|Historisches Luftbild vom Stahlwerk &amp;quot;Von Roll&amp;quot; (Choindez) von [[Walter Mittelholzer]] zwischen 1918 und 1937&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Courrendlin}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|2935|Courrendlin|Autor= François Kohler}}&lt;br /&gt;
* [https://www.courrendlin.ch/ Website der Gemeinde Courrendlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Delsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Courrendlin| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
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