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	<title>Cottaer Spitzberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Geschichte */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-03-21T04:05:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=Cottaer Spitzbert - Ansicht von Südwesten (01-2).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Blick von Südwesten auf den Cottaer Spitzberg&lt;br /&gt;
|HÖHE=390.8&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-HN&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Sachsen|Freistaat Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Sächsische Schweiz]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=50/53/56/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=13/58/12/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-SN&lt;br /&gt;
|TYP=[[Kegelberg]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Tephrit]], [[Sandstein]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cottaer Spitzberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 390,8 m hohe [[Tephrit]]kuppe am westlichen Rand der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]]. Seit 1979 steht der Berg wegen seiner geologischen und botanischen Besonderheiten als [[Flächennaturdenkmal]] unter Naturschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der ehemals auch &amp;#039;&amp;#039;Cottaer Spitze&amp;#039;&amp;#039; genannte Berg befindet sich auf der Hochfläche zwischen den Tälern der [[Gottleuba]] im Osten und der [[Bahre (Fluss)|Bahre]] im Westen. Er überragt das unmittelbar an seinen nördlichen Fuß liegende Dorf [[Cotta (Dohma)|Cotta]] und die nähere Umgebung um mindestens 70 Meter und tritt als deutliche [[Landmarke]] im Landschaftsbild in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Entstanden ist der Cottaer Spitzberg durch die [[Intrusion (Geologie)|Intrusion]] von [[Magma|Magmen]] während des [[Tertiär (Geologie)|tertiären]] Vulkanismus in die [[Kreide (Geologie)|kreidezeitlichen]] Sandsteinschichten des [[Elbsandsteingebirge]]s. Nach dem Erkalten bildete sich ein mit einem [[Basalt]]oid ([[Olivingruppe |Olivin]]-[[Augit]]-[[Tephrit]]) ausgefüllter Schlot.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Alexowsky et al.: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte des Freistaates Sachsen 1&amp;amp;nbsp;: 25 000. Erläuterungen zu Blatt 5049 Pirna&amp;#039;&amp;#039;. Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie, 3., neu bearb. Aufl., Freiberg 1997, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Verwitterung des umgebenden Sandsteins und den Erhalt des [[Härtling]]s hat sich die Gestalt des Berges ergeben. In einem weitgehend von [[Metamorphes Gestein|metamorphen Gesteinen]] ([[Elbtalschiefergebirge]]), [[Sandstein]] ([[Elbsandstein]]) sowie [[Granit]], [[Granodiorit]] und [[Gneis]] geologisch geprägten Umfeld stellt der Berg somit eine regionale Besonderheit dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstehungsgeschichtlich zählt er zu einer Reihe vulkanischer Härtlingsgipfel im Umfeld der Sächsischen Schweiz, von denen der [[Stolpen|Stolpener Burgberg]], der [[Wilisch (Berg)|Wilisch]] und der [[Geisingberg|Geising]] die bekanntesten sind. Am Felsgipfel des Spitzberges sind die grauschwarzen Säulen des Gesteins aufgeschlossen. Sie ragen mit etwa 30 m Mächtigkeit nahezu senkrecht empor und wurden im 19. Jahrhundert durch einen Steinbruchbetrieb intensiv genutzt. Erhalten blieb ein Reststück des Gipfels, weil auf diesem 1865 eine Triangulationssäule der mitteleuropäischen [[Gradmessung]] bzw. sächsischen Landesvermessung errichtet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Interessengemeinschaft Nagelsche Säulen, Peter Bien et al.: &amp;#039;&amp;#039;Historische Vermessungssäulen in Sachsen. Eine Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Dresden 2018, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{WdH|9|200–201|Lemma=Cottaer Spitzberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Botanische Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Auch pflanzengeographisch ist der Cottaer Spitzberg bedeutsam. Allerdings hat der Steinbruchbetrieb die Vielfalt der lokalen Pflanzenwelt eingeschränkt. Arten wie das [[Schwertblättriges Waldvöglein|Schwertblättrige Waldvöglein]], die [[Prachtnelke]] oder die [[Borstige Glockenblume]] zählen zu den ehemals vorkommenden, heute aber nicht mehr vorhandenen Arten. Trotzdem stellt der Spitzberg nach wie vor einen botanisch interessanten Lebensraum dar. An der Nordseite befindet sich ein Eichen-Hainbuchenwald (unter anderem [[Winter-Linde]], [[Spitzahorn]], [[Bergahorn]], [[Eschen (Pflanzengattung)|Esche]]) mit eingestreuten Arten wie dem [[Geflecktes Lungenkraut|Lungenkraut]]. Zudem ist der sonnenexponierte Berg auch Lebensraum für einige wärmeliebende Arten wie die [[Bunte Kronwicke]] und das [[Silber-Fingerkraut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dicht unterhalb des Gipfels befindet sich auf der nordwestlichen Seite ein vmtl. mittelalterliches [[Sühnekreuz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suehnekreuz.de/sachsen/cotta.htm#5 Sühnekreuz am Cottaer Spitzberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 wurde für die sächsische Landesvermessung eine [[Königlich-Sächsische Triangulation|Triangulierungssäule]] (Station 2. Ordnung Nr. 57) unmittelbar auf der Felspartie des Gipfels errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1960er Jahre wurde in der Hochzeit des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] an der Ostseite des Berges eine kleine [[Bunker (Bauwerk)|Bunkeranlage]] gebaut. Hierhin sollte sich im Falle eines [[Kernwaffe|Atombombenangriffes]] auf [[Dresden]] die regionale Führung des Landkreises [[Pirna]] flüchten. Auf der Dresden zugewandten Nordseite wurde ein Beobachtungspunkt eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er Jahre wurde unmittelbar östlich des Gipfels ein knapp 26 Meter hoher [[Umsetzer (Funktechnik)|Fernsehumsetzer]] errichtet. Dieser wurde in den 1990er Jahren durch einen höheren Mast ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radiomuseum.org/forum/sender_spitzberg.html?language_id=1 Sender Spitzberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Da dieser statisch ausgelastet war, erfolgte 2019 der Ersatzneubau eines 49 Meter hohen Mastes. Der Mast dient dem Mobilfunk, Rundfunk und weiteren Funkdiensten u. a. für Behörden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neuer Funkturm auf dem Cottaer Spitzberg&amp;#039;&amp;#039;, [[Sächsische Zeitung]] vom 12. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege zum Gipfel ==&lt;br /&gt;
Der Gipfel ist mit einem kurzen Fußweg vom nördlich gelegenen Großcotta (Cotta A) bzw. dem nordöstlich gelegenen Kleincotta (Cotta B) erreichbar. Von Süden ist der Berg über Wanderwege aus [[Berggießhübel]] bzw. Zwiesel erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussicht ==&lt;br /&gt;
Schon von jeher ist der Cottaer Spitzberg ein beliebtes Ausflugsziel, da der in der Spitze unbewaldete Basaltgipfel eine umfassende und nur im Nahbereich teils eingeschränkte Rundumsicht bietet. Bei guten Bedingungen reicht der Blick in Richtung&lt;br /&gt;
* Norden: über [[Pirna]] bis zum [[Lausitzer Bergland]],&lt;br /&gt;
* Nordwesten: über den [[Elbtalkessel]],&lt;br /&gt;
* Westen und Süden: über das [[Elbtalschiefergebirge]] bis zum Kamm des [[Osterzgebirge]]s,&lt;br /&gt;
* Osten: über das Gottleubatal auf die [[Tafelberg]]e der [[Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]] und die Vulkankegel des [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmischen Mittelgebirges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Cotta (1) Oberreit 1821.jpg|Cotta und der Cottaer Spitzberg auf der [[Jakob Andreas Hermann Oberreit|Oberreitschen Karte]] (1821)&lt;br /&gt;
Datei:Cottaer Spitzberg (2) 2006-07-02.jpg|Säulenförmige Absonderung der Füllung des vulkanischen Schlotes am Gipfel&lt;br /&gt;
File:2020-07-18 Cottaer Spitzberg 10.jpg|Aufstieg zum Gipfel&lt;br /&gt;
File:Cottaer Spitzberg Triangulationssäule (01-3).jpg|Triangulierungssäule Nr. 57 (1865) auf dem Gipfel des Cottaer Spitzberges, im Hintergrund sind die Höhenzüge auf dem Kamm des Osterzgebirges erkennbar (2011)&lt;br /&gt;
File:Triangulierungssäule - Cottaer Spitzberg.JPG|Triangulierungssäule Nr. 57 mit neuer Sandsteinabdeckung (2012)&lt;br /&gt;
File:2020-07-18 Cottaer Spitzberg 12.jpg|Der 2019 montierte Sendemast&lt;br /&gt;
File:CottaerSpitzberg.jpg|Das Sühnekreuz unweit des Gipfels&lt;br /&gt;
File:Cottaer Spitzberg Bunker 1.jpg|Zugang zum Führungsbunker nordöstlich des Gipfels&lt;br /&gt;
File:Cottaer Spitzberg Bunker 2.jpg|Zugang zum Beobachtungsbunker nördlich des Gipfels&lt;br /&gt;
File:2020-07-18 Cottaer Spitzberg 13.jpg|Blick nach Südosten ([[Děčínský Sněžník|Hoher Schneeberg]])&lt;br /&gt;
File:2020-07-18 Cottaer Spitzberg 24.jpg|Blick nach Nordwesten in Richtung Dresden&lt;br /&gt;
Datei:Cottaer Spitzberg Blick W (1) 2006-07-02.jpg|Blick nach Westen ([[Dohma|Cotta]] und Ausläufer des [[Osterzgebirge]]s)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|9}} ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/419936/1 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Peter Rölke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Am Rande der Sächsischen Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Reihe Wander- &amp;amp; Naturführer Sächsische Schweiz Band 3. Dresden 2004.&lt;br /&gt;
* Siegfried Störzner: &amp;#039;&amp;#039;Der Cottaer Spitzberg, ein Vergessener in unserer Bergwelt.&amp;#039;&amp;#039; in: Über Berg und Tal (Zeitschrift des [[Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz]]), Heft November 1936, S. 171–174&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Cottaer Spitzberg}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cottaer Spitzberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Sächsischen Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dohma]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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