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	<title>Cottaer Sandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T18:49:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cottaer_Sandstein&amp;diff=1442041&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drucker03: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-12-08T21:50:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dresden, altmarkt west side, relief - d.jpg|thumb|Steinbildhauerisches Relief an der Altmarkt-Westseite in Dresden, Sandstein vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Cotta&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lohmgrund (03).JPG |thumb|Abbau von Cottaer Sandstein im Lohmgrund bei Cotta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palucca campus dresden4.jpg|thumb|Haupteingang der [[Palucca Hochschule für Tanz Dresden|Palucca Hochschule Dresden]], Türgewände in Cottaer Sandstein]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cottaer Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; auch &amp;#039;&amp;#039;Mittelquader&amp;#039;&amp;#039; genannt, findet sich sowohl im [[Elbe|Elbtal]] als auch in zahlreichen Nebentälern. Sein Hauptvorkommen liegt im Westen des [[Elbsandsteingebirge]]s, das sich bis zur böhmischen Grenze hinzieht. Er ist nach dem [[Dohma]]er Ortsteil [[Cotta (Dohma)|Cotta]], einem Abbaugebiet des Steins, benannt. Der Cottaer Sandstein entstand in der [[Kreide (Geologie)|Kreide]], im unteren [[Turonium|Turon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Gesteinsbeschaffenheit ==&lt;br /&gt;
Die Farben dieses [[Elbsandstein]]s können weißlich, grau, graugelblich und bräunlich sein. Im Süden ist der Cottaer Sandstein mittelkörnig und im Norden feinkörnig. Um den Ort Cotta ist das Korn gleichmäßig groß mit 0,1 bis 0,22 Millimeter und nur ganz selten bis 0,3 Millimeter. Das Gestein beinhaltet kleinste Glimmermineralanteile (Glaukonit), [[Tonminerale|tonige]] und kohlige Substanzen. Die Kohlepartikel lagern sich, quer zur Schichtebene betrachtet, in deutlich erkennbaren „Adern“ ab. Diese Schlieren ähneln mitunter [[Marmor]]texturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technischen Werte dieses Natursteins schwanken sehr stark, da die Quarzkörner des Cottaer Sandsteins hauptsächlich [[Kieselsäure|kieslig]] gebunden sind, aber er viele ungleich verteilte Einlagerungen von den Schichtsilikaten [[Illit]] und [[Kaolinit]] besitzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Grunert: &amp;#039;&amp;#039;Der Elbsandstein: Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geologica Saxonica Journal of Central European Geology&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 52/53 (2007).&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Bereichen der kohlig-tonigen Schlieren besteht die Kornbindung überwiegend durch die [[Tonminerale]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heiner Siedel, Jens Götze, Katrin Kleeberg, Gudrun Palme: &amp;#039;&amp;#039;Bausandsteine in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. In: Angela Ehling, Heiner Siedel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bausandsteine in Deutschland. Sachsen-Anhalt, Sachsen und Schlesien (Polen)&amp;#039;&amp;#039;. BGR, Berlin 2011, S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbau ==&lt;br /&gt;
Abgebaut wurde der Stein in [[Dohma]] (Groß-Cotta), [[Bad Gottleuba-Berggießhübel]] in den Ortsteilen Gottleuba und Berggießhübel sowie Langenhennersdorf, des Weiteren in [[Rottwerndorf]], [[Neundorf (Pirna)|Neundorf]] und [[Lohmgrund]] im Süden von [[Pirna]]; ferner in [[Bahretal#Gersdorf|Gersdorf]], [[Bahretal]] (Ottendorf) und im [[Krippenbach]]tal. Der Abbau der [[Elbsandstein]]e ist durch die Aufteilung der Bänke mit wechselnden Stärken und Klüften technisch erleichtert, da die Klüfte senkrecht und die Bänke in etwa rechtwinkelig hierzu anstehen. Dadurch ist es möglich rechtwinkelige Rohstücke zu brechen. Die Mächtigkeit der abbaubaren Sandsteinbänke wechselt von 0,5 bis zu 3 Metern. Die Mächtigkeit des Vorkommens von Cottaer Sandstein schwankt zwischen 50 und 80 Metern.&amp;lt;ref&amp;gt;Dienemann, Burre: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. S. 303.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Verwendung ===&lt;br /&gt;
Früher wurde der bei [[Langenhennersdorf]], [[Berggießhübel]] und Gersdorf gebrochene Sandstein, der dort grobkörniger war, nicht nur zu Bau- oder Steinbildhauerstein, sondern auch zu Mühlsteinen verarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dienemann, Burre: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt; Cottaer Sandstein wird heute (2008) für massive Fenster- und Türumrahmungen, [[Steinbildhauer]]arbeiten und profilierte Steinmetzarbeiten verwendet und dabei vor allem bei Restaurierungen, zum Teil auch für Neubauten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturelle Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Der Cottaer Sandstein hat große kulturelle Bedeutung, denn in der Vergangenheit wurden aufwendige und filigrane [[Steinbildhauer]]arbeiten und formenreiche Bauzier häufig aus diesem Naturstein auch überregional verwendet und geformt, da der Cottaer Sandstein wegen seiner leichten Formbarkeit ein beliebter [[Werkstein]] der Steinbildhauer ist. Für die Steinbildhauerarbeiten werden äußerst feinkörnige Werkstücke ausgewählt. Der Cottaer Sandstein ist bis zum heutigen Tage ein häufig verwendeter Bildhauerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbaut wurde der Cottaer Sandstein als Bauwerkschmuck in [[Dresden]] an [[Dresdner Zeughaus|Zeughaus]] und [[Zwinger (Dresden)|Zwinger]], in Leipzig an [[Reichsgerichtsgebäude]] und Börse und am [[Hamburger Rathaus]], in [[Berlin]] an der früheren [[Universität der Künste Berlin|Berliner Hochschule für bildende Künste]], am [[Berliner Stadtschloss]] für die Bauplastik, an der [[TU Berlin|Technischen Hochschule Berlin]], am [[Pergamonmuseum]] und am [[Kaufhaus des Westens#Nationalsozialismus: Enteignung von Tietz und Beschädigungen|Warenhaus Tietz]] (heute KaDeWe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Kunsthistorische Verwendung von Cottaer Stein&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Leipzig Reichsgericht.jpg|Reichsgerichtsgebäude in Leipzig&lt;br /&gt;
Bild:Dresden Zwinger.jpg|Dresdner Zwinger&lt;br /&gt;
Bild:Berlin tu-berlin main-building 20050214 p1000596.jpg|TU Berlin&lt;br /&gt;
Bild:Berlin UdK Fasanenstraße.jpg|Universität der Künste Berlin, Fasanenstraße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Sandsteine]]&lt;br /&gt;
* [[Postaer Sandstein]]&lt;br /&gt;
* [[Reinhardtsdorfer Sandstein]]&lt;br /&gt;
* [[Wehlener Sandstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Dienemann, Otto Burre: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine Deutschlands und ihre Lagerstätten mit Ausnahme der Kohlen, Erze und Salze.&amp;#039;&amp;#039; Enke-Verlag, Stuttgart 1929. &lt;br /&gt;
* Siegfried Grunert: &amp;#039;&amp;#039;Der Elbsandstein: Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geologica Saxonica Journal of Central European Geology&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 52/53 (2007), S. 143–204 ([https://www.zobodat.at/pdf/Geologica-Saxonica_52-53_0003-0022.pdf Digitalisat, zobodat.at]; PDF; 609&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--*[http://www.steinmetz-potsdam.de/steinlexikon/sandsteine/elbsandstein/cottaer/cottaer.htm Abbildungen von Cottaer Sandstein]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[http://www.sandsteine.de/content.php?th=nav_3_0_0&amp;amp;lang=de Technische Werte des Cottaer Sandsteins]&lt;br /&gt;
*[http://www.geodienst.de/elbsandstein.htm Informationen zum Elbsandstein]&lt;br /&gt;
*[http://www.natursteinonline.de/steinsuche/handelsnamensuche/detailseite/user_dnsadatenbank_pi1/cotta-bh.html Oberfläche des Cottaer Sandsteins (Bildhauerqualität)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Kreide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbsandstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Kreide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
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