<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Cosul</id>
	<title>Cosul - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Cosul"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cosul&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T08:27:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cosul&amp;diff=2288533&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw-Quelle; Fläche; Einleitung; Weblinks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cosul&amp;diff=2288533&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-23T18:35:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw-Quelle; Fläche; Einleitung; Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Cosul&lt;br /&gt;
| Alternativname = Kózły&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Großpostwitz&lt;br /&gt;
| Ortswappen = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51/7/19.893283/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 14/28/16.103668/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe = 303 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche = 2.008&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141472 |titel=Gemarkung Cosul, Gemeinde Großpostwitz |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Großpostwitz}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Großpostwitz|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Großpostwitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1936&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = &lt;br /&gt;
| Lagekarte = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Großpostwitz Cosul Aerial.jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cosul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{wenS}} {{Audio|Kózły.ogg|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kózły&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, ist ein [[Dorf]] in der [[Oberlausitz]] und seit 1936 ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Großpostwitz]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Bautzen]]. Der Ort zählt zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Waldhufendorf]] befindet sich südöstlich von [[Bautzen]] im [[Lausitzer Bergland]]. Cosul erstreckt sich in einer Südhanglage vom Tal des Cosuler Wassers bis auf den 334,1&amp;amp;nbsp;m hohen Cosuler Berg. Überragt wird das Dorf im Nordosten vom 431,9&amp;amp;nbsp;m hohen [[Drohmberg]], im Norden von der 412,4&amp;amp;nbsp;m hohen [[Schmoritz]], im Osten vom 514&amp;amp;nbsp;m hohen [[Hromadnik]] und im Südosten vom 402,2&amp;amp;nbsp;m hohen Herrnsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kózły.jpg|mini|Blick auf Cosul von Südwesten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansiedlung ist wahrscheinlich eine slawische Gründung. Der [[Ortsname]] leitet sich vermutlich von „kosy“ (schräg bzw. schief) her, andere Deutungen gehen von „koza“ (Ziege) oder „kózlo“ (Zickel) aus. Möglicherweise lag der ursprüngliche Siedlungskern im Niederdorf am Bach, an den während der Kolonisationszeit das Oberdorf als Waldhufendorf angelegt worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1419 wurde der Ort „Coßelaw“ genannt, weitere spätere Schreibweisen waren unter anderem „Kosel“, „Cosel“ „Cosula im Gebirge“ und „Cosel im Gebirge“. 1526 verkaufte die Familie von Nadelwitz zusammen mit dem Gut [[Köblitz (Cunewalde)|Köblitz]] auch „Cosula“ an die Familie von Grisslau auf [[Crostau]]. Caspar und Peter von Grisslau mussten 1451 Teil ihrer Einnahmen aus Cosul wegen Schulden an das [[Dom St. Petri (Bautzen)|Bautzener]] [[Domkapitel]] verkaufen. 1547 kaufte Peter von Kopperitz auf Weigsdorf „Kosul“ und Köblitz von den Grisslau. Vermutlich handelte sich dabei nicht um das gesamte Dorf, sondern lediglich um einen Anteil. Am nördlichen Waldsaum des Herrnsberges befand sich ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] des [[Rittergut]]es Weigsdorf, das gelegentlich als [[Freigut (Rechtsgeschichte)|Freigut]] aufgeführt wurde. Ein weiterer Teil von Cosul gehörte 1552 zusammen mit dem Vorwerk [[Nadelwitz]] Melchior Rosenhayn. Der Bautzener Rat kaufte am 12.&amp;amp;nbsp;September 1588 von Christoff von Haugwitz auf [[Putzkau]] für 1300 Taler dessen Anteil an Cosul. Das Dorf war damit in einen Bautzener Ratsanteil, einen Domstiftsanteil und den Anteil der Landvogtei dreigeteilt. 1597 verkaufte der Bautzener Rat „Khosell“ für 1300 Taler an Johann Schonborn. Aus dem Bautzener Kaufbuch geht hervor, dass der Rat auch weiterhin einen Anteil an Cosul hielt; 1604 kauften sich Cosuler Ratsuntertanen von den Hofediensten frei. Der Ort unterlag ab dem 17. Jahrhundert dem Mühlzwang der [[Hainitz]]er Mühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Steuererhebung von 1748 waren aus „Cosula im Gebürge“ zwei Großbauern, zwei [[Halbbauer|Halbhüfner]], sieben Klein[[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|gärtner]] und sieben Klein[[häusler]] dem Rat, ein Großbauer und zwei Großgärtner dem Rentamt auf der [[Ortenburg (Bautzen)|Ortenburg]] sowie jeweils ein Halbhüfner und Großgärtner dem [[Domstift Bautzen|Domstift]] abgabenpflichtig. Im Jahr 1777 bestand das Dorf aus neun [[Besessene Mann|Besessenen]], elf Gärtnern und zwölf Häuslern. Im Jahr 1783 waren noch alle Häuser von Cosul mit Stroh gedeckt. 1834 hatte das Dorf 110 Einwohner. Am 27.&amp;amp;nbsp;April 1838 brannten 20&amp;amp;nbsp;Häuser nieder. In den seit der Mitte des 19. Jahrhunderts östlich von Cosul betriebenen Granodioritbrüchen verdienten sich die kleinen Landwirte des Ortes ein Zubrot. 1881 und 1902 kam es erneut zu Großbränden. 1936 wurde Cosul nach Großpostwitz eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 175 Einwohnern; davon waren 146 [[Sorben]] (83 %) und 29 Deutsche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Cosul lag damals am südlichen Rand des geschlossenen sorbischen Sprachgebietes. Mittlerweile ist die sorbische Sprache im Ort weitgehend aus dem Alltag verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|12|160}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cosul/Kózły}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Cosul}}&lt;br /&gt;
* [https://www.grosspostwitz.de/ortsteile/cosul &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Cosul&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Großpostwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Großpostwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großpostwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im sorbischen Siedlungsgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhufendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
	</entry>
</feed>