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	<title>Cospuden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:07:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cospuden&amp;diff=659641&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Polarlys: Bild ergänzt</title>
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		<updated>2024-08-26T22:09:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Topographische Karte der Umgegend von Leipzig (1863) - Cospuden.jpg|mini|hochkant=1.5|Cospuden auf einer Karte von 1863]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cospuden Karte 1913.jpg|mini|hochkant=1.5|Cospuden auf einer Karte um 1913]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cospuden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Ortsteil von [[Markkleeberg]]. Er musste 1974 dem [[Kohle|Braunkohleabbau]] im Leipziger Südraum weichen. Nach ihm wurde der später künstlich durch Flutung des Tagebaugeländes entstandene [[Cospudener See]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name der an dem Flüsschen [[Batschke]] gelegenen Siedlung war auf &amp;#039;&amp;#039;Heinricius de Kozebude&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen, der 1216 Besitzer des Guts wurde. Die Gutsbesitzer wechselten im Laufe der Jahrhunderte häufig. Nach den Rittern Pflugk (siehe [[Volkmarsdorf]] und [[Windorf (Leipzig)|Windorf]]) und Dieskau gehörte es im 18. Jahrhundert den Familien von Schletter und von Ponickau, Mitte des 19. Jahrhunderts der Familie Weidlich und ab 1893 deren Tochter Clara Vollsach. In der [[Bauernkantate]] von [[Johann Sebastian Bach]] aus dem Jahre 1742 wird Cospuden zusammen mit [[Knauthain]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1599 wurde durch Otto von Dieskau eine [[Papiermühle]] errichtet, die für die Produktion aller sächsischen [[Büttenpapier|Kanzleibütten]] verantwortlich war. Cospuden gehörte bis 1856 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Kreisamt Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1875 gehörte Cospuden zur [[Amtshauptmannschaft Leipzig]]. 1875 war Cospuden zu [[Gautzsch]] gehörig, mit dem es 1934 zur Stadt Markkleeberg kam. Wegen des Braunkohlevorkommens im Siedlungsgebiet Cospuden / Zöbigker mussten die Einwohner bis 1974 ihre Heimat verlassen. Sie siedelten in andere Ortsteile Markkleebergs oder nach [[Leipzig]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cospuden Ansichtskarte.jpg|mini|Gasthof und Herrenhaus Cospuden, um 1900]]&lt;br /&gt;
Aus dem [[Tagebau Cospuden]] wurde ab 1981 durch Nordschwenkung des [[Tagebau Zwenkau|Tagebaus Zwenkau]] Braunkohle gefördert. Außer der Siedlung Cospuden, die 1974 dem Abriss aufgrund des voranschreitenden Braunkohlentagebaus zum Opfer fiel, verschwanden das [[Gut Lauer]], das Auenschutzgebiet Bistum und Oberes Holz und Abschnitte der [[Batschke]] von der Landkarte. Die Förderleistung des Tagebaus war gemessen an der enormen Umweltzerstörung gering, weshalb sich nach der [[Wende (DDR)|politischen Wende 1989/90]] breiter Widerstand gegen eine Fortführung der Braunkohleförderung formierte. Am 11. Januar 1990 wurde die Bürgerinitiative &amp;#039;&amp;#039;Stoppt Cospuden&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die am 18. März 1990 einen [[Sternmarsch]] zum Tagebau organisierte. An ihm nahmen über 10.000 Menschen teil. Infolgedessen wurde am 20. April 1990 der Regelbetrieb des Tagebaus eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tagebaurestloch wurde zwischen 1993 und 2000 mit Wasser aus den Tagebauen Zwenkau und [[Tagebau Profen|Profen]] geflutet. Im Jahre 2000 wurde der See dann feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Der entstandene [[Cospudener See]] wurde zum Naherholungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|5|90|Cospuden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/16/00/N |EW=12/19/52/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Markkleeberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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