<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Cort%C3%A9bert</id>
	<title>Cortébert - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Cort%C3%A9bert"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cort%C3%A9bert&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T09:49:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cort%C3%A9bert&amp;diff=231353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tschubby am 31. Dezember 2025 um 21:17 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cort%C3%A9bert&amp;diff=231353&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-31T21:17:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Cortébert 2026.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Cortébert COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = 2018-Cortebert.jpg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Berner Jura|Berner Jura]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Berner Jura&lt;br /&gt;
| BFS = 0433&lt;br /&gt;
| PLZ = 2607 Cortébert&amp;lt;br /&amp;gt;2608 [[Montagne-de-Courtelary (Courtelary)|Montagne-de-Courtelary]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.19067&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.10712&lt;br /&gt;
| HÖHE = 680&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 14.75&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = [[Manfred Bühler]] ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]])&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.cortebert.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cortébert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Verwaltungskreis Berner Jura]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Bern|Bern]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Cortébert liegt auf {{Höhe|680|CH}}, 12&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Biel/Bienne|Biel]] (Luftlinie). Das Haufendorf erstreckt sich im östlichen Teil des [[Jura (Gebirge)|Juralängstals]] [[Vallon de Saint-Imier]] beidseits des Flusslaufs der [[Schüss]] ({{frS|Suze}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 14,8&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des breiten Talbeckens des Vallon de Saint-Imier. Den zentralen Teil nimmt die rund 500&amp;amp;nbsp;m breite Talniederung der Schüss ein. Im Norden reicht das Gebiet auf die [[Antiklinale]] der [[Montagne du Droit]] (bis {{Höhe|1210|CH}}). Nach Süden erstreckt sich Cortébert auf die Höhe der [[Chasseral]]-Kette, auf der mit {{Höhe|1400|CH}} der höchste Punkt der Gemeinde erreicht wird. Auf dem Scheitel der Chasseral-Kette wurde das harte Deckgestein aufgebrochen und wegerodiert, wodurch im Laufe der Jahrmillionen ein nördlicher und ein südlicher Kamm entstanden. Dazwischen befindet sich ein Antiklinaltal, das bereits bis auf die nächste harte Gesteinsschicht ausgeräumt ist. Dieses Gewölbe bildet zwischen den beiden äusseren Kreten einen dritten Kamm. An der Nordflanke der Chasseral-Kette hat der Bach &amp;#039;&amp;#039;Grabe&amp;#039;&amp;#039;, der bei Cortébert in die Schüss mündet, das tiefe Erosionstal &amp;#039;&amp;#039;Chenau de l’Envers&amp;#039;&amp;#039; eingegraben. Auf den breiten Kämmen der Montagne du Droit und der Chasseral-Kette, besonders auf der Hochfläche &amp;#039;&amp;#039;Prés de Cortébert&amp;#039;&amp;#039;, befinden sich ausgedehnte Jurahochweiden mit den typischen mächtigen [[Fichten]], die entweder einzeln oder in Gruppen stehen. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 3 % auf Siedlungen, 47 % auf Wald und Gehölze, 49 % auf Landwirtschaft, und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Cortébert gehören zahlreiche Einzelhöfe, die weit verstreut im Tal und auf den Jurahöhen liegen. Nachbargemeinden von Cortébert sind [[Courtelary]], [[Mont-Tramelan]], [[Corgémont]] und [[Nods BE|Nods]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-BE|0433}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-BE|TIMESTAMP}}) gehört Cortébert zu den mittelgrossen Gemeinden des [[Berner Jura]]s. Von den Bewohnern sind 73,8 % französischsprachig, 18,6 % deutschsprachig und 3,2 % italienischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Cortébert belief sich 1850 auf 326 Einwohner, 1880 auf 871 Einwohner. Seit etwa 1900 pendelt sie stets im Bereich zwischen 600 und 800 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Gemeindepräsident]] ist seit 2015 [[Manfred Bühler]] ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]], Stand 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Cortébert (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den [[Schweizer Parlamentswahlen 2019|Wahlen 2019]] in Prozentpunkten): SVP 48,94 % (+3,93), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 20,79 % (+2,78), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 10,16 % (−4,49), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 6,52 % (+1,36), [[Grünliberale Partei|glp]] 5,36 % (−0,98), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 2,22 % (+1,54), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 1,98 % (−0,17), [[Die Mitte|Mitte]] 1,72 % (−3,69), [[Schweizer Demokraten|SD]] 0,07 % (−0,07).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unruhen von Cortébert:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;«Blutiger Sonntag im Berner Jura».&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 17. März 1980, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16. März 1980 griffen ungehindert 200 wütende Proberner vier Reisecars mit jurassischen Delegierten, die im Hôtel de l’Ours eine Versammlung abhalten wollten, massiv an. Ein Journalist wurde schwer verletzt. Die [[Kantonspolizei Bern]], die unter dem Kommandanten Ernst Spörri stand, blieb untätig. Sie wartete, bis sie vorgehen konnte – nicht gegen die Rechtsbrecher, sondern gegen die Jurassier.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcel Schwander: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch &amp;amp; Welsch, ein Brückenschlag.&amp;#039;&amp;#039; Zytglogge, Bern 1991, S. 102–105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur dank direktem Eingreifen auf die Berner Regierung von Bundesrat [[Kurt Furgler]] konnte Schlimmeres verhindert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Thomi: &amp;#039;&amp;#039;«Starb in Cortébert der Rechtsstaat?».&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Basler Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 18. März 1980 (Kommentar), S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Cortébert war bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein [[landwirtschaft]]lich geprägtes Dorf, daneben gab es einige [[Mühle]]n und Tuchmacherei. Im Jahr 1865 fasste die [[Uhr]]enherstellung mit der Eröffnung der Manufaktur Raiguel Juillard et Cie. (später in Cortébert Watch &amp;amp; Co umbenannt) Fuss in Cortébert. Die Uhrenindustrie verhalf dem Ort ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Mit der [[Quarzkrise|Krise]] in der [[Uhrenindustrie]] ab etwa 1930 schlossen die kleineren Betriebe, und 1962 wurde die Cortébert Watch von Omega SA übernommen. Die Produktion wurde schliesslich in den 1980er Jahren definitiv eingestellt und das Gebäude zu Wohnzwecken umgenutzt. Am Westrand des Dorfes hat sich seit 1990 eine Industrie- und Gewerbezone entwickelt. Auch die Landwirtschaft mit [[Zucht|Viehzucht]] und [[Milchproduktion|Milchwirtschaft]], in den tiefen Lagen auch etwas [[Ackerbau|Acker-]] und [[Obstbau]], spielt noch eine bedeutende Rolle. Auf den Berghöhen gibt es mehrere auf Französisch «métairie» genannte Bergwirtschaften, die sich bei den vereinzelten Bauernhöfen befinden. In diesen typischen Restaurants, die man in der Gegend öfters antrifft, kann der Gast u.&amp;amp;nbsp;a. Bernerplatte, Rösti oder Fondue jurassienne geniessen. Die «métairie» wird in der Regel von der Bauernfamilie parallel zur Landwirtschaft geführt, wobei die Gastwirtschaft nicht die Haupttätigkeit darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsmässig gut erschlossen. Sie liegt an der rege befahrenen Hauptstrasse von [[Biel/Bienne|Biel]] nach [[La Chaux-de-Fonds]]. Am 30. April 1874 wurde die [[Bahnstrecke Biel/Bienne–La Chaux-de-Fonds|Eisenbahnlinie von Biel nach Convers]] mit einem Bahnhof in Cortébert eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Cortébert aus 200 m-Inlandflüge-LBS MH01-004661.tif|mini|Luftbild aus 200&amp;amp;nbsp;m von [[Walter Mittelholzer]] (1925)]]&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes erfolgte 1178 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Cortaibert&amp;#039;&amp;#039;, 1330 erscheint die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Corteber&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname geht wahrscheinlich auf den Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Agibertus&amp;#039;&amp;#039; zurück. Cortébert gehörte zum [[Kloster Moutier-Grandval|Kapitel Moutier-Grandval]], wobei auch das Kloster [[Saint-Imier]] Güter auf dem Gemeindegebiet besass. 1530 wurde die [[Reformation]] eingeführt. Das Dorf gehörte bis 1797 zur [[Herrschaft Erguel]], die dem [[Fürstbistum Basel]] unterstand, wobei auch die Stadt [[Biel/Bienne|Biel]] zeitweise grösseren Einfluss ausübte. Von 1797 bis 1815 gehörte Cortébert zu [[Frankreich]] und war anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible]], das 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden wurde. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort 1815 an den Kanton [[Kanton Bern|Bern]] zum Bezirk Courtelary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Cortébert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im alten Dorfkern südlich der Schüss sind zahlreiche Bauernhöfe und Bürgerhäuser aus dem 16. bis 19. Jahrhundert erhalten. Die reformierte Kapelle auf der Nordseite des Flusses wurde 1902 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2018-Cortebert-Bahnhof.jpg|Bahnhof CFF/SBB&lt;br /&gt;
 2018-Cortebert-College-Administration-municipale.jpg|Schulhaus und Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
 2018-Cortebert-Mehrzweckhalle.jpg|Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
 2018-Cortebert-Kapelle.jpg|Reformierte Kapelle&lt;br /&gt;
 2018-Cortebert-Bauernhaus.jpg|Bauernhaus&lt;br /&gt;
 2018-Cortebert-Bauernhaus-1677.jpg|Bauernhaus (1677)&lt;br /&gt;
 2018-Cortebert-Maison-rurale.jpg|Bauernhaus&lt;br /&gt;
 2018-Cortebert-Baeckerei-Post.jpg|Bäckerei, Post&lt;br /&gt;
Datei:Distanzstein, Cortebert 01 10.jpg|Kilometerstein mit Distanz in Stunden nach Bern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cortébert, Bern|Cortébert}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cortebert.ch/ Website] der Gemeinde Cortébert&lt;br /&gt;
* {{HLS|264|Autor=Anne Beuchat-Bessire }}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0580|Cortébert|Abruf=|Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Berner Jura}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4808813-4|VIAF=242316295}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cortebert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Bern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
	</entry>
</feed>