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	<title>Corpus Medicorum Graecorum/Latinorum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T08:33:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Meier89 am 7. Februar 2022 um 18:47 Uhr</title>
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		<updated>2022-02-07T18:47:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Corpus Medicorum Graecorum/Latinorum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (CMG/CML) war ein Forschungsunternehmen der [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften|Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]], das die erhaltenen medizinischen [[Kodex|Schriften]] der [[Antike]] in [[Altgriechische Sprache|griechischer]] und [[Latein|lateinischer]] Sprache in [[Textkritik|kritischen Editionen]] mit Übersetzungen, Namen- und Wortverzeichnissen herausgibt. Der zeitliche Rahmen reicht vom [[5. Jahrhundert v. Chr.]] bis in die [[Ende der Antike|Ausläufer der Antike]] mit frühbyzantinischen Medizinern wie [[Alexander von Tralleis]], [[Aëtios von Amida]] und [[Paulos von Aigina]]. Das Unternehmen wurde 1907 von [[Hermann Diels]] initiiert. Seinen Abschluss fand es 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bedarf nach einem Editionsunternehmen für die Schriften der antiken Ärzte erwuchs aus der Tatsache, dass sich bis ins 19. Jahrhundert fast ausschließlich Mediziner und kaum [[Philologie|Philologen]] mit den überlieferten Texten beschäftigt hatten. [[Karl Gottlob Kühn]], Professor der Physiologie und Pathologie an der [[Universität Leipzig]], gab von 1821 bis 1833 in zwanzig Bänden das Sammelwerk &amp;#039;&amp;#039;Medicorum Graecorum Opera quae exstant&amp;#039;&amp;#039; heraus, das im Wesentlichen ein Nachdruck der Ausgabe von [[René Chartier]] (1679) ist. Obwohl es in textkritischer Hinsicht überholt ist, stellt es bis heute für viele antike Medizinschriftsteller die einzige moderne Textausgabe dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berliner Altphilologe Hermann Diels fasste im späten 19. Jahrhundert den Plan eines umfassenden Corpus der Medizinschriftsteller der Antike. Nach Rücksprache mit dem dänischen Philologen [[Johan Ludvig Heiberg (Philologe)|Johan Ludvig Heiberg]], der ihm die Unterstützung der [[Königlich Dänische Akademie der Wissenschaften|Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]] in Aussicht stellte, unterbreitete Diels den Plan 1901 der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]], die ihn annahm. Der erste Schritt des Unternehmens war die Erfassung und Katalogisierung sämtlicher Handschriften mit antiken medizinischen Texten im griechischen und lateinischen Original sowie in lateinischen, [[Syrische Sprache|syrischen]], [[Aramäische Sprachen|aramäischen]] und [[Hebräische Sprache|hebräischen]] Übersetzungen. Nach Veröffentlichung des Katalogs (1905/1906) wurde die Arbeit am CMG 1907 mit Zustimmung der dritten Generalversammlung der Internationalen Assoziation der Akademien aufgenommen. Das Projekt wurde von den Akademien in Kopenhagen, Berlin und [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Leipzig]] getragen, wobei die Berliner Akademie federführend war. Das CML, bereits 1905 von der Leipziger Puschmann-Stiftung begonnen, ging in den 40er Jahren in die Hände der Berliner Akademie über. Für die Edition wurden Wissenschaftler aus der ganzen Welt gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Konferenz des Ständigen Ausschusses des CMG 1965 wurde beschlossen, die Editionen künftig nur noch mit englischer, deutscher, französischer und italienischer Übersetzung erscheinen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Mitarbeiter des CMG/L sind unter anderem [[Diethard Nickel]], [[Vivian Nutton]], [[Gotthard Strohmaier]] und [[Max Wellmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 2010 abgeschlossene Projekt findet eine Fortsetzung im gleichzeitig initiierten Langzeitunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Galen als Vermittler, Interpret und Vollender der antiken Medizin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Redaktoren&lt;br /&gt;
* 1907–1930 [[Johannes Mewaldt]]&lt;br /&gt;
* 1930–1945 [[Karl Deichgräber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Arbeitsstellenleiter&lt;br /&gt;
* 1946–1961 [[Konrad Schubring]]&lt;br /&gt;
* 1961–1998 [[Jutta Kollesch]]&lt;br /&gt;
* 1999–2004 [[Diethard Nickel]]&lt;br /&gt;
* 2005–2008 [[Christian Brockmann]]&lt;br /&gt;
* 2009–2010 [[Roland Wittwer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
Im Corpus der griechischen Ärzte sind bisher 62 Bände erschienen, darunter vier Bände im &amp;#039;&amp;#039;Supplementum Orientale&amp;#039;&amp;#039;, das Texte enthält, die nur in Übersetzung in Sprachen des Nahen Ostens erhalten sind. Vom lateinischen Corpus liegen bislang neun Bände vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://cmg.bbaw.de/ Corpus Medicorum Graecorum/Latinorum]&lt;br /&gt;
*[http://cmg.bbaw.de/geschichte Geschichte des Corpus Medicorum Graecorum/Latinorum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchreihe zur antiken Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellenedition]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinhistoriographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meier89</name></author>
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