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	<title>Corps Hubertia München - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Q-ß: /* Träger der Klinggräff-Medaille */ WP:RSV; Enzyklopädische Relevanz nicht erkennbar</title>
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		<updated>2025-08-06T12:19:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Träger der Klinggräff-Medaille: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:RSV&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:RSV (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:RSV&lt;/a&gt;; Enzyklopädische Relevanz nicht erkennbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Studentenverbindung&lt;br /&gt;
|Name=Corps Hubertia München&lt;br /&gt;
|Wappen=Wappen-1.png&lt;br /&gt;
|Zirkel=Zirkel Corps Hubertia München.JPG&lt;br /&gt;
|Hochschulort=[[München]]&lt;br /&gt;
|Hochschule=[[Technische Universität München]], [[Ludwig-Maximilians-Universität]], [[Hochschule München]], [[Universität der Bundeswehr München]]&lt;br /&gt;
|Stiftung=[[14. November]] [[1844]]&lt;br /&gt;
|Verband=[[Kösener Senioren-Convents-Verband]]&lt;br /&gt;
|Farbenstatus=farbentragend&lt;br /&gt;
|Farben=tannengrün-gold-lindgrün&lt;br /&gt;
|Fuchsenfarben=tannengrün-gold&lt;br /&gt;
|Mütze=tannengrüne Tellermütze&lt;br /&gt;
|Gender=Männerbund&lt;br /&gt;
|Mensur=pflichtschlagend (5 Pflichtpartien)&lt;br /&gt;
|Wahlspruch=Necit amicus amor!&lt;br /&gt;
|Waffenspruch=Ensis sit noster vindex!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|&amp;lt;!-- Automatische Erstellung von Burschenbändern: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|B-Percussion1=gold&lt;br /&gt;
|B-Farbe1=Green&lt;br /&gt;
|B-Farbe2=gold&lt;br /&gt;
|B-Farbe3=lime&lt;br /&gt;
|B-Percussion2=gold&lt;br /&gt;
|&amp;lt;!-- Automatische Erstellung von Fuchsenbändern: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|F-Percussion1=gold&lt;br /&gt;
|F-Farbe1=Green&lt;br /&gt;
|F-Farbe2=gold&lt;br /&gt;
|F-Percussion2=gold}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Corps Hubertia München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Studentenverbindung]] im [[Münchner Senioren-Convent]]. Das [[Corps]] ist Mitglied des Münchner Senioren-Convents sowie des [[Kösener Senioren-Convents-Verband]]s (KSCV) und steht zu [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensur]] und [[Couleur]]. Von den Münchner Huberten werden fünf Pflichtpartien abverlangt. Das Corps vereint Studenten und [[Alumni]] der [[Ludwig-Maximilians-Universität]], der [[Technische Universität München|Technischen Universität München]], der [[Fachhochschule München]] und der [[Universität der Bundeswehr München]]. Der Name leitet sich vom [[Hubertus von Lüttich|Heiligen Hubertus]] ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| align=right&lt;br /&gt;
|[[Datei:Hubertia Farben 2.JPG|mini|Couleur des Corps Hubertia München, grüne [[Studentenmütze]], Corpsburschenband in tannengrün-gold-lindgrün, Fuchsenband in tannengrün-gold]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Couleur und Wahlspruch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hubertia Farben 2.JPG|mini|Couleur des Corps Hubertia München, grüne [[Studentenmütze]], Corpsburschenband in tannengrün-gold-lindgrün, Fuchsenband in tannengrün-gold]]&lt;br /&gt;
Hubertia hat die [[Couleur|Farben]] „grün-gold-grün“, wobei der erste Farbstreifen als tannengrün (dunkelgrün), der dritte Farbstreifen als lindengrün (hellgrün) bezeichnet wird. Das Couleurband hat eine goldene Perkussion. Dazu wird eine dunkelgrüne Tellermütze getragen. Die [[Fuchs (Studentenverbindung)|Hubertenfüchse]] tragen ein [[Fuchsenband]] in „tannengrün-gold“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahlspruch lautet &amp;#039;&amp;#039;Nectit amicus amor!&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „Freundschaft verbindet!“), der Waffenspruch &amp;#039;&amp;#039;Ensis sit noster vindex!&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „Das Schwert sei unser Rächer!“). Der Zirkel des Corps Hubertia enthält die Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;H.F.C.V.&amp;#039;&amp;#039; Sie stehen für den Spruch &amp;#039;&amp;#039;Hubertiae fratrum circulus vivat!&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „Es lebe der Kreis der Brüder Hubertia!“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen des Corps Hubertia München enthält einen gevierten Schild mit goldenem Rand. Der obere Teil zeigt in der Draufsicht rechts im Goldstreifen die Corpsfarben mit den Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;N.A.A.&amp;#039;&amp;#039;, den Anfangsbuchstaben des Wahlspruches. Auf der linken Seite sind zwei gekreuzte Schläger mit den Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;E.S.N.V.&amp;#039;&amp;#039;, den Anfangsbuchstaben des Waffenspruches, zu sehen. Der untere Teil zeigt rechts den goldenen Kopf des &amp;#039;&amp;#039;Hubertushirsches&amp;#039;&amp;#039; im grünen Feld, links im goldenen Feld den Zirkel, umschlossen von einer sich in den Schwanz beißenden Schlange ([[Ouroboros]]) als Zeichen der Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründungszeit bis 1910 ===&lt;br /&gt;
Nach der Wiedergründung der erstmals 1807 gegründeten und 1832 geschlossenen [[Aschaffenburg#Forstliche Hochschule|Forstlichen Lehrstätte in Aschaffenburg]] am 19. April 1844 war es nicht zu erwarten, dass die Studenten von der damals allgemeinen Erscheinung, Vereine zu bilden, frei bleiben würden. Durch die strengen Vorschriften der Polizei und Akademiebehörde gegen die Verbindungen wurde der Reiz gerade noch gesteigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 14. November 1844&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Rösler: &amp;#039;&amp;#039;Verdienstvolle Aschaffenburger &amp;quot;Forstpolacken&amp;quot; jenseits der weiß-blauen Grenze&amp;#039;&amp;#039;. In: Aschaffenburger Jahrbuch 25 (2006), S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde das Corps Hubertia von den Herren &amp;#039;&amp;#039;Huber&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Link&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pfretzschner&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;von Reder&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Regnier&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sator&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schmidtlein&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stramer&amp;#039;&amp;#039; in [[Aschaffenburg]] (Café Schlink) gestiftet. Die Mehrzahl der Stifter stammte aus [[Franken (Region)|Franken]]. Erst in der Folgezeit entwickelte sich eine Verteilung des Zugangs nach gewissen Stammesherkünften. Außer der Pfalz, waren Oberbayern und Unterfranken Einzugsgebiete des Corps. Am Gründungstag konnten bereits die ersten vier [[Fuchs (Studentenverbindung)|Füchse]], damals Renoncen, aufgenommen werden. Ihre Namen waren &amp;#039;&amp;#039;v. Ebner&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kelber&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;v. Kraft&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Will&amp;#039;&amp;#039;, der Dichter des Bundesliedes. Der erste Festcommers wurde kurz vor Neujahr 1845 in der Uzuberei (heute Wohnhaus Lindenallee 10) abgehalten.&lt;br /&gt;
[[Datei:65. Bundesfest - Corps Hubertia Aschaffenburg.jpg|mini|345x345px|Einladungskarte zum 65. Bundesfest 1909 in Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
Die Beziehung der drei Aschaffenburger Bünder war anfangs von recht wechselnder Art. Meist bildeten zwei einen &amp;#039;&amp;#039;SC&amp;#039;&amp;#039; und feindeten den Dritten an. Am 29. Juni 1856 bildeten &amp;#039;&amp;#039;Hubertia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Arminia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hercynia&amp;#039;&amp;#039; den [[Aschaffenburger Senioren-Convent]]. 1904 ließ die Hubertia von dem Aschaffenburger Bildhauer Karl Kratz im Altstadtfriedhof aus rotem Sandstein ein Jugendstil-Grabmal mit seitlich angeordnetem Sessel errichten. Die monumentale Anlage ist Teil des Ensembles [[Altstadtfriedhof Aschaffenburg|Altstadtfriedhof]] und damit als Baudenkmal gelistet. 1910 wurde die Forstliche Hochschule von Aschaffenburg nach [[München]] verlegt. Aus diesem Anlass hat der Aschaffenburger Stadtmagistrat am 31. Juli 1910 zu Ehren der damaligen und der früheren Angehörigen der Forsthochschule ein Gartenfest auf der Kippenburg veranstaltet. Auch das Corps Hubertia siedelte im Jahr 1910 nach München um. Bereits am 4. November 1910 wurde das Corps in den Münchner SC aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit der zwei Weltkriege ===&lt;br /&gt;
1921 wurde mit [[Corps Hubertia Freiburg]] ein offizielles Vorstellungsverhältnis gegründet. Doch war dieses für beide Teile nicht recht fruchtbar, da es oft sehr schwer war, einen offiziellen Vertreter für ein Semester nach Freiburg zu entsenden. So wurde das Verhältnis 1928 in beiderseitigem Einverständnis wieder gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung der [[Nationalsozialisten]] 1933 war die Aufrechterhaltung eines geregelten Aktivenbetriebs nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Eine zwangsweise Auflösung der Corps war zu erwarten. Im aoBC am 16. Februar 1936 wurde daher unter dem Druck der Verhältnisse das Corps als aufgelöst erklärt, bestand jedoch &amp;#039;&amp;#039;pro forma&amp;#039;&amp;#039; weiter. Ende 1937 wurde die Kameradschaft „Heinrich der Löwe“ gegründet, die Unterkunft auf dem Hubertenhaus fand und der viele der Münchner Huberten beitraten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Erich Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kameradschaften im Bereiche des Kösener SC in den Jahren 1937-1945&amp;#039;&amp;#039;. In: Einst und Jetzt. Jahrbuch des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung 1 (1956), S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben bestand der Verein Alter Huberten weiter. Die vormaligen Aktiven wurden als Altkameraden aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde der Verein Alter Huberten neu gegründet. Das 105. Stiftungsfest zwischen dem 15. und 18. Juli 1949 umfasste bereits wieder den traditionellen Rahmen. Doch war ein Neuanfang in der nach dem Zweiten Weltkrieg noch schwierig, wenn man bedenkt, dass der jüngste [[Philister (Studentenverbindung)|Alte Herr]] 35 und die [[Fuchs (Studentenverbindung)|Füchse]] durchschnittlich 30 Jahre alt waren. 1952 wurde mit dem Bund Alter Tharandter Hercynen ein Freundschaftsverhältnis abgeschlossen und man zog im Jahr 1955 in das neu erbaute Corpshaus in der Hohenstaufenstraße 13. Beim Stiftungsfest im Jahre 1956 wurde 51 Mitgliedern der befreundeten [[Corps Hercynia Tharandt|Hercynia Tharandt]] das Band verliehen. 1962 erhielten es 14 Mitglieder der suspendierten [[Corps Suevia Prag|Suevia Prag]]. Seit 1975 besteht wieder ein offizielles Vorstellungsverhältnis mit dem Corps Hubertia Freiburg, welches 2018 zu einem Freundschaftsverhältnis erklärt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korporationshäuser ==&lt;br /&gt;
Seit 1910 war das Corps Hubertia in München ansässig (Frauenplatz, 1. Stock des Cafés Dall&amp;#039;Armi). Nach dreijähriger Miete des Corpshauses in der Herzog-Rudolph-Straße 7&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Hans Eberhard]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des studentischen Verbindungswesens.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, 1924/25, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;, konnte der Kauf dieses Hauses nach finanziellen Schwierigkeiten im Jahr 1921 möglich gemacht werden. Von 1937 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Haus von der Kameradschaft „Heinrich der Löwe“ genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der starken Zerstörung des Corpshauses im Zweiten Weltkrieg und wegen verkehrsplanerischer Neugestaltung des Viertels wurde ein neues Haus mit großem Garten in Schwabing, in der Hohenstaufenstraße 13 erbaut, welches das Corps im Jahre 1955 bezog und das bis heute den Mittelpunkt des Corpslebens darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Corps Hubertia |url=https://www.corps-hubertia.com/ |titel=Start |werk=Corps Hubertia München |sprache=de |abruf=2025-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 wurde ein Studentenwohnheim hinter dem Corpshausgarten mit neun Studentenzimmern errichtet; die Zimmer tragen die Namen der Gründerväter Hubertias.&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Herzog Rudolph 1.JPG|Obere Ansicht des alten Corpshauses&lt;br /&gt;
Datei:Neues Corpshaus des Corps Hubertia München.jpg|Hohenstaufenstraße 13 in München-Schwabing&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Corps Hercynia Tharandt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hercynia Tharandt (Wappen).jpg|mini|Wappen der Hercynia Tharandt]]&lt;br /&gt;
Das Corps Hercynia wurde am 9. Mai 1932 von den Mitgliedern der an jenem Tag [[Studentenverbindung#Suspension/Vertagung|suspendierten]] Corps Hubertia Tharandt und Saxonia Tharandt gestiftet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.cervidia.de/bund/tharandt |titel=Tharandt |abruf=2020-07-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210917225502/http://www.cervidia.de/bund/tharandt |archiv-datum=2021-09-17 |offline=ja |archiv-bot=2024-11-20 01:26:24 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Farben waren tannengrün-weiß-schwarz mit silberner Perkussion. Die Fuchsen trugen ein weiß-tannengrün-weißes Band mit ebensolcher Perkussion. Die [[Studentenmütze]] war tannengrün. Der [[Wahlspruch#Studentenverbindungen|Wahlspruch]] war „Einigkeit macht stark!“. Der [[Wappenspruch]] war „Keiner taste je ans Schwert, der nicht edel ist und bieder!“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dr.-Ing. Hartmut Fischer |Titel=Handbuch des Kösener Corpsstudenten |Hrsg=Vorstand des Verbandes Alter Corpsstudenten e. V. |Sammelwerk= |Band=2 |Nummer= |Auflage=6 |Verlag=Druck + Verlag Ernst Vögel GmbH München |Ort=Würzburg |Datum=1985 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hercynia wurde am selben Tag in den [[Senioren-Convent]] [[Reception (Corps)|recipiert]]. Die Fusion zwischen den beiden Tharandter SC-Corps erfolgte heimlich hinter dem Rücken des ältesten Tharandter SC-Corps [[Corps Silvania Dresden|Silvania]]. Erst am 28. April 1932 erfuhr sie über ihr Ehrenmitglied Kurt Heinze von der beabsichtigten Fusion. Zu dem Sachverhalt hielt Silvania einen außerordentlichen [[Convent (Studentenverbindung)|Convent]] ab. Sie erklärte sich dazu bereit, ihre Entscheidung von der des Dachverbandes, des Kösener SC-Verbandes, abhängig zu machen und sich dieser unterzuordnen. Die halboffiziell an Silvania herangetragene Möglichkeit, ebenfalls in das durch die Fusion neu entstandene Corps Hercynia einzutreten, wurde sowohl von der Altherrenschaft (Heinze) als auch von den Aktiven unter der Führung von [[Eberhard von Breitenbuch]] kategorisch abgelehnt. Die [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Alten Herren]] Saxonias und Hubertias wurden ebenfalls am selben Tag aufgenommen. Nach der Auflösung des [[Kösener Senioren-Convents-Verband|Hohen Kösener Senioren-Convents-Verbandes]] am 28. September 1935 musste sich das Corps Hercynia am 15. Oktober 1935 unter nationalsozialistischem Druck zwangsauflösen.&amp;lt;ref&amp;gt;K 76 Hercynia Tharandt, in: [[Paulgerhard Gladen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kösener und Weinheimer Corps. Ihre Darstellung in Einzelchroniken&amp;#039;&amp;#039;. WJK-Verlag, Hilden 2007, ISBN 978-3-933892-24-9, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Hercynia betreute seit 1938 mit dem [[Corps Silvania Dresden|Corps Silvania Tharandt]] und der Tischgesellschaft auf dem Burgkeller die [[Kameradschaft (Studentenorganisation)|Kameradschaft]] mit dem endgültigen Namen „Hermann Löns“.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tischgesellschaft auf dem Burgkeller wurde im Wintersemester 1883/84 gegründet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1922 bis 1943 gab das Corps die Hercynen-Blätter heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/587244895 DNB-Nachweis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Altherrenverein wurde am 7. November 1949 reaktiviert. 1950 wurde ein Freundschaftsverhältnis mit dem Corps Saxonia Hannover-Münden geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zwei Jahre darauf wurde ein [[Verhältnisvertrag|Freundschaftsverhältnis]] mit dem Corps Hubertia München geschlossen. Bei dem Traditionstreffen in Laasphe im August 1955 wurde die Fusion mit Hubertia diskutiert. Am 2. Juni 1956 wurde die Auflösung des Traditionsbundes AHC Hercynia in Würzburg endgültig beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vereins.fandom.com/wiki/Corps_Hubertia_Tharandt |titel=Corps Hubertia Tharandt |abruf=2020-08-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim 112. Stiftungsfest der Hubertia München 1956 wurde 61 Tharandter Hercynen das Münchener Hubertenband verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Mantel: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Hubertia&amp;#039;&amp;#039; [München]. 1969.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Altherrenverband der Hercynia Tharandt wurde offiziell am 21. Juli 1956 aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] war an eine Rekonstitution nicht zu denken. Die Verlegung an eine Forsthochschule in [[Westdeutschland]] war aussichtslos. Wie das befreundete [[Pépinière-Corps]] Saxonia an der [[Königlich Preußische Forstakademie Hannoversch Münden|Königlich Preußischen Forstakademie Hannoversch Münden]] war Hercynia zu jung und im Mitgliederbestand zu alt, um die [[Zeit des Nationalsozialismus]] und die [[Deutsche Teilung]] zu überstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neutralität und Demokratie ==&lt;br /&gt;
Das Corps Hubertia hat keine [[Weltanschauung|weltanschauliche]] oder [[Politik|politische]] Ausrichtung. Es enthält sich jeder Beeinflussung der religiösen oder politischen Einstellung seiner Mitglieder. Darin unterscheiden sich die Corps von anderen Studentenverbindungen wie z.&amp;amp;nbsp;B. katholischen Verbindungen oder [[Burschenschaft]]en. Das Corps bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Ordnung. Es erwartet von seinen Mitgliedern, dass sie sich für die Wahrung der demokratischen Rechte einsetzen. Extremismus in jeglicher Hinsicht lehnt es ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aschaffenburg - Grabmal Hubertia.jpg|mini|Grabmal des Corps auf dem Aschaffenburger Altstadtfriedhof]]&lt;br /&gt;
Das Corps Hubertia errichtete für seine Corpsbrüder 1904 ein gemeinschaftliches Grabmal mit Gruft im [[Jugendstil]] auf dem [[Altstadtfriedhof Aschaffenburg]], das heute unter Denkmalschutz steht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aschaffenburg.de/de/Aktuelles/Pressemitteilungen/gross/gb/index_21941.html Homepage der Stadt Aschaffenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grabmal wurde im Jahre 2011 wiederhergestellt, die Inschriften wieder sichtbar gemacht, eine in die Gruft gestürzte Bodenplatte wieder gehoben und zusammengesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jugendstilgrabmal der Hubertia wieder aufgebaut&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] vom 31. Dezember 2011, Seite 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Corps veranstaltet in jedem Sommersemester einen &amp;#039;&amp;#039;Waldpauktag&amp;#039;&amp;#039;, an dem befreundete Münchner Corps teilnehmen und viele aktive Huberten gern die letzte der 5 Mensuren fechten. Jedes Wintersemester findet zudem die traditionelle Dreierkneipe mit [[Corps Cisaria München]] und [[Corps Makaria München]] statt. Diese Dreierkneipe entstand aufgrund von traditionell gefochtenen Pro Patria Suiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Altherrenveranstaltung ist das &amp;#039;&amp;#039;Schlachtfest nach Pfälzer Art&amp;#039;&amp;#039; im März, 14 Tage vor Ostern, an dem auch Alte Herren verschiedenster Corps aus Deutschland und Österreich teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Corps Hubertia seinen Hochschulort wechselte, durfte es sein ursprüngliches Stiftungsdatum nach dem Umzug nach München behalten. Es ist somit ein relativ spät in den [[Münchner Senioren-Convent]] recipiertes Corps, das dennoch in der Gründungsreihenfolge der Münchner Corps weit oben steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Besonderheit in München gilt die Tatsache, dass die [[Charge (Studentenverbindung)|Chargen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bezeichnungen im Gegensatz zu den meisten Kösener Corps in München umgekehrt sind. So wird der [[Senior (Studentenverbindung)|Senior]] mit dem Kürzel &amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039; und der [[Subsenior|Sekretär]] mit dem Kürzel &amp;#039;&amp;#039;xxx&amp;#039;&amp;#039; ausgedrückt. Neben dem Corps Hubertia verwenden auch die anderen Aschaffenburger Corps [[Corps Arminia München|Arminia]] und das in jenes aufgegangenes Corps Hercynia München diese Notation. Des Weiteren hält das erst später in den [[Kösener Senioren-Convents-Verband|KSCV]] recipierte Corps [[Corps Rheno-Palatia München|Rheno-Palatia]] an diesen umgekehrten Chargenbezeichnungen fest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnisse (befreundete Corps) ==&lt;br /&gt;
* [[Corps Hubertia Freiburg]]: befreundetes Verhältnis 2018 (offizielles Vorstellungsverhältnis seit 1975)&lt;br /&gt;
* [[Corps Hercynia Tharandt]]: befreundetes Verhältnis 1952, aufgegangen im Corps Hubertia München 1956&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Nach Geburtsjahr geordnet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Reder]] (1824–1909), Oberst und Dichter, Mitbegründer des Corps&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Karl August Zinn]] (1825–1897), Mediziner, MdR&lt;br /&gt;
* [[Leopold Dippel]] (1827–1914), Botaniker, Hochschullehrer an der TH Darmstadt&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Thoma]] (1867–1921), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Ernst Münch (Forstwissenschaftler)]] (1876–1946)&lt;br /&gt;
* [[Karl Vanselow (Forstwissenschaftler)]] (1879–1969)&lt;br /&gt;
* [[Alfred Hoepffner]] (1880–1970), Förster und Ministerialbeamter&lt;br /&gt;
* [[Peter-Paul Kranz]] (1884–1957), Zahnmediziner und Hochschullehrer in München&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weinkauff]] (1894–1981), erster Präsident des Bundesgerichtshofs&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Mantel]] (1904–1983), Wissenschaftler für Waldbewertung&lt;br /&gt;
* [[Kurt Mantel]] (1905–1982), Forstwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Adalbert Mayer-Heinricy]] (* 1934), Biophysiker&lt;br /&gt;
* [[Rupprecht Bernbeck]] (1916–2003), Sanitätsoffizier, Orthopäde&lt;br /&gt;
* [[Peter Sand]] (* 1936), Umweltrechtler&lt;br /&gt;
* [[Otto Opitz]] (* 1939), Wirtschaftsmathematiker in Augsburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der Studenten- und Schülerverbindungen in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.corps-hubertia.com/ Website des Corps Hubertia München]&lt;br /&gt;
* [https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/ank-die-forstliche-hochschule-aschaffenburg-und-ihre-korporierte-studentenschaft-begleitvortrag-holz-macht-sachen-12-2-2020 Ank: Die Forstliche Hochschule Aschaffenburg und ihre korporierte Studentenschaft (Begleitvortrag „Holz macht Sachen!“, 12. Februar 2020)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste KSCV-Corps}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4614220-4|VIAF=248282018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hubertia Munchen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corps im Kösener Senioren-Convents-Verband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corps in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1844|Corps Hubertia Munchen]]&lt;/div&gt;</summary>
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