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	<title>Cornering (Wirtschaft) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:31:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cornering_(Wirtschaft)&amp;diff=1684257&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter.Pielmeier: /* Beispiele */ weiters Bsp aus dem 19. Jh</title>
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		<updated>2025-11-27T12:05:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beispiele: &lt;/span&gt; weiters Bsp aus dem 19. Jh&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cornering eines Marktes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet im [[Ökonomie|ökonomischen Sinn]] das Erlangen weitgehender Kontrolle über eine [[Ware]] oder ein [[Wertpapier]], ohne jedoch ein [[Monopol]] zu erreichen. Dadurch ist es möglich, den Preis zu bestimmen. Bekannte Beispiele sind [[Microsoft]] (Desktopbetriebssysteme) oder Wal-Mart (Supermärkte in den [[USA]]).&amp;lt;ref&amp;gt;https://financial-dictionary.thefreedictionary.com/Cornering+the+Market&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Markt zu „cornern“, gibt es verschiedene Strategien. Die verbreitetste ist, einen großen Prozentsatz einer angebotenen Ware einer Marktnische aufzukaufen und zu horten. Mit dem Aufkommen des [[Future]]s-Handels ergab sich die Möglichkeit, eine große Anzahl von Futures einer Ware aufzukaufen und sie, nachdem sich der Preis aufgrund der Knappheit erhöht hat, abzustoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Umständen kann das „Cornern“ eine Form der [[Marktmanipulation]] darstellen; im Falle des Wertpapier-„Cornerns“ wäre dies in Deutschland gemäß Artikel 15 der [[Marktmissbrauchsverordnung]] verboten und nach {{§|120|WpHG|buzer}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 Nr.&amp;amp;nbsp;3 und Abs.&amp;amp;nbsp;15 Nr.&amp;amp;nbsp;2 sowie {{§|119|WpHG|buzer}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 des [[Wertpapierhandelsgesetz|WpHG]] zu sanktionieren. Die Marktmissbrauchsverordnung definiert Marktmanipulation in ihrem Artikel 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzungen für den möglichen Erfolg des „Cornerns“ sind ein relativ enger Markt, erhebliche Finanzmittel und eine Warengruppe mit geringen Möglichkeiten der [[Substitutionsgut|Substitution]] durch andere Produkte. In der Geschichte ist eine Reihe von Versuchen des finanziellen „Cornerns“ überliefert. Die meisten scheiterten. Erfolgreicher verlaufen „Cornering“-Versuche, die darauf abzielen, einen möglichst großen Marktanteil und damit eine [[marktbeherrschende Stellung]] zu erlangen. Beispiele sind Microsoft oder [[IBM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Der wohl bekannteste Versuch, einen Markt zu cornern, war die [[Silberspekulation der Brüder Hunt]]. Ab Mitte der 1970er Jahre kauften die Hunts und ihre Partner circa 150 Millionen [[Unze]]n (ca. 5.000 Tonnen) physisches [[Silber]] sowie ca. 200 Millionen Unzen Silber an der Warenterminbörse [[New York Mercantile Exchange|COMEX]] in New York. Der [[Silberpreis]] wurde hierdurch von zwei auf fünfzig [[US-Dollar]] je Unze getrieben, bis die Spekulation 1980 zusammenbrach. Der Preis normalisierte sich kurzfristig; die Gebrüder Hunt gingen [[bankrott]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Großbritannien sind Beispiel aus dem 19. Jahrhundert während der sogenannten „Bycicle Mania“ (Fahrradmanie) überliefert. Es wurden viele neue Fahrradfabriken gegründet. Spekulanten versuchten, durch [[Leerverkauf|Leerverkäufe]] Gewinne zu machen. Die Inhaber der Fabriken waren aber daran interessiert, dass der Preis ihrer Aktien hoch blieb, um neues Kapital aufnehmen zu können. Mehrmals gelang es den Besitzern, fast alle Aktien aufzukaufen und so den Preis zu bestimmen. Die Leerverkäufer mussten zur Erfüllung ihrer Verträge die Aktien zu einem sehr hohen Preis erwerben, was meist zum Bankrott führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=William Quinn, John D. Turner|Titel=Boom and Bust|Verlag=Cambridge University Press|Ort=Cambridge|Datum=2022|ISBN=978-1-108-43165-1|Seiten=130f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktienmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktpsychologie|Borsensentiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter.Pielmeier</name></author>
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