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	<title>Cornelius Gellert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T15:32:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cornelius_Gellert&amp;diff=795227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: Abschnittslink korr.</title>
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		<updated>2021-11-15T08:16:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittslink korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GellertCornelius.jpg|mini|hochkant|Cornelius Gellert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cornelius Gellert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juli]] [[1881]] in [[Kassel]]; † [[30. Dezember]] [[1944]] ebenda) war ein deutscher [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Wirken ==&lt;br /&gt;
Gellert war seit 1906 [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Mitglied in Kassel und von 1908 bis 1919 Mitglied des Parteivorstands der SPD und Mitglied im sozialdemokratischen Bildungsausschuss. Im Jahre 1918 setzte die Kasseler Arbeiterschaft ihn als Stadtkommandanten ein; bis 1919 war er Stadtverordneter für die SPD in Kassel. Er war ein frühes Mitglied des [[Arbeiter-Turn- und Sportbund]]es (ATSB) und von 1906 bis 1919 Kreisvertreter (Vorsitzender) des Kreises Kurhessen-Südhannover (13. Kreis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1918 wurde Gellert vom [[Arbeiter- und Soldatenrat]] Kassel aufgefordert, einen der beiden Kommandantenposten der Kasseler Stadtwehr zu übernehmen. Die Stadtwehr war seit dem 1. Januar 1919 zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung eingerichtet worden und bestand bis 1920. Bei den Vorstandswahlen des 12. Bundesturntages in Leipzig zu Ostern 1919 wurde Gellert zum Vorsitzenden des ATSB gewählt. Er bekleidete dieses Amt bis 1933. Die Wahl machte seinen Umzug von Kassel nach [[Leipzig]] erforderlich. In den Jahren von 1925 bis 1933 war er zusätzlich Vorsitzender der LSI/SASI&amp;lt;!--???--&amp;gt;. Er war ferner Mitglied des Reichsbeirates für Körperliche Erziehung im Reichsministerium des Innern sowie Stadtverordneter in Leipzig; er war auch Mitglied des Aufsichtsrates der Aktiengesellschaft des ATSB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die SPD war er [[Mitglied des Reichstages]] von September 1930 bis Juli 1932 sowie von November 1932 bis März 1933 (jeweils für den Wahlkreis 29 Leipzig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nazizeit ==&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung der [[Arbeiter-Turn- und Sportschule|Bundesschule]] am 23. März 1933 wurde er als Vorsitzender des ATSB entlassen und war arbeitslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1933 kehrte er nach Kassel zurück, wo er politisch überwacht (er unterlag der polizeilichen Meldepflicht) und mehrfach kurzfristig verhaftet wurde. Die NS-Betriebszellenorganisation ließ Gellert nicht mehr in seinem Beruf als Tischler arbeiten, so blieb er über Jahre arbeitslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1939 erfolgte im Zuge der [[Kriegs-Sonderaktion]] die präventive Verhaftung und Unterbringung im [[KZ Sachsenhausen]] in [[Oranienburg]] (Häftling Nr. 2494) bis November 1940 (15 Monate). Nach Interventionen seines Sohnes, der als Soldat in der [[Wehrmacht]] diente, wurde er als gesundheitlich schwer angeschlagener Mann entlassen, aber weiter polizeilich überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember 1944 starb Gellert bei einem Luftangriff auf Kassel an einem Herzinfarkt. Er wurde in [[Martinhagen]] bei Kassel begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiäres ==&lt;br /&gt;
Gellerts Schwester [[Minna Bernst]] (1880–1965), Weißnäherin von Beruf, wurde im März 1919 als eine der sechs ersten Frauen in die 72 Mitglieder umfassende [[Gemeinderat (Deutschland)#Bezeichnungen|Stadtverordnetenversammlung]] von Kassel gewählt und war 1920 eine den Gründerinnen der [[Arbeiterwohlfahrt]] in Kassel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126032262}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126032262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126032262|VIAF=57592831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gellert, Cornelius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gellert, Cornelius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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