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	<title>Cornelius-Bruderschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-14T04:05:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cornelius-Bruderschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennen sich religiöse [[Bruderschaft]]en, die sich speziell der Verehrung des heiligen [[Papst]]es [[Cornelius (Bischof von Rom)|Cornelius]] widmen. Bekannt sind insgesamt 32 Cornelius-Bruderschaften, davon 19 in den [[Niederlande]]n, sieben in [[Deutschland]] und sechs in [[Belgien]]. Meist befinden sie sich in [[Kirchengemeinde|Pfarrgemeinden]], deren Kirche dem heiligen Cornelius geweiht ist. Einige existieren inzwischen nicht mehr, andere dürften angesichts der nachlassenden [[Religiosität]] an Bedeutung verloren haben und vielleicht nur noch wenige Mitglieder aufweisen. Ein anderer Teil ist nur noch [[Schützenbruderschaft]] oder war es von Anfang an, hatte sich aber Cornelius zum [[Schutzpatron]] erkoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die meisten waren oder sind in erster Linie „Gebetsbruderschaften“. So nennt im niederländischen [[Roosendaal]] die Satzung der Bruderschaft folgende Ziele: Die Verehrung des Heiligen zu fördern, durch seine Fürsprache den Segen für die Kinder zu erflehen und Genesung von [[Krampf|Krämpfen]], [[Gicht]], [[Epilepsie]] und Nervenleiden zu erhalten. Den Mitgliedern der Bruderschaft, die [[Beichte|beichteten]], [[Kommunion|kommunizierten]] und an bestimmten Tagen in der Kirche beteten, wurde ein vollkommener [[Ablass]] gewährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Bezeichnung Bruderschaft konnten in einer Anzahl von ihnen auch Frauen und Kinder Mitglied werden. Häufig war der Gemeindepfarrer [[Präses]] der Bruderschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Cornelius-Bruderschaft ist die „St. Cornelius Schützenbruderschaft [[Lamersdorf]]“ im Kreis Düren, die 1421 gegründet wurde. Nicht viel jünger ist die „St. Cornelius-Schützenbruderschaft Dülken-Nette“ von 1460 in Viersen-[[Dülken]], die noch heute (2007) alle vier Jahre ihr großes viertägiges Schützenfest feiert. Die Cornelius-Bruderschaft von [[Straelen]]-[[Broekhuysen]] wurde der örtlichen Überlieferung zufolge um 1500 gegründet; sie besaß früher sogar eine eigene Cornelius-Kapelle. In den Niederlanden wurde in [[Landerd]]-Zeeland um 1540 eine Cornelius-Bruderschaft ins Leben gerufen, die noch heute als Schützengilde fortbesteht. In Belgien entstanden Cornelius-Bruderschaften 1681 in Snaaskerke in der [[Diözese]] [[Tournai]], 1763 in Sint Pieters-Voeren im Bistum [[Lüttich]] und 1768 in Zandvoorde bei [[Ypern]].&lt;br /&gt;
Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen weitere Gründungen hinzu, vor allem in den Niederlanden, wo die Cornelius-Verehrung in dieser Zeit einen neuen Aufschwung nahm. Zu den jüngsten Gründungen zählen die Bruderschaften im belgischen Sint Amands in der [[Provinz Antwerpen]] (1933), im niederländischen [[Reusel-De Mierden|Hooge Mierde]] in der [[Provinz Noord-Brabant]] (1936 bis 1998) und in Deutschland in Monschau-[[Rohren]] im Kreis Aachen. Der 1958 gegründeten „St. Cornelius Schützenbruderschaft Rohren e.V.“ gehörten im Jahre 1994 80 Männer an (bei insgesamt knapp 700 Einwohnern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1970 wurde auf Initiative engagierter Einwohner die „Cornelius-Gesellschaft“ in Neuss-[[Selikum]] gegründet, die es sich zur Aufgabe macht, die Tradition der dortigen Cornelius-Verehrung zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliederzahlen ==&lt;br /&gt;
Die Zahl der Mitglieder in den verschiedenen Cornelius-Bruderschaften war sehr unterschiedlich und schwankte zum Teil stark im Laufe der Zeit. Häufig stammten die Mitglieder nicht nur aus den betreffenden Orten. Da diese oft gleichzeitig [[Wallfahrt]]sstätten waren, ließen sich auch viele [[Pilger]] als Mitglieder einschreiben. Die größte bekannte Mitgliederzahl einer Cornelius-Bruderschaft ist die von [[’s-Hertogenbosch]]-Bokhoven in den Niederlanden. Um 1900 umfasste sie mehr als 22.000 Mitglieder; 1939 noch fast 20.000. Viele ließen dort schon ihre Neugeborenen als Mitglieder aufnehmen. Auch von anderen Orten der Niederlande sind hohe Mitgliederzahlen bekannt: In Roosendaal hatte die 1916 entstandene Bruderschaft zu ihrem Höhepunkt um 1930 schätzungsweise 6.000 Mitglieder. In Etten-Leur in [[Provinz Noord-Brabant|Noord-Brabant]], wo 1913 eine Cornelius-Bruderschaft („Broederschap van den H. Cornelius“) gegründet worden war, umfasste die Mitgliederliste der Jahre 1917–1936 rund 5.000 Personen, 1960 waren es noch rund 1.000 Mitglieder. Die 1897 gegründete Cornelius-Bruderschaft in [[Hulst]]-Lamswaarde hatte 1925 4.607 Mitglieder; im Zeitraum 1963–1981 waren es noch 1.533. Andererseits hatte die 1927 in [[Cranendonck]]-Gastel gegründete Bruderschaft nur 350 Mitglieder, jedoch nur männliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Peter Jan Margry/Charles Caspers: &amp;#039;&amp;#039;Bedevaartsplaatsen in Nederland&amp;#039;&amp;#039;. Amsterdam 1987.&lt;br /&gt;
*Matthias Zender: &amp;#039;&amp;#039;Räume und Schichten mittelalterlicher Heiligenverehrung in ihrer Bedeutung für die Volkskunde. Die Heiligen des mittleren Maaslandes und der Rheinlande in Kultgeschichte und Verbreitung&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage 1973, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.cornelissen.de/cor_ver1.htm Stätten der Cornelius-Verehrung]&lt;br /&gt;
*[https://www.cornelissen.de/cor_ver8.htm Verehrung und Bräuche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bruderschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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