<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Cornelia_Rauh</id>
	<title>Cornelia Rauh - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Cornelia_Rauh"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cornelia_Rauh&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T01:49:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cornelia_Rauh&amp;diff=2152189&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ScheWo: Einstieg aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cornelia_Rauh&amp;diff=2152189&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-01T15:28:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einstieg aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cornelia_Rauh.tif|mini|Cornelia Rauh]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cornelia Rauh (-Kühne)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. März]] [[1957]] in [[Karlsruhe]]) ist eine [[deutsche]] [[Historiker|Historikerin]]. Sie lehrte von 2005 bis 2025 als Professorin für Deutsche und Europäische [[Zeitgeschichte]] an der [[Universität Hannover]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hist.uni-hannover.de/en/institut/personenverzeichnis/rauh?tx_t3luhepv_t3luhepvpershomepage%5Baction%5D=persHomepage&amp;amp;tx_t3luhepv_t3luhepvpershomepage%5Bcontroller%5D=Organisation&amp;amp;cHash=c512cbf46fe96374ec07909d8e582679 Website der Universit-t Hannover, abgerufen am 1. März 2026]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
                                                                                           &lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Cornelia Rauh studierte nach dem Abitur in [[Ettlingen]] Geschichte, Germanistik, Politikwissenschaften und Volkswirtschaft an den Universitäten [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]]. 1982 legte sie das Erste Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (Sekundarstufe II) in den Fächern Geschichte und Germanistik ab und studierte 1983 bis 1985 im Aufbaustudium [[Kommunikationswissenschaft]] an der [[Universität Hohenheim|Universität Stuttgart-Hohenheim]]. Sie [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1989 bei [[Bernhard Mann (Historiker)|Bernhard Mann]] in Tübingen mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Fragmentierte Kleinstadtgesellschaft und Nationalsozialismus: Ettlingen 1918–1939&amp;#039;&amp;#039; zur Dr. phil. Von 1988 bis 2001 war sie dort Wissenschaftliche Angestellte und später Assistentin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte von [[Dieter Langewiesche]]. 2001 [[Habilitation|habilitierte]] sie sich bei Langewiesche mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Zwischen „Weltfreihandel“ und „Autarkiewahn“ – Die Aluminium Industrie AG, ein Schweizer Multikonzern in Hitlers Europa&amp;#039;&amp;#039; und erhielt am 18. Juli 2001 die [[Venia legendi]] für das Fach „Neuere Geschichte“. 2001/2002 vertrat sie Langewiesche, 2003/2004 war Rauh Visiting Fellow am History Department der Princeton University. Vom 1. April 2005 bis zum 31. März 2025 war sie, in der Nachfolge von [[Adelheid von Saldern]], Professorin für Deutsche und Europäische Zeitgeschichte an der Universität Hannover.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hannover-entdecken.de/mission-impossible-die-entnazifizierung-der-deutschen-gesellschaft/ Hinweis auf dem Portal &amp;#039;&amp;#039;Hannover entdecken&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 1. März 2026]&amp;lt;/ref&amp;gt;  2010 lehnte sie den [[Berufung (Amt)|Ruf]] an die [[Universität Bamberg]], Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte unter Einbeziehung der Landesgeschichte, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat zahlreiche Schriften zur Unternehmensgeschichte sowie zum Thema „Bürgertum und Bürgerlichkeit“ im 20. Jahrhundert verfasst. Im Auftrag von [[Siemens]] bearbeitete sie zusammen mit [[Hartmut Berghoff]] die Geschichte des Unternehmens von 1981 bis zum Jahr 2011. Das Manuskript wurde bisher nicht veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.siemens.com/press/de/pressemitteilungen/?press=/de/pressemitteilungen/2012/corporate/axx20121214.htm &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftler untersuchen drei Jahrzehnte Siemens-Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;], Presseinformation, Website der Siemens AG, 17. Dezember 2012, abgerufen am 5. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Hirzel: [http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/tid-28778/wirtschaft-die-lage-war-bedrohlich_aid_882722.html &amp;#039;&amp;#039;„Die Lage war bedrohlich!“&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus|Focus Magazin]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 51 (2012), 17. Dezember 2012, abgerufen am 5. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siemens teilte 2017 mit, dass dies auch nicht mehr geschehen solle&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-1139211&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/siemens-haelt-schmiergeld-studie-unter-verschluss-a-1139211.html |titel=Doch keine Veröffentlichung: Siemens hält Schmiergeldstudie unter Verschluss |autor= |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2017-03-17 |zugriff=2018-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aktuell beforscht sie ethnische Minderheiten, die Stadt im sozialen Wandel der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und Unternehmensgeschichte, besonders Fragen der Korruption.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Berghoff, Cornelia Rauh: [http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/bestechende-grossunternehmen-korruption-rechnet-sich-nicht-12050962.html &amp;#039;&amp;#039;Korruption rechnet sich nicht&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ Online&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rauh bevorzugt den mikrohistorischen Ansatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied des Beirats der Stiftung „Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg“ und der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Ihre Biographie des (NSDAP-)Funktionärs- und Unternehmers [[Fritz Kiehn]] ist als „historiographische Meisterleistung (und) geglücktes Beispiel für die Fruchtbarkeit interdisziplinärer historischer Forschung“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Salewski]]: [http://www.perlentaucher.de/buch/1220.html Rezension]. In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039; 14. Juni 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. „ungewöhnlich einsichtsvolles und kluges Buch über die deutsche Normalität des 20. Jahrhunderts“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Wildt]]: [http://www.zeit.de/2000/47/44438 Rezension]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. November 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgenommen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Habilitationsschrift erhielt 2003 den 1. Preis der [[Gesellschaft für Unternehmensgeschichte]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unternehmensgeschichte.de/?seite=preistraeger Website] der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie belegt anhand der Schweizer Aluminiumindustrie, dass nicht die [[schweizerische Neutralität]] im Zweiten Weltkrieg den Überfall der Wehrmacht auf das Land verhinderte, sondern die Tatsache, dass die Schweiz als Rüstungslieferant, zuverlässiger Transitpartner und funktionierender Devisenhandelsplatz für das NS-Regime wichtig war&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Walther: Rezension. In: &amp;#039;&amp;#039;Tages-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; (Zürich) vom 7. Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Rauhs (aufgrund der staatlichen Durchdringung der Wirtschaft durch das NS-Regime) „politische Unternehmensgeschichte“ zeigt, dass die [[Alusuisse]] mit fortschreitendem Kriegsverlauf zunehmend in den deutschen Rüstungsapparat integriert wurde. Die Arbeit gilt als „wichtiger Beitrag zur in der Schweiz selbst institutionell doch eher schwach verankerten Unternehmensgeschichtsschreibung“&amp;lt;ref&amp;gt;M. Bank: [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-3-12 Rezension]. In: &amp;#039;&amp;#039;H-Soz-u-Kult&amp;#039;&amp;#039;, 2. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
;Monographien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katholisches Milieu und Kleinstadtgesellschaft. Ettlingen 1918–1939.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1991 (zugleich: Dissertation, Universität Tübingen, 1989).&lt;br /&gt;
* mit [[Hartmut Berghoff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fritz Kiehn|Fritz K.]] Ein deutsches Leben im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; DVA, Stuttgart/München 2000 (Kap. 3, 4, 5, 6, 7, 10 u. 11 von C. Rauh-Kühne, Einleitung u. Schluss gemeinsam).&lt;br /&gt;
** ergänzte und vollständig überarbeitete englische Fassung: &amp;#039;&amp;#039;The Respectable Career of Fritz K. The Making and Remaking of a Provincial Nazi Leader, 1885–1980.&amp;#039;&amp;#039; Berghahn, New York/London 2015.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Aluminium für Hitlers Krieg? Zur Geschichte der Alusuisse 1918–1950&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Zeitschrift für Unternehmensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19). Beck, München 2009 (zugleich: Habilitationsschrift, Universität Tübingen, 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Sammelbände&lt;br /&gt;
* mit [[Michael Ruck (Politikwissenschaftler)|Michael Ruck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regionale Eliten zwischen Diktatur und Demokratie. Baden und Württemberg 1930–1952.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1993.&lt;br /&gt;
* mit Thomas Kühne (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Raum und Geschichte. Regionale Traditionen und föderative Ordnungen von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. [Bernhard Mann zum 65. Geburtstag]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 40). DRW, Leinfelden-Echterdingen 2001.&lt;br /&gt;
* mit [[Mathias Beer]], [[Dietrich Beyrau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschsein als Grenzerfahrung. Minderheitenpolitik in Europa zwischen 1914 und 1950.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2009.&lt;br /&gt;
* mit [[Gunilla Budde]], [[Eckart Conze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bürgertum nach dem bürgerlichen Zeitalter. Leitbilder und Praxis seit 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bürgertum.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Bd. 10). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2010.&lt;br /&gt;
* mit [[Dirk Schumann (Historiker)|Dirk Schumann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ausnahmezustände. Entgrenzungen und Regulierungen in Europa während des Kalten Krieges&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 28). Wallstein, Göttingen 2015.&lt;br /&gt;
* mit [[Arnd Reitemeier]], Dirk Schumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kriegsbeginn in Norddeutschland. Zur Herausbildung einer „Kriegskultur“ 1914/15 in transnationaler Perspektive&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 284). Wallstein, Göttingen 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Aufsätze&lt;br /&gt;
Zahlreiche Aufsätze zur Alltags- und Politischen Sozialgeschichte (besonders am Beispiel Ettlingens) im 20. Jahrhundert, zu Zwangsarbeit/Entnazifizierung, zur Unternehmensgeschichte, zum  Wirtschaftsbürgertum und Bürgerlichkeit, zur nationalen Identitätsbildung und der Erinnerungsgeschichte im 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121889092}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hist.uni-hannover.de/en/institut/personenverzeichnis/rauh?tx_t3luhepv_t3luhepvpershomepage%5Baction%5D=persHomepage&amp;amp;tx_t3luhepv_t3luhepvpershomepage%5Bcontroller%5D=Organisation&amp;amp;cHash=c512cbf46fe96374ec07909d8e582679 Cornelia Rauh auf der Website des Historischen Seminars der Universität Hannover, abgerufen am 1. März 2026]&lt;br /&gt;
* {{Clio-Forscherverzeichnis|1465}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121889092|LCCN=nr/93/5351|VIAF=206418635}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rauh, Cornelia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rauh, Cornelia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rauh-Kühne, Cornelia&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Historikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. März 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ScheWo</name></author>
	</entry>
</feed>