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	<title>Cornelia Hesse-Honegger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:12:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cornelia_Hesse-Honegger&amp;diff=2381009&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-02-13T21:59:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen: &lt;/span&gt; Link repariert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cornelia Hesse-Honegger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1944]] in [[Zürich]]) ist eine [[Schweiz]]er [[naturwissenschaft]]liche Zeichnerin sowie [[Bildende Künstlerin|bildende]] und „Wissenskünstlerin“: Ihre [[Insekten]]-Bilder werden international in Museen und Galerien ausgestellt. Sie bewegt sich dabei im Grenzbereich zwischen Kunst und Wissenschaft und will Insekten als Zeugnisse einer schönen und zugleich bedrohten Lebenswelt darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Cornelia Hesse-Honegger ist die Tochter von [[Warja Lavater]] und [[Gottfried Honegger]]. 25 Jahre lang arbeitete sie für das Zoologische Institut der [[Universität Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches und wissenschaftliches Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cinnamon Bug - Corizus hyoscyami.jpg|mini|Zimtwanze (Corizus hyoscyami)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1967 malte Cornelia Hesse-Honegger mutierte Frucht- und Stubenfliegen, die im Labor vergiftet oder bestrahlt worden waren, um [[Mutationszüchtung|Mutationen]] zu erzeugen. Sie wurden für sie „zu Prototypen, zu Visionen einer zukünftigen menschgemachten Naturform. 1968 malte ich die erste [[Wanzen|Wanze]] (Heteroptera), weil ich sie so schön fand.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.z-n-e.info/?root=2&amp;amp;kat=7&amp;amp;id=270&amp;amp;lang=de &amp;#039;&amp;#039;Cornelia Hesse-Honegger – Heteroptera – Bilder einer mutierenden Welt.&amp;#039;&amp;#039;] Porträt auf der Webseite zur Wanderausstellung &amp;#039;&amp;#039;zur nachahmung empfohlen! expeditionen in ästhetik und nachhaltigkeit&amp;#039;&amp;#039; (seit 2009). Abgerufen am 30.&amp;amp;nbsp;Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit diesen ersten Begegnungen mit Insekten und der künstlerischen Auseinandersetzung mit ihnen sammelte und malte sie diese in verschiedenen [[Biotop]]en. Ein Jahr nach der [[Nuklearkatastrophe von Tschernobyl]] begann sie 1987 damit, systematisch Wanzen zu sammeln: in Gebieten, die vom [[Nuklearkatastrophe von Tschernobyl#Kontaminierte Gebiete|Tschernobyl-Fallout]] radioaktiv verseucht worden waren und im Umfeld von [[Atomanlage]]n. Die über 16.000 gesammelten Insekten untersuchte sie mit Hilfe von [[Binokular]]-[[Lupe]]n. Dabei unterschied sie zwischen „[[Morphologie (Biologie)|morphologischen]]“ und „allen Schäden“: Zu den morphologischen Schäden zählte sie [[Fehlbildung|Deformationen]] am Körper wie ungleich lange [[Flügel (Insekt)|Flügel]], fehlende [[Segmentierung (Biologie)|Segment]]e oder Verkürzungen in [[Fühler (Biologie)|Fühler]]n, zusammengewachsene bzw. deformierte [[Abdominalsegment]]e, [[asymmetrisch]]e [[Thorax]]e oder Veränderungen an Beinen und Füssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kategorie „Alle Schäden“ dokumentierte sie morphologische Schäden sowie dunkle Flecken, [[Pigment]]veränderungen, Löcher sowie Material-Fehlbildungen ([[Chitin]]). Die Schädigungsrate in allen untersuchten Gebieten beträgt nach ihren Angaben bei „morphologischen Schäden“ 22 Prozent, bei „allen Schäden“ null Prozent. Um die Schäden vergleichen zu können, sammelte sie pro Untersuchungsstandort 50 oder 65 Wanzen in intakten Biotopen und narkotisierte sie für die äussere Untersuchung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1968 bis 1989 lebte sie in der Nähe von [[Zürich]] und sammelte dort Wanzen, genauso wie in [[Ghana]] und [[Costa Rica]]. Diese intakten Biotope nutzte sie als [[Referenzmaterial|Referenz]]-Biotope, da dort keine Wanze morphologische Schäden aufwies. Während der Feldstudien erstellt sie Farb[[skizze]]n, aus denen sie später im Atelier minutiöse [[Aquarell]]e macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre Untersuchungen kam sie zum Schluss, dass der radioaktive Niederschlag aus Tschernobyl in [[Schweden]] und in der Schweiz morphologische Schäden bei Wanzen, Fruchtfliegen ([[Drosophila]]) sowie Pflanzen verursacht hatte. Von [[Naturwissenschaft]]lern wurden die Aussagen in ihrer 1988 erschienenen Publikation kritisiert: Die durch die Reaktorkatastrophe freigesetzten radioaktiven Stoffen erzeugten in Westeuropa zu geringe Dosen, um morphologische Schäden bei Insekten hervorrufen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Schweizer Kernkraftwerke niedrigere künstliche [[Dosisleistung|Radioaktivitätsdosen]] als der Tschernobyl-Fallout emittierten, folgerte Cornelia Hesse-Honegger, dass Heteroptera in der Umgebung von Schweizer Atomkraftwerken gesund sein müssten. So untersuchte sie 1988 Wanzen und Pflanzen im Umfeld von Schweizer Atomkraftwerken und internationalen Atomanlagen wie [[Sellafield#Kernanlagen|Sellafield]] (England), [[Wiederaufarbeitungsanlage La Hague|La Hague]] (Frankreich), [[Kernkraftwerk Krümmel|Krümmel]] und [[Kernkraftwerk Gundremmingen|Gundremmingen]] in Deutschland, dem [[Kernkraftwerk Three Mile Island]] ([[Pennsylvania]]) sowie dem [[Atomtest]]gelände [[Hanford Site|Hanford]] in den [[USA]]. Aufgrund dieser Studien folgerte sie, dass bereits „normal funktionierende“ [[Atomkraftwerk]]e, [[Wiederaufarbeitung|Aufbereitungs]]- und andere Atomanlagen auch infolge von [[Radioaktivität#Gefährlichkeit|Niedrigstrahlung]] morphologische Schäden bei Wanzen verursachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldstudien in der Schweiz, Europa und den USA legen nach Cornelia Hesse-Honeggers Meinung nah, dass die künstliche Radioaktivität, die durch Atomanlagen in die Umwelt gelangt, eine ernsthafte und zu wenig beachtete Gefahr für Mensch und Umwelt darstellt. Sie setzt sich dafür ein, dass dieses Problem erkannt und unabhängig untersucht wird und dass Alternativen zur Atomenergie gesucht werden. [[Abreicherung|Abgereicherte]] [[Uranmunition]], wie sie im Kosovo und im Irak eingesetzt wurden, muss nach ihrer Meinung endgültig verboten, die betroffene Bevölkerung untersucht und betreut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wissenskunst.ch/de/biographie_3.htm|wayback=20091016233413|text=wissenskunst.ch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben berührt und fasziniert sie die Arbeit mit den Wanzen und sie sieht sie als Beitrag im Bemühen, die Natur zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;[[Nuclear-Free Future Award]]&amp;#039;&amp;#039; 2015, [[Kategorien|Kategorie]] &amp;#039;&amp;#039;[[Aufklärung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Nagel: [https://www.hoerspielundfeature.de/feature-heteroptera-hesse-honegger-100.html &amp;#039;&amp;#039;Heteroptera oder: Vom Sehen-Lernen beim Malen. Die Künstlerin Cornelia Hesse-Honegger&amp;#039;&amp;#039;]. [[Deutschlandfunk]], 29. Januar 2016 und 13. Februar 2026,  {{Webarchiv|url=http://www.deutschlandfunk.de/heteroptera-oder-vom-sehen-lernen-beim-malen-die-kunstlerin.media.cb1e8df929b5e932235bb55a328d92cc.pdf |wayback=20160130094805 |text=Typoskript |archiv-bot=2023-04-04 21:47:43 InternetArchiveBot }}, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hormesis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heteroptera.&amp;#039;&amp;#039; Bildband. Scalo Publishers, 2002.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heteroptera.&amp;#039;&amp;#039; Bildband als [[Deckenband|Hardcover]]. 2003, ISBN 978-3-88243-360-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120956586}}&lt;br /&gt;
* Webseite von Cornelia Hesse-Honegger: [http://www.wissenskunst.ch/ wissenskunst.ch] &lt;br /&gt;
* {{SIKART|4000739|Hesse-Honegger, Cornelia|Autor=Annemie Binswanger}}&lt;br /&gt;
* [https://www.emuseum.ch/people/273/cornelia-hessehonegger/objects Objekte von Cornelia Hesse-Honegger] im e[[Museum für Gestaltung Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120956586|LCCN=nr2003005351|VIAF=79444530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:HesseHonegger, Cornelia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hesse-Honegger, Cornelia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikiraven65</name></author>
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