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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Corioliswaage</id>
	<title>Corioliswaage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:24:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Corioliswaage&amp;diff=869936&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, geschütztes Leerzeichen entfernt, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-03-21T16:25:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, geschütztes Leerzeichen entfernt, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Corioliswaage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coriolis-Durchflusswaage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotorwaage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine Waage bezeichnet, die das Gewicht eines [[Massenstrom]]s unter Ausnutzung der [[Corioliskraft]] misst. Bei den mittels der Corioliswaage gemessenen Massenströmen handelt es sich hauptsächlich um [[Schüttgut]], insbesondere Stäube, Pulver und Mehle, aber auch Granulate und Getreide. Die Corioliswaage ist nicht zu verwechseln mit dem [[Coriolis-Massendurchflussmesser]], der sich mit der Messung von Flüssigkeiten und Gasen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Corioliswaage Schema.png|mini|Schema einer Corioliswaage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Corioliswaage besteht im Wesentlichen aus einem Einlaufrohr, einem von einem [[Motor]] über eine [[Welle (Mechanik)|Welle]] angetriebenem Rotorteller und einem Auslauftrichter. Es gibt unterschiedliche Bauformen, insbesondere was die Zuführung und den Rotorteller angeht. Der prinzipielle Aufbau ist jedoch mit dem hier dargestellten vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zu verwiegende Schüttgut wird durch das Einlaufrohr in die Mitte des Rotortellers geleitet. Der Rotorteller rotiert mit einer festen [[Drehzahl]] und beschleunigt den durch ihn fließenden Massenstrom durch radial angeordnete Flügel. Der Massenstrom verlässt den Rotorteller danach in tangentialer Richtung und gleitet durch den Auslauftrichter in Spiralen aus der [[Waage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur [[Beschleunigung]] des Massenstroms benötigte [[Drehmoment]] wird gemessen und ausgewertet. Es ist proportional zur Menge des geförderten Massenstroms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Messung dieses Drehmoments gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit besteht in der Messung des durch den Motor aufgenommenen Stromes. Aufgrund verschiedener Verlust- und Störeinflüsse ist dieses Verfahren relativ ungenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Motor pendelnd zu lagern und die auf ihn wirkende Kraft mit einem [[Dehnungsmessstreifen]] zu messen. Dadurch erzielt man eine direkte Kraftmessung, muss jedoch die durch die [[Lager (Maschinenelement)|Lagerung]] entstehenden [[Reibung]]seinflüsse in Kauf nehmen. Daher eignet sich dieses Verfahren nur für Massenströme größer als ca. 1 t/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Verfahren können diese Einflüsse durch eine präzise Aufhängung und das Umgehen der Motorlagerung eliminieren und ermöglichen eine Verwiegung von Massenströmen bis in den Gramm-Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Messung von Massenströmen mit der Corioliswaage ist nach oben hin nahezu unbegrenzt. Es wurden bereits Waagen für Massenströme bis 150 t/h realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorteil der Coriolismessung ist die Eliminierung von Reibungskräften. Da Reibungskräfte in [[Radius|radialer]] Richtung entlang der Flügel wirken, gehen sie nicht in die [[tangential]] gerichtete Coriolisbeschleunigung ein. Somit lassen sich Schüttgüter mit schwankenden Produkteigenschaften (zum Beispiel [[Dichte]], [[Viskosität]]) wiegen, ohne dass eine neuerliche [[Justierung]] notwendig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil der Corioliswaage ist ihr breites Einsatzspektrum. Sie eignet sich zur Massenbestimmung sowohl von freifließenden (zum Beispiel [[Granulare Materie|Granulate]], [[Getreide]]) als auch von [[Kohäsion (Bodenmechanik)|kohäsiv]]en, schwerfließenden Schüttgütern (zum Beispiel [[Kohlestaub]], [[Mehl]], [[Kleie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu [[Prallplattenwaage]]n erreicht man kleinere [[Messfehler]] (im Bereich von ca. 0,5 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterentwicklungen haben die Corioliswaage zu einem robusten [[Messgerät]] gemacht, das auch unter Einfluss von [[Vibration]]en und Stößen dieselben [[Genauigkeit]]en liefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteil von Corioliswaagen ist ihr – im Vergleich zu anderen nicht-eichfähigen Waagen – hoher Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird die [[Messung]] des Massenstroms bei einer schlechten Zuführung negativ beeinflusst. Daher sollte auf eine optimale Produktzuführung stets geachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eichung]] von Corioliswaagen ist schwierig, da die in den entsprechenden Eichklassen geforderten Genauigkeiten nicht immer erreicht werden. Dennoch ist dies für bestimmte Eichklassen bereits gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass eine hohe Genauigkeit negative Auswirkungen haben kann, zeigt sich in der Tatsache, dass die Corioliswaage die gesamte durch sie geförderte [[Masse (Physik)|Masse]] wiegt. Folglich wird auch die durch sie strömende [[Luft]] gewogen. Ist der Luftstrom konstant, so kann er durch [[Tarieren]] eliminiert werden. Ein schwankender Luftstrom hingegen führt zu Messfehlern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.friedrich-electronic.de/produkte/wiege-und-dosierechnik/rotorwaage/ Hersteller von Corioliswaagen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waage]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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