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	<title>Corbonod - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Corbonod&amp;diff=784894&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2: Foto in Infobox verschoben; Struktur</title>
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		<updated>2024-06-05T17:05:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto in Infobox verschoben; Struktur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Corbonod&lt;br /&gt;
|armoiries=&lt;br /&gt;
|région=[[Auvergne-Rhône-Alpes]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Ain|Ain]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Belley|Belley]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Plateau d’Hauteville|Plateau d’Hauteville]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes Usses et Rhône|Usses et Rhône]]&lt;br /&gt;
|insee=01118&lt;br /&gt;
|cp=01420&lt;br /&gt;
|longitude=05/49/20/O&lt;br /&gt;
|latitude=45/58/03/N&lt;br /&gt;
|alt mini=253&lt;br /&gt;
|alt maxi=1367&lt;br /&gt;
|siteweb=&lt;br /&gt;
|image=Mairie Corbonod 4.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=[[Mairie]] (Bürgermeisteramt)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Corbonod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|01118}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|01118}}) im  [[Département Ain]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Auvergne-Rhône-Alpes]]. Sie gehört zum [[Kanton Plateau d’Hauteville]] und zum [[Arrondissement Belley]]. Die Gemeindeverwaltung befindet sich im Ortsteil Gignez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Corbonod liegt auf {{Höhe|350|FR}}, oberhalb von [[Seyssel (Ain)|Seyssel]], etwa 16 Kilometer südlich der Stadt [[Bellegarde-sur-Valserine]] und 52&amp;amp;nbsp;km ostsüdöstlich der [[Präfektur (Frankreich)|Präfektur]] [[Bourg-en-Bresse]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich an aussichtsreicher Lage auf einem Plateau am Ostfuß des [[Jura (Gebirge)|Jurakamms]], der sich vom [[Grand Colombier]] nordwärts zum [[Crêt du Nu]] hinzieht, rund 100 m über dem Talboden der [[Rhone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des {{FLdez|FR|01118|2}} km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Rhônetals. Der östliche Gemeindeteil wird vom Plateau von Corbonod eingenommen, das auf durchschnittlich {{Höhe|350|FR}} liegt. Es fällt gegen Osten mit einem Steilhang ab und wird durch die Täler kurzer Seitenbäche der Rhône untergliedert. Die östliche Grenze verläuft entlang der Rhône, die hier in einer offenen Talniederung von Norden nach Süden fließt. Unterhalb von Corbonod wird die Rhône durch eine Talsperre (Barrage de Seyssel) aufgestaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Westen erstreckt sich das Gemeindeareal über den steilen und meist dicht bewaldeten Jurahang bis auf den anschließenden Kamm des Grand Colombier. Aus geologischer Sicht bildet dieser Kamm eine [[Antiklinale]] bestehend aus [[Sedimentgestein|Sedimenten]] der oberen [[Jura (Geologie)|Jurazeit]]. Im Norden wird die Grenze durch das [[Erosion (Geologie)|Erosionstal]] der &amp;#039;&amp;#039;Dorche&amp;#039;&amp;#039; markiert. Oberhalb von rund {{Höhe|1200|FR}} erstrecken sich weite Hochflächen, die überwiegend als Bergweiden genutzt werden. Mit {{Höhe|1363|FR}} wird im Bereich von &amp;#039;&amp;#039;Sur Lyand&amp;#039;&amp;#039; (Aussichtspunkt) die höchste Erhebung von Corbonod erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Corbonod gehören neben dem eigentlichen Ort auch verschiedene Dörfer, Weiler und Gehöfte, darunter (geordnet von Norden nach Süden):&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orbagnoux&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|420|FR}}) südlich des Taleinschnitts der Dorche&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Puthier&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|410|FR}}) auf dem Plateau am Jurafuß&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siland&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|390|FR}}) auf dem Plateau am Jurafuß&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Étranginaz&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|380|FR}}) auf einem Geländevorsprung im Bereich des Vallon de la Combe&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eilloux&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|300|FR}}) am westlichen Talhang der Rhône&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gignez&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|370|FR}}) auf dem Plateau am Jurafuß, größtes Dorf der Gemeinde und Sitz der Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fontaine&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|390|FR}}) auf dem Plateau am Jurafuß&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charbonnière&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|430|FR}}) am unteren Osthang des Grand Colombier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Corbonod sind [[Chanay]] im Norden [[Bassy]], [[Seyssel (Haute-Savoie)]] und [[Seyssel (Ain)]] im Osten, [[Anglefort]] im Süden, [[Arvière-en-Valromey]] im Südwesten sowie [[Haut-Valromey]]  im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Corbonod war bereits während der [[Römerzeit]] besiedelt, worauf verschiedene Funde hinweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buisson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] war Corbonod Teil der Herrschaft Seyssel,&amp;lt;ref name=&amp;quot;philipon&amp;quot; /&amp;gt; doch gab es auf dem heutigen Gemeindeboden auch Grundbesitz, der anderen Herrschaften gehörte. Mit dem [[Vertrag von Lyon]] gelangte das Dorf im Jahre 1601 an Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2014&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 898 || 917 || 884 || 839 || 841 || 898 || 1079 || 1236 || 1296&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=10 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ|FR|01118}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|01118}}) gehört Corbonod zu den kleineren Gemeinden des Départements Ain. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutlich abgenommen hatte, wurden seit Beginn der 1960er Jahre nur noch relativ geringe Schwankungen in der Bevölkerungszahl verzeichnet. Erst in den letzten Jahren erfolgte dank der attraktiven Lage wieder ein Bevölkerungswachstum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cassini&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche Saint-Maurice in Corbonod wurde in [[Gotik|gotischen]] Stilformen erbaut. Von 1721 stammt der damals vor dem Portal neu erbaute Glockenturm. In mehreren Dörfern sind charakteristische [[Backhaus|Ofenhäuser]] zu finden. Bei Siland befinden sich die Ruinen einer mittelalterlichen Burg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Église St Maurice Corbonod 6.jpg|Kirche Saint-Maurice&lt;br /&gt;
TER à Seyssel-Corbonod.JPG|Haltepunkt Seyssel-Corbonod an der [[Bahnstrecke Lyon–Genève]]&lt;br /&gt;
Monument morts Corbonod 4.jpg|Gefallenendenkmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Corbonod war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Noch heute spielt der [[Weinbau]] an den Hängen um Corbonod eine wichtige Rolle als Einnahmequelle der Einheimischen. Die Lagen gehören zu der seit 1942 geschützten [[Appellation d’Origine Contrôlée|Herkunftsbezeichnung]] [[Seyssel (Weinbaugebiet)|Seyssel]] und werden vornehmlich zum Anbau der weißen Rebsorte [[Altesse]] benutzt, die für die Seyssel Stillweine vorgeschrieben ist. Von 23 landwirtschaftlichen Betrieben (Stand 2012) stellen Winzer den größten Teil. Daneben gibt es einige Betriebe des lokalen Kleingewerbes. Mittlerweile hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde gewandelt. Zahlreiche Erwerbstätige sind [[Pendler]], die in den größeren Ortschaften der Umgebung ihrer Arbeit nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft ist verkehrsmäßig recht gut erschlossen. Sie liegt an der [[Route départementale|Departementsstraße]] D991, die von [[Seyssel (Ain)|Seyssel]] nach [[Châtillon-en-Michaille]] führt. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit [[Culoz]] und über den &amp;#039;&amp;#039;Col de la Biche&amp;#039;&amp;#039; mit Brénaz. Der nächste Anschluss an die Autobahn [[Autoroute A40|A40]] befindet sich in einer Entfernung von rund 25 Kilometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der [[Bergwerk|Mine]] Orba abgebaute Schiefergestein wurde von 1964 bis 2011 in [[Reith bei Seefeld]] zu [[Ichthyol]] verarbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;montanhandbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Corbonod befindet sich eine staatliche &amp;#039;&amp;#039;[[Bildungssystem in Frankreich|école primaire]]&amp;#039;&amp;#039; (Grundschule mit eingegliederter [[Vorschule]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;buisson&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=André Buisson&lt;br /&gt;
 |Titel=Carte Archéologique de la Gaule - Ain 01&lt;br /&gt;
 |Verlag=Académie des Inscriptions et Belles-Lettres&lt;br /&gt;
 |Datum=1990&lt;br /&gt;
 |ISBN=2-87754-010-3&lt;br /&gt;
 |Seiten=140&lt;br /&gt;
 |Sprache=fr&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch | BuchID=H5ye2LzvIGcC | Seite=140}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;philipon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=É. Philipon&lt;br /&gt;
 |Titel=Dictionnaire Topographique du Département de l’Ain&lt;br /&gt;
 |Verlag=Imprimerie Nationale&lt;br /&gt;
 |Datum=1911&lt;br /&gt;
 |Seiten=129&lt;br /&gt;
 |Sprache=fr&lt;br /&gt;
 |Online=[http://www.archives-numerisees.ain.fr/data/philippon.pdf archives-numerisees.ain.fr]&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=&lt;br /&gt;
 |Abruf=2014-01-04}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;montanhandbuch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend&lt;br /&gt;
 |Titel=Österreichisches Montan-Handbuch 2013&lt;br /&gt;
 |Datum=&lt;br /&gt;
 |Seiten=41&lt;br /&gt;
 |Online=[http://www.bmwfw.gv.at/EnergieUndBergbau/Montanhandbuch/Documents/MHB2013.pdf bmwfw.gv.at]&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=&lt;br /&gt;
 |Abruf=2014-03-15&lt;br /&gt;
 }} {{Webarchiv|url=http://www.bmwfw.gv.at/EnergieUndBergbau/Montanhandbuch/Documents/MHB2013.pdf |wayback=20140704135849 |text=bmwfw.gv.at |archiv-bot=2019-03-11 03:09:18 InternetArchiveBot }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;cassini&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=10269&lt;br /&gt;
 |titel=Corbonod – notice communal&lt;br /&gt;
 |werk=cassini.ehess.fr&lt;br /&gt;
 |zugriff=2015-06-11&lt;br /&gt;
 |sprache=fr&lt;br /&gt;
 |kommentar=ab 1968 Einwohnerzahlen von [[INSEE]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Belley}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Auvergne-Rhône-Alpes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Rhone]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2</name></author>
	</entry>
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