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	<title>Corbeyrier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Corbeyrier&amp;diff=370948&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MeyerAx: geografische Ergänzung</title>
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		<updated>2024-09-09T12:46:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;geografische Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Corbeyrier&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Corbeyrier 2008.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Corbeyrier COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-VD&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Aigle (Bezirk)|Aigle]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Aigle&lt;br /&gt;
| BFS = 5404&lt;br /&gt;
| PLZ = 1856&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.348614&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.959989&lt;br /&gt;
| HÖHE = 920&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 22.00&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.corbeyrier.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Corbeyrier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im Distrikt [[Aigle (Bezirk)|Aigle]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Waadt|Waadt]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Corbeyrier sign.jpg|mini|links|250px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Corbeyrier-LBS H1-011099.tif|mini|Luftbild (1948)]]&lt;br /&gt;
Corbeyrier liegt auf {{Höhe|920|CH}}, 3,5&amp;amp;nbsp;km nördlich des Bezirkshauptortes [[Aigle VD|Aigle]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich an einem Südhang an der östlichen Talflanke des unteren Rhônetals, am Hang der [[Tour d&amp;#039;Aï]], an aussichtsreicher Lage rund 550 m über der Rhôneebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 22,0&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der [[Waadtländer Voralpen]]. Der südliche Gemeindeteil liegt im Bereich des Wildbaches &amp;#039;&amp;#039;Torrent d&amp;#039;Yvorne&amp;#039;&amp;#039; am Hang von Corbeyrier. Dem Dorf vorgelagert sind die beiden Waldhügel &amp;#039;&amp;#039;Champillon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Châtillon&amp;#039;&amp;#039;. Entlang des Baches reicht das Gebiet bis in die Rebhänge bei Yvorne hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Norden erstreckt sich der Gemeindeboden über den Berggrat mit den Kalkstöcken &amp;#039;&amp;#039;Sex des Nombrieux&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1805|CH}}), &amp;#039;&amp;#039;Sex des Paccots&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1806|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Sex du Parc aux Feyes&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1856|CH}}) auf Alpweiden im Einzugsgebiet der Eau Froide. Dieser Bach bildet die Nordgrenze von Corbeyrier. Hier befindet sich das Naturschutzgebiet Argnaule mit den Bergseen &amp;#039;&amp;#039;Lac Pourri&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lac Rond&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Lac des Nervaux&amp;#039;&amp;#039;. Im Osten verläuft die Grenze über den &amp;#039;&amp;#039;Chaux de Mont&amp;#039;&amp;#039;, auf dem mit {{Höhe|2205|CH}} der höchste Punkt von Corbeyrier erreicht wird, und entlang der Kalkwände von Tour d&amp;#039;Aï und [[Tour de Mayen]]. Ganz im Nordosten reicht das Gebiet über den Passübergang von Ayerne (die Hauptwasserscheide zwischen [[Rhone]] und [[Rhein]]) bis in das Einzugsgebiet des &amp;#039;&amp;#039;Petit Hongrin&amp;#039;&amp;#039;. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 2 % auf Siedlungen, 52 % auf Wald und Gehölze, 36 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 10 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Corbeyrier gehören die Weiler &amp;#039;&amp;#039;Vers-Cort&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|754|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Vers la Crête&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|883|CH}}) unterhalb des Dorfes, &amp;#039;&amp;#039;Vers la Doey&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|970|CH}}) oberhalb des Dorfes, &amp;#039;&amp;#039;Bovau&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1035|CH}}) östlich des Torrent d&amp;#039;Yvorne, &amp;#039;&amp;#039;Luan&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1205|CH}}) in einer Mulde des Torrent d&amp;#039;Yvorne sowie einige Einzelhöfe und Alpsiedlungen. Nachbargemeinden von Corbeyrier sind [[Villeneuve VD|Villeneuve]], [[Roche VD|Roche]], [[Yvorne]], [[Leysin]] und [[Ormont-Dessous]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-VD|5404}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-VD|TIMESTAMP}}) gehört Corbeyrier zu den kleinen Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 93,1 % französischsprachig, 3,8 % deutschsprachig und 1,2 % italienischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Corbeyrier belief sich 1850 auf 269 Einwohner, 1900 auf 264 Einwohner. Danach blieb sie bis 1980 (270 Einwohner) ziemlich konstant. Erst seither wurde ein leichtes Bevölkerungswachstum verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Corbeyrier war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Noch heute haben der [[Weinbau]] (auf einem Gebiet von rund 10 ha oberhalb von Yvorne) sowie die [[Milchwirtschaft]] und [[Viehzucht]] in den Hochlagen einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe (Schreinerei) und vor allem im Dienstleistungssektor vorhanden. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind Wegpendler, die in den grösseren Gemeinden des Rhônetals arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts brachte der aufkommende Tourismus einen wirtschaftlichen Aufschwung. Corbeyrier entwickelte sich zu einem Erholungsort mit mehreren Hotels und Pensionen. Mit dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] erlitt die Hotellerie einen Einbruch. Seit den 1950er Jahren wurden mehrere Hotels in Ferienkolonien und [[Pflegeheim|Pflegeheime]] umgewandelt. Beim Passübergang Ayerne befinden sich einige Übungsanlagen des Militärgebietes Hongrin auf dem Gemeindeboden von Corbeyrier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt abseits der grösseren Durchgangsstrassen an einer Verbindungsstrasse von Yvorne nach Ayerne. Durch einen Postautokurs, der von Aigle nach Corbeyrier verkehrt, ist das Dorf an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1261 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;de Curbiriaco&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Curbirie&amp;#039;&amp;#039; (Ende des 13. Jahrhunderts), &amp;#039;&amp;#039;Corberier&amp;#039;&amp;#039; (1577) sowie &amp;#039;&amp;#039;Corbery&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Corbeyri&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Curbyrie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Corbeyrier gehörte seit dem [[Mittelalter]] den Herzögen von Savoyen. Mit der Eroberung der Herrschaft Aigle durch [[Bern]] im Jahr 1476 gelangte Corbeyrier unter die Verwaltung des Gouvernements [[Aigle VD#Geschichte|Aigle]]. Als Folge eines Erdbebens ereignete sich am 4. März 1584 am Hang oberhalb von Luan ein Bergsturz, der zahlreiche Häuser des Dorfes zerstörte. Mit der Unterstützung von Bern wurde Corbeyrier in der Folgezeit wiederaufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] gehörte das Dorf von 1798 bis 1803 während der [[Helvetik]] zum [[Kanton Léman]], der anschliessend mit der Inkraftsetzung der [[Mediation (Geschichte)|Mediationsverfassung]] im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Aigle zugeteilt. Erst 1828 wurde Corbeyrier, das zur Grosspfarrei Aigle gehörte, eine politisch selbständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Corbeyrier, das zur Kirchgemeinde Yvorne gehört, besitzt seit 1902 eine katholische Kapelle und seit 1908 auch ein reformiertes Gotteshaus.&lt;br /&gt;
* Im ehemaligen [[Artilleriewerk Champillon]] befindet sich das 2011 eröffnete &amp;#039;&amp;#039;Pyromin Museum&amp;#039;&amp;#039;, das erste Museum in Europa für Sprengstoff und Pyrotechnik.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.pyromin.ch/?lang=de Offizielle Website des Pyromin Museums]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.corbeyrier.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Corbeyrier (französisch)]&lt;br /&gt;
* {{HLS|2279|Corbeyrier|Autor=Denyse Raymond}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Vaud/aaville3/corbeyrier.html Luftaufnahmen des Dorfes und seiner Umgebung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Aigle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1235497151|VIAF=2504162422740332460001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corbeyrier| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1261]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MeyerAx</name></author>
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