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	<title>Cora Berliner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schreiben: /* Literatur */ Wikilink</title>
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		<updated>2026-01-29T16:42:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cora Berliner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Januar]] [[1890]] in [[Hannover]]; † [[1942]] vermutlich in [[Vernichtungslager Maly Trostinez|Maly Trostinez]]) war eine deutsche Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin und ein Opfer des [[Holocaust]]. Sie war eine Wegbereiterin der [[Soziale Arbeit|Sozialen Arbeit]], damals Fürsorge genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Emser Str 37 (Wilmd) Cora Berliner.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]] am Haus, Emser Straße 37, in [[Berlin-Wilmersdorf]]]]&lt;br /&gt;
Cora Berliner war das fünfte und jüngste Kind des jüdischen Handelsschuldirektors [[Manfred Berliner]] und dessen Ehefrau Hanna, geb. Dessau. Der Bruder [[Siegfried Berliner (Physiker)|Siegfried Berliner]] war ein Physiker. Ihre Onkel waren [[Emil Berliner|Emil]], [[Jacob Berliner|Jacob]] und [[Joseph Berliner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cora Berliner erhielt die damals für Mädchen ihres Standes übliche Ausbildung. Nach dem extern abgelegten [[Abitur]] an einem Knabenrealgymnasium studierte sie Mathematik und Staats- und Sozialwissenschaften in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], sie [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1916 mit Auszeichnung. Das Thema der Dissertation war „Die Organisation der jüdischen Jugend in Deutschland. Ein Beitrag zur Systematik der Jugendpflege und Jugendbewegung“. Am 23. Februar 1919 wurde sie auf der Liste der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] in die Stadtverordnetenversammlung von [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] gewählt. Bis 1919 arbeitete sie als Angestellte in der Stadtverwaltung Schöneberg, daneben von 1910 bis 1924 beim &amp;#039;&amp;#039;Verband jüdischer Jugendvereine&amp;#039;&amp;#039; als Dezernentin, als Geschäftsführerin und später als Vorstandsvorsitzende in Heidelberg. Dort hielt sie Vorträge zum Thema „Die Sozialbeamtin in der Stadtverwaltung“ 1918. 1919 trat Cora Berliner als Angestellte im [[Reichsministerium für Wirtschaft|Reichswirtschaftsministerium]] in den Staatsdienst. Nach Angaben der [[Vossische Zeitung|Vossischen Zeitung]] vom 4. Januar 1920 war sie erste Frau in einem Reichsministerium. 1923 wurde sie Regierungsrätin und eine der Leiterinnen im [[Reichswirtschaftsamt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 ging sie nach [[London]], als Beraterin in der Wirtschaftsabteilung der deutschen [[Auswärtiges Amt|Botschaft]]. 1930 wurde sie Professorin für [[Wirtschaftswissenschaft]]en am [[Berufspädagogik|Berufspädagogischen Institut]] in Berlin.&lt;br /&gt;
[[Datei:Philo-Lexikon 1935 Mitarbeiter.jpg|mini|hochkant|Cora Berliner als Mitarbeiterin im [[Philo-Lexikon]] (1935)]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung der Nationalsozialisten]] wurde sie 1933 aus dem Staatsdienst entlassen. Sie arbeitete in der [[Reichsvereinigung der Juden in Deutschland]], unter anderem als Leiterin der Auswanderungsabteilung, in der Lehrerfortbildung und als stellvertretende Vorsitzende im [[Jüdischer Frauenbund|Jüdischen Frauenbund]]. Sie setzte sich für die Errichtung eines [[Jüdisches Seminar für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen in Berlin|Seminars zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen/Hortnerinnen und Kinderpflegerinnen]] ein, förderte das jüdische Fürsorgewesen und die berufspolitischen Interessen der Fürsorgerinnen (u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a. [[Alice Salomon]]). Am 23. Juni 1942 wurde Cora Berliner mit dem Transport II/10 zusammen mit anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der &amp;#039;&amp;#039;Reichsvereinigung&amp;#039;&amp;#039; nach [[Minsk]] [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gottwaldt/Schulle, Die „Judendeportationen“ [...] (2005):240-42&amp;lt;/ref&amp;gt; Von da an ist über ihr weiteres Schicksal wenig bekannt. Es gibt Hinweise, dass Cora Berliner und alle mit ihr Deportierten im weißrussischen [[Vernichtungslager Maly Trostinez]] nahe Minsk ermordet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Jüdischen Friedhof in Hannover erinnert ein Gedenkstein an Cora Berliner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cora war weder verheiratet noch hatte sie Kinder, hinterließ aber mehrere Verwandte, darunter auch 21 Großneffen und -nichten, die bis heute noch leben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=https://radiohoerer.info/feature-klaras-schrank-auf-der-suche-nach-den-erben-von-ns-raubkultur-von-lorenz-schroeter/ | archive-is=20130212053612 | text=„Klaras Schrank“ …Auf der Suche nach den Erben von NS-Raubkultur … Von Lorenz Schröter}}&amp;#039;&amp;#039; radiohoerer.info, 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cora-Berliner-Straße.jpg|mini|Berliner Straßenschild der Cora-Berliner-Straße mit Widmung]]&lt;br /&gt;
In [[Berlin-Mitte]] ist eine Straße am [[Denkmal für die ermordeten Juden Europas]] nach Cora Berliner benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Hannover-Mitte]] wurde der Fuß- und Radweg zwischen [[Opernhaus Hannover|Opernhaus]] und [[Mahnmal für die ermordeten Juden Hannovers]] nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Oktober 2013 wurde vor ihrem ehemaligen Wohnhaus in [[Berlin-Wilmersdorf]], Emser Straße 37, ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für sie verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handelsschule für Wirtschaft in Hannover ist nach ihr benannt (BBS Cora Berliner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Organisation der jüdischen Jugend in Deutschland: Ein Beitrag zur Systematik der Jugendpflege und Jugendbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Phil. Diss. Heidelberg. Berlin: Verl. d. Verbandes d. jüdischen Jugendvereine Deutschlands, 1916. 67 S. [http://www.judaica-frankfurt.de/content/titleinfo/424389 Online-Version]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen-Auswanderung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Nachrichtenblatt.&amp;#039;&amp;#039; 1939, Nr. 56 (14. Juli 1939), S. 2 [http://archive.org/stream/jdischesnachrich19unse#page/n577/mode/1up Online-Version].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; Lambertus, Freiburg im Breisgau 1998, ISBN 3-7841-1036-3.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Berger (Pädagoge)|Manfred Berger]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war... Cora Berliner? Pioniere der Sozialen Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sozialmagazin&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 3, Jahrgang 24, 1999, S. 6 ff. {{ISSN|0340-8469}}.&lt;br /&gt;
* Manfred Berger: &amp;#039;&amp;#039;Führende Frauen in sozialer Verantwortung: Cora Berliner&amp;#039;&amp;#039;, in: Christ und Bildung 1999/H. 1, S. 35&lt;br /&gt;
* [[Claus-Dieter Krohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Berliner, Cora.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Harald Hagemann]], Claus-Dieter Krohn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen wirtschaftswissenschaftlichen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Adler–Lehmann.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1999, ISBN 3-598-11284-X, S. 43–45.&lt;br /&gt;
* Sibylle Quack, [[Centrum Judaicum]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cora Berliner, [[Gertrud Kolmar]], [[Hannah Arendt]]. Straßen am „[[Denkmal für die ermordeten Juden Europas]]“ ehren ihr Andenken.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin 2005, ISBN 3-938485-12-4 (= &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Miniaturen.&amp;#039;&amp;#039; Band 33).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cora Berliner&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ernst Gottfried Lowenthal|E. G. Lowenthal]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bewährung im Untergang. Ein Gedenkbuch&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart : Deutsche Verlags-Anstalt, 1965, S. 23–27&lt;br /&gt;
* Esriel Hildesheimer: &amp;#039;&amp;#039;Cora Berliner. Ihr Leben und Wirken.&amp;#039;&amp;#039; In: Bulletin des [[Leo Baeck Institut]]s. Jahrgang 67. 1984. S. 41–70.&lt;br /&gt;
* [[Gudrun Maierhof]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbehauptung im Chaos. Frauen in der jüdischen Selbsthilfe 1933-1943.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt / M. 2002. ISBN 3-593-37042-5. (zugleich Dissertation, [[Universität Kassel]] 2001.)&lt;br /&gt;
* [[Peter Schulze (Historiker)|Peter Schulze]]: Cora Berliner. In: [[Dirk Böttcher]], [[Klaus Mlynek]], [[Waldemar R. Röhrbein]], [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002. ISBN 3-87706-706-9. S. 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Cora Berliner}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118153862}}&lt;br /&gt;
* Almut Nitzsche: {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/cora-berliner}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ghetto-theresienstadt.de/pages/b/berlinerc.htm &amp;#039;&amp;#039;Berliner, Cora.&amp;#039;&amp;#039;], Theresienstadt-Lexikon&lt;br /&gt;
* [http://www.scheinschlag.de/archiv/2005/01_2005/texte/17.html &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Biographien (37): Cora Berliner.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Scheinschlag]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, 2005&lt;br /&gt;
* {{GDW|cora-berliner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118153862|LCCN=n/85/256886|VIAF=37706115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berliner, Cora}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der sozialen Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im Vernichtungslager Maly Trostinez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Wilmersdorf ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berliner, Cora&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berliner, Kora&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 26. Juni 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vernichtungslager Maly Trostinez|Maly Trostinez]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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