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	<title>Cootie Williams - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cootie_Williams&amp;diff=257920&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (Apostroph ≠  Accent aigu ≠ Prime)</title>
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		<updated>2026-04-22T06:29:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (&lt;a href=&quot;/index.php/Apostroph&quot; title=&quot;Apostroph&quot;&gt;Apostroph&lt;/a&gt; ≠  &lt;a href=&quot;/index.php/Akut&quot; title=&quot;Akut&quot;&gt;Accent aigu&lt;/a&gt; ≠ &lt;a href=&quot;/index.php/Prime_(Typografie)&quot; title=&quot;Prime (Typografie)&quot;&gt;Prime&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cootie Williams (Gottlieb1).jpg|mini|hochkant=1.2|Cootie Williams.&amp;lt;br/&amp;gt; Fotografie von [[William P. Gottlieb]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charlie Melvin „Cootie“ Williams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juli]] [[1911]] in [[Mobile (Alabama)|Mobile]], [[Alabama]]; † [[15. September]] [[1985]] in [[Long Island]] in [[New York City]]) war ein US-amerikanischer [[Jazztrompete]]r.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Williams war weitgehend [[Autodidakt]] und spielte schon früh in [[Territory Bands]] im Süden der USA, wie dem Orchester von Alonzo Ross, mit dem er 1928 nach New York kam. Danach sammelte er erste Erfahrungen mit den Bands von [[Fletcher Henderson]], [[Chick Webb]] und [[James P. Johnson]], bevor er [[1929]] zur Band von [[Duke Ellington]] stieß, wo er [[Bubber Miley]] ersetzte, der die Band kurz zuvor verlassen hatte. In dem 1930 entstandenen Song „Ring Dem Bells“ war er auch als [[Scat]]sänger zu hören. Cootie Williams blieb bis [[1940]] bei Ellington, wo er rasch zu einem der wichtigsten Musiker in der hochkarätigen Besetzung der Band wurde. Seine Soli prägten zahlreiche Ellington-Aufnahmen der [[1930er]] Jahre wie „Saratoga Swing“, „Ring Dem Bells“ und dem „Concerto for Cootie“ (1940), das als „[[Do Nothing Till You Hear from Me]]“ zu einem bekannten [[Jazz-Standard]] werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahrzehnt machte er auch mit einer eigenen, überwiegend aus Ellington-Musikern bestehenden Studio-Formation namens &amp;#039;&amp;#039;Cootie Williams and his Rug Cutters&amp;#039;&amp;#039; eine Reihe bemerkenswerter Aufnahmen (erschienen auf &amp;#039;&amp;#039;[[The Duke’s Men]]&amp;#039;&amp;#039;), außerdem wirkte er an Sessions von [[Billie Holiday]] mit. Williams wurde so stark mit dem [[Duke Ellington Orchestra]] verbunden, dass sein Weggehen unter den Jazzfans dieser Epoche einen regelrechten Schock auslöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er folgte einem lukrativen Angebot von [[Benny Goodman]], bei dem er rund ein Jahr blieb und sowohl in der großen Band als auch im Sextett spielte. Zwischen [[1941]] und [[1962]] leitete Cootie Williams eine Reihe eigener [[Big Band]]s (&amp;#039;&amp;#039;[[Cootie Williams and His Orchestra]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Jazz-Combo|Combo]]-Besetzungen, bei denen zeitweise auch später bekannte Musiker wie [[Eddie Lockjaw Davis|Eddie „Lockjaw“ Davis]], [[Eddie „Cleanhead“ Vinson]], [[Sam Taylor (Jazzmusiker)|Sam „The Man“ Taylor]] und [[Bud Powell]], spielten. Weitere Vokalisten in seinen Bands waren [[Pearl Bailey]] und Williams selbst. Zu seinen frühen Sessions unter eigenem Namen gehören die Septett-Aufnahmen vom Mai 1941, als er mit einer frontline aus Posaune sowie Alt- und Baritonsaxophonen mit einer Rhythmusgruppe aus [[Jo Jones]], [[Johnny Guarnieri]] und [[Artie Bernstein]] „West End Blues“ und „Blues in My Condition“ einspielte, die der [[Allmusic]] zu seinen bedeutendsten Schallplatten zählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[{{Allmusic|Rubrik=album|ID=mw0000177060|NurURL=ja}} Besprechung der Aufnahmen von 1941 bis 1945 bei Allmusic]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cleanhead Vinson selbst etablierte sich mit der Einspielung von „When My Baby Left Me“ vom April 1942 als moderner Blues-Vokalist. In dieser Zeit entstand auch Cootie Williams´ Titel „Fly Right“, der später unter dem Titel „Epistrophy“ bekannt wurde und als Komponisten sowohl [[Thelonious Monk]], [[Kenny Clarke]] als auch Williams ausweist. Mit weiteren Titeln wie „Floogie Boo“ zeigte der Trompeter seine Nähe zu den damals aktuellen Strömungen des [[Modern Jazz]], arbeitete mit jungen Musikern wie [[Bud Powell]], Eddie „Lockjaw“ Davis und [[Charlie Parker]]. 1944 hatte er zwei Nummer-1-Hits in den [[Billboard (Magazin)|Billboard]] &amp;#039;&amp;#039;Top 30&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Harold Arlen|Harold-Arlen]]-Nummer „Tess’s Torch Song (I Had a Man)“ (#19) und dem „Red Cherry Blues“ (#23), den [[Pete Johnson]] und [[Joe Turner (Jazzpianist)|Joe Turner]] 1939 geschrieben hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit „Blue Garden Blues“ schuf er 1945 eine moderne Bigband-Fassung des alten Standards „Royal Garden Blues“.&amp;lt;ref&amp;gt;[{{Allmusic|Rubrik=album|ID=mw0000058952|NurURL=ja}}  Besprechung der Aufnahmen von 1945 bis 1946 bei Allmusic]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cootie Williams nahm dann mit seinem Orchester von 1946 und 1949 zahlreiche [[78er]] für [[Capitol Records|Capitol]], [[Majestic Records|Majestic]] und [[Mercury Records|Mercury]] auf; in seiner Band sangen R&amp;amp;B-Vokalisten wie Bob Merrill, Billy Matthews und [[Eddie Mack]]. Es entstanden Aufnahmen nach den erfolgreichen Vorbildern [[Louis Jordan]] und [[Wynonie Harris]] wie „Inflation Blues“, der eine Version von „[[Let the Good Times Roll]]“ war, „Save the Bones for Henry Jones“, „I Should O&amp;#039; Been Thinking Instead of Drinkin“ oder „Gator Tail“. Neben diesen R&amp;amp;B-Nummern entstanden auch einige Balladen, „[[I Can’t Get Started]]“ und „I Want to Be Loved“ sowie Orchester-Nummern in Ellington-Manier wie „Rhapsody in Bass“.&amp;lt;ref&amp;gt;[{{Allmusic|Rubrik=album|ID=mw0000068815|NurURL=ja}} Besprechung der Aufnahmen von 1946 bis 1949 bei Allmusic]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus finanziellen Gründen war Cootie Williams gezwungen, die Bigband am Ende der Dekade auf ein kleineres Ensemble zu reduzieren. Anfang der 1950er Jahre spielte sie aktuellen [[Rhythm and Blues]]; daneben wirkte er 1957 an einigen [[Mainstream Jazz]] Aufnahmen mit [[Rex Stewart]] mit (“The Big Challenge”), ferner spielte er in dieser Zeit mit [[Coleman Hawkins]], [[Bud Freeman]], [[Lawrence Brown (Posaunist)|Lawrence Brown]] und [[Hank Jones]]. 1958 entstand das Bigband-Album &amp;#039;&amp;#039;In Hi-Fi&amp;#039;&amp;#039;, u. a. mit [[Billy Byers]], [[Bobby Byrne]], [[Eddie Safranski]] und [[Don Lamond]]. 1962 kehrte Cootie Williams zur Band von Duke Ellington zurück, um dort erfolgreich seine alte Rolle wieder aufzunehmen. Ellington stellte den Trompeter mit „New Concert For Cootie“, „The Shepherd“ und „Portrait Of Louis Armstrong“ heraus. Er blieb bis zu Ellingtons Tod in der Band und spielte auch danach noch gelegentlich mit dem von dessen Sohn Mercer geleiteten Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Cootie Williams ist einer der bedeutendsten und kreativsten Jazztrompeter der [[Swing (Musik)|Swing-Ära]]. Sein Spiel stand (wenn er ohne Dämpfer spielte) unter dem Einfluss von [[Louis Armstrong]], sein Markenzeichen aber wurde sein [[Growling|Growl]]-Spiel mit dem [[Plunger-Dämpfer]], mit dem er den von Bubber Miley begründeten Stil perfektionierte und über Jahrzehnte fortführte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cootie Williams When My baby Left Me.jpg|mini|hochkant=1.2|[[78er]] von Cootie Williams mit Eddie „Cleanhead“ Vinson: „When My Baby Left Me“ vom April 1942]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cootie Williams and His Orchestra ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Cootie Williams and His Orchestra}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographische Hinweise ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sextet and Big Band 1941-1944&amp;#039;&amp;#039; (Jazz Archives)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cootie Williams 1941-1944&amp;#039;&amp;#039; ([[Classics (Jazz)|Classics]]) mit [[Eddie Vinson|Eddie Cleanhead Vinson]], [[Eddie Lockjaw Davis]], [[Johnny Guarnieri]], [[Bud Powell]], [[Artie Bernstein]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cootie Williams 1945-1946&amp;#039;&amp;#039; (Classics) mit Eddie Vinson, Sam „The Man“ Taylor, [[Johnny Mercer]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cootie Williams 1946-1949&amp;#039;&amp;#039; (Classics) [[Willis Jackson|Willis „Gator“ Jackson]], [[Mundell Lowe]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cootie and Rex&amp;#039;&amp;#039; (Jazztone, 1957)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Big Challenge&amp;#039;&amp;#039; (Fresh Sound, 1957) mit [[Rex Stewart]], [[Coleman Hawkins]], [[J. C. Higginbotham]], [[Hank Jones]], [[Milt Hinton]], [[Gus Johnson (Musiker)|Gus Johnson]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cootie Williams in Hi-Fi&amp;#039;&amp;#039; (RCA, 1958)&lt;br /&gt;
* Cootie Williams &amp;amp; Wini Brown: &amp;#039;&amp;#039;Around Midnight&amp;#039;&amp;#039; ([[Jaro Records|Jaro]], 1960)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Solid Trumpet of Cootie Williams&amp;#039;&amp;#039; (Moodsville, 1962)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ian Carr]], [[Digby Fairweather]], [[Brian Priestley]]: &amp;#039;&amp;#039;Rough Guide Jazz. Der ultimative Führer zum Jazz. 1800 Bands und Künstler von den Anfängen bis heute.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte und aktualisierte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2004, ISBN 3-476-01892-X.&lt;br /&gt;
* [[Richard Cook]], [[Brian Morton]]: &amp;#039;&amp;#039;[[The Penguin Guide to Jazz|The Penguin Guide of Jazz on CD]].&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Penguin, London 2002, ISBN 0-14-051521-6.&lt;br /&gt;
* [[Martin Kunzler]]: &amp;#039;&amp;#039;Jazzlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Reinbek, Rowohlt, 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bigbandlibrary.com/cootiewilliams.html Biographie in der Bigband Library]&lt;br /&gt;
* [http://www.allaboutjazz.com/cootiewilliams?id=11382&amp;amp;favorite=1 Biographie bei &amp;#039;&amp;#039;All About Jazz&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134557468|LCCN=n/81/95925|VIAF=35779900}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Williams, Cootie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Trompeter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:R&amp;amp;B-Trompeter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Williams, Cootie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Williams, Charlie Melvin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Jazztrompeter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juli 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mobile (Alabama)|Mobile]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. September 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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