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	<title>Cooper-Paar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:50:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cooper-Paar&amp;diff=115653&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-20T04:18:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nobel Laureate Leon Cooper in 2007.jpg|mini|[[Leon Neil Cooper]], Erstbeschreiber]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cooper-Paare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden paarweise Zusammenschlüsse von beweglichen [[Elektron]]en in speziellen Materialien bezeichnet. Sie treten bei sehr [[Tieftemperaturphysik|tiefen Temperaturen]] auf und sind Voraussetzung für den [[Supraleitung|supraleitenden]] Zustand dieser ([[metall]]ischen oder [[keramisch]]en) Materialien. Das Phänomen der Cooper-Paar-Bildung ist nach der Erstbeschreibung im Jahr 1956 durch [[Leon Neil Cooper]] benannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |last = Cooper |first = Leon N. |title = Bound electron pairs in a degenerate Fermi gas |journal = [[Physical Review]] |volume = 104 |issue = 4 |pages = 1189–1190 |date = 1956 |language=en |doi = 10.1103/PhysRev.104.1189}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhält in der [[BCS-Theorie]] der Supraleitung grundlegende Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeiner betrachtet handelt es sich um Paare in fermionischen [[Vielteilchentheorie|Vielteilchensystemen]], bei denen zwei gepaarte [[Fermion]]en ein „zusammengesetztes [[Boson]]“ ergeben. Das gleiche Phänomen tritt dadurch auch in anderem Zusammenhang auf, nämlich zwischen jeweils zwei Atomen im [[Supraflüssigkeit|supraflüssigen]] Zustand von&amp;amp;nbsp;[[Helium #Eigenschaften|&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;He]] unterhalb einer Temperatur von 2,6&amp;amp;nbsp;m[[Kelvin|K]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |author=Osheroff DD, Richardson RC, Lee DM |title=Evidence for a new phase in solid &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;He |journal=Phys. Rev. Lett. |volume=28 |issue=14 |pages=885–888 |year=1972 |language=en |doi = 10.1103/PhysRevLett.28.885}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dagegen gibt es im supraflüssigen Zustand von&amp;amp;nbsp;&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;He &amp;#039;&amp;#039;keine&amp;#039;&amp;#039; Cooper-Paare, da hier die Atome Bosonen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit zur Bildung von Cooper-Paaren liegt in der [[Fermionen-Kondensat|Kondensation ultrakalter fermionischer Gase]] geringer [[Dichte]] mit Methoden der [[Atomphysik]], vergleichbar der [[Bose-Einstein-Kondensat]]ion bosonischer Gase.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |title=Observation of Resonance Condensation of Fermionic Atom Pairs |author=C. A. Regal &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; |journal=Physical Review Letters |volume=92 |issue=4 |pages=040403 |year=2004 |language=en |doi=10.1103/PhysRevLett.92.040403}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der 1986 entdeckten [[Hochtemperatursupraleitung]] scheinen Cooper-Paare im Spiel zu sein, wie experimentelle Belege zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Cooper-Paar-Bildung in  Hochtemperatursupraleitern behandelt der folgende Artikel: {{Internetquelle |url=https://www.mpg.de/493502/pressemitteilung20040503 |titel=Hochtemperatur-Supraleitung konventioneller als gedacht |werk=mpg.de |datum=2004-05-03 |abruf=2023-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch ist der zur Paarbildung führende Bindungsmechanismus der beiden Elektronen in diesem Fall trotz jahrelanger Bemühungen noch unklar, im Gegensatz zu den seit über 100&amp;amp;nbsp;Jahren bekannten konventionellen Supraleitern, wie sie weiter unten beschrieben werden, bei denen [[Phonon]]en die Paarbildung bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erklärung ==&lt;br /&gt;
In Metallen können sich die [[Leitungsband|Leitungselektronen]] praktisch frei zwischen den Atomen bewegen. Dieses „[[Elektronengas]]“ besteht aus Fermionen und unterliegt deshalb der [[Fermi-Verteilung]], die eine bestimmte [[Geschwindigkeitsverteilung]] von null bis zu sehr hohen Werten vorhersagt (die charakteristische Temperatur beträgt &amp;lt;math&amp;gt;T_F\sim 10^4 \, \mathrm{K}&amp;lt;/math&amp;gt;). Die Bewegung der [[Atomkern]]e spielt dagegen eine vergleichsweise geringe Rolle (die charakteristische Temperatur ist hier die [[Debye-Temperatur]] von etwa 150...600&amp;amp;nbsp;K).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst bei noch tieferen Temperaturen kommt es zu einer nicht mehr zu vernachlässigenden paarweisen Anziehung der Elektronen durch die Atombewegung. Die Stärke dieser Wechselwirkung entspricht Temperaturen von etwa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:10&amp;amp;nbsp;K (−263&amp;amp;nbsp;°C);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das entspricht Energien von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\Delta E \sim 10^{-3} \, \rm{eV}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bzw. [[Lebensdauer (Physik)|Lebensdauern]] der Größe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\Delta \tau \sim \frac{\hbar}{\Delta E} \sim 0{,}7 \cdot 10^{-12} \, \mathrm{s}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der [[Reduzierte Planck-Konstante|reduzierten Planck-Konstante]] &amp;lt;math&amp;gt;\hbar&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis für &amp;lt;math&amp;gt;\Delta\tau&amp;lt;/math&amp;gt; entspricht typischen Phonon-[[Frequenz]]en, was aber noch nichts beweist: Experimente, die zeigen, dass es sich bei den beteiligten Teilchen tatsächlich um Phononen ([[Quantisierung (Physik)|quantisiert]]e Atomschwingungen) handelt, und nicht etwa um andersartige [[Anregungszustand|Anregungszustände]] des Systems, beruhen vielmehr auf dem [[Isotopeneffekt]], was Leon Neil Cooper auf die im Folgenden dargestellten Vorstellungen brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewegung der Atomkerne zieht sich als [[Welle]]n&amp;lt;nowiki/&amp;gt;phänomen durch das ganze Medium und ergibt (nach Quantisierung) die Phononen. Sie erfolgt aufgrund ihrer höheren Masse zeitlich stark verzögert, woraus eine schwache [[Polarisation (Elektrizität)|Polarisation]] des [[Metallische Bindung|Gitters]] resultiert, welche die [[Coulomb-Abstoßung]] überkompensiert. Ein zweites Elektron kann nun in dieser „Polarisationsspur“ seine Energie absenken, d.&amp;amp;nbsp;h., es wird schwach gebunden; vermittelt über die Gitterbewegung entsteht ein Cooper-Paar. Die Bildung der Cooper-Paare beruht also – wie alle Polarisationseffekte – auf einer schwachen indirekten Wechselwirkung: Die Elektronen ziehen sich an, weil das System durch die Wechselwirkung polarisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Wechselwirkung kann durch folgendes [[Feynman-Diagramm|Diagramm]] beschrieben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Feynmandiagram.svg|mini|links|[[Feynman-Diagramm]] eines Beitrags zur Elektron-Elektron-Bindung durch „Austausch“ eines [[Phonon]]s (Zeitachse von unten nach oben; das Phonon, ein Schwingungsquant des Festkörpers, hier mit &amp;amp;gamma; bezeichnet, läuft mit vergleichsweise geringer Geschwindigkeit von links nach rechts oder von rechts nach links).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den resultierenden Bindungseffekt mit der Bildung einer schwachen Einsenkung in einem Trommelfell unter der Schwerewirkung eines ersten Teilchens vergleichen: Infolgedessen wird ein zweites Teilchen, das sich ebenfalls auf dem Trommelfell bewegt, von dem ersten angezogen, sodass beide aneinander gebunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die beiden beteiligten Elektronen in entgegengesetzter Richtung bewegen, ist der Gesamt[[impuls]] des Cooper-Paares i.&amp;amp;nbsp;Allg. klein oder null. Die Impulse müssen also nicht exakt, sondern nur „ungefähr“ entgegengesetzt-gleich sein, damit Paarbildung möglich ist. In der Tat ist die Geschwindigkeit des Suprastromes – und damit dessen Stärke&amp;amp;nbsp;– proportional zur betrachteten Differenz.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Schrieffer: &amp;#039;&amp;#039;Theory of Superconductivity.&amp;#039;&amp;#039; Benjamin 1964; siehe vor allem das letzte Kapitel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Platzbedarf“ jedes Elektrons in einem Cooper-Paar wird durch sein [[Wellenpaket]] beschrieben. Wenn sich diese voneinander entfernen, zerfallen Cooper-Paare, weil sich die Wellenpakete kaum noch überlappen, andere bilden sich neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schätzt man mit der [[Heisenbergsche Unschärferelation|Unschärferelation]] die Ausdehnung der Wellenpakete ab, so kommt man auf Werte von bis zu 10&amp;lt;sup&amp;gt;−6&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;m. Ein Vergleich mit den mittleren Abständen der Elektronen im [[Kristallgitter]] ergibt das überraschende Ergebnis, dass der Radius des Cooper-Paars von der angegebenen Größenordnung sein kann, so dass sich zwischen den Elektronen eines Cooper-Paars mindestens 10&amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt; andere Elektronen befinden können. Davon haben etwa eine Million anderer Elektronen so ähnliche und überlappende Wellenpakete, dass auch sie Cooper-Paare bilden. Die Cooper-Paare sind also fast ebenso zahlreich wie die Elektronen selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wesentliche Mechanismus zur Erklärung der Supraleitung (s.&amp;amp;nbsp;u.) ist aber, dass sie im Gegensatz zu den Elektronen, die wegen der Fermi-Statistik einander gewissermaßen „aus dem Wege gehen“, zu einem &amp;#039;&amp;#039;kohärenten Zustand&amp;#039;&amp;#039; kondensieren können, wie er für die Supraleitung und generell für Supraflüssigkeiten charakteristisch ist. Obwohl die [[Kommutator (Mathematik) #Anwendung in der Physik|Vertauschungsrelationen]] zweier Cooperpaare nicht genau denen der Bose-Teilchen entsprechen, sind sie darin diesen doch ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung bei Supraleitern ==&lt;br /&gt;
Elektronen gehören zur Teilchengruppe der Fermionen und haben den [[Spin]]&amp;amp;nbsp;1/2 (vgl. [[Spin-Statistik-Theorem]]). Die [[Fermi-Dirac-Statistik]] ergibt, dass deshalb in einem Zweielektronensystem ohne [[Spin-Bahn-Kopplung]] bei symmetrischer Ortsfunktion die Spinfunktion [[Antisymmetrische Funktion|antisymmetrisch]] sein muss, also etwa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\Psi = \Phi_{\rm{symm}}(\vec r_1,\,\vec r_2) \cdot (\uparrow\downarrow - \downarrow\uparrow ).&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschaulich bedeutet dies, dass der Spin des einen Elektrons nach „oben“ zeigt (d.&amp;amp;nbsp;h., er ist +1/2, in Einheiten der reduzierten [[Planck-Konstante]] &amp;lt;math&amp;gt;\hbar&amp;lt;/math&amp;gt;), während der andere Spin nach „unten“ weist (d.&amp;amp;nbsp;h., er ist −1/2, in denselben Einheiten), also antiparallel ausgerichtet. Der Gesamtspin des Cooper-Paares ist in diesem Fall null. Dies entspricht dem [[Multiplizität|Singulett]]-Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer, wenn auch seltenerer Fall, ist die parallele Ausrichtung der einzelnen Spins der Cooper-Paar-Elektronen, wobei sich der Gesamtspin zu Eins addiert. Hierbei spricht man vom [[Multiplizität|Triplett]]-Zustand. Experimentell kann ein solcher Zustand durch [[Tunneleffekt|Tunnelexperimente]] nachgewiesen werden, da diese Cooper-Paare durch größere [[ferromagnetisch]]e Barrieren tunneln können.&amp;lt;ref&amp;gt;Presseinformation der Ruhr-Universität Bochum, 1. Dezember 2010: [https://web.archive.org/web/20101205095021/http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00405.html.de &amp;#039;&amp;#039;Das „Paarungsverhalten“ der Elektronen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;!--, abgerufen am 20. November 2013 --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In beiden Fällen sind die Cooper-Paare als zusammengesetzte Teilchen aufgrund ihres ganzzahligen Spins keine Fermionen, sondern [[Boson]]en. Für diese gilt nicht die Fermi-Dirac-, sondern die [[Bose-Einstein-Statistik]]. Sie besagt – anschaulich gesprochen –, dass die Cooper-Paare einem „Herdentrieb“ folgen, so dass sich der o.&amp;amp;nbsp;g. [[Kohärenz (Physik)|kohärente]] Zustand ergeben kann: Alle Paare bewegen sich mit der gleichen Geschwindigkeit in die gleiche Richtung und sind streng aneinander gekoppelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letztgenannte Zusatz bedeutet u.&amp;amp;nbsp;a., dass die Situation im Grunde nicht mit einem [[Bose-Einstein-Kondensat]] verglichen werden darf, da die Cooper-Paare nicht als unabhängige Teilchen eines [[Bose-Gas]]es betrachtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch erklärt die Bose-Einstein-Statistik die Eigenschaften metallischer Supraleiter, da alle Cooper-Paare als &amp;#039;&amp;#039;effektive&amp;#039;&amp;#039; Bose-Teilchen ein-und-denselben quantenmechanischen Zustand besetzen dürfen (Anti-[[Pauli-Prinzip]]). Man hat es also auf jeden Fall mit einem [[makroskopisch]]en, kollektiven Quantenphänomen zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ausdehnung der [[Wellenpaket]]e jedes Cooper-Paars fast schon makroskopisch groß ist, können diese durch &amp;#039;&amp;#039;dünne&amp;#039;&amp;#039; Isolatorschichten tunneln ([[Josephson-Effekt]]). Experimentell wurde nachgewiesen, dass stets &amp;#039;&amp;#039;zwei&amp;#039;&amp;#039; Elektronen die Barriere tunneln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Energielücke ==&lt;br /&gt;
Mathematisch drückt sich die Tendenz zur Bildung von Cooperpaaren dadurch aus, dass im [[Hamiltonoperator]] des Systems neben den üblichen [[bilinear]]en Termen &amp;lt;math&amp;gt;\hat a_k^+ \hat a_k &amp;lt;/math&amp;gt; (mit den Elektron-[[Erzeugungsoperator]]en &amp;lt;math&amp;gt;\hat a_k^+&amp;lt;/math&amp;gt; und den zugehörigen Vernichtungsoperatoren &amp;lt;math&amp;gt;\hat a_k&amp;lt;/math&amp;gt;) auch quadratische Terme der ungewöhnlichen Form &amp;lt;math&amp;gt;\hat a_k^+ \hat a_{-k}^+&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;\hat a_k \hat a_{-k}&amp;lt;/math&amp;gt; auftreten:&amp;lt;ref&amp;gt;Die Erzeugungsoperatoren &amp;lt;math&amp;gt;\hat a_k^+&amp;lt;/math&amp;gt; und Vernichtungsoperatoren &amp;lt;math&amp;gt;\hat a_k&amp;lt;/math&amp;gt; wirken dabei sowohl auf die &amp;lt;math&amp;gt;k&amp;lt;/math&amp;gt;-Wellenvektoren als auch auf die Spinzustände.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathcal{H}= \sum_k\,\{\epsilon_k\,\hat a_k^+\hat a_k +\Delta\cdot (\hat  a_k^+\hat a_{-k}^+\,+\,\hat a_k\hat a_{-k})\}.&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;k&amp;lt;/math&amp;gt; die [[Wellenzahl]] der Elektronen&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\epsilon_k&amp;lt;/math&amp;gt; ihre Energie im normalleitenden Zustand&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\Delta&amp;lt;/math&amp;gt; ein als reell angenommener Paarbildungsparameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grundzustand]] und angeregte Zustände des Systems werden durch die Wechselwirkung nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ verändert. Die Grundzustandsenergie &amp;lt;math&amp;gt;E&amp;lt;/math&amp;gt; ist nur leicht erhöht: &amp;lt;math&amp;gt;E = \sqrt{\epsilon^2 + |\Delta| ^2}&amp;lt;/math&amp;gt;, aber – was wesentlicher ist – es bildet sich jetzt eine [[Energielücke]] der Größe &amp;lt;math&amp;gt;2 |\Delta |&amp;lt;/math&amp;gt; zu den angeregten Zuständen aus. Das hat u.&amp;amp;nbsp;a. zur Folge, dass der [[Elektrischer Widerstand|elektrische Widerstand]] bei entsprechend niedrigen Temperaturen überall null ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4346549-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantenphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Supraleitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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