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	<title>Cool - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cool&amp;diff=70959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RAL1028: Hier geht es um den Ausdruck und seine Verwendung, nicht um psychologische oder philosophische Betrachtungen und Bonmots. /  Die letzte Textänderung von Tarabruch8 wurde verworfen und die Version 259335325 von Hoefler50 wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2026-02-13T22:50:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hier geht es um den Ausdruck und seine Verwendung, nicht um psychologische oder philosophische Betrachtungen und Bonmots. /  Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Tarabruch8&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Tarabruch8&quot;&gt;Tarabruch8&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/259335325&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/259335325&quot;&gt;259335325&lt;/a&gt; von Hoefler50 wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:cool}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cool&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{enS|cool|de=kühl, kalt}}; Substantiv: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coolness&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein im Deutschen ursprünglich [[Soziolekt|jugendsprachlicher]] [[Anglizismus]], der in die [[Umgangssprache]] eingegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
=== Englischsprachiger Raum ===&lt;br /&gt;
Im Englischen hat das Wort &amp;#039;&amp;#039;cool&amp;#039;&amp;#039; spätestens seit Beginn des 18. Jahrhunderts eine [[Metapher|metaphorische]] Übertragung von der Beschreibung eines [[Temperatur]]zustandes zu einer charakterlichen Eigenschaft erfahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nathan Bailey |Titel=Dictionarium Britannicum (1730). |Verlag=G. Olms |Datum=1969 |Online={{Google Buch |BuchID=XrU-AQAAMAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Simone Dettelbacher |Titel=Coolness. Facts, Functions, Fictions Konzeption, mediale Manifestation und Wandel des kulturellen Phänomens der Coolness |Auflage=1. |Ort=München |Datum=2018 |ISBN=978-3-668-78353-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig wird der Begriff Coolness im Englischen für eine allgemein bewundernswerte [[Ästhetik]] der [[Einstellung (Psychologie)|Einstellung]], des [[Verhalten (Psychologie)|Verhaltens]], des Auftretens, des [[Aussehen]]s oder [[Stil]]s verwendet. Es gibt kein einheitliches Konzept von Coolness, ein beständiger Aspekt ist jedoch, dass Coolness weithin als wünschenswert angesehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Caleb Warren, Margaret C. Campbell: &amp;#039;&amp;#039;What Makes Things Cool? How Autonomy Influences Perceived Coolness.&amp;#039;&amp;#039; In: Journal of Consumer Research, Vol.&amp;amp;nbsp;41&amp;amp;nbsp;(2), August&amp;amp;nbsp;2014, S.&amp;amp;nbsp;543–563.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Noah Kerner and Gene Pressman: &amp;#039;&amp;#039;Chasing Cool: Standing out in Today&amp;#039;s Cluttered Marketplace&amp;#039;&amp;#039;. Atria Books, New&amp;amp;nbsp;York&amp;amp;nbsp;2007, ISBN 978-0-7434-9709-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marcel Danesi |Titel=Cool. The signs and meanings of adolescence |Verlag=University of Toronto Press |Ort=Toronto |Datum=1994 |ISBN=1-4426-7347-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernahme ins Deutsche ===&lt;br /&gt;
Abgesehen vom [[Cool Jazz]], wird das Wort &amp;#039;&amp;#039;cool&amp;#039;&amp;#039; vor den 1980er Jahren in deutschen Wörterbüchern kaum aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ausführlich wird es erstmals 1983 im &amp;#039;&amp;#039;Illustrierten Lexikon der Deutschen Umgangssprache&amp;#039;&amp;#039; gelistet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinz Küpper (Sprachwissenschaftler)|Heinz Küpper]] |Titel=Illustriertes Lexikon der deutschen Umgangssprache. Bd.&amp;amp;nbsp;3.: Faust–Haus |Ort=Stuttgart |Datum=1983 |ISBN=3-12-570030-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wird es sowohl als [[Synonym]] zu „schwungvoll“ als auch zu „gelassen“ und „energielos“ beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Beginn der 1990er steigt das Wort &amp;#039;&amp;#039;cool&amp;#039;&amp;#039; immens in seiner Popularität, so ist es immer stärker in deutschsprachigen Wörterbüchern vertreten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; wurde laut Trendforscher [[Matthias Horx]] zum meistbenutzten [[Adjektiv]] des Jahrzehnts&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Matthias Horx]] |Titel=Trendbuch, Teil 1 |Auflage=2. |Verlag=Econ |Ort=Düsseldorf u. a. |Datum=1994 |ISBN=3-430-14803-0 |Seiten=50}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde zu einem der beliebtesten [[Kompliment]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ulf Poschardt]] |Titel=Cool |Verlag=Rowohlt Taschenbuch Verlag |Ort=Reinbek bei Hamburg |Datum=2002 |ISBN=3-499-61324-7 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die steigende Popularität erfuhr der Begriff eine Bedeutungserweiterung, die sich von der psychologischen Haltung zunehmend weg entwickelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortbedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff wird einerseits zur saloppen Bezeichnung einer besonders [[Gelassenheit|gelassenen oder lässigen]], [[Nonchalance|nonchalanten]], kühlen, [[souverän]]en, kontrollierten und nicht [[Nervosität|nervösen]] Geisteshaltung oder Stimmung genutzt (vergleiche: &amp;#039;&amp;#039;Kühl bleiben&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;kühler Kopf&amp;#039;&amp;#039; im Sinne von „ruhig bleiben“).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Knaur. Das deutsche Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Lexigraphisches Institut, München 1985, S.&amp;amp;nbsp;248: Hier wird &amp;#039;&amp;#039;cool&amp;#039;&amp;#039; einerseits als &amp;#039;&amp;#039;distanziert, ohne Erregung&amp;#039;&amp;#039; aber in einer zweiten Bedeutung auch als &amp;#039;&amp;#039;glückselig im Drogenrausch&amp;#039;&amp;#039; beschrieben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits ist &amp;#039;&amp;#039;cool&amp;#039;&amp;#039; als jugendsprachliches Wort zur Kennzeichnung von als besonders positiv empfundenen, den Idealvorstellungen entsprechenden Sachverhalten (ähnlich wie „[[Geilheit|geil]]“) gebräuchlich im Sinne von „schön“, „gut“, „angenehm“ oder „erfreulich“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Duden. Die deutsche Rechtschreibung.&amp;#039;&amp;#039; 22. völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, aktualisierter Nachdruck. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001 (= Der Duden in 12 Bänden, Band 1), ISBN 3-411-04012-2, S.&amp;amp;nbsp;266: &amp;#039;&amp;#039;cool&amp;#039;&amp;#039; wird unter anderem in der Jugendsprache für &amp;#039;&amp;#039;hervorragend&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nach Milieu und Altersstufe ist der Begriff extrem vielseitig einsetzbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Werfring]]: &amp;#039;&amp;#039;Megageil und cool ist es in der Schul’&amp;#039;&amp;#039;. In: „Wiener Zeitung“, 6. September 2012, Beilage „ProgrammPunkte“, S.&amp;amp;nbsp;7 ([https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/museum/483509_Megageil-und-cool-ist-es-in-der-Schul.html Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &amp;#039;&amp;#039;Coolness&amp;#039;&amp;#039; gibt es im Deutschen eine Anzahl von [[Synonymie|Synonyma]] und ähnlichen Begriffen: [[Abgeklärtheit]], Beherrschung, [[Besonnenheit]] (&amp;#039;&amp;#039;Sophrosyne&amp;#039;&amp;#039;), [[Contenance]], Dickfelligkeit, Entspanntheit, Fassung, Gelassenheit, Gemessenheit, [[Geduld]], Gefasstheit, Gemütsruhe, Gleichgewicht, Gleichmut, Kaltblütigkeit, Kühle, Langmut, [[Lässigkeit]], [[Muße]], Natürlichkeit, Nüchternheit, Ruhe, [[Seelenruhe]], [[Selbstbeherrschung]], [[Sprezzatura]], [[Stoizismus]], Überlegenheit, Unbekümmertheit, Ungeniertheit, Ungezwungenheit, Umsicht, Zurückhaltung, Zwanglosigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [https://synonyme.woxikon.de/synonyme/coolness.php Synonyme für Coolness] in &amp;#039;&amp;#039;Synonyme.Woxikon.de&amp;#039;&amp;#039;, in [https://www.openthesaurus.de/synonyme/edit/16259 OpenThesaurus.de] sowie die deutschen Übersetzungen für den englischen Begriff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Laut dem [[Journal of Experimental Psychology]] gelten Menschen dann als cool, wenn sie als extrovertiert, hedonistisch, abenteuerlustig, offen und autonom wahrgenommen werden. Die Zuschreibung dieser Eigenschaften kann gewissermaßen als interkulturell verankert gesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Was Menschen zu coolen Menschen macht - internationale Untersuchung - DER SPIEGEL&amp;#039;&amp;#039;[https://share.google/tSZVbHWEke8zJ5jth]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--chronologisch--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Englisch ===&lt;br /&gt;
* [[Thomas Frank (Journalist)|Thomas Frank]]: &amp;#039;&amp;#039;The Conquest of Cool. Business Culture, Counterculture, and the Rise of Hip Consumerism.&amp;#039;&amp;#039; University of Chicago Press, Chicago 1998, ISBN 978-0-226-26012-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Alan Liu&lt;br /&gt;
 |Titel=The laws of cool: knowledge work and the culture of information&lt;br /&gt;
 |Verlag=University of Chicago Press&lt;br /&gt;
 |Ort=Chicago&lt;br /&gt;
 |Datum=2004&lt;br /&gt;
 |ISBN=0-226-48700-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsch ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ulf Poschardt]] |Titel=Cool |Verlag=Rowohlt Taschenbuch Verlag |Ort=Reinbek bei Hamburg |Datum=2002 |ISBN=3-499-61324-7}}&lt;br /&gt;
* [[Tom Holert]]: &amp;#039;&amp;#039;Cool.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulrich Bröckling]], [[Susanne Krasmann]], [[Thomas Lemke (Soziologe)|Thomas Lemke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Glossar der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Edition Suhrkamp&amp;#039;&amp;#039; 2381). Suhrkamp, Frankfurt am Main&amp;amp;nbsp;2004, ISBN 3-518-12381-5, S.&amp;amp;nbsp;42–48.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Urs Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Coolness. Zur Geschichte der Distanz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulrich Raulff]], [[Stephan Schlak]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alte Hüte. Entfremdung, Coolness, Untergrund&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Ideengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1, Heft 1,2007). Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-55940-2, S.&amp;amp;nbsp;30–44.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Bernard (Autor)|Andreas Bernard]], Diana Weis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cool aussehen: Mode &amp;amp; Jugendkulturen&amp;#039;&amp;#039;. [[Archiv der Jugendkulturen]], Berlin&amp;amp;nbsp;2012, ISBN 978-3-943774-00-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Simone Dettelbacher |Titel=Coolness. Facts, Functions, Fictions Konzeption, mediale Manifestation und Wandel des kulturellen Phänomens der Coolness |Auflage=1. |Ort=München |Datum=2018 |ISBN=978-3-668-78353-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|cool}}&lt;br /&gt;
* Joachim Weiner: &amp;#039;&amp;#039;Leitbilder der Gegenwartsgesellschaft, Coolness&amp;#039;&amp;#039;. Radioessay vom 6. Januar 2008 im [[Deutschlandfunk]], [https://www.deutschlandfunk.de/leitbilder-der-gegenwartsgesellschaft.1184.de.html?dram:article_id=185248 Abschrift auf deutschlandfunk.de] (abgerufen am 24. Mai 2021)&lt;br /&gt;
* [[Judith Kohlenberger]]: [https://web.archive.org/web/20160121102421/http://science.orf.at/stories/1694254/ Die Macht des Cool], science.orf.at, 13. Februar 2012 – mit Herkunftshypothesen (Archivlink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Englische Phrase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alltagskultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RAL1028</name></author>
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