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	<title>Conventgarten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T09:00:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Spielstätte für Musik (Hamburg) umbenannt in Kategorie:Spielstätte für Musik in Hamburg: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-09-12T05:29:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Spielst%C3%A4tte_f%C3%BCr_Musik_(Hamburg)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Spielstätte für Musik (Hamburg) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Spielstätte für Musik (Hamburg)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Spielst%C3%A4tte_f%C3%BCr_Musik_in_Hamburg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Spielstätte für Musik in Hamburg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Spielstätte für Musik in Hamburg&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2014/Oktober/31&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2014/Oktober/31 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conventgarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Veranstaltungsgebäude in [[Hamburg]], dessen erster Bau 1853 bis zur Zerstörung [[1943]] mehrfach erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Buchdrucker Johann Jacob Siegmund Wörmer eröffnete am [[24. Juli]] [[1853]] an der Neustädter Fuhlentwiete Nr. 67 „Wörmer’s Conventgarten“ als [[Biergarten]] mit Musikpavillon. Zwei Jahre später ergänzte er den Komplex durch einen Saal, in dem klassische Konzerte stattfinden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein neuer Concert-Saal&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; 15. März 1855, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht zuletzt durch die hervorragende Akustik (hervorgerufen durch die Holztäfelung) und das Engagement der [[Philharmonisches Staatsorchester Hamburg|Hamburger Philharmonischen Gesellschaft]] entwickelte sich der Saal zu einem angesehenen Veranstaltungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 wurde der Saal auf Initiative des neuen Eigentümers Heinrich Adloff&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Heinrich Ludwig Adloff (* 1831 † 1899), Gastwirt, Mitglied der Bürgerschaft von 1874 bis 1899.&amp;lt;/ref&amp;gt; umgebaut. Der Architekt [[Martin Haller (Architekt)|Martin Haller]] schuf eine zweite Galerie und Zugänge zu ebener Erde. Ab 1871 hatte der Conventgarten dann auch eine Orgel und war auch groß genug, um ganze Chöre auf der Bühne auftreten zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt barg der Saal 1.100 Sitzplätze, zu einem späteren Zeitpunkt wurde noch auf fast 1.500 Plätze erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Conventgarten, 1943 zerstört.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;. 28. Mai 2008, (100 Jahre Laeiszhalle)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Finanzierung des Unternehmens wurde durch die 1889 neu gegründete „Conventgarten-Actiengesellschaft“ gesichert. Der Biergarten musste der neu angelegten Kaiser-Wilhelm-Straße weichen. Zur neuen Straße hin wurde der Saal durch einen repräsentativen Eingangsbau ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Conventgarten fanden zahlreiche Konzerte mit dem philharmonischen Orchester statt. Hier gaben u.&amp;amp;nbsp;a. [[Richard Wagner]], [[Hans von Bülow]], [[Wilhelm Furtwängler]] und [[Bruno Walter]] als Dirigenten, [[Erna Sack]], [[Fjodor Iwanowitsch Schaljapin|Fjodor Schaljapin]] und [[Richard Tauber]] als Sänger, [[Clara Schumann]], [[Jascha Heifetz]], [[Wilhelm Kempff]] und [[Claudio Arrau]] als Solisten sowie weitere nationale und internationale Stars Gastspiele. Während der Anfangsjahre des nationalsozialistischen Regimes fanden hier auch zahlreiche Konzerte des Hamburger [[Jüdischer Kulturbund|Jüdischen Kulturbundes]] statt. Unter anderem gastierten der Tenor [[Joseph Schmidt (Sänger)|Joseph Schmidt]] und die Altistin [[Sabine Kalter]], eine Hamburger „Lokalmatadorin“, mit Lieder- und Arienabenden vor ausverkauften Rängen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephan Stompor]]: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Musik- und Theaterleben unter dem NS-Staat&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik, Band 6, Hannover 2001, S. 82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur als Konzertgebäude hatte der Conventgarten jahrzehntelang einen festen Platz im gesellschaftlichen Leben Hamburgs. Die Räumlichkeiten wurden auch für Tanz- und Kostümbälle, Vereinsfeste, Vorträge und politische Versammlungen gemietet. Auf den Tag genau 90 Jahre nach seiner Eröffnung wurde der Coventgarten am 24. Juli 1943 während eines Luftangriffes ([[Operation Gomorrha]]) zerstört. Auf dem Grundstück wurde Mitte der 1950er Jahre das [[Springer-Hochhaus (Hamburg)|Axel-Springer-Verlagshaus]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Bahnsen (Journalist)|Uwe Bahnsen]], Kerstin von Stürmer: &amp;#039;&amp;#039;Conventgarten – Caruso, Confetti und Co.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 17. November 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lenard Gimpel: &amp;#039;&amp;#039;Zur Akustik früher Konzertstätten in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039;  Berlin 2008, S. 41, ([https://www2.ak.tu-berlin.de/~akgroup/ak_pub/abschlussarbeiten/2008/GimpelLenard_MagA.pdf PDF], Magisterarbeit, Technische Universität Berlin, Fakultät I: Geisteswissenschaften)&lt;br /&gt;
* Lenard Gimpel, Stefan Weinzier: &amp;#039;&amp;#039;Zur Akustik früher Konzertstätten in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, S. 44ff., ([https://www2.ak.tu-berlin.de/~akgroup/ak_pub/2008/Gimpel_Weinzierl%202008_Zur%20Akustik%20fr%3Fher%20Konzertst%3Ftten%20in%20Hamburg.pdf PDF], 25. TONMEISTERTAGUNG – VDT INTERNATIONAL CONVENTION, November 2008, Pläne und Draufsicht).&lt;br /&gt;
* [[Matthias Schmoock]]: &amp;#039;&amp;#039;Conventgarten. Zerstörter Kulturgenuss.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgs verschwundene Orte. Überraschende Geschichten aus der Hansestadt&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Bast Medien, Überlingen 2021, ISBN 978-3-946581-82-6, S. 144–147.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/042044|TEXT=Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53.5538074 |EW=9.9844852 |type=landmark |region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielstätte für Musik in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzerthaus in Deutschland|Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Neustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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