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	<title>Convair F-106 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T06:13:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Convair_F-106&amp;diff=188838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: Formalien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Convair_F-106&amp;diff=188838&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-02T12:12:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formalien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name = Convair F-106 &amp;#039;&amp;#039;Delta Dart&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:F-106 Delta Dart 5th IS.JPEG|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eine F-106A „Delta Dart“ des 5th FIS&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ = [[Abfangjäger]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland = {{USA}}&lt;br /&gt;
|Hersteller = [[Consolidated Vultee Aircraft Corporation|Convair]]&lt;br /&gt;
|Erstflug = 26. Dezember 1956&lt;br /&gt;
|Indienststellung = Mai 1959&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1955 bis 1964&lt;br /&gt;
|Stückzahl = 342&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Convair F-106 &amp;#039;&amp;#039;Delta Dart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Einstrahliges Flugzeug|einstrahliger]], allwetterfähiger Hochleistungs-[[Abfangjäger]] mit [[Deltaflügel]]n aus [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] Produktion, der von 1959 bis 1988 im Einsatz war. Die F-106 wurde maßgeschneidert für das [[Luftverteidigung]]ssystem der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] entwickelt und deshalb nur von den [[United States Air Force|US-Luftstreitkräften]] eingesetzt. Dieses Flugzeug hielt vom 15. Dezember 1959 bis zum 22. November 1961 den von der FAI anerkannten absoluten Geschwindigkeitsweltrekord mit {{kmh2mph|2455.736}},&amp;lt;ref name=&amp;quot;record&amp;quot;&amp;gt;[http://www.f-106deltadart.com/speedrecord.htm Website: F-106 Delta Dart: &amp;#039;&amp;#039;Single Engine Speed Record&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; bis heute (2022) eine der höchsten mit einem einstrahligen Jet offiziell anerkannten Geschwindigkeiten. Seitdem hat nur noch ein anderes einstrahliges Flugzeug einen [[Liste der Fluggeschwindigkeitsrekorde|offiziellen Fluggeschwindigkeitsweltrekord]] aufgestellt – die [[Mikojan-Gurewitsch Je-166]] am 7. Juni 1962 mit 2.681 km/h. Die F-106 gehörte zu der sogenannten [[Century-Reihe]] ([[North American F-100|F-100]] bis [[McDonnell F-4|F-110]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Convair F-106A Delta Dart 1.jpg|mini|Eine F-106A feuert eine Übungsrakete der [[AIR-2 Genie]] ab.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1950er Jahre zeichnete sich klar ab, dass der „Ultimate Interceptor“, welchen Convair entwickelte, nicht bis 1954 die Einsatzreife erreichen würde. Die USAF entschied sich daher zur Überbrückung für die Anschaffung eines technologisch weniger anspruchsvollen Abfangjägers. Dieses Interimsmuster war die [[Convair F-102|Convair F-102A Delta Dagger]] und das eigentliche Projekt MX-1554 erhielt die Bezeichnung F-102B. Zwischenzeitliche Probleme bei Entwicklung und Einführung der F-102A führten zur vorläufigen Beendigung des F-102B-Programms. Im November 1955, als die vorgesehene [[Feuerleitanlage]] Hughes MA-1 endlich fertig war, wurden die Arbeiten an der F-102B wieder aufgenommen; am 17. Juni 1956 wurde das Projekt schließlich offiziell in F-106 Delta Dart umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pratt &amp;amp; Whitney J57 Triebwerk der F-102A wurde durch das Pratt &amp;amp; Whitney J75 ersetzt. Umfangreiche Detailänderungen verbesserten die Aerodynamik im Transsonischen- und Überschallgeschwindigkeitsbereich. So konnte die F-106 nun ohne Nachbrenner über Mach 0,9 und mit zwei externen Tanks Überschallgeschwindigkeit erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einsatzkonzept sah Einsätze dieses Abfangjägers unter automatischer Leitung durch SAGE-Bodenstationen ([[Semi-Automatic Ground Environment]]) vor, mit denen das Hughes MA-1-System gekoppelt war. Der Jäger wurde dabei vom Boden an das Ziel herangeführt, bis das Bordradar es erfassen konnte. Der weitere Anflug wurde vom MA-1-System mit den Daten des Bordradars gesteuert. Sobald sich die F-106 dem Ziel auf Waffenreichweite genähert hatte, startete das MA-1-System die Raketen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meilensteine&amp;quot;&amp;gt;Mike Spick: &amp;#039;&amp;#039;Meilensteine der Luftfahrt, Von den Gebrüdern Wright bis zur Stealth-Technologie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Stocker-Schmid (Spezialausgabe 2000); berechtigte Lizenzausgabe für die Bundesrepublik Deutschland, Motorbuch, Stuttgart ISBN 3-7276-7124-6, S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach drehte die Maschine automatisch ab. Die Aufgabe des Piloten während der Mission war lediglich: Start, Aktivierung der Waffen, Kontrolle der Systeme etc., Eingreifen bei Problemen, Steuerung des Schubs nach Machzahl-Vorgabe und Landung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.f-106deltadart.com/history.htm | titel=History of the F-106 Delta Dart | werk=www.f-106deltadart.com | archiv-url=https://web.archive.org/web/20120807164311/http://www.f-106deltadart.com/history.htm | archiv-datum=2012-08-07 | abruf=2015-01-09 | sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meilensteine&amp;quot; /&amp;gt; Zwei Prototypen der F-106A (Convair Model 8-24) flogen erstmals am 26. Dezember 1956 bzw. 26. Februar 1957. Die ersten Tests verliefen enttäuschend und zeigten noch zahlreiche Mängel, insbesondere am Triebwerk und der Feuerleitanlage, auf. Hinzu kamen einschneidende Rüstungsbudgetkürzungen, so dass zur Rettung des Programms die geplante Stückzahl von 1.000 auf nur 350 Maschinen reduziert wurde. Modifikationen an den Lufteinläufen und der Elektronik beseitigten die erkannten Probleme weitgehend und so konnten die ersten einsatzfähigen Jäger im Mai 1959 an die 539th Fighter Interceptor Squadron auf der McGuire Air Force Base (New Jersey) übergeben werden. Es entstanden 275 Maschinen der einsitzigen Variante F-106A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der F-106A gab es noch die zweisitzige Trainerversion F-106B (Convair Model 8-27), welche auch als voll taugliche Einsatzmaschine verwendbar war. Von dieser Version wurden 63 Maschinen gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[National Aeronautics and Space Administration|NASA]] nutzte bis 1991 eine F-106B mit [[Turbulator|Vortexklappen]] an der Vorderkante der Flügel. Die Vortexklappen dienten der gezielten Ausnutzung der bei höheren Anstellwinkeln abgehenden Wirbelsysteme, wobei durch Form und Einstellung der Klappe relativ zum Flügel die Saugkraft dieser Wirbel entweder zur Verminderung des Widerstandes oder zur Auftriebserhöhung genutzt werden soll. Im Idealfall lässt sich eine Maximierung der Gleitzahl – also des Verhältnisses Auftrieb zu Widerstand erreichen. Die Untersuchungen dienten der Entwicklung eines Klappensystems für Überschallverkehrsflugzeuge, um für Unterschallüberlandflüge günstigere aerodynamische Verhältnisse zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbesserte Versionen (F-106C, F-106D und F-106X) blieben nur Projekte. Diese Versionen mit der Bezeichnung „Super Dart“ hätten über neue Lufteinlässe, [[Canard]]s, neue Avionik, ein neues Radar und ein General-Electric-Strahltriebwerk J93-GE-3AR verfügt, einige dieser Neuerungen hatten ihren Ursprung im nicht realisierten [[Convair Model 200]]. Als potentielle Kunden galten die US Air Force und die Luftwaffe von Japan.&amp;lt;ref&amp;gt;Project terminated. Erik Simons, Seiten 112–117, ISBN 978-0-85979-173-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe der Produktion waren schrittweise Verbesserungen erfolgt, so dass man Nachrüstprogramme zum gemeinsamen Standard-Modell 8-31 bzw. 8-32 parallel zur Auslieferung der letzten Serienmaschinen durchführte. Durch fortlaufende Modernisierungen wurden die F-106 schließlich bis 1988 in Dienst gehalten. Als letzte Einheit flog die 119th Fighter Interceptor Squadron der &amp;#039;&amp;#039;[[New Jersey]] [[Air National Guard]]&amp;#039;&amp;#039; bis August 1988 die &amp;#039;&amp;#039;Delta Dart&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten der F-106A ==&lt;br /&gt;
[[Datei:F-106A 119th FIS weapons bay with AIM-4 1984.JPEG|mini|F-106A der 119. FIS, New Jersey Air National Guard, mit geöffnetem Waffenschacht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Neuerung, die in etliche US-amerikanische Kampfflugzeugentwürfe (z.&amp;amp;nbsp;B. nach der F-102 noch in die [[Lockheed F-104|F-104 &amp;#039;&amp;#039;Starfighter&amp;#039;&amp;#039;]], [[Republic F-105|F-105 &amp;#039;&amp;#039;Thunderchief&amp;#039;&amp;#039;]], [[McDonnell F-4|F-4 &amp;#039;&amp;#039;Phantom II&amp;#039;&amp;#039;]] und [[Convair B-58|Convair B-58 &amp;#039;&amp;#039;Hustler&amp;#039;&amp;#039;]]) der 1950er Jahre einfloss, war der aus [[Aerodynamik|aerodynamischen]] Gründen in der Mitte eingeschnürte Rumpf (Wespentaille), der &amp;#039;&amp;#039;[[Flächenregel]]&amp;#039;&amp;#039; folgend. Dies brachte der Maschine den Spitznamen „fliegende Colaflasche“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F-106A war das erste Flugzeug mit einem digitalen Bordcomputer mit Zielidentifizierung und hatte bereits ein [[Radar]] mit Festzeichenunterdrückung, aber ohne Look-Down-Shoot-Down-Fähigkeit, zeigte also nur bewegte Ziele an. Weiterhin hatte die F-106A ab 1960 vor der [[Pilotenkanzel]] ein [[Infrarotzielsystem]] (IRST) eingebaut. So war es bei technisch oder feindlich gestörtem Radar trotzdem noch möglich, ein Ziel zu erfassen und zu verfolgen. Standardmäßig war die Maschine mit zwei [[AIM-4 Falcon|AIM-4D/G-Falcon]]-Raketen mit Infrarot-Lenkung und zwei AIM-4F Falcon mit halbaktiver Radarlenkung ausgestattet. Die F-106A konnte jedoch auch die ungelenkte [[AIR-2 Genie]] mitführen – die stärkste Waffe, die je ein Abfangjäger mitgeführt hat. Die AIR-2A besaß einen [[Kernwaffe|nuklearen]] Gefechtskopf von 1,5 [[TNT-Äquivalent|Kilotonnen]] (kT) [[Trinitrotoluol|TNT]] und sollte gegen feindliche Bomberformationen eingesetzt werden, indem sie zwischen den Bombern explodierte. Wegen der geringen Reichweite der [[Luft-Luft-Rakete]] von nur 9,5&amp;amp;nbsp;km musste die F-106 nach dem Abschuss extrem schnell umkehren, um dem Vernichtungsradius der [[Kernwaffenexplosion]] zu entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das Flugzeug automatisch auf dem per Funk übertragenen Abfangkurs flog, suchte der Pilot per Radar nach dem Ziel. Hatte er es gefunden und den Bereich eingegrenzt, aktivierte er die gewünschte Waffe. Das Radar wechselte den Modus und verfolgte ab da nur dieses eine Ziel. Der Pilot flog nun das Flugzeug. Er musste das Ziel in der Mitte eines Konusses vor dem Flugzeug halten, der ihm als abstandsabhängiger Kreis auf dem Radarbildschirm dargestellt wurde. Der Lenkflugkörperstart fand dann nach dem Ermessen des Feuerleitcomputers automatisch statt. Die Flugkörper wurden erst kurz vor deren Start ausgefahren. Die Sucher der AIM-4 zeigten bereits im Waffenschacht in die Richtung des Zieles. Im Fall der ungelenkten AIR-2 folgte diese dem vom Computer programmierten Kurs und explodierte unter der extrapolierten Flugbahn des Zieles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um im Überschallflug den Schwerpunkt dem Auftriebpunkt nachzuführen, pumpte der Computer machabhängig Treibstoff zwischen dem Tank hinter dem Piloten und den Trimmtanks an den Hinterkanten der Tragflächen umher. Die Trimmtanks dienten während des Startes und des Steigfluges zunächst als normaler Integraltank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modifizierungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QF-106A waren [[Zieldarstellungsdrohne]]n für Ziel- und Abschussübungen, die ab 1986 umgebaut wurden. Insgesamt 194 F-106 wurden hierfür umgerüstet und meist abgeschossen. Das Programm lief 1997 aus, als der Drohnentyp durch [[McDonnell F-4|McDonnell F-4 Phantom II]] ersetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.f-106deltadart.com/drones.htm Aerial Target QF-106 Drone] (englisch), abgerufen am 15. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abnahme der F-106 durch die USAF:&amp;lt;ref&amp;gt;Statistical Digest of the USAF 1956, S. 91; 1957, S. 97; 1958, S. 72; 1959, S. 68; 1960, S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Version&lt;br /&gt;
!1956&lt;br /&gt;
!1957&lt;br /&gt;
!1958&lt;br /&gt;
!1959&lt;br /&gt;
!1960&lt;br /&gt;
!Summe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|F-106A&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |10&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |13&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |114&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |130&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |277&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|F-106B&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |27&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |27&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|YF-106C&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Summe&lt;br /&gt;
!10&lt;br /&gt;
!15&lt;br /&gt;
!19&lt;br /&gt;
!141&lt;br /&gt;
!157&lt;br /&gt;
!342&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten der F-106A ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Convair F-106 Delta Dart 3-View line art.svg|mini|Dreiseitenriss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Convair F-106A prototype lower front panel 060928-F-1234S-048.jpg|mini|Cockpit eines F-106A-Prototyps, das sich noch grundlegend von der späteren Serienversion unterschied]]&lt;br /&gt;
[[Datei:F-106B 69-0163 ADC.jpg|mini|Eine zweisitzige F-106B]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Typ || [[Abfangjäger]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1 Pilot&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge ||&lt;br /&gt;
* mit Staurohr: 21,56 m&lt;br /&gt;
* ohne Staurohr: 19,95 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 11,67 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 6,18 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 58,65 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Streckung (Tragfläche)|Flügelstreckung]] || 2,32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 10.728 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| normale Startmasse || 15.670 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 18.974 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Flächenbelastung (Flügel)|Tragflächenbelastung]] ||&lt;br /&gt;
* minimal (Leermasse): 183 kg/m²&lt;br /&gt;
* nominal (normale Startmasse): 267 kg/m²&lt;br /&gt;
* maximal (maximale Startmasse): 324 kg/m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Treibstoffkapazität || 909 l im Rumpf und 9.420 l in den Flügeltanks&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || [[Mach-Zahl|Mach]] 2,31 bzw. 2.455 km/h (auf optimaler Höhe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steiggeschwindigkeit || 202 m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 17.670 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einsatzradius ||&lt;br /&gt;
* ohne Zusatztanks: 1.850 km&lt;br /&gt;
* mit Zusatztanks: 2.466 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Überführungsreichweite || 4.245 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerk || ein [[Pratt &amp;amp; Whitney]] [[Pratt &amp;amp; Whitney J75|J75-17]]-[[Strahltriebwerk]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schubkraft ||&lt;br /&gt;
* mit Nachbrenner: 109,04 kN&lt;br /&gt;
* ohne Nachbrenner: 76,52 kN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schub-Gewicht-Verhältnis]] ||&lt;br /&gt;
* maximal (Leermasse): 1,04&lt;br /&gt;
* nominal (normale Startmasse): 0,71&lt;br /&gt;
* minimal (maximale Startmasse): 0,59&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || siehe [[#Besonderheiten der F-106A|Text]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stückpreis || 4,7 Millionen US-Dollar&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewaffnung ===&lt;br /&gt;
; Interne Rohrwaffe&lt;br /&gt;
* 1 × 20-mm-[[Gatling (Waffenklasse)|Gatling-Kanone]] [[M61 Vulcan|General Electric M61A1 „Vulcan“ (GAU-4)]] mit 650 Schuss Munition (als Ersatz für Genie/AIM-26, nur Einsitzer)&lt;br /&gt;
; Kampfmittel bis zu 2.400 kg im internen Waffenschacht sowie an zwei Außenlaststationen&lt;br /&gt;
;Im zentralen Waffenschacht&lt;br /&gt;
:; Luft-Luft-Lenkflugkörper&lt;br /&gt;
:* 4 × [[AIM-4 Falcon|Hughes AIM-4A/F „Falcon“ / „Super Falcon“]] (früher GAR-1A/3A) – radargesteuerter Kurzstrecken-Luft-Luft-Lenkflugkörper&lt;br /&gt;
:* 4 × Hughes AIM-4B/C/D/G „Falcon“ / „Super Falcon“ (früher GAR-2/2A/2B/4A) – infrarotgesteuerter Kurzstrecken-Luft-Luft-Lenkflugkörper&lt;br /&gt;
:* 1 × [[AIM-26 Falcon|Hughes AIM-26A „Falcon“]] (früher GAR-11 mit nuklearem 1-kt-Gefechtskopf) – radargesteuerter Kurzstrecken-Luft-Luft-Lenkflugkörper&lt;br /&gt;
:* 1 × Hughes AIM-26B „Falcon“ (früher GAR-11 mit konventionellem Gefechtskopf) – radargesteuerter Kurzstrecken-Luft-Luft-Lenkflugkörper&lt;br /&gt;
:; Ungelenkte Luft-Luft-Raketen&lt;br /&gt;
:* 1 × [[AIR-2 Genie|AIR-2A „Genie“ / AIR-2B „Super Genie“]] (früher MB-1 mit nuklearem 1,5-kt-Gefechtskopf)&lt;br /&gt;
; An zwei Außenlaststationen&lt;br /&gt;
2 × [[Abwurftank|abwerfbare Zusatztanks]] mit je 1637 Litern (360 US-Gallonen) Kerosin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenfälle und Verluste ==&lt;br /&gt;
=== Verluste ===&lt;br /&gt;
Von den insgesamt 340 bei Convair produzierten Serienmaschinen (277 Einsitzer F-106A und 63 Zweisitzer F-106B) gingen in der langen Einsatzzeit von 1959 bis 1988 bei der Air Force bzw. Nationalgarde insgesamt 112 Maschinen verloren.&lt;br /&gt;
=== Cornfield Bomber ===&lt;br /&gt;
[[Datei:F-106 unmanned landing.jpg|mini|F-106 „Cornfield Bomber“]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Cornfield Bomber}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Februar 1970 geriet die F-106 der &amp;#039;&amp;#039;71st Fighter-Interceptor Squadron&amp;#039;&amp;#039; mit der Seriennummer 58-0787 über Montana während eines Übungsfluges ins [[Trudeln#Flachtrudeln|Flachtrudeln]]. Der Pilot Gary Faust versuchte erfolglos, das [[Trudeln]] zu beenden und stieg schließlich in etwa {{ft2m|15000}} mit dem Schleudersitz aus. Er landete unverletzt mit dem Fallschirm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;afm_200904&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die F-106 stabilisierte sich sofort nach dem Ausstieg und landete führerlos mit laufendem Triebwerk und eingefahrenem Fahrwerk auf einem verschneiten Weizenfeld in Montana. Die Beschädigungen waren so gering, dass das Flugzeug an einer nahe gelegenen Bahnlinie teilweise demontiert auf einen Waggon zum Rücktransport verladen wurde und nach den notwendigen Reparaturen wieder eingesetzt werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;f106_pilotless&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als „Cornfield Bomber“ bekannt gewordene Maschine ist heute im [[National Museum of the United States Air Force]] ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nationalmuseum.af.mil/Visit/MuseumExhibits/FactSheets/Display/tabid/509/Article/196408/convair-f-106a-delta-dart.aspx |titel=Convair F-106A Delta Dart |autor= |hrsg=National Museum of the United States Air Force |werk= |datum= | abruf=2016-07-13 |sprache=en |zitat=The aircraft on display was involved in an unusual incident.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationierungen in Übersee ==&lt;br /&gt;
Fünfmal wurden F-106 nach Übersee verlegt, darunter eine Verlegung 1975 nach Westdeutschland für die Übung [[Cold Fire]]. Die am längsten andauernde Verlegung fand aufgrund des [[Pueblo (Schiff)|Pueblo-Zwischenfalls]] 1968 statt. Hierbei wurden im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Operation College Cadence&amp;#039;&amp;#039; ab Februar 1968 die 318th FIS (Fighter Interceptor Squadron) und die 48th FIS von der McChord AFB zur Osan AB verlegt. Die Stationierung dauerte bis Mai 1970.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorr, 1998, S. 52 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Yenne, 2009, S. 140, 149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter E. Davies: &amp;#039;&amp;#039;Convair F-106 Delta Dart – Database&amp;#039;&amp;#039;. In: Aeroplane Monthly Oktober 2016, S. 75–89&lt;br /&gt;
* Bill Yenne: &amp;#039;&amp;#039;Convair Deltas – From SeaDart to Hustler&amp;#039;&amp;#039;, Specialty Press, 2009, ISBN 978-1-58007-118-5, S. 24–37&lt;br /&gt;
* Robert F. Dorr: &amp;#039;&amp;#039;Convair F-106 Delta Dart – Focus Aircraft&amp;#039;&amp;#039;. In: Wings Of Fame Volume 12 1998, S. 36–97&lt;br /&gt;
* Bob McIntyre: &amp;#039;&amp;#039;Farewell, Delta Dart&amp;#039;&amp;#039;. In: AIR Enthusiast Thirty–Seven, September–Dezember 1988, S. 53–63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Convair F-106 Delta Dart}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | autor=&lt;br /&gt;
 | url= https://www.f-106deltadart.com/&lt;br /&gt;
 | titel= F-106 Delta Dart Association&lt;br /&gt;
 | titelerg= Home of the Ultimate Interceptor&lt;br /&gt;
 | abruf= 2021-06-21&lt;br /&gt;
 | sprache=en&lt;br /&gt;
 | kommentar=&lt;br /&gt;
 | zitat=Mission Statement: To publicize and distribute knowledge of the F-106 Delta Dart legacy […]&lt;br /&gt;
 | offline=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fai.org/record/9061 Rekordeintrag der F-106A bei der FAI] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;f106_pilotless&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor=&lt;br /&gt;
| url= https://www.f-106deltadart.com/580787cornfieldbomber.htm&lt;br /&gt;
| titel= The Cornfield Bomber&lt;br /&gt;
| titelerg= 8-0787 Lands Pilotless… without Pilot Lt Gary Foust | werk=&lt;br /&gt;
| hrsg= F-106 Delta Dart Association&lt;br /&gt;
| datum= 2005-01-26 | seiten= | archiv-url= | archiv-datum=&lt;br /&gt;
| abruf= 2018-03-27 | format=&lt;br /&gt;
| sprache= en&lt;br /&gt;
| kommentar= Bericht von 2005 mit späteren Ergänzungen | zitat= | offline=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;afm_200904&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.f-106deltadart.com/thereiwas/58-0787_0409gary.pdf |titel=„Gary, You Better Get Back In It!“ |autor=Peter Grier |hrsg=Air Force Association |werk= |format=PDF; 339 kB| datum=2009-04 |abruf=2018-03-28 |sprache=en |zitat=Two Safe Landings |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180328040934/https://www.f-106deltadart.com/thereiwas/58-0787_0409gary.pdf |archiv-datum=2018-03-28 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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