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	<title>Contax - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Contax&amp;diff=284585&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Skranon am 31. Januar 2026 um 17:24 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-31T17:24:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Contax rts3 2.jpg|miniatur|CONTAX RTS III mit Planar 1.4/50&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Contax&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Kameramarke von [[Carl Zeiss AG|Carl Zeiss]]. Unter diesem Namen wurden von 1932 bis 2005 Kameras verschiedener Hersteller und Bauarten angeboten, für die Carl Zeiss (und bis 1958 auch der VEB Carl Zeiss Jena) die [[Objektiv (Optik)|Objektive]] lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contax-Kameras von Zeiss Ikon (Dresden) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax I 1932-1936.jpg|mini|Contax&amp;amp;nbsp;I]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax II 1938.jpg|mini|Contax&amp;amp;nbsp;II]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ZeissIkon Contaxspule.jpg|mini|alternativtext=Zeiss Ikon Contaxspule|Zeiss Ikon Contaxspule (Ablauf 1944)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 brachte die [[Zeiss Ikon]] AG ihre erste [[Kleinbildkamera]] auf den Markt, die Contax. Die Entwicklung wurde geleitet von [[Heinz Küppenbender]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Kuč, Auf den Spuren der Contax, Seite 25ff, Wittig Fachbuchverlag, 1992, ISBN 3-88984-118-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://zeisshistoricasociety.org/dr-heinz-kuppenbender/ |wayback=20161202220839 |text=Dr. Heinz Küppenbender }}, Zeiss Historica (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Contax mit ihrem markanten schwarzen Gehäuse wurde anfänglich nur als Contax bezeichnet. Sie war als Konkurrenz zur [[Leica Camera|Leica&amp;amp;nbsp;II]] konzipiert, verfügte aber bereits über ein [[Objektivbajonett]], einen gekuppelten Entfernungsmesser mit sehr großer Messbasis und einen [[Verschluss (Kamera)|Verschluss]] aus Metalllamellen. Es folgten 1936 die neu entwickelte [[Contax&amp;amp;nbsp;II]] (die erste Messsucherkamera überhaupt) und zusätzlich die [[Contax&amp;amp;nbsp;III]] mit integriertem Belichtungsmesser. Die erste Contax wurde bis 1938 weiterhin produziert und hieß von nun an Contax I.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Kuč, Auf den Spuren der Contax, Seite 51 u. 111, Wittig Fachbuchverlag, 1992, ISBN 3-88984-118-X&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herstellung endete 1945 mit der Demontage von Zeiss Ikon in Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Blumtritt, Die Geschichte der Dresdner Fotoindustrie, Seite 111, Verlag der H. Lindemanns Buchhandlung, 2001, ISBN 3-89506-212-X&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit sollte in [[Kiew]] eine Kameraproduktion aufgebaut werden; aufgrund von unsachgemäßer Demontage und Transportverlusten war dies jedoch nicht möglich. Zur Erfüllung der Reparationsforderungen wurden 1946 die Maschinen und Werkzeuge bei Carl Zeiss in [[Jena]] in leicht entfeinerter Form erneut angefertigt. In geringer Stückzahl kamen bei der Werkzeugerprobung in [[Saalfeld/Saale|Saalfeld]] entstandene Kameras in den Verkauf, bevor die Anlagen 1946 nach Kiew überführt wurden, wo dann bei der heutigen Firma [[Kiev (Marke)|Kiev Camera]] die Produktion der Kiev&amp;amp;nbsp;II und Kiev&amp;amp;nbsp;III aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contax-Kameras von VEB Zeiss Ikon (Dresden) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax-s.jpg|mini|Contax S – die erste SLR mit Sucherprisma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1938 war mit der Konstruktion einer Contax-[[Spiegelreflexkamera]] begonnen worden. Am 1948 enteigneten [[Dresden|Dresdner]] Standort von Zeiss Ikon, dem VEB Zeiss Ikon, brachte man 1949 die Contax&amp;amp;nbsp;S mit einem Objektivanschluss in Form eines [[Objektivgewinde|M42-Objektivgewindes]] heraus. Sie war die erste Spiegelreflexkamera mit Sucherprisma, die ein seitenrichtiges Sucherbild lieferte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Spiegelreflexsucher für den Einblick in Augenhöhe mit seitenrichtigem, aufrechtem Bild wurde in Ungarn zwar schon am 23. August 1943 von [[Jenő Dulovits]] patentiert – er entwarf mit der Duflex&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://bichkov.com/photopedia/index.php?title=SLR_Camera |wayback=20140104011608 |text=Artikel bei Photopedia (Englisch) }}&amp;lt;/ref&amp;gt; (1948 in Serie) auch die erste 35-mm-Spiegelreflexkamera für diesen heute üblichen Suchereinblick – allerdings nutzte er noch kein Dachkantprisma, sondern einzelne Spiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2020-12-16T03-24-58N000001.jpg|mini|Contax D]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1953 kam nach den nur intern als A, B, und C bezeichneten Modellen die technisch wesentlich verbesserte Contax&amp;amp;nbsp;D in den Handel. Sie trug den Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039; nun erstmals auf dem Gehäuse (die gelegentliche Behauptung, &amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039; stehe für &amp;#039;&amp;#039;Dachkantprisma&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Dresden&amp;#039;&amp;#039;, ist nicht richtig&amp;lt;ref&amp;gt;Hummel: &amp;#039;&amp;#039;Spiegelreflexkameras aus Dresden&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;). Ab 1956 folgte die Contax&amp;amp;nbsp;E mit Belichtungsmesser sowie die Contax&amp;amp;nbsp;F und FB. Da die Rechte am Namen Contax in der Bundesrepublik Deutschland und in Westeuropa bei Carl Zeiss in Oberkochen lagen, wurde für Exporte dorthin der Name [[Pentacon]] verwendet. In den USA wurden die Dresdner Contax-Kameras unter den Namen Astraflex, Consol, Hexacon und Ritacon verkauft. 1958 wurde der Name Pentacon generell für die ehemaligen Contax-Kameras verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contax-Kameras von Zeiss Ikon (Stuttgart) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax IIa 1951.jpg|mini|Contax II a]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax III a 1952.JPG|mini|Contax III a mit Zeiss Jena Sonnar 1:2/85&amp;amp;nbsp;mm und Suchervorsatz 563/03]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ZI Contaflex.jpg|mini|Zeiss Ikon Contaflex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Verlegung des Firmensitzes der Zeiss Ikon AG an den Stuttgarter Unternehmensstandort wurde dort eine Produktion von Messsucherkameras aufgebaut. 1950 erschien die vollständig neu konstruierte [[Contax&amp;amp;nbsp;IIa|Contax&amp;amp;nbsp;IIa]], 1951 die [[Contax&amp;amp;nbsp;IIIa|Contax&amp;amp;nbsp;IIIa]]. Diese waren gegenüber den Vorkriegsmodellen deutlich verkleinert, außerdem stand eine [[Blitzsynchronisation]] zur Verfügung. Die Produktion der Kameras wurde [[1962]] eingestellt, da sich Zeiss Ikon auf [[Spiegelreflexkamera]]s konzentrierte. Diese bekamen die Namen [[Contaflex]], [[Contarex]], [[Icarex 35 CS|Icarex]] sowie [[SL 706]] und wurden bis 1972 gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Kyocera}} Contax-Kameras von Yashica/Kyocera ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ContaxRTS1.jpg|mini|CONTAX RTS&amp;amp;nbsp;I, Gehäuse mit angeschlossenem &amp;#039;&amp;#039;Real Time Winder&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Kameraherstellung bei Zeiss Ikon 1972 fehlte Carl Zeiss ein Abnehmer für seine Kleinbildobjektive. Daher suchte man nach einem Kooperationspartner. Nachdem eine Zusammenarbeit mit [[Pentax]] nicht zustande gekommen war, wurde 1972 ein Kooperationsvertrag mit dem [[japan]]ischen Kamerahersteller [[Yashica]] abgeschlossen. Yashica wurde 1983 von [[Kyocera]] übernommen. Kyocera übernahm die Herstellung der Kameras. Von 1974 bis 2005 entstanden im Rahmen dieser Kooperation zahlreiche Kameras unterschiedlicher Bauarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Objektive wurden von Carl Zeiss zugeliefert. In den ersten Jahren wurden sie auch tatsächlich bei Carl Zeiss in [[Oberkochen]] hergestellt, jedoch fungierten schon bald überwiegend Yashica (bzw. Kyocera) und Tomioka als Lohnhersteller. Bei den Objektivbezeichnungen wurde die bei Zeiss übliche [[Terminologie]] verwendet, die auf den Namen der einzelnen Konstruktionen basiert. Dabei steht &amp;#039;&amp;#039;[[Distagon]]&amp;#039;&amp;#039; für Weitwinkelobjektive, &amp;#039;&amp;#039;[[Tessar]]&amp;#039;&amp;#039; für ein Normalobjektiv moderater Lichtstärke. [[Planar (Objektiv)|&amp;#039;&amp;#039;Planar&amp;#039;&amp;#039;]] bezeichnet hochlichtstarke Normal- und Teleobjektive bis zu einer Brennweite von 135&amp;amp;nbsp;mm. &amp;#039;&amp;#039;[[Sonnar]]&amp;#039;&amp;#039; nannte man leichte und mittlere Telebrennweiten normaler bis höherer Lichtstärke; hinter &amp;#039;&amp;#039;Tele-Tessar&amp;#039;&amp;#039; verbargen sich langbrennweitige Objektive mittlerer Lichtstärke bis 300&amp;amp;nbsp;mm. Abgerundet wurde die Skala durch [[Spiegellinsenobjektiv]]e von 500 und 1000&amp;amp;nbsp;mm Brennweite, die als &amp;#039;&amp;#039;Mirotar&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurden, sowie durch die Bauformen &amp;#039;&amp;#039;Aposonnar&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tele-Apotessar&amp;#039;&amp;#039;, nach der Teleobjektive höchster Lichtstärke mit einer zusätzlichen Korrektur [[Chromatische Aberration|chromatischer Abbildungsfehler]] konstruiert wurden. Zoomobjektive hießen unabhängig vom Brennweitenbereich immer &amp;#039;&amp;#039;Vario-Sonnar&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2005 kündigte Kyocera an, den Verkauf von Kameras der Marke Contax im Laufe des Jahres einzustellen. Dies geschah dann im September 2005. Ein Service für bestehende Kameras solle bis zu zehn Jahren aufrechterhalten werden. Die Marke &amp;#039;&amp;#039;Contax&amp;#039;&amp;#039; gehört immer noch Carl Zeiss. Sie ist aber auch weiterhin Gegenstand des Kooperationsvertrags und kann daher von Carl Zeiss derzeit nicht genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contax RTS-System ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax 139 mit Distagon 18 mm.jpg|mini|Contax 139 Quartz mit Distagon 4.0/18&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sonnar 180mm mit RTS II.jpg|mini|Contax RTS II mit Sonnar 2.8/180&amp;amp;nbsp;mm und &amp;#039;&amp;#039;Real Time Winder W-3&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax159mm0.jpg|mini|Contax 159MM (Gehäuse)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax167mt 28mm.jpg|mini|Contax 167MT mit Distagon 2.8/28&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ContaxS2 50mm.jpg|mini|Contax S2 mit Zeiss Planar 1.7/50&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ContaxAX.jpg|mini|CONTAX AX Gehäuse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes Ergebnis der Kooperation erschien 1974 die [[Kleinbildkamera|Kleinbild]]-[[Spiegelreflexkamera]] [[Contax RTS]]. &amp;#039;&amp;#039;RTS&amp;#039;&amp;#039; steht dabei für &amp;#039;&amp;#039;Real Time System&amp;#039;&amp;#039; und soll den verzögerungsfreien Ablauf der Kamerafunktionen in Echtzeit durch elektronische Steuerung und einen elektromagnetischen Auslöser mit weniger als 1 mm Auslöseweg symbolisieren. Zusammen mit dem als Zubehör angebotenen &amp;#039;&amp;#039;Professional Motor Drive&amp;#039;&amp;#039; (PMD) wurde dadurch eine Geschwindigkeit von fünf Bildern je Sekunde erreicht. Das Design stammte bei der Contax RTS von [[Ferdinand Alexander Porsche|F.A. Porsche]] und wurde auch bei den Folgemodellen nachempfunden. Während die Contax RTS mit dem Anspruch einer Profikamera antrat, waren die Contax&amp;amp;nbsp;139 Quartz von 1979 und die Contax 137&amp;amp;nbsp;MD von 1980 als anspruchsvollere Amateurkameras konstruiert. Die Contax 137&amp;amp;nbsp;MD war ein reiner Zeitautomat, hatte aber bereits einen eingebauten Motor für den Filmtransport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 erschien als Nachfolgemodell der RTS die [[Contax RTS&amp;amp;nbsp;II]]. Diese verfügte über [[Blitzbelichtungsmessung#TTL-Blitzmessung|TTL-Blitzsteuerung]], Messwertspeicherung, digitale Sucheranzeigen und einen Verschluss aus [[Titan (Element)|Titan]]. Ebenfalls 1982 kam mit der Contax 137&amp;amp;nbsp;MA ein geringfügig verbesserter Nachfolger der 137&amp;amp;nbsp;MD mit zusätzlicher Einstellmöglichkeit der Verschlusszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1984 wurde die Contax 159MM mit Blenden- und Programmautomatik und die dazu passenden MM-Objektive eingeführt. 1986 erschien dann die Contax 167MT. Sie vereinte die umfangreichen Automatikfunktionen ihrer Vorgängerin mit einem motorischen Filmtransport und der Möglichkeit zur Spotbelichtungsmessung. Ein um den Auslöseknopf gelagerter Drehknopf ließ zudem die dauerhafte Speicherung des Belichtungswertes zu (wie bei 159MM). Ferner war sie die erste Kamera mit der heute selbstverständlichen [[Belichtungsreihe]]nautomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem außer der Contax 167MT alle Contax-Modelle eingestellt worden waren, erfolgte erst 1990 mit der [[Contax RTS&amp;amp;nbsp;III]] eine Wiederbelebung des Systems. Sie war noch mehr als ihre Vorgängerinnen auf professionelle Anforderungen zugeschnitten. Als Besonderheiten seien die eingebaute Datenrückwand zur Dateneinbelichtung auf den Filmsteg, der professionelle Blitzbelichtungsmesser und eine Filmansaugplatte aus Keramik zur Erzielung einer optimalen Planlage des Filmes genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 folgte mit der Contax ST eine etwas vereinfachte Variante der Contax RTS&amp;amp;nbsp;III sowie mit der bei [[Cosina]] hergestellten Contax S2 eine Kamera mit mechanisch gesteuertem Verschluss und ausschließlicher [[Spotbelichtungsmesser|Spotmessung]]. 1994 folgte die fast identische Contax S2b mit mittenbetonter Messung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1994 erschien die [[Contax&amp;amp;nbsp;RX]], ein Modell mit zusätzlicher elektronischer Schärfendetektion, wie sie bei [[Autofokus]]kameras üblich ist, aber noch ohne automatische Fokussierung. Die Contax RX folgt damit einem Bauprinzip, wie es in den 1980er-Jahren mit der [[Canon-A-Serie#AL-1|Canon AL-1]] und der [[Minolta X-600]] als Vorstufe der Autofokus-Kameras kurzzeitig praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine solche Autofokuskamera für das Contax-RTS-System folgte tatsächlich 1996 mit der [[Contax AX]]. Im Gegensatz zu allen anderen Kleinbild-Spiegelreflexkameras mit Autofokus erfolgt bei der Contax AX die Fokussierung durch Verschieben der Filmebene anstatt durch Verstellen des Objektivs. Dadurch können alle bisherigen manuellen Objektive an der Contax AX automatisch fokussiert werden. Das Gehäuse der AX ist konstruktionsbedingt etwas tiefer, und die Geschwindigkeit des Autofokus im Vergleich zu zeitgenössischen Kameras geringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger der Contax 167MT erschien 1998 die Contax Aria, die erstmals eine [[Matrixmessung|Mehrfeldmessung]] anbot, aber auf die Möglichkeit des Anschlusses eines Batteriegriffes verzichten musste. Obwohl 2000 das [[Contax-N-System]] vorgestellt worden war, erschien 2002 noch die Contax RXII, die im Gegensatz zur Contax RX auf den elektronischen Schärfedetektor verzichten musste und einen einfacheren Verschluss erhielt; sie wurde in Europa und den USA nicht angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contax Kompaktkameras (T-Modelle) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax t.jpg|mini|Contax T mit Zeiss Sonnar 2.8/38&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CONTAX T3.jpg|mini|Contax T3 mit Zeiss Sonnar 2.8/35&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax Tix02o2816.jpg|mini|Contax Tix mit Zeiss Sonnar 2.8/28&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 wurde das Prinzip der [[Messsucherkamera]] mit der Contax&amp;amp;nbsp;T wiederbelebt. Diese hatte folgende Besonderheiten:&lt;br /&gt;
* Carl Zeiss Sonnar 2.8 38&amp;amp;nbsp;mm mit fünf Linsen in vier Gruppen&lt;br /&gt;
* Blende mit 7 Lamellen&lt;br /&gt;
* quarzkontrollierter Verschluss mit 5 Lamellen&lt;br /&gt;
* Auslöser als künstlicher Saphir &amp;#039;&amp;#039;Romande&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* abnehmbares Blitzgerät mit Leitzahl 14&lt;br /&gt;
* erhältlich in schwarz und silber&lt;br /&gt;
Die Contax T orientierte sich ansonsten an der [[Minox&amp;amp;nbsp;35]]. Sie wurde 1987 zunächst ohne Nachfolger eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1990 erschien als Nachfolgemodell die [[Kleinbildkamera|Kleinbild]]-[[Kompaktkamera]] Contax T2. Sie hatte einen abschaltbaren [[Autofokus]] sowie einen integrierten Blitz. Sie besaß ein gegenüber der Ur-T stark verändertes Gehäuse, das in etwa den Konkurrenzmodellen von Leica (minilux) und [[Nikon]] (35Ti) entsprach. Sie wurde 2000 durch die Contax T3 mit einem Carl Zeiss Sonnar 2.8 35&amp;amp;nbsp;mm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 erschien mit der Contax T-VS ein Modell mit Autofokus und [[Zoomobjektiv]] (VS = Vario-Sonnar) 3.5–6.5 28–56&amp;amp;nbsp;mm, das 1998 durch die Contax T-VS&amp;amp;nbsp;II mit geringfügigen Verbesserungen und 2000 durch die Contax T-VS&amp;amp;nbsp;III mit Zoomobjektiv 3.7–6.7 30–60&amp;amp;nbsp;mm abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einzige Contax-Kamera für [[APS-Film]] erschien 1998 die Contax&amp;amp;nbsp;Tix mit Objektiv 2.8 28&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contax G-System ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Contax-G-System}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 ging Kyocera einen Schritt weiter und brachte mit der Contax&amp;amp;nbsp;G1 eine Autofokus-Messsucherkamera mit Wechselobjektiven heraus. Das Objektivsortiment umfasste insgesamt sechs Festbrennweiten von 16 bis 90&amp;amp;nbsp;mm sowie später auch ein Zoomobjektiv 3.5–5.6 35–70&amp;amp;nbsp;mm. 1996 erschien das Nachfolgemodell Contax G2 mit schnellerem Autofokus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contax 645 ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Contax 645}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax 645.tif|mini|CONTAX 645 mit Zeiss Planar 2.0/80&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde die erste [[Aufnahmeformat#Mittelformatfotografie (120er, 220er und weitere)|Mittelformat]]-Contax, die Contax 645 vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine [[Spiegelreflexkamera]] für das [[Rollfilm]]-Format 4,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;6&amp;amp;nbsp;cm. Die Contax 645 verfügt über Autofokus sowie Wechselsucher und -magazine. Für die Contax 645 wurden neun Objektive, ein Telekonverter sowie zahlreiches weiteres Zubehör herausgebracht. Die Produktion ist mittlerweile eingestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contax N-System ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Contax-N-System}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax-n1.jpg|mini|CONTAX N1 mit Vario Sonnar3.5–4.5/24–85&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Kamera des neuen Contax N-Systems wurde 2000 die Contax N1 angekündigt. Diese ist eine Kleinbildspiegelreflexkamera mit integriertem Autofokus und neuem Bajonett. 2002 folgten die vereinfachte Contax&amp;amp;nbsp;NX sowie die einzige [[Digitalkamera|digitale]] Spiegelreflexkamera unter dem Namen Contax, die Contax&amp;amp;nbsp;N Digital. Sie war die erste Digitalkamera mit [[Vollformatsensor]]. Zum Contax-N-System gehörte ein unzureichend ausgebautes Sortiment von neun Objektiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contax Digital-Kompaktkameras ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Contax TVS digital hg.jpg|mini|CONTAX TVS Digital mit Zeiss Vario Sonnar 2.8–4.8/7,3–21,9&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kyocera Contax I4R rot quer.jpg|mini|Contax i4R mit Zeiss Tessar 2.8/6,5&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Kyocera Finecam SL400R.jpg|mini|Kyocera Finecam SL400R]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 erschien mit der Contax T&amp;amp;nbsp;VS Digital die erste digitale Kompaktkamera unter dem Namen Contax. Sie entspricht weitgehend der Contax T&amp;amp;nbsp;VS&amp;amp;nbsp;III, hat aber aufgrund des kleinen Sensors ein Objektiv 2.8–4.8 7,3–21,9&amp;amp;nbsp;mm und einen [[CCD-Sensor]] mit 5 [[Megapixel]] (MP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres 2004, also bereits kurz vor Einstellung des Kamerabaus, ging Kyocera dazu über, Digitalkameras nur noch unter dem Namen Contax anzubieten, um so dem Preisdruck zu entgehen. Nachfolgend erschienen die aus der Kyocera Finecam SL 300R entwickelte Contax SL&amp;amp;nbsp;300R&amp;amp;nbsp;T mit 3,17&amp;amp;nbsp;MP und die weitgehend mit der Kyocera Finecam SL 400R baugleiche Contax U4R sowie die mit Festbrennweitenobjektiv 2.8 6,5&amp;amp;nbsp;mm ausgestattete ungewöhnlich gestaltete Contax i4R.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2005 kündigte Kyocera an, sich aus dem Kamerageschäft zurückzuziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/kyocera-steigt-bei-digitalkameras-aus;891555 &amp;#039;&amp;#039;Vorläufiges Ende auch für in Lizenz gefertigte deutsche Traditionsmarke Contax – Kyocera steigt bei Digitalkameras aus&amp;#039;&amp;#039;], Handelsblatt&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2005 wurde die Lieferung von Kameras und Zubehör der Marke Contax eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://voll.photoscala.de/Artikel/Kyocera-gibt-Kamerageschaeft-auf |titel=Kyocera gibt Kamerageschäft auf |abruf=2022-03-06 |werk=photoscala |datum=2005-04-12 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160305040654/http://voll.photoscala.de/Artikel/Kyocera-gibt-Kamerageschaeft-auf |archiv-datum=2016-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Kuc: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Contax. Band I.&amp;#039;&amp;#039; Wittig Fachbuchverlag, Hückelhoven 1991, ISBN 3-88984-118-X, 272 Seiten.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Kuc: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Contax. Band II, 2. Auflage.&amp;#039;&amp;#039; Wittig Fachbuchverlag, Hückelhoven 2003, ISBN 3-930359-34-0, 266 Seiten.&lt;br /&gt;
* Otto Croy: &amp;#039;&amp;#039;Das Contax-Buch&amp;#039;&amp;#039;, Heering-Verlag, Seebruck am Chiemsee 1953, 236 Seiten.&lt;br /&gt;
* Heinrich Freytag, &amp;#039;&amp;#039;Contax-Praxis. Kleinbild-Technik – Kleinbild-Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Wilhelm Knapp, Halle/Saale 1938, 154 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Contax cameras|Contax|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kyocera digital cameras|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Contax digital cameras|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.contaxusa.com/ Offizielle Website der ToCAD America Inc.] ehemaliger Contax-Importeur in den USA (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.contaxcameras.co.uk/ Offizielle Website von Contax UK] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.tritec-service.de/ Deutscher CONTAX-Vertrags-Service für Reparaturen und Original Ersatzteile] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www.contaxinfo.com/ Contaxinfo.com], Contax User Forum (Deutsch &amp;amp; Englisch), MTF Daten Objektive, eingescannte Prospekte und Bedienungsanleitungen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Contax-Kamera| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotografie (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeiss]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skranon</name></author>
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