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	<title>Contarex - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T06:47:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Contarex&amp;diff=2114122&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ssagis: /* Wechselmagazin */</title>
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		<updated>2025-01-14T09:09:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wechselmagazin&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zeiss Ikon Contarex.JPG|mini|Die Spiegelreflexkamera Zeiss Contarex (Modell I oder „Bull’s Eye“)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Contarex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kleinbild]]-[[Spiegelreflexkamera]], die von der [[Zeiss Ikon]] AG, Stuttgart, in den 1960er Jahren produziert wurde. Sie gilt als eine der aufwändigsten und solidesten Kleinbild-Spiegelreflexkameras, die je gebaut wurden. Contarex-Modelle wurden z. B. im Jahr 1961 zu Preisen von 1224 DM (Contarex mit Zeiss [[Tessar]] 1:2,8/50 mm) bis 1660 DM (mit Zeiss [[Planar (Objektiv)|Planar]] 1:1,4/55 mm) angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Firmenanzeige in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Yacht&amp;#039;&amp;#039; (Hamburg), Heft 21/1960, S. 813.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der sehr hohen Entwicklungs- und Herstellungskosten war das Contarex-System kein wirtschaftlicher Erfolg für den Hersteller.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Kuc: &amp;#039;&amp;#039;Contaflex &amp;amp; Contarex, Geschichte, Technik, Fakten&amp;#039;&amp;#039;. Wittig-Verlag, 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Contarex genoss international einen guten Ruf. Eine modifizierte Contarex wurde von [[Astronaut]] [[Edward Higgins White|Edward White]] beim [[Außenbordeinsatz]] während des [[Gemini 4]] Fluges der [[NASA]] am 3. Juni 1965 verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://airandspace.si.edu/exhibitions/outside-the-spacecraft/online/image-detail.cfm?id=9786 Contarex im Smithsonian National Air and Space Museum].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeiss Contarex Electronic (2).JPG|mini|Contarex SE mit [[Motorantrieb]]]]&lt;br /&gt;
Es gab fünf verschiedene Modelle der Contarex. Das erste Modell, heute als &amp;#039;&amp;#039;Contarex I&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, wird von Sammlern auch  „Bullaugen-Contarex“ oder engl. „Bull’s Eye Contarex“ (auch „Cyclops“) genannt, nach dem runden Fenster des [[Belichtungsmesser|Selenzellen-Belichtungsmessers]] mittig über dem Objektiv. Das Modell wurde von 1959 bis 1966 hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell &amp;#039;&amp;#039;Contarex Spezial&amp;#039;&amp;#039; (1960–63) verfügte über ein auswechselbares Suchersystem. Lieferbar waren [[Prismensucher|Prismenaufsatz]], [[Lichtschachtsucher|Lichtschacht]], [[Fresnel-Linse]] mit [[Schnittbildindikator]] oder [[Einstellscheibe|Vollmattscheibe]]. Ein Belichtungsmesser war nicht eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Contarex P&amp;#039;&amp;#039; („professional“) (1966–67) besaß schon das neuere Gehäuse der späteren Contarex S, hatte im Gegensatz zu dieser aber keinen Belichtungsmesser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ab 1967 gelieferte &amp;#039;&amp;#039;Contarex S&amp;#039;&amp;#039; hatte eine neu entwickelte CdS-Belichtungsmessung durch das Objektiv, mit der man wichtige Bildpartien gezielt messen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spitzenmodell war die &amp;#039;&amp;#039;Contarex SE&amp;#039;&amp;#039; („super electronic“, ab 1968), die weltweit erste Spiegelreflexkamera, bei der die Verschlusszeiten nicht mechanisch, sondern elektronisch gebildet wurden. Eine solche Kamera kostete im Jahr 1969 mit [[Planar (Objektiv)|Zeiss Planar-Objektiv]] 1,4/55&amp;amp;nbsp;mm 3060&amp;amp;nbsp;DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Objektive ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeiss ikon contarex hg.jpg|mini|Planar 1:2/50 mm an einer Contarex I]]&lt;br /&gt;
Für die Contarex, die über einen [[Objektivbajonett|Bajonettanschluss]] verfügt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.lausch41.com/contarex.htm |wayback=20201023002609 |text=Peter Lausch (12. März 2014), &amp;#039;&amp;#039;Zeiss Ikon Contarex&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-04-04 14:46:15 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 20. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; gab es anfangs zehn Wechselobjektive von 21 bis 250 mm Brennweite. Sieben weitere Wechselobjektive wurden auf der [[photokina]] 1963 vorgestellt, darunter ein [[Spiegellinsenobjektiv]] mit 1000 mm Brennweite. Ab 1967 gab es insgesamt 18 Wechselobjektive; das größte Weitwinkelobjektiv hatte 100° Bildwinkel mit 18 mm Brennweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl:&lt;br /&gt;
* Zeiss [[Distagon]] 1:4/18 mm, 1:2,8/25 mm und 1:2,0/35 mm&lt;br /&gt;
* Zeiss [[Tessar]] 1:2,8/50 mm&lt;br /&gt;
* Zeiss [[Planar (Objektiv)|Planar]] 1:2/50 mm und 1:1,4/55 mm&lt;br /&gt;
* Zeiss [[Sonnar]] 1:2,0/85 mm und 1:4/135 mm&lt;br /&gt;
* Zeiss Olympia-Sonnar 1:2,8/135 mm&lt;br /&gt;
* Zeiss Olympia-Sonnar 1:2,8/180 mm und 1:4/250 mm mit Schnellfokussierung Handgriff&lt;br /&gt;
* Zeiss [[Spiegellinsenobjektiv|Mirotar]] 1:4,5/500 mm und 1:5,6/1000 mm&lt;br /&gt;
* Zeiss Vario-Sonnar 1:2,8/40–120 mm und 1:4/80–250 mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wechselmagazin ==&lt;br /&gt;
Die normale Kamerarückwand konnte gegen ein [[Wechselmagazin]] für übliche 135er-Filmpatronen bis zu 36 Aufnahmen oder aber gegen ein voluminöseres 17-m-Filmmagazin zur fortlaufenden Belichtung von bis zu 450 Bildern ausgetauscht werden. Dank lichtdichter Konstruktion konnte man ohne Dunkelkammer und Bildverlust die Magazine mit teil-belichteten Filmen tauschen und so zwischen verschiedenen Filmarten wechseln, unterstützt durch ein eigenes Bildzählwerk und eine Filmmerkscheibe je Magazin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zubehör für Contarex C Super und Super electronic&amp;#039;&amp;#039;, Prospekt der Fa. Zeiss Ikon, Stuttgart 1973&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wechselmagazine waren auch an der Weitwinkel-Kamera &amp;quot;ZEISS-IKON [[Hologon]] ultrawide&amp;quot; verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubehör ==&lt;br /&gt;
Für die SE gab es eine elektrische Fernbedienung, mit der über eine Distanz bis zu 50 m die Belichtungszeit eingestellt und ausgelöst werden konnte. Das war allerdings nur sinnvoll in Verbindung mit dem motorischen Filmtransport ([[Motorantrieb]]), den es ebenfalls zum Ansetzen am Kameraboden gab. Dessen Geschwindigkeit war allerdings nicht sehr hoch, er schaffte zwei Bilder pro Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans-Jürgen Kuc |Titel=Contaflex und Contarex. Geschichte – Technik – Fakten |Auflage=2., überarb. u. erw. |Verlag=Wittig Fachbuchverlag |Ort=Hückelhoven |Datum=2012 |ISBN=978-3-930359-53-0 |Sprache=de en}}&lt;br /&gt;
* Henrich Freytag: &amp;#039;&amp;#039;Das Contarex-Buch&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, 1962 (mit Sachwortverzeichnis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://photo.imx.nl/leica/zeiss/page67.html &amp;#039;&amp;#039;Zeiss Contarex lenses: the myth explained&amp;#039;&amp;#039;] (2019, englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameramodell nach Hersteller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ssagis</name></author>
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