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	<title>Containern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Containern&amp;diff=303770&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carolin: -Kategorie:Abfallvermeidung, +Kategorie:Lebensmittelrettung</title>
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		<updated>2025-12-20T15:04:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Abfallvermeidung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Abfallvermeidung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Abfallvermeidung&lt;/a&gt;, +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Lebensmittelrettung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Lebensmittelrettung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Lebensmittelrettung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Mülltauchen; für die psychotherapeutische Methode siehe [[Containing]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Freegan at work.jpg|mini|Containern]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Containern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mülltauchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;dumpster diving&amp;#039;&amp;#039;, daher auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dumpstern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet die Mitnahme weggeworfener [[Ware]]n (meistens Lebensmittel) aus [[Abfallcontainer]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Containert wird in der Regel bei Abfallbehältern von Supermärkten, aber auch bei Fabriken. Die Lebensmittel wurden meist wegen abgelaufener [[Mindesthaltbarkeitsdatum|Mindesthaltbarkeitsdaten]], Druck- und Fäulnisstellen oder als Überschuss weggeworfen. Viele der Lebensmittel sind jedoch ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen und ohne erhöhtes gesundheitliches Risiko noch eine gewisse Zeit genießbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dumpstered vegetables.jpeg|mini|Gemüse und Obst aus Containern]]&lt;br /&gt;
Unter den Personen, die containern, sind einerseits bedürftige Menschen und andererseits Menschen, die sich auf diese Weise gegen die [[Lebensmittelverschwendung|Verschwendung von Lebensmitteln]] einsetzen bzw. die Lebensmittelwirtschaft nicht unterstützen wollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Russell Vinegar, Pete Parker, George McCourt |Titel=More than a response to food insecurity: demographics and social networks of urban dumpster divers |Sammelwerk=The International Journal of Justice and Sustainability |Band=21 |Nummer=2 |Verlag= |Ort= |Datum=2014-08-26 |Sprache=en |Seiten= |DOI=10.1080/13549839.2014.943708}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine amerikanische empirische Studie von Nicole Eikenberry und Chery Smith aus dem Jahr 2005 ergab, dass 18,9 Prozent der nach ihrem Essverhalten befragten 396 Personen schon einmal in ihrem Leben Lebensmittel aus der Mülltonne zu sich genommen hatten. Das häufigste Motiv im urbanen Raum war Hunger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grewe&amp;quot;&amp;gt;Maria Grewe: &amp;#039;&amp;#039;Teilen, Reparieren, Mülltauchen. Kulturelle Strategien im Umgang mit Knappheit und Überfluss.&amp;#039;&amp;#039; Transcript, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-3858-5, S.&amp;amp;nbsp;72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Demgegenüber ist die bekannteste Praxis des Containerns globalisierungs- als auch kapitalismuskritisch motiviert und ein fester Teilbereich einer Lebensweise, des [[Freeganismus]], die auf weitgehender [[Konsumverweigerung]] und einer Boykottierung der sogenannten [[Wegwerfgesellschaft]] beruht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sean Thomas |Titel=Do freegans commit theft? |Sammelwerk=Legal Studies |Band=30 |Nummer=1 |Verlag= |Ort= |Datum=2010-03 |Sprache=en |ISSN=0261-3875 |Seiten=98–125 |DOI=10.1111/j.1748-121X.2009.00142.x}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtslage ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
Containern kann gemäß {{§|123|StGB|dejure}} Abs. 1 [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]] ([[Hausfriedensbruch (Deutschland)|Hausfriedensbruch]]) und/oder nach herrschender Meinung gemäß {{§|242|StGB|dejure}} StGB ([[Diebstahl (Deutschland)|Diebstahl]]) und ggf. {{§|243|StGB|dejure}} StGB verboten sein. Wegen der Geringwertigkeit kommt regelmäßig eine Strafverfolgung nur auf [[Strafantrag (Deutschland)|Antrag]] in Betracht ({{§|248a|StGB|dejure}} und §&amp;amp;nbsp;123 Abs.&amp;amp;nbsp;2 StGB). Im konkreten Fall kommt es auf die genauen Umstände an. In der Rechtspraxis (Staatsanwaltschaften, Gerichte, Polizei) wurde das Containern bereits in der dritten Strafinstanz und sogar schon vor dem [[Bundesverfassungsgericht]] verhandelt. Verschiedene Staatsanwaltschaften und die Polizei verfolgen das Containern. Eine Strafbarkeit kommt vor allem bei der Überwindung eines physischen Hindernisses, das einem Container vorgelagert ist, als Hausfriedensbruch in Betracht oder als mitunter schwerer Diebstahl. Nur juristische Mindermeinungen gehen zum Teil von einer Straflosigkeit aus, sie argumentieren mit einem vorgelagerten Eigentumsverlust durch das Wegwerfen ([[Dereliktion]]; Wegwerfen als [[konkludente Willenserklärung]]), was jedoch von der zurzeit herrschenden Meinung abgelehnt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Malkus: [http://www.magazin-restkultur.de/wp-content/uploads/2016/04/MGZNRK_MaxMalkus-Containern-strafbar-strafwuerdig_.pdf &amp;#039;&amp;#039;Eine rechtliche Betrachtung des Containers, seiner Sanktionen und Rechtfertigungen.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 182&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Magazin für Restkultur,&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche Literaturstimmen sprechen sich gegen eine strafrechtliche Verfolgung des Containerns aus, weil das verwirklichte Unrecht und die Schuld des Täters beim Containern nur gering sei ([[Einstellung des Strafverfahrens (Deutschland)#Regelungen in der Strafprozessordnung|Einstellung]] eines eventuellen Strafverfahrens gem. {{§|153|StPO|dejure}} [[Strafprozessordnung (Deutschland)|StPO]] wegen Geringfügigkeit).&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Raphael Vergho |Titel=Containern: Kann die Mitnahme von Lebensmittelmüll strafbar sein? |Hrsg= |Sammelwerk=[[Deutsche Lebensmittel-Rundschau|DLR]] |Band=110 |Nummer=9 |Verlag=Behr’s |Ort=Hamburg |Datum=2014-09 |ISSN=0012-0413 |Seiten=412–414 |Fundstelle=hier S.&amp;amp;nbsp;414 |Kommentar=Der Autor plädiert in dem Artikel für das Absehen von Strafverfolgung wegen Geringfügigkeit gemäß §&amp;amp;nbsp;153 StPO}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wird [[Abfall]], der in entsprechenden Behältern auf privaten Grundstücken wie zum Beispiel Supermärkten oder Fabriken gesammelt und den kommunalen und privaten Städtereinigungsbetrieben zur [[Abfallentsorgung|Entsorgung]] bereitgestellt wird, nach dem [[Abfallrecht (Deutschland)|Abfallrecht]] bis zur Abholung dem Eigentum des Abfallbesitzers bzw. Grundstückseigentümers zugerechnet, danach dem des Entsorgungsträgers. Damit handelt es sich nicht um eine Sache, deren Eigentum aufgegeben wurde ([[Dereliktion]]) und die man sich als [[herrenlose Sache]] aneignen darf. Von [[Mundraub]] kann somit nicht gesprochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurde eine beim Containern erwischte Kölnerin wegen gemeinschaftlichen Diebstahls in einem besonders schweren Fall angeklagt. Das Verfahren wurde gegen die Auflage, 60 Stunden gemeinnützige Arbeit zu leisten, eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/pt/2004/12/21/a0047.nf/text &amp;#039;&amp;#039;Gnadenbrot für Diebin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]],&amp;#039;&amp;#039; 21. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2009 beschäftigte sich der [[Sächsischer Landtag|Sächsische Landtag]] nach einer [[Kleine Anfrage|Kleinen Anfrage]] der [[Die Linke|Linken]] mit der strafrechtlichen Würdigung des Containerns. Auslöser war ein gegen zwei Containerer eingeleitetes [[Ermittlungsverfahren]]. Zwischenzeitlich hatte bereits die Staatsanwaltschaft Bautzen das Verfahren [[Einstellung des Strafverfahrens (Deutschland)|eingestellt]], da kein besonderes [[öffentliches Interesse]] an der Strafverfolgung bestand und der Betreiber des Supermarktes keinen Strafantrag stellte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=15223&amp;amp;dok_art=Drs&amp;amp;leg_per=4&amp;amp;pos_dok=3 Antwort der Landesregierung Sachsen], Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Schindler]]: &amp;#039;&amp;#039;Stadt, Land, Überfluss. Warum wir weniger brauchen, als wir haben.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;Fischer, Frankfurt/Main 2014, ISBN 978-3-596-19888-7.&amp;lt;--Seitenangabe für den Beleg fehlt.--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2013 hob das [[Landgericht Aachen]] ein Urteil des Dürener Amtsgerichts auf, das zwei Containerer wegen Diebstahls zu Geldbußen verurteilt hatte. Das Verfahren wurde ohne Auflage eingestellt, weil der Strafantrag von der antragstellenden Supermarktkette zurückgezogen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/panorama/Mutmassliche-Diebe-triumphieren-vor-Gericht-article10885196.html &amp;#039;&amp;#039;Mutmaßliche Diebe triumphieren vor Gericht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;n-tv.de,&amp;#039;&amp;#039; 26. Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Januar 2019 wurden zwei Studentinnen aus [[Olching]], die 2018 aus dem Müllcontainer eines Supermarkts noch verzehrbare Lebensmittel geholt hatten, vom [[Amtsgericht Fürstenfeldbruck]] wegen „gemeinschaftlich begangenen Diebstahls“ verwarnt. Die Geldstrafe von 225 Euro (15 Tagessätze zu 15 Euro) wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt ([[Verwarnung mit Strafvorbehalt]]).&amp;lt;ref&amp;gt;AG Fürstenfeldbruck, Urteil vom 30. Januar 2019, {{Rspr|3 Cs 42 Js 26676/18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Bewährungsauflage wurde den Studentinnen aufgegeben, acht Stunden gemeinnützige Arbeit bei einer [[Tafel (Organisation)|Tafel]] zu leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/verwarnung-strafvorbehalt-diebstahl-containern-lebensmittel-muell/ |autor=Tanja Podolski |titel=Lebensmittel aus der Mülltonne: Studentinnen wegen Containerns schuldig gesprochen |abruf=2020-08-18 |datum=2019-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fall hat bundesweit Debatten und Proteste gegen das Urteil und die Kriminalisierung des Containerns ausgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominik Baur: [https://taz.de/Lebensmittelretterinnen-vor-Gericht/!5567029/ &amp;#039;&amp;#039;Lebensmittelretterinnen vor Gericht. Strafsache Lebensmittelrettung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]],&amp;#039;&amp;#039; 31. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ariane Lindenbach: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/motive-und-reaktion-es-muss-ja-nicht-containern-sein-1.4316245 &amp;#039;&amp;#039;Motive und Reaktion: Es muss ja nicht Containern sein.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 4. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Heidenreich: [https://www.sueddeutsche.de/bayern/containern-studentinnen-gericht-1.4309763 &amp;#039;&amp;#039;Essen aus dem Müllcontainer – eine Frage der Moral.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 30. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/fuerstenfeldbruck-in-bayern-studentinnen-wegen-containerns-verurteilt-a-1250844.html &amp;#039;&amp;#039;Essen aus Supermarktmüll. Studentinnen wegen Containerns verurteilt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]],&amp;#039;&amp;#039; 30. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Severin Veitleder: [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/bekommt-deutschland-ein-gesetz-gegen-lebensmittelverschwendung,RGpTqJT &amp;#039;&amp;#039;Bekommt Deutschland ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[BR24]],&amp;#039;&amp;#039; 1. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Renate Künast]] forderte 2019 eine Neuregelung für Lebensmittelspenden und einen rechtlichen Schutz für Menschen, die „containern gehen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.zdf.de/nachrichten/heute/renate-kuenast-im-interview-nicht-immer-auf-ueberfluss-zu-produzieren-100.html| titel=&amp;#039;&amp;#039;Nach Urteil zum „Containern“ - Künast fordert Neuregelung für Lebensmittelspenden.&amp;#039;&amp;#039;| werk=[[ZDF heute]]| datum=2019-02-01| abruf=2022-02-19| archiv-url=https://web.archive.org/web/20190428162230/https://www.zdf.de/nachrichten/heute/renate-kuenast-im-interview-nicht-immer-auf-ueberfluss-zu-produzieren-100.html| archiv-datum=2019-04-28| abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Revisionen wurden vom [[Bayerisches Oberstes Landesgericht|Bayerischen Obersten Landesgericht]] mit Beschluss vom 2. Oktober 2019 als unbegründet verworfen.&amp;lt;ref name=ObBayLG2019-10-02&amp;gt;[https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2019-N-24051?hl=true&amp;amp;AspxAutoDetectCookieSupport=1 BayObLG München, Beschluss v. 02.10.2019 – 206 StRR 1013/19, 206 StRR 1015/19.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Lediglich, dass der Diebstahl gemeinschaftlich begangen worden sei, wurde als überflüssig aus dem Schuldspruch gestrichen.&amp;lt;ref name=ObBayLG2019-10-02 /&amp;gt; Das Bundesverfassungsgericht nahm die hiergegen gerichtete [[Verfassungsbeschwerde (Deutschland)|Verfassungsbeschwerde]] mit Beschluss vom 5. August 2020 nicht zur Entscheidung an und führte aus, dass die Auslegung der Fachgerichte weder gegen das [[Willkürverbot]] verstößt noch die Beweiswürdigung verfassungsrechtlich zu beanstanden ist. Auch der [[Verhältnismäßigkeitsprinzip (Deutschland)|Grundsatz der Verhältnismäßigkeit]] und insbesondere das [[ultima ratio|Ultima-Ratio]]-Prinzip gebieten keine Einschränkung der Strafbarkeit. Der Gesetzgeber darf das zivilrechtliche Eigentum grundsätzlich auch an wirtschaftlich wertlosen Sachen strafrechtlich schützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2020/08/rk20200805_2bvr198519.html BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 05. August 2020 - 2 BvR 1985/19.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/bvg20-075.html Pressemitteilung Nr.&amp;amp;nbsp;75/2020.] Bundesverfassungsgericht, 18. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer in der Literatur vertretenen Meinung hätte das Bayerische Oberste Landesgericht allerdings ganz anders entscheiden können, wenn der Inhalt des Containers jedermann zugänglich gewesen wäre und nicht mit einem Vierkantverschluss gesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=BayObLG: Es hängt von den Umständen des Einzelfalles ab, ob in der Besitzaufgabe ein Eigentumsverzicht liegt - Grundsatzentscheidung zum Containern |Autor=Manuel Lorenz |Sammelwerk=FD-StrafR 2019, 422440 |Zitat=Der Fall wäre zum Beispiel ganz anders zu beurteilen, wenn der Container ohne bestimmtes Werkzeug von jedermann zu öffnen gewesen wäre.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Allgemein: [[Roland Schmitz]] in: Münchener Kommentar zum StGB, 3.&amp;amp;nbsp;Auflage 2017, Rn.&amp;amp;nbsp;35, Zitat: {{&amp;quot;|Sofern Waren in einen öffentlich zugänglichen Abfallcontainer geworfen werden, der der Entsorgung als ‚Restmüll‘ oder ‚Biomüll‘ dient, wird man von einem Entledigungswillen des Eigentümers und damit von einer Dereliktion ausgehen können.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. März 2019 wurden zwei Männer am [[Amtsgericht Hannover]] freigesprochen, da in der Hauptverhandlung der [[Strafantrag (Deutschland)|Strafantrag]] vom Filialleiter des betroffenen Marktes zurückgenommen wurde und nach Aussage der Staatsanwaltschaft Hannover kein [[besonderes öffentliches Interesse]] an einer Strafverfolgung vorlag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Was-sind-Lebensmittel-wert-Maenner-nehmen-weggeworfene-Lebensmittel-mit-Freispruch |titel=Ist Containern Diebstahl? Gericht spricht Männer frei |werk=[[Hannoversche Allgemeine Zeitung|HAZ]] |datum=2019-03-26 |abruf=2020-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2019 stellte die Fraktion DIE LINKE im Bundestag einen Antrag, das Containern von Lebensmitteln zu entkriminalisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Containern von Lebensmitteln entkriminalisieren, {{BT-Drs|19|9345}} vom 11. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Antrag wurde am 23. Juni 2021 abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP19/2465/246537.html |titel=Containern von Lebensmitteln entkriminalisieren |abruf=2020-08-21 |werk=[[Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentsmaterialien]] |hrsg=Deutscher Bundestag |titelerg=Basisinformationen über den Vorgang}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Mai 2019 forderte der Hamburger Justizsenator [[Till Steffen]] eine Gesetzesänderung, damit das Containern zukünftig straflos bleibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/inland/lebensmittel-containern-101.html &amp;#039;&amp;#039;Lebensmittel im Müll – Containern bald erlaubt?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[tagesschau.de]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Vorhaben fand jedoch bei einem Treffen der Justizminister der Bundesländer keine Mehrheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/inland/containern-103.html |titel=Lebensmittel im Müll: Containern bleibt vorerst verboten |werk=[[tagesschau.de]] |abruf=2019-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/containern-muell-supermarkt-justizminister-1.4477834 |titel=Justizministerkonferenz der Länder: Containern bleibt verboten |werk=sueddeutsche.de |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2019-06-06 |abruf=2020-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2023 sprachen sich [[Bundesministerium der Justiz|Bundesjustizminister]] [[Marco Buschmann]] und [[Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft|Bundeslandwirtschaftsminister]] [[Cem Özdemir]] dafür aus, dass das Containern künftig straffrei sein solle, außer in Fällen, in denen die Überwindung von Hindernissen über einen unwesentlichen Aufwand hinausgeht oder wenn gleichzeitig der Tatbestand der [[Sachbeschädigung]] erfüllt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/inland/containern-ohne-strafe-101.html |titel=Grüne und FDP für &amp;quot;Containern&amp;quot; ohne Strafe |werk=tagesschau.de |datum=10.01.2023 |abruf=10.01.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Supermarktkette im [[Osnabrücker Land]] kehrt seit Februar 2023 die Vorgehensweise um: Dort können entsprechende Lebensmittel gratis aus einer im Eingangsbereich aufgestellten &amp;#039;&amp;#039;Goldenen Tonne&amp;#039;&amp;#039; entnommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Imke Harms: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.landundforst.de/niedersachsen/osnabruecker-land/statt-containern-goldener-container-supermarkt-verschenkt-ware-568791 Statt Containern ein goldener Container: Supermarkt verschenkt Ware]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Land &amp;amp; Forst]], 24. Januar 2023, abgerufen am 22. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Gemäß österreichischem Recht bewegt man sich beim Containern in einer Grauzone, da Müll zwar als [[Herrenlosigkeit|herrenlose Sache]] gilt, wenn er auf der Straße liegt, aber bei Müll in Containern oder Mülltonnen handelt es sich um Diebstahl, da das Behältnis und sein Inhalt (so er von Wert ist) im Eigentum des öffentlichen oder privaten Containerbetreibers steht. Die Grauzone beginnt damit also, ob das abgelaufene Lebensmittel einen Wert hat oder nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://help.orf.at/v3/stories/2997658/ |titel=&amp;quot;Mülltaucher&amp;quot; in rechtlicher Grauzone unterwegs |datum=2020-01-25 |abruf=2021-04-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. August 2024 wurde ein Wiener Dumpsterer vom Bezirksgericht Wien-Leopoldstadt für „versuchten Diebstahl“ zu 4 Wochen bedingter Haftstrafe verurteilt. Es ist der erste bekannte derartige Schuldspruch in Österreich. Ein Einbruch konnte dem Dumpsterer nicht vorgeworfen werden, da die Tür zum Müllraum eines Supermarkts unverschlossen war. Er hatte auch nichts beschädigt. Der Supermarkt hat keine Anzeige erstattet, sondern eine Frau, die den Dumpsterer gesehen hatte, hat die Polizei gerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/3000000239500/mann-als-dieb-verurteilt-weil-er-essen-aus-muellkuebel-nahm|titel=Mann als Dieb verurteilt, weil er in Wien Essen aus Mistkübel nahm |datum=2024-10-07 |abruf=2024-10-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Markus Melzel, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft: „Was weggeworfen wird und nicht für Dritte bestimmt ist, gehört niemandem mehr. Wenn man nicht über einen Zaun steigen oder ein Schloss aufbrechen muss, um an die Waren heranzukommen, dann ist gegen das Containern nichts einzuwenden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Mena Kost: &amp;#039;&amp;#039;Mülltaucher beim Einkaufsbummel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;streetnewsservice.org&amp;#039;&amp;#039; und in &amp;#039;&amp;#039;surprise,&amp;#039;&amp;#039; 14. April 2008.&amp;lt;!--Ehemals: http://www.streetnewsservice.org/index.php?page=archive_detail&amp;amp;articleID=2548 – Quelle nicht mehr online, keine Archivierung im Webarchiv und auch über Suchmaschine nicht mehr zu finden, abgerufen am 4. Januar 2021.--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frankreich ===&lt;br /&gt;
Um Lebensmittel für das Containern ungenießbar zu machen, hatten Supermärkte in Frankreich sie mit [[Javelwasser]] übergossen. Dies war der Anlass für eine Gesetzesänderung, die das [[Französisches Parlament|französische Parlament]] 2015 einstimmig beschlossen hat. Demnach dürfen Supermärkte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern ihre Nahrungsmittelreste nicht mehr in Containern entsorgen. Sie müssen sie wohltätigen Organisationen spenden, als Tierfutter verkaufen, für Dünger oder zur Energiegewinnung zur Verfügung stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Lehmacher: &amp;#039;&amp;#039;Globale Supply Chain. Technischer Fortschritt, Transformation und Circular Economy.&amp;#039;&amp;#039; Gabler, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-10158-9, S.&amp;amp;nbsp;168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.legifrance.gouv.fr/jorf/id/JORFTEXT000032036289/ |titel=LOI n° 2016-138 du 11 février 2016 relative à la lutte contre le gaspillage alimentaire |sprache=fr |abruf=2023-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanada ===&lt;br /&gt;
Dumpster Diving im [[Öffentlicher Raum|öffentlichen Raum]] ist in [[Montreal]] legal. Entsprechend wird es auch tagsüber praktiziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuseeland ===&lt;br /&gt;
In [[Neuseeland]] ist Dumpster Diving illegal, die Aktivität wird deshalb auf die Nacht verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigte Staaten ===&lt;br /&gt;
In den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] gilt ein scharfes Recht des [[Hausfriedensbruch (Deutschland)|Hausfriedensbruchs]], wonach die Polizei Personen, die sich &amp;#039;&amp;#039;vermutlich ohne Erlaubnis&amp;#039;&amp;#039; auf privatem Grund befinden, verhaften und anklagen kann. Der genaue Rechtsstand bezieht sich auf die Örtlichkeit, wobei Dorf, Stadt, Landkreis oder Staat ihre eigene Gerichtsbarkeit haben können. Gleichzeitig gibt es örtlich verschiedene Gesetze und Richtlinien, die das Besitztum von Abfall behandeln: So kann der Abfall dem gehören, der ihn zum Abholen auf dem Grundstück oder auf der Straße lässt, der Abfall wird [[herrenlos]], oder der Abfall wird &amp;#039;&amp;#039;de jure&amp;#039;&amp;#039; Besitztum dessen, dessen Aufgabe es ist, ihn abzuholen. Die genaue örtliche Rechtslage ist nicht nur beim Containern wichtig, sie bestimmt auch, unter welchen Umständen Abfall von den Justizbehörden eingesammelt werden kann mit oder ohne Durchsuchungsbefehl. Containern wird juristisch generell nicht verfolgt, wobei es Ausnahmefälle gibt und sich die örtliche Rechtslage oft den lokalen politischen Gegebenheiten anpasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Juliana Mansvelt |Titel=Green Consumerism: An A-to-Z Guide |Verlag=SAGE |Ort=Los Angeles |Datum=2011 |ISBN=978-1-4129-9685-3 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung des Begriffs in der IT-Sicherheit ==&lt;br /&gt;
Abweichend vom Containern von Lebensmitteln, wird unter den englischen Begriffen „Dumpster Diving“ sowie „Information Diving“, auch im Deutschen, zudem die Beschaffung von sensiblen Daten und Informationen aus Mülleimern verstanden, sowohl ausgedrucktes Material als auch von alten Computern und [[Festplattenlaufwerk|Festplatten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grewe&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.computerweekly.com/de/definition/Dumpster-Diving |titel=Was ist Dumpster Diving? - Definition von Computer Weekly |sprache=de |abruf=2024-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Knarik Petrosyan |url=https://easydmarc.com/blog/de/was-ist-dumpster-diving-in-der-cybersicherheit/ |titel=Was ist Dumpster Diving in der Cybersicherheit? |werk=EasyDMARC |datum=2022-05-09 |sprache=de-DE |abruf=2024-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|containern}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dumpster diving|Containern}}&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/sptv/spiegeltv/lebensmittelverschwendung-spiegel-tv-ueber-food-rebellen-a-1090443.html &amp;#039;&amp;#039;Wegwerfen war gestern.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel-TV-Magazin,&amp;#039;&amp;#039; Mai 2016.&lt;br /&gt;
* [http://www.tier-im-fokus.ch/interview/containern_politischer_protest/ &amp;#039;&amp;#039;Containern ist ein politischer Protest.&amp;#039;&amp;#039;] Interview. In: &amp;#039;&amp;#039;[[tier-im-fokus.ch]],&amp;#039;&amp;#039; Januar 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Maria Grewe&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Mülltauchen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Teilen, Reparieren, Mülltauchen. Kulturelle Strategien im Umgang mit Knappheit und Überfluss.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Transcript&lt;br /&gt;
   |Ort=Bielefeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8376-3858-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=72-79}}&lt;br /&gt;
* Nicole Eikenberry, Chery Smith: &amp;#039;&amp;#039;Attitudes, beliefs, and prevalence of dumpster diving as a means to obtain food by Midwestern, low-income, urban dwellers.&amp;#039;&amp;#039; (engl.) In: &amp;#039;&amp;#039;Agriculture and Human Values,&amp;#039;&amp;#039; 22/2005, [[doi:10.1007/s10460-004-8278-9]], S.&amp;amp;nbsp;187–202.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7854698-9|LCCN=sh/2011/4113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umsonstökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelrettung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschliche Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensstil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carolin</name></author>
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