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	<title>Constantinus Africanus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GünniX: WPCleaner v2.05 - Wikipedia:WPSK (Undefiniertes Ende bei Einzelnachweis)</title>
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		<updated>2026-05-01T03:56:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://192.168.1.62:8083/index.php/WP:CLEANER&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;en:WP:CLEANER&quot;&gt;WPCleaner&lt;/a&gt; v2.05 - &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:WPSK&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:WPSK&quot;&gt;Wikipedia:WPSK&lt;/a&gt; (Undefiniertes Ende bei Einzelnachweis)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Konstantinderafrikaner.jpg|mini|Constantinus Africanus bei der [[Harnschau]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Constantinus Africanus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, lateinisch auch &amp;#039;&amp;#039;Constantinus Africanus Cassinensis&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Constantin (von Africa)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konstantin (der Afrikaner)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konstantin von Afrika&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* in [[Karthago]] im heutigen [[Tunesien]]; † [[22. Dezember]] vor [[1098]]/[[1099]] im Kloster [[Montecassino]]) war ein nordafrikanischer ([[Africa|„africanischer“]] bzw. [[Ifrīqiya|ifriqiyanischer]]) [[medizin]]ischer [[Forscher]], Fachautor und Übersetzer sowie [[Laienbruder]] des [[Benediktinerorden]]s. Sein arabischer Name ist unbekannt. Auf die wissenschaftliche Medizin hatte er durch sein Wirken als Theoretiker an der [[Schule von Salerno]] und als Übersetzer in Montecassino Einfluss. Er führte in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts in Europa die arabisierte Medizin der Griechen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ScuolaMedicaMiniatura.jpg|mini|Die Schule von Salerno in einer Darstellung in einer Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;[[Kanon der Medizin|Kanon]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Avicenna]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Leben von Constantinus sind vier Quellen bekannt, die sich inhaltlich erheblich widersprechen und teils ins Fantastische abgleiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glaze2019&amp;quot;&amp;gt;Eliza Glaze: &amp;#039;&amp;#039;Introduction: Constantine the African and the Pantegni in Context.&amp;#039;&amp;#039; In: Erik Kwakkel, Francis Newton (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medicine at Monte Cassino: Constantine the African and the Oldest Manuscript of his Pantegni.&amp;#039;&amp;#039; Brepols, 2019. S. 1–30&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind dies:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chronica monasterii Casinensis&amp;#039;&amp;#039;, von Leo Marsicanus oder Guido kurz nach 1100 verfasst, erhalten in Monte Cassino, MS 450, f. 278–279 (ca. 1140–50)&lt;br /&gt;
* darauf basierend: &amp;#039;&amp;#039;De viris illustribus&amp;#039;&amp;#039; von [[Petrus Diaconus]], erhalten in Monte Cassino, MS 361, f. 69v–70r (ca. 1150)&lt;br /&gt;
* von Magister Matthäus F[errarius], erhalten in Erfurt, Universitätsbibliothek, Bibliotheca Amploniana, Cod. Amplon. 8° 62, f. 49v–50r (frühes 14. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* die Cordoba-Montpellier-Tradition, erhalten in London, BL, MS Sloane 2426, f. 7v–8v (13. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle vier Quellen wurden 2019 in einer zweisprachigen Ausgabe Latein-Englisch zugänglich gemacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Newton2019&amp;quot;&amp;gt;Francis Newton: &amp;#039;&amp;#039;The Biographies of Constantine the African.&amp;#039;&amp;#039; In: Erik Kwakkel, Francis Newton (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medicine at Monte Cassino: Constantine the African and the Oldest Manuscript of his Pantegni.&amp;#039;&amp;#039; Brepols, 2019. S. 195–203&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ältesten Quelle wurde Constantinus in Karthago geboren und studierte in [[Fustat]] (&amp;#039;babilonia&amp;#039;). Nach der Rückkehr flüchtete er spätestens 1076/77 nach Salerno, wo er zunächst verborgen lebte. Abt Johannes, der Bruder von [[Gisulf II. (Salerno)|Gisulf II.]], wurde auf ihn aufmerksam und in der Folge traf er auch auf [[Alfanus von Salerno]] und [[Robert Guiskard]]. Zur Amtszeit von Abt Desiderius, dem späteren Papst [[Viktor III.]], trat er in das Kloster Montecassino ein, wo er vor 1098/99 starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glaze2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionell angegebenen Todesjahre 1085 und 1087 sind nicht belegt, sie basieren lediglich auf Mutmaßungen. Für 1087 wird das Argument angeführt, dass Constantinus zwar Desiderius seine &amp;#039;&amp;#039;Pantegni&amp;#039;&amp;#039; widmet, aber keine Schrift dem Nachfolger [[Oderisius]], der ab September 1087 amtierte. Allerdings waren die zwei Äbte grundverschieden und Oderisius hatte kein Interesse an weltlichem Ruhm. Annette Hettinger hingegen nennt 1085 als sicheres Todesjahr und bezieht sich dabei auf eine Urkunde aus dem Februar 1086, in der die Schenkung einer Kirche dokumentiert ist. Sie übersieht dabei allerdings, dass 1085 sowohl Alfanus von Salerno als auch Robert Guiskard gestorben sind und das wohl die Urkunde motiviert hat und nicht etwa der Tod von Constantinus. Daher kann lediglich festgestellt werden, dass Constantinus vor der Erstellung eines Kalenders (erhalten in Vatikan, Borg. lat. 182) durch Leo Marsicanus verstorben sein muss. Dort wird als sein Todestag der 22. Dezember angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Francis Newton: &amp;#039;&amp;#039; Constantine the African and Monte Cassino: New elements and the text of the Isagoge.&amp;#039;&amp;#039; In:  Danielle Jacquart, Charles Burnett (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Constantine the African and ‘Alī Ibn al-‘Abbās al-Mağūsī.&amp;#039;&amp;#039; Brill, 1994. ISBN 978-90-04-10014-5. S. 16–47&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eliza Glaze&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glaze2019&amp;quot; /&amp;gt; arbeitet folgende Unterschiede in den Quellen heraus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Aspekt&lt;br /&gt;
! Quellen Montecassino&lt;br /&gt;
! Quelle Salerno&lt;br /&gt;
! Quelle Cordoba-Montpellier&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Herkunft&lt;br /&gt;
|Karthago&lt;br /&gt;
|sarazenischer Händler ohne Lateinkenntnisse (womit auch Italienisch gemeint sein könnte)&lt;br /&gt;
|Cordoba&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fluchtursache&lt;br /&gt;
|Gelehrsamkeit erzeugte Neid in seiner Heimat&lt;br /&gt;
|keine, da als Händler unterwegs&lt;br /&gt;
|juristische Konsequenzen nach Fehlbehandlung des Königs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Grund für Ankunft in Salerno&lt;br /&gt;
|keiner&lt;br /&gt;
|Handel&lt;br /&gt;
|von Piraten gefangen und versklavt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Förderer&lt;br /&gt;
|Robert Guiskard und [[Richard von Capua]]&lt;br /&gt;
|Abt Johannes und Erzbischof Alfanus&lt;br /&gt;
|König von Cordoba, Prinz von Salerno&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Religion&lt;br /&gt;
|unklar, wurde Mönch in Montecassino&lt;br /&gt;
|Sarazene, womit auch nur die Herkunft gemeint sein könnte&lt;br /&gt;
|Muslim, konvertierte in Salerno&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Beruf&lt;br /&gt;
|studierte in Fustat die [[Sieben freie Künste|freien Künste]] und Medizin&lt;br /&gt;
|Händler mit guten Medizinkenntnissen&lt;br /&gt;
|Student in Cordoba, behandelte in Salerno erfolgreich den Prinzen und wurde dadurch berühmt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gemeinsamkeiten aller Quellen identifiziert Francis Newton&amp;lt;ref name=&amp;quot;Newton2019&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Constantinus hatte gute Kenntnisse der medizinischen Literatur in der islamischen Welt.&lt;br /&gt;
* Nach seiner Ankunft in Salerno verdiente er sich den Respekt der lokalen Elite.&lt;br /&gt;
* Er übertrug effektiv ein umfangreiches und vielfältiges Korpus sowohl allgemeiner als auch hochspezialisierter Texte ins Lateinische, wodurch das medizinische Wissen erweitert und die Praxis verbessert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johannes Afflacius]] ist als Schüler von Constantinus bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plagiatsvorwurf ==&lt;br /&gt;
Einige Zeitgenossen bemängelten, Constantinus habe nicht nur die eigenen, sondern auch die aus dem Arabischen übersetzten und in seinem Sinne bearbeiteten Werke mit seinem Namen unterzeichnet und damit den Eindruck erweckt, der einzige Autor zu sein. Das gelte insbesondere für den &amp;#039;&amp;#039;Zad Al Mussāfir&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Viaticus peregrinantis&amp;#039;&amp;#039;, deutsch „Proviant für den Reisenden“) von [[Ibn al-Dschazzar]]. Constantinus griff das Thema allerdings bereits in seiner Einführung zu &amp;#039;&amp;#039;Zad Al Mussāfir&amp;#039;&amp;#039; auf und spöttelte:&lt;br /&gt;
„Wenn die Menschen beabsichtigen, in diesem Buch nachzuforschen, was von mir kommt, lasse ich sie in ihrer Dummheit schlafen. Ich dachte, es ist meine Aufgabe, es zu unterzeichnen, denn Menschen beneiden andere Menschen für ihre Arbeit&amp;amp;nbsp;…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch später tauchte in der [[Wissenschaftsgeschichte]] hin und wieder der Vorwurf des [[Plagiat]]s der oft freizügigen Übersetzungen auf. Er ist jedoch nicht aufrechtzuerhalten. Constantinus wollte nach seinen Angaben der Schule von Salerno keine eigenständigen Kompendien zur Verfügung stellen, sondern lediglich für den Schulgebrauch dienliche &amp;#039;&amp;#039;Kompilationen&amp;#039;&amp;#039; und zweckentsprechende &amp;#039;&amp;#039;Kompositionen&amp;#039;&amp;#039;. Er bezeichnete sich dementsprechend auch als „coadunator“, „compilator“ oder „abbreviator“. Als solcher spielte er für die mit dem [[Hochmittelalter|hohen Mittelalter]] einsetzende Aufnahme und Übernahme der Wertevorstellungen (Rezeption) der griechisch-arabischen Medizin eine vorbereitende Rolle. Für die Medizinschule von Salerno war sein Wirken so bedeutend, dass man die mit ihm beginnende Epoche als „Hochsalerno“ bezeichnet. Petrus Diaconus, Archivar im Kloster Monte Cassino, ehrte ihn mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Orientis et Occidentis magister&amp;#039;&amp;#039; („Meister des Orients und des Okzidents“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Newton2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften, lateinische Bearbeitungen und Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Art-nf468452.fig11.jpg|mini|Constantinus bei der Vorlesung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den Quellen zu seinem Leben werden Constantinus rund zwei Dutzend Werke zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike Autoren ===&lt;br /&gt;
* [[Hippokrates von Kos|Hippokrates]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Karl Gottlob Kühn]]: &amp;#039;&amp;#039;Magni Hippocratis opera omnia.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Leipzig 1827 (= &amp;#039;&amp;#039;Medicorum Graecorum operae quae extant.&amp;#039;&amp;#039; Band 21–23). Lateinische Textausgabe.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Aphorismi&amp;#039;&amp;#039; mit Kommentar von Galenos&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Liber prognosticorum&amp;#039;&amp;#039; mit Kommentar von Galenos&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Regimen acutorum morborum&amp;#039;&amp;#039; mit Kommentar von Galenos&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;De victus ratione variorum morborum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Galenos]]:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Microtegni&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Megategni&amp;#039;&amp;#039;: Buch über die therapeutische Methodik des Galenos&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Disputatio Platonis et Hippocratis in sententiis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arabische Autoren ===&lt;br /&gt;
* [[ʿAli ibn al-ʿAbbas al-Madschūsi]], bekannt auch als Haly (filius) Abbas:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Liber Pantegni&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Pantechne&amp;#039;&amp;#039; genannt: Erstübersetzung&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;Pantegni, Pantechne.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1096.&amp;lt;/ref&amp;gt; der in Theorie und Praxis unterteilten Enzyklopädie des griechisch-arabischen Heilwissens.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Burnett, Danielle Jacquart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Constantine the Africa and ʿAlī ibn al-ʿAbbās al-Mağūsī: The Pantegni and Related Texts.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 1994 (= &amp;#039;&amp;#039;Studies in Ancient Medicine.&amp;#039;&amp;#039; Band 10).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Al Kamil&amp;#039;&amp;#039;, dessen erste drei Teile auf See verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hunain ibn Ishāq]] (Johannitius), 9. Jahrhundert:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;De oculis&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Liber de oculis Constantini Africani&amp;#039;&amp;#039;): Augenkrankheiten&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;„blutken – bloedekijn“. Anmerkungen zur Ätiologie der Hyposphagma-Genese im ‚Pommersfelder schlesischen Augenbüchlein‘ (1. Drittel des 15. Jahrhunderts). Mit einer Übersicht über die augenheilkundlichen Texte des deutschen Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 8/9, 2012/2013, S. 7–175, hier: S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dominique Haefeli-Till: &amp;#039;&amp;#039;Der „Liber de oculis“ des Constantinus Africanus. Übersetzung und Kommentar.&amp;#039;&amp;#039; (Medizinische Dissertation) Zürich 1977 (= &amp;#039;&amp;#039;Zürcher medizingeschichtliche Abhandlungen&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge, Band 121).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Isagoge ad Tegni Galeni&amp;#039;&amp;#039; (von Hunain ibn Ishāq und seinem Neffen Hubaysch ibn al-Hasan&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Schipperges: &amp;#039;&amp;#039;Die Assimilation der arabischen Medizin durch das lateinische Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1964 (= &amp;#039;&amp;#039;Sudhoffs Archiv&amp;#039;&amp;#039;, Beiheft 3), S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gregor Maurach]]: &amp;#039;&amp;#039;Johannicius: Isagoge ad Techne Galieni.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sudhoffs Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 62, 1978, S. 148–174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Theophilos (Protospatharios):&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Peri urōn&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Pruss von Zglinicki|Friedrich v. Zglinicki]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Uroskopie in der bildenden Kunst. Eine kunst- und medizinhistorische Untersuchung über die Harnschau.&amp;#039;&amp;#039; Ernst Giebeler, Darmstadt 1982, ISBN 3-921956-24-2, S. 6 und 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rhazes|Abu Bakr Muhammad ibn Zakariya ar-Razi]] oder Razes Ali Ibn Massaouia Baghdad:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Al Hawi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ishaq ibn Imran]] (Isḥāq ibn ʿImrān) (9./10. Jahrhundert):&lt;br /&gt;
** al-Maqala fi al-Malikhukiya (&amp;#039;&amp;#039;De melancholia&amp;#039;&amp;#039;): Das Buch der Melancholie&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Garbers (Orientalist)|Karl Garbers]]: &amp;#039;&amp;#039;Ishāq b. ʿImrāns Melancholie-Traktat.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Garbers: &amp;#039;&amp;#039;Isḥāq ibn ʿImrān, Maqāla fi l-Mālīhūliyā (Abhandlung über die Melancholie) und Constantini Africani Libri duo de melancholia. Vergleichende kritische arabisch-lateinische Parallelausgabe, deutsche Übersetzung des Textes […].&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1977 (deutsch, lateinisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; (11. Jahrhundert)&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrun R. Hau: &amp;#039;&amp;#039;Ishāq ibn ʿImrān.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 683.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Friedrich Kümmel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Homo litteratus und die Kunst, gesund zu leben. Zur Entwicklung eines Zweiges der Diätetik im Humanismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rudolf Schmitz (Pharmaziehistoriker)|Rudolf Schmitz]], Gundolf Keil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Humanismus und Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Acta humaniora, Weinheim an der Bergstraße 1984 (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Forschungsgemeinschaft: Mitteilungen der Kommission für Humanismusforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 11), S. 67–85, hier: S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Isaak ben Salomon Israeli]], Ibn Suleiman oder Isaac Israeli ben Solomon:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Liber febribus, Liber de dietis universalibus et particularibus&amp;#039;&amp;#039;: Das Buch der Ernährungsregeln&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Liber de urinis&amp;#039;&amp;#039;: Das Buch über den Urin&lt;br /&gt;
** Das Buch über den Puls&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Omnia opera Ysaac in hoc volumine contenta: cum quibusdam aliis opusculis.&amp;#039;&amp;#039; Bartholomaeus Trot, Lyon 1515 ([http://books.google.de/books?id=T7o2GsSjbVgC online]) (latein. Übersetzung der Werke [[Isaak ben Salomon Israeli|Isaaks]] durch &amp;#039;&amp;#039;Konstantin den Afrikaner&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ibn al-Dschazzar|Ibn al-Dschazzār]]:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;De Gradibus&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Liber de gradibus&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Liber graduum]]&amp;#039;&amp;#039; (= „Adminiculum“)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Moritz Steinschneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Constantins Lib. de gradibus und ibn al-Gezzars Adminiculum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Geschichte der Medizin und medicinische Geographie&amp;#039;&amp;#039; 2, 1879, S. 1–22&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;De gradibus quos vocant simplicium liber.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Constantini Africani post Hippocratem et Galenum, quorum - Graece linguae doctus - sedulus fuit lector, medicorum nulli prorsus, multis doctissimis testibus, posthabendi opera [...].&amp;#039;&amp;#039; Basel (Henricus [[Sebastian Henricpetri|Petrus]]) 1536, S. 342–387.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Zad Al Mussāfir (Viaticus peregrinantis)&amp;#039;&amp;#039;: Handbuch für reisende Ärzte&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Liber de stomacho&amp;#039;&amp;#039;: Magenkrankheiten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;De elephantiasi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;De coitu&amp;#039;&amp;#039;: über das Geschlechtsleben&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;De oblivione&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühdrucke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Omnia opera ysaac in hoc volumine contenta.&amp;#039;&amp;#039; Bartholomaeus Trot, Lyon 1515. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/details/bsb10942597 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Constantini Africani Post Hippocratem Et GAlenvm, Qvorum, Graec[a]e linguae doctus.&amp;#039;&amp;#039; Henricus Petrus, Basel 1536. ([https://www.digitale-sammlungen.de/en/details/bsb11069388 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Baader]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Terminologie des Constantinus Africanus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorisches Journal&amp;#039;&amp;#039; 2 (1967), S.&amp;amp;nbsp;36–53.&lt;br /&gt;
* {{DBI|Verfasser=[[Vera von Falkenhausen]]|ID=costantino-africano_(Dizionario-Biografico)/|Lemma=Costantino Africano|Band=30|SeiteVon=320|SeiteBis=324|Kommentar=|kurz=}}&lt;br /&gt;
* Annette Hettinger: [http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PPN=PPN345858735_0046&amp;amp;DMDID=dmdlog36 &amp;#039;&amp;#039;Zur Lebensgeschichte und zum Todesdatum des Constantinus Africanus&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039; 46 (1990), S.&amp;amp;nbsp;517–529.&lt;br /&gt;
* Danielle Jacquart, Charles Burnett (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Constantine the African and ‘Alī Ibn al-‘Abbās al-Mağūsī.&amp;#039;&amp;#039; Brill, 1994. ISBN 978-90-04-10014-5&lt;br /&gt;
* Erik Kwakkel, Francis Newton (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medicine at Monte Cassino: Constantine the African and the Oldest Manuscript of his Pantegni.&amp;#039;&amp;#039; Brepols, 2019. ISBN 978-2-503-57921-4&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schipperges]]: &amp;#039;&amp;#039;Constantinus Africanus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3 (1986), Sp. 171.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629081447/http://www.bautz.de/bbkl/c/constantinus_a.shtml |autor=Heinrich Schipperges|artikel=Constantinus Africanus|band=16|spalten=323-325}}&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Schnell]], [[William Crossgrove]]: &amp;#039;&amp;#039;Das 11. Jahrhundert: ›Macer Floridus‹. Constantinus Africanus.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernhard Schnell: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Texte und Textgeschichte. Würzburger Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 50). Niemeyer, Tübingen 2003, ISBN 3-484-36050-X, S. 21–44, passim, insbesondere S. 40–44.&lt;br /&gt;
* [[Fuat Sezgin]]: &amp;#039;&amp;#039;Constantinus Africanus and Arabic Medicine. The School of Salerno. Texts and Studies.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2006 ff. (Historiography and Classification of Science in Islam).&lt;br /&gt;
* [[Karl Sudhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Konstantin der Afrikaner und die Medizinschule von Salerno.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sudhoffs Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 23, 1930, S. 293–298.&lt;br /&gt;
* Raphaela Veit: [http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PPN=PPN345858735_0059_01&amp;amp;DMDID=dmdlog14 &amp;#039;&amp;#039;Quellenkundliches zu Leben und Werk des Constantinus Africanus&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; 59. Jahrgang (2003), Böhlau Verlag Köln Wien, S.&amp;amp;nbsp;121–152.&lt;br /&gt;
* Raphaela Veit: [http://books.google.de/books?id=nnuD9ifrSGwC&amp;amp;pg=PA40 &amp;#039;&amp;#039;Constantinus Africanus&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Fieber des Isaac Israeli und seine Bedeutung im lateinischen Westen&amp;#039;&amp;#039;. Franz Steiner Verlag, 2004, ISBN 978-3-515-08324-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lateinische Übersetzungen im Hochmittelalter]]&lt;br /&gt;
* [[Articella]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Constantine the African|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118828274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118828274|LCCN=n84178610|VIAF=305230031}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Constantinus Africanus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Schule von Salerno)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Mittellatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abtei Montecassino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cassino, Latium)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Constantinus Africanus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Konstantin der Afrikaner; Constantinus Africanus Cassinensis&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Laienbruder des Benediktinerordens und medizinischer Forscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kairouan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember vor 1098 oder 22. Dezember vor 1099&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Abtei Montecassino|Kloster Montecassino]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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