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	<title>Constantin von Lossau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:36:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-08-31T20:03:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;top: &lt;/span&gt; clean up, replaced: General der Infanterie (Dienstgrad) → General der Infanterie mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich Constantin von Lossau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1767]] in [[Minden]]; † [[16. Februar]] [[1848]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Adliger und Militär. Er war [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Infanterie]] und [[Militärwissenschaft|Militärtheoretiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Constantin entstammte der [[Mark Brandenburg|märkischen]] [[Adel]]sfamilie [[Lossow (Adelsgeschlecht)|von Lossow]]. Er war ein Sohn des preußischen Generals [[Matthias Ludwig von Lossow]] (1717–1783) und dessen Frau Charlotte Luise, geborene Schneider (1732–1812).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Seine Laufbahn in der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] begann Lossau 1781 als Gefreiterkorporal im [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 41 (1806)|Infanterieregiment „von Woldeck“]]. 1785 avancierte er zum [[Fähnrich]], dimittierte jedoch bereits im Jahr darauf. Am 6. Juli 1787 wurde er in der Armee beim [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 29 (1806)|Infanterieregiment „von Wendessen“]] wieder angestellt stieg 1788 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] auf und kam im November 1795 als [[Premierleutnant]] in das Füsilier-Bataillon „von Stutterheim“ der Ostpreußischen Füsilierbrigade. Nach seiner Beförderung zum [[Stabskapitän]] wurde Lossau Quartiermeisterleutnant im [[Generalstab]]. Als [[Major]] nahm er 1806 während des [[Vierter Koalitionskrieg|Vierten Koalitionskriegs]] an der [[Schlacht bei Jena und Auerstedt|Schlacht bei Auerstedt]] teil. Im Mai 1807 wechselte er in den Generalstab des Korps Blücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem dreimonatigen Urlaub kam Lossau Ende Dezember 1809 zu General [[Julius von Grawert|von Grawert]]. In dessen Stab nahm er 1812 an der Seite Frankreichs am [[Preußischer Feldzug von 1812|Feldzug]] gegen Russland teil. Lossau kämpfte bei Eckau, Olay, Klievenhof, Wollbund und Ruhenthal. Für sein Wirken erhielt Lossau das Kreuz der [[Ehrenlegion]] sowie den Orden [[Pour le Mérite]]. Im März 1813 zunächst kurzzeitig mit der Wahrnehmung der Geschäfte als [[Kommandant]] von [[Grudziądz|Graudenz]] beauftragt, wurde er Ende des Monats zu dem Truppenkorps versetzt, das [[Stettin]] einschließen sollte. Im weiteren Verlauf der [[Befreiungskriege]] avancierte Lossau bis August 1814 zum [[Generalmajor]] und erhielt für die Kämpfe um [[Magdeburg]] das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse sowie den [[Orden des Heiligen Wladimir]] III. Klasse. Nach Kriegsende war er von Oktober 1815 bis September 1818 Brigadechef beim preußischen Armeekorps in Frankreich und anschließend Kommandeur der [[15. Division (Deutsches Kaiserreich)|15. Division]]. Am 22. Februar 1820 erfolgte seine Ernennung zum Kommandant von Graudenz und in dieser Stellung erhielt Lossau am 30. März 1824 den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als Generalleutnant. Unter Verleihung des [[Offizierspatent|Patents]] zu seinem Dienstgrad wurde er am 18. Juni 1825 zum Kommandeur der [[2. Division (Deutsches Kaiserreich)|2. Division]] und gleichzeitig zum Kommandanten von [[Danzig]] ernannt. Die Division gab er am 30. März 1831 wieder ab, blieb aber Kommandant von Danzig. Am 11. Juni 1833 wurde Lossau der [[Abschied (Militär)|Abschied]] mit [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Verabschiedung würdigte ihn der König am 21. Dezember 1836 durch die Verleihung des [[Roter Adlerorden|Roten Adlerordens]] I. Klasse mit Eichenlaub sowie am 3. Januar 1848 durch die Verleihung des Charakters als General der Infanterie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lossau wurde nach seinem Tod am 21. Februar 1848 auf dem [[Invalidenfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im aktiven Dienst tat er sich durch analytische militärhistorische Betrachtungen hervor und leistete durch seine Werke einen viel beachteten wissenschaftlichen Beitrag zur Militärgeschichte, bzw. deren Untersuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Lossau heiratete am 31. Januar 1800 in [[Görlitz]] Charlotte Rahel von Rostock, geschiedene von [[Raschau (Adelsgeschlecht)|Raschau]] (1772–1830). Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friedrich August Konstantin (* 1801), preußischer Premierleutnant [[außer Dienst|a.&amp;amp;nbsp;D.]]&lt;br /&gt;
* Bertha Philippine Luise (* 1806) ⚭ 1825 Karl Joseph Julius Christian Leopold von Biber-Palubicki, preußischer Oberst&lt;br /&gt;
* Cäcilie Charlotte Konstance (1809–1886) ⚭ 1841 [[Ferdinand von Stülpnagel (General, 1813)|Ferdinand von Stülpnagel]] (1813–1885), preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Söhne starben im Kindesalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stieftochter, aus erster Ehe der Mutter, Charlotte Emilie Henriette Sophie Friederike von Raschau (* 1795), erhielt 1807 die Genehmigung des Königs den Namen &amp;#039;&amp;#039;von Lossau&amp;#039;&amp;#039; anzunehmen, sie heiratete 1817 Karl August Wilhelm von [[Wolffersdorff|Wolffersdorf]] († 1820), preußischer Major und [[Kommandeur]] des Füsilier-Bataillons im [[Grenadier-Regiment „König Wilhelm I.“ (2. Westpreußisches) Nr. 7|7. Infanterie-Regiment]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg. Für wahre Krieger.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1815.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ideale der Kriegführung in einer Analyse der größten Feldherren.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1836.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charakteristik der Kriege Napoleons.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe und Freiburg 1843.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|19|216|216|Lossau, Johann Friedrich Constantin von|[[Bernhard von Poten]]|ADB:Lossau, Johann Friedrich Constantin von}}&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1937], {{DNB|367632799}}, S. 184–187, Nr. 1282.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117683086|VIAF=3254709}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lossau, Constantin von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Heiligen Wladimir]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärtheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Lossow|Constantin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1767]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lossau, Constantin von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lossau, Johann Friedrich Konstantin von; Lossow, Johann Friedrich Konstantin von; Lossow, Johann Friedrich Constantin von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Infanterie, Militärtheoretiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1767&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Minden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 1848&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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