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	<title>Constantin Hormuzaki - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Constantin_Hormuzaki&amp;diff=2751864&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15116-62 am 15. April 2026 um 08:59 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-15T08:59:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Juristen und Politiker Constantin Hormuzaki (1811–1869). Zum Naturwissenschaftler und Juristen (1862–1937) siehe [[Constantin von Hormuzaki]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Constantin Hurmuzachi.jpg|mini|Constantin Hurmuzachi]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Constantin Hormuzaki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RoS|&amp;#039;&amp;#039;Hurmuzachi&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Hurmuzaki&amp;#039;&amp;#039;}}) (* [[12. November]] [[1811]] in [[Czernowitz|Czernowitz (Cernăuți)]]; † [[15. Februar]] [[1869]] in [[Wien]], beerdigt in [[Dulcești (Neamț)|Dulcești]], [[Kreis Neamț]]), war ein im [[Bukowina|Herzogtum Bukowina]] geborener und aufgewachsener österreichischer Jurist sowie rumänischer Politiker und Minister.&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Die Familie, die ihrem Namen nach griechischer, [[Phanarioten|fanariotischer]] Abstammung ist, gehörte zum Adel der Moldau. Im Jahr 1636 wurde ein Hurmuzaki wegen seiner Verdienste für den herrschaftlichen Rat vom Fürsten der Moldau mit einem Gut beschenkt. Unter der Regierung des Fürsten [[Nicolae Mavrocordat|Nikolaus Mavrocordatos]], auch ein [[Phanarioten|Fanariot]], war Emanuel Oberstallmeister und Diwansmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Großvater Constantin Hurmuzaki († 1794), dessen Großvater Großpitar und dessen Vater Großpaharnik gewesen waren, kaufte im Jahre 1765 das Gut Cernăuca (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Czernawka&amp;#039;&amp;#039;) im damaligen [[Fürstentum Moldau]] (heute im Raion [[Rajon Nowoselyzja|Noua Suliță]]) in der [[Ukraine]]. Dessen Sohn Doxaki ging als junger Mann in die südliche Moldau, kehrte jedoch schon im Jahre 1804 in die Bukowina (nördliche Moldau) zurück und die Familie nahm nun hier ihren dauer den Wohnsitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Prokopowitsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Adel in der Bukowina&amp;#039;&amp;#039;, Verlag &amp;quot;Der Südostdeutsche&amp;quot;, München 1983, S. 124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Constantins Vater Doxaki (1782–1857) gewährte unter hohem finanziellen Einsatz rumänischen Führern aus Siebenbürgen Zuflucht, die aus politischen Gründen geflüchtet waren.&amp;lt;ref&amp;gt; I. G. Sbiera: &amp;quot;Hurmuzachi&amp;quot;, Enciclopedia Română, (1900), II, S. 736–739&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Brüder waren die Politiker [[Alexander Hormuzaki (Politiker)|Alexander]] und [[Eudoxius von Hormuzaki (Politiker, 1812)|Eudoxius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Constantin Hormuzaki um 1860.jpg|mini|Constantin Hormuzaki um 1860]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Biserica Pogorarea Sf. Duh din Dulcesti9.jpg|mini|Grabmal Constantins in Dulcești]]&lt;br /&gt;
Bereits am 4. Oktober 1823 verfasste er als Schüler ein politisches Schreiben an [[Franz II. (HRR)|Kaiser Franz I.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Wagner (Hg): „Die Reisetagebücher des österreichischen Kaisers Franz I. in die Bukowina (1817 und 1823)“, Verlag „Der Südostdeutsche“, München 1979, S. 75a&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Nach dem Absolvieren des Gymnasiums in Czernowitz studierte er von 1830 bis 1836 zusammen mit seinem Bruder Eudoxius von Hormuzaki an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der [[Universität Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Luceac (Ed.), 2007, S. 12 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war danach vorwiegend im seit 1812 von [[Russland]] annektierten [[Bessarabien]] in [[Chișinău]], sowie in [[St. Petersburg]] tätig.&lt;br /&gt;
1840 erlangte er Ansehen durch die in St. Petersburg für den moldauischen Kanzler Grigore Lupu Balş gegenüber dem russischen Staat gewonnenen Prozesse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 war er Mitherausgeber der auf Rumänisch und Deutsch erscheinenden Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Gazeta Bucovinei]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Zusammen mit seinem Bruder setzte er sich für eine Autonomie der Bukowina als [[Kronland (Österreich)|Kronland]] im Rahmen der Habsburgermonarchie ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Scharr: &amp;quot;Die Landschaft Bukowina&amp;quot;: Das Werden einer Region an der Peripherie 1774–1918, Böhlauverlag GmbH und Co.KG, Wien – Köln – Weimar 2010, S. 172 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen eines Zwists mit seinem Vater in einer Liebesangelegenheit verließ er die Bukowina und zog ins Fürstentum Moldau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 wurde er Mitglied des Vorstands für die Reorganisation des öffentlichen Bildungswesens, wobei er die allgemeine Schulordnung festlegte. 1852 arbeitete er einen Entwurf für ein neues Strafrecht aus. Dafür wurde er mit dem Titel [[Agha (Titel)|Aga]] ausgezeichnet, kurze Zeit später wurde ihm die Funktion des Vorstehers des Fürstlichen Hofes (&amp;#039;&amp;#039;rumänisch: mare vornic&amp;#039;&amp;#039;) verliehen. Mit dem fürstlichen Dekret vom, 1. April 1856 wurde er formell eingebürgert. In der Folgezeit setzte Constantin sich stark für die Vereinigung der rumänischen Fürstentümer ein, vor allem im Rahmen des „Komitees der Vereinigung“ (Comitetul Unirii).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jurnalul National&amp;quot;&amp;gt;Carmen Preotesoiu: &amp;quot;Patrioți cu inima, cu fapta&amp;quot;, in &amp;quot;Jurnalul Național&amp;quot; vom 5. Dezember 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abgeordnete wurde nach der Vereinigung der Fürstentümer [[Walachei (Region)|Walachei]] und [[Fürstentum Moldau|Moldau]] unter Fürst [[Alexandru Ioan Cuza]] 1859 Minister des Rechts (= Justizminister), nach der Proklamation des Staates Rumänien rumänischer Justizminister mit Sitz in [[Iași]] (17. Januar 1861).&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Prokopowitsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Adel in der Bukowina&amp;#039;&amp;#039;, Verlag &amp;quot;Der Südostdeutsche&amp;quot;, München 1983, S. 163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl schwer krank, ernannte man ihn im [[Königreich Rumänien]] 1868 zum Vorsitzenden des [[Kassationsgericht]]es in [[Bukarest]], ein Amt, das er nicht mehr wirklich ausübte, denn er begab sich zur medizinischen Betreuung nach Wien, wo er alsbald verstarb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jurnalul National&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren führt jeweils eine Straße in [[Constanța]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.unitatimedicale.ro/category/view/5/page-3 |text=Unitati Medicale |wayback=20190821120923}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Sibiu]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sibiu.Net Coduri postale&amp;lt;/ref&amp;gt; seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|421}}&lt;br /&gt;
* Octav-George Lecca: &amp;#039;&amp;#039;Familiile boierești române. Istorie și genealogie.&amp;#039;&amp;#039; București 2000, p. 339.&lt;br /&gt;
* Octav-George Lecca: &amp;#039;&amp;#039;Familiile boierești române. Seria 1. Genealogie a 100 de case.&amp;#039;&amp;#039; București 1911, tab. 47&lt;br /&gt;
* Erich Prokopowitsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Adel in der Bukowina.&amp;#039;&amp;#039; Verlag „Der Südostdeutsche“, München 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reisetagebücher des österreichischen Kaisers Franz I. in die Bukowina (1817 und 1823).&amp;#039;&amp;#039; Verlag „Der Südostdeutsche“, München 1979, 89 S.&lt;br /&gt;
* Kurt Scharr: &amp;#039;&amp;#039;„Die Landschaft Bukowina“: Das Werden einer Region an der Peripherie 1774–1918.&amp;#039;&amp;#039; Böhlauverlag GmbH und Co.KG, Wien – Köln – Weimar 2010&lt;br /&gt;
* I. G. Sbiera: &amp;#039;&amp;#039;Hurmuzachi.&amp;#039;&amp;#039; Enciclopedia Română, II., Bukarest 1900 &lt;br /&gt;
* Ion Nistor: &amp;#039;&amp;#039;Istoria Bucovinei.&amp;#039;&amp;#039; Ed. Humanitas, Bukarest, 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hormuzaki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- {{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hormuzaki, Constantin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Herzogtum Bukowina)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hormuzaki, Constantin &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= Hurmuzaki, Constantin; Constantin Hormuzaki (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Jurist und rumänischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1811&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Czernowitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1869&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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