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	<title>Constantin Gerhardinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Constantin_Gerhardinger&amp;diff=2322300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-26T08:07:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Constantin Gerhardinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Juli]] [[1888]] in [[München]]; † [[11. März]] [[1970]] in [[Samerberg|Törwang]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Malerei|Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang und Arbeit als Maler ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Luitpold-Gymnasium (München, bis 1918)|Luitpold-Gymnasiums]] in München verdiente Gerhardinger erstes Geld als [[Ministrant]], dann als Volontär im Kunsthandel. Später besuchte Gerhardinger die [[Königliche Kunstgewerbeschule München|Kunstgewerbeschule München]] und studierte dann ab 1911 an der [[Akademie der Bildenden Künste München]] bei [[Angelo Jank]] und [[Adolf Hengeler]]. Bereits 1914 nahm er an Ausstellungen teil, ein Bild wurde von den [[Bayerische Staatsgemäldesammlungen|Bayerischen Staatsgemäldesammlungen]] angekauft. Nach seiner Teilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] arbeitete Gerhardinger wieder in München und wurde Mitglied der [[Münchner Künstlergenossenschaft]], 1920 war er Mitbegründer der [[Chiemseemaler|Chiemseer]] Künstlergemeinschaft „Die Frauenwörther“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1932 lebte Gerhardinger in Törwang, arbeitete jedoch weiterhin in seinem Münchner Atelier. Er war kein Mitglied der NSDAP, trat aber der [[Reichskammer der bildenden Künste]] bei. Zwischen 1937 und 1942 stellte er 25 Werke auf den [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellungen]] aus, von denen einige für die Reichskanzlei bzw. von Joseph Goebbels angekauft wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;GDK-Research: [http://www.gdk-research.de/ gdk-research.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Einnahmen von 99.000 RM gehörte er zu den Großverdienern dieser Ausstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maximilian Aracena |url=https://epub.ub.uni-muenchen.de/22239/1/Maximilian_Aracena.pdf |titel=Die „Große Deutsche Kunstausstellung“ von 1937 bis 1944. Eine Verkaufsausstellung |datum=2013 |format=PDF |abruf=2022-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Januar 1938 wurde er durch Adolf Hitler zum [[Professor#Ehrenprofessoren (Prof. h. c.)|Professor]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dresdner Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; 31. Januar 1938, Frühausgabe, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 stieg er zum Hochschullehrer an der Akademie in München auf. 1943 überwarf sich Gerhardinger mit [[Adolf Hitler]]: Aufgrund der Gefährdung durch den [[Luftkrieg|Bombenkrieg]] hatte er sich entschlossen, seine Werke nicht weiter für Ausstellungen zur Verfügung zu stellen; fortan galt er als [[Defätismus|Defätist]] und durfte nicht mehr unterrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hatte im Juni 1946 die amerikanische Militärregierung mehreren Münchner Malern um [[Eduard Aigner]] und [[Carl Theodor Protzen]] die Neugründung der MKG erlaubt. Eine Gruppe um Constantin Gerhardinger ließ den Verein im Oktober 1948 jedoch erneut eintragen. Das [[Bayerisches Kultusministerium|Bayerische Kultusministerium]] machte nach Vermittlungsversuchen darauf aufmerksam, dass der Streit um die „wahre MKG“ nur durch einen Zivilprozess beendet werden könne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anke Gröner |url=https://www.dhm.de/blog/2021/10/20/die-muenchner-kuenstlergenossenschaft-in-der-nachkriegszeit/ |titel=Die Münchner Künstlergenossenschaft in der Nachkriegszeit |werk=DHM-Blog |hrsg=Deutsches Historisches Museum |datum=2021-10-20 |sprache=de-DE |abruf=2026-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Zivilprozess wurde im Januar 1951 entschieden, dass Gerhardingers Verein den alten Namen &amp;#039;&amp;#039;Münchener Künstlergenossenschaft königlich privilegiert 1868&amp;#039;&amp;#039; tragen durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anke Gröner |Titel=„Ziehet die Bahn durch deutsches Land.“ Gemälde zur Reichsautobahn von Carl Theodor Protzen (1887–1956) |Verlag=Böhlau |Ort=Köln |Datum=2022 |ISBN=978-3-412-52407-4 |Seiten=285–297}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge stellten Gerhardingers nun wieder etablierte MKG und die „[[Neue Münchner Künstlergenossenschaft]]“ von Aigner und Protzen weiterhin nacheinander statt miteinander im umbenannten [[Haus der Kunst]] in München aus. Gerhardinger war Präsident der MKG bis 1965. Die MKG pflegte in dieser Zeit einen naturalistischen Stil mit Bezug auf die alte Münchner Künstlergenossenschaft. [[Fritz Nemitz]] schrieb 1950 in der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]] (SZ): {{&amp;quot;|Text=Als Beitrag zur Malerei der Gegenwart steht diese Unternehmung außerhalb von heute. […] Und doch ist sie nicht ohne Nutzen. Sie öffnet dem Zeitgenossen von heute deutlich die Augen über die Maßstäbe von gestern.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anke Gröner |url=https://www.dhm.de/blog/2021/10/20/die-muenchner-kuenstlergenossenschaft-in-der-nachkriegszeit/ |titel=Die Münchner Künstlergenossenschaft in der Nachkriegszeit |werk=DHM-Blog |hrsg=Deutsches Historisches Museum |datum=2021-10-20 |sprache=de-DE |abruf=2026-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Werkverzeichnis werden 930 Ölbilder sowie wenige Grafiken aufgeführt. Einen großen Teil seines Nachlasses vermachte er der Stadt [[Rosenheim]]. Eines seiner Lieblingsmotive war [[Kallmünz]]. Er kam seit 1921 fast jedes Jahr in den Markt und malte dort. 1969 wurde er schließlich auch Ehrenbürger des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Gerhardinger war das uneheliche Kind eines Juristen und einer Wäscherin. Verheiratet war er mit Else Schmitz-Scholl, der Adoptivtochter des Unternehmers [[Karl Schmitz-Scholl senior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Gerhardinger malte Porträts und Landschaftsbilder in der Tradition der [[Chiemseemaler]]. Auf der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] 1941 stellte er das großformatige Werk „NS-Gemeinderatssitzung“ aus, das er später vernichtete. Viele seiner Werke befinden sich in der [[Städtische Galerie Rosenheim|Städtischen Galerie Rosenheim]], der er seinen Nachlass vermachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Teilnahme ===&lt;br /&gt;
* Ausstellung im [[Glaspalast (München)|Münchner Glaspalast]], ab 1914&lt;br /&gt;
* Ausstellungen der Münchner Künstlergenossenschaft, ab 1918&lt;br /&gt;
* [[Große Berliner Kunstausstellung]], 1925&lt;br /&gt;
* [[Große Deutsche Kunstausstellung]] München, 1937 bis 1942&lt;br /&gt;
* [[Biennale]] Venedig, 1938&lt;br /&gt;
* Ausstellung „Die Frauenwörther“, Frauenchiemsee, 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelausstellungen ===&lt;br /&gt;
* Neue Galerie München, 1920&lt;br /&gt;
* [[Haus der Kunst]] München, 1953&lt;br /&gt;
* Herrenchiemsee, 1962&lt;br /&gt;
* Städtische Galerie Rosenheim, fünf Ausstellungen zwischen 1963 und 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Goldmedaille auf der [[Weltfachausstellung Paris 1937]] für „Die Hände“&lt;br /&gt;
* Titel „Professor“, 1938; aberkannt 1943&lt;br /&gt;
* Ehrenpräsident der Münchner Künstlergenossenschaft&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger von Rosenheim, 1968&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger von [[Kallmünz]], 1969&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Breuer: &amp;#039;&amp;#039;Münchner Künstlerköpfe.&amp;#039;&amp;#039; Callwey: München 1937, S. 34–36.&lt;br /&gt;
* Hans Constantin Faußner, Bernhard Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Constantin Gerhardinger.&amp;#039;&amp;#039; Landratsamt Rosenheim: Rosenheim 1988.&lt;br /&gt;
* {{AKL|52|116|117|Gerhardinger, Constantin|Brigitte Schütz}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerhardinger, Constantin.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich|Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main: S. Fischer 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 178f.&lt;br /&gt;
* Elena Velichko: &amp;#039;&amp;#039;Constantin Gerhardinger.&amp;#039;&amp;#039; In: Christian Fuhrmeister, Monika Hauser-Mair, Felix Steffan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vermacht, Verfallen, Verdrängt. Kunst und Nationalsozialismus. Die Sammlung der Städtischen Galerie Rosenheim in der Zeit des Nationalsozialismus und in den Nachkriegsjahren.&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof Verlag: Petersberg 2017, S. 154–162.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11889451X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtarchiv.de/index.php?id=642 Ehrenbürger Constantin Gerhardinger]. Stadtarchiv Rosenheim&lt;br /&gt;
* [https://www.bergverein-kallmuenz.de/Maler-in-kallmuenz/10-Constantin-Gerhardinger.html Bilder von Constantin Gerhardinger in Kallmünz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11889451X|VIAF=50023873}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerhardinger, Constantin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chiemseemaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Rosenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Regensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kallmünz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerhardinger, Constantin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Samerberg|Törwang]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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