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	<title>Constantin Argetoianu - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T03:32:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Constantin_Argetoianu&amp;diff=1992889&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: Revert, er war bis zu seinem Tod in einem rumänischen Gefängnis inhaftiert</title>
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		<updated>2025-11-17T08:36:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert, er war bis zu seinem Tod in einem rumänischen Gefängnis inhaftiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mr Argetoiano, ministre des Finances de Roumanie 1932, Agence Mondial.jpg|mini|Constantin Argetoianu]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Constantin Argetoianu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. März]] [[1871]] in [[Craiova]]; † [[6. Februar]] [[1955]] in [[Sighetu Marmației]]) war ein [[Rumänien|rumänischer]] [[Diplomat]] und [[Politiker]], der 1939 [[Liste der Ministerpräsidenten Rumäniens|Ministerpräsident Rumäniens]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfänge ==&lt;br /&gt;
Constantin Argetoianu wurde 1871 in Craiova geboren. Er war der Sohn von [[Ion Argetoianu]], einem [[Offizier]] der [[Armata Română|rumänischen Armee]], der am [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877–1878)|Krieg gegen die Türken 1877]] teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Constantin Argetoianu ging in seinen frühen Jahren auf die [[Volksschule]] in Craiova. Nach seinem Abschluss studierte er zwischen 1888 und 1896 an den [[Universität]]en von [[Bukarest]] und [[Paris]] [[Rechtswissenschaft]] und [[Medizin]]. In letzterem Gebiet erhielt er nach Ende seines Studiums sogar einen [[Doktorgrad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Constantin Argetoianu wurde im Jahr 1914, in dem auch der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] begann, erstmals in den Senat gewählt. Dort vertrat er die Konservative Partei. Im Parlament fand er mit [[Take Ionescu]] einen mächtigen Fürsprecher, nachdem Argetoianu den [[Rumänischer Kriegsschauplatz (Erster Weltkrieg)|Kriegseintritt Rumäniens]] auf Seiten der [[Triple Entente|Entente]] vorschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918, im letzten Kriegsjahr, wurde Constantin Argetoianu zum [[Justizminister]] der Regierung von [[Alexandru Averescu]] ernannt. Zu diesem Zeitpunkt war Rumänien, das sich seit 1916 an dem Konflikt beteiligte, von Truppen [[Deutsches Reich|Deutschlands]], [[Österreich-Ungarn]]s und [[Bulgarien]]s teilweise besetzt. Die Regierung hatte sich aus diesem Grund nach [[Iași]] im Norden des Landes zurückgezogen, da gegnerische Verbände im Süden saßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkspartei ==&lt;br /&gt;
Nachdem Alexandru Averescu und seine Partei bei den ersten Parlamentschaftswahlen nach dem Krieg abgewählt wurden, folgte Constantin Argetoianu diesem in die Opposition. Beide traten der Volkspartei Rumäniens bei, die sich bei der nächsten Wahl der regierenden, von [[Ion I. C. Brătianu]] geführten [[Partidul Național Liberal|Liberalen Partei]] stellen wollte. Diese Partei erfuhr vor allem Zuwachs durch die einfachen Leute, da die Volkspartei in der Regierung die Wünsche dieser vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Parlamentschaftswahlen 1920 errang die Partei eine Mehrheit, sodass Alexandru Averescu erneut [[Ministerpräsident]] von Rumänien wurde. Constantin Argetoianu war während der zweiten Amtszeit Averescus sowohl [[Justizministerium|Justiz]]- als auch [[Finanzministerium|Finanzminister]]. Im März 1921 wurde bekannt, dass Aron Schuller, ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, versuchte, einen [[Kredit|Darlehen]]svertrag über 20 Millionen [[Italienische Lira|Lire]] an rumänischen [[Kriegsanleihen]] in einer [[Königreich Italien (1861–1946)|italienischen]] Bank abschließen wollte. Dabei erhielt Schuller große Unterstützung aus dem Finanzministerium. Daraufhin wurde Argetoianu zur Zielscheibe der Opposition, die gebildet war aus der Rumänischen Nationalen Partei und der Bauernpartei. Es wurde ein [[Misstrauensvotum]], das von [[Virgil Madgearu]] und [[Grigore Iunian]] ausgearbeitet wurde, gegen ihn verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Nachdem er das Amt des Finanzministers und des Justizministers aufgeben musste, wurde Constantin Argetoianu vor allem durch seine [[Antikommunismus|anti-kommunistische]] Haltung bekannt. Da er die [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] [[Demonstration]]en gegen den immer weiter verbreiteten [[Kommunismus]] unterstützte, endete seine Freundschaft mit [[Alexandru Averescu]], der zwar auch gegen den Kommunismus als Regierungsform in [[Rumänien]] war, aber auch von den Sozialdemokraten nicht angetan war. So veranlasste Averescu zum Beispiel die Verhaftung von 1000 streikenden Sozialdemokraten, woraufhin der [[Generalstreik]] zusammenbrach. Im Jahre 1922 beschloss Alexandru Averescu zusammen mit Constantin Argetoianu, mit dem er sich wieder vertrug, nachdem das Kabinett für eine Rückkehr Argetoianus gestimmt hatte, die Ermordung zahlreicher kommunistischer Aktivisten, die in Gefängnissen in ganz Rumänien gefangen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1924 übernahm erneut [[Ion I. C. Brătianu]] die Macht in Rumänien, nachdem Alexandru Averescu abgewählt wurde. Während dieser Zeit trat Constantin Argetoianu in die Demokratische Nationale Partei (PND) ein. Dort missfiel ihm jedoch deren Verbundenheit mit der nationalen Partei und er schloss sich der PNL an. Nach dem plötzlichen Tod Brătianus 1930 und dem Amtsantritt des neuen Ministerpräsidenten [[Iuliu Maniu]] und des neuen [[Königreich Rumänien|Königs]] [[Karl II. (Rumänien)|Karl II.]] löste sich Argetoianu endgültig von der PND und wurde [[parteilos]], beteiligte sich aber weiterhin an der Politik. Als [[Nicolae Iorga]] die Wahlen 1931 gewann, wurde er [[Innenministerium|Minister für Inneres]] und Finanzen. Als [[Finanzministerium|Finanzminister]] musste sich Argetoianu während seiner Amtszeit um die Probleme der [[Bauern]] und [[Kleinbetrieb]]e kümmern, die infolge der [[Weltwirtschaftskrise]] oftmals [[Insolvenz|insolvent]] gingen. Um die Not der Bauern zu lindern, nahm Argetoianu eine Änderung der Verfassung von 1923 vor, woraufhin er 1932 von seinen Ämtern entlassen wurde. Während der kurzzeitigen Regierung [[Ion G. Duca]]s 1933 war Argetoianu erneut Finanz- und Innenminister. Nach dem Staatsstreich des Königs Karl II. wurde Argetoianu 1938 Mitglied des [[Kronrat (Rumänien)|Kronrat]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg und Ende ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Zeit als Minister in der Regierung Duca setzte sich Constantin Argetoianu für die Annäherung Rumäniens an die [[Sowjetunion]] ein. Als im Jahre 1940 jedoch [[Ion Antonescu]] seine Diktatur begann und sich stark von der Sowjetunion abwandte, verschwand Argetoianu für einige Jahre von der politischen Bühne. Antonescu indes fand im [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]] einen mächtigen Partner im Kampf gegen Russland. Rumänien war fortan einer der wichtigsten Verbündeten des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reiches]] und war auch mit vielen Soldaten an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] involviert, so zum Beispiel in den [[Schlacht um Stalingrad|Kämpfen um Stalingrad]]. 1944 folgte dann der Sturz Ion Antonescus und die [[Rote Armee]] besetzte Rumänien. In dieser Zeit meldete sich Constantin Argetoianu aus seinem [[Schweiz]]er Exil wieder zurück und wollte die Zusammenarbeit zwischen rumänischen und russischen Behörden vorantreiben. Er sah seine Chance gekommen, wieder in höhere Ämter in Rumäniens Regierung zu gelangen, indem er sich sowjetfreundlich zeigte. In der Bevölkerung erntete er für seine prorussische Haltung allerdings fast ausschließlich Spott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Plan, sich durch die neuen Machthaber hochzuarbeiten, misslang. Zu diesem Zweck gründete er 1947 eine neue Partei, eine &amp;#039;&amp;#039;Union für Nationale Arbeit und Wiederaufbau&amp;#039;&amp;#039;. Doch die Mitglieder dieser Partei wurden von der [[Kommunismus|kommunistischen]] Regierung überwacht und ausspioniert, weshalb sich die Partei nach nur kurzer Zeit wieder auflöste. Argetoianu zog sich nun erneut aus dem politischen Leben zurück, nachdem er sich einer Operation wegen [[Prostatakrebs]] unterzogen hatte. Am 6. März 1950 wurde er von den sowjetischen Behörden ohne genannten Grund festgenommen und im berüchtigten Gefängnis [[Memorial Sighet|Sighet]] inhaftiert, wo er am 6. Februar 1955 starb, ohne dass ihm ein Prozess gemacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stelian Neagoe (2012). &amp;#039;&amp;#039;Politică și destin: Constantin Argetoianu&amp;#039;&amp;#039; [Deutsch: Politik und Schicksal. Constantin Argetoianu], Bukarest: Machiavelli Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.romanialibera.ro/opinii/aldine/ion-si-constantin-argetoianu-181490.html ausführliche Biografie] (rumänisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119074745|LCCN=n/91/81650|VIAF=15571854}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Argetoianu, Constantin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Königreich Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur der Sozialistischen Republik Rumänien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Argetoianu, Constantin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=rumänischer Politiker und Premierminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Craiova]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sighetu Marmației]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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