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	<title>Consalvi-Paradoxon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T17:49:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2024-05-27T04:11:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Consalvi-Paradoxon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beinert&amp;quot;&amp;gt;[[Wolfgang Beinert (Theologe)|Wolfgang Beinert]]: &amp;#039;&amp;#039;Theologische Impulse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zur Debatte&amp;#039;&amp;#039; 2/2010, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein 1801 von [[Staatssekretär|Kardinalstaatssekretär]]  [[Ercole Consalvi]] bei den Verhandlungen zum [[Konkordat von 1801]] zwischen Consalvi und [[Erste Französische Republik|französischen]] Ersten Konsul [[Napoleon Bonaparte]] formuliertes [[Paradoxon]] der [[Kirchengeschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches Umfeld ==&lt;br /&gt;
In dem [[Konkordat]] vom 15. Juli 1801, das Napoleon als Vertreter der [[Geschichte Frankreichs|Ersten Republik]] und Kardinal Consalvi als Vertreter des [[Kirchenstaat]]es unterzeichneten, erkannte Papst [[Pius VII.]] die Französische Republik, den Zivilstand der Katholischen Kirche und die von Napoleon angeordnete Entlassung aller [[Bischof|Bischöfe]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1775 bis 1799 unter dem [[Pontifikat]] [[Pius VI.]] musste sich die Kirche starken staatlichen Eingriffen entgegenstellen. [[Kaiser]] [[Joseph II. (HRR)|Joseph II.]] führte in [[Österreich]] mit der Politik des [[Josephinismus]] eine sich am [[Aufgeklärter Absolutismus|aufgeklärten Absolutismus]] orientierende [[Staatskirche]] ein. Im Jahre 1796 wurde der [[Kirchenstaat]] von französischen Truppen besetzt. Napoleon Bonaparte schloss am 19. Februar 1797 den [[Vertrag von Tolentino|Frieden von Tolentino]], der mit Gebietsabtretungen des Kirchenstaates an Frankreich verbunden war. Der Kirchenstaat verpflichtete sich zur Zahlung einer Buße von 30 Millionen [[Italienische Lire|Lire]] an Frankreich. Als er sich daraufhin mit Österreich und Neapel verbündete, griffen die Franzosen erneut an und riefen am 15. Februar 1798 in [[Rom]] die Republik aus. Der Papst wurde für abgesetzt erklärt und zunächst nach [[Siena]], dann nach [[Florenz]] verbannt. Bereits schwerkrank, wurde er schließlich nach Frankreich verschleppt, wo er am 29. August 1799 in Valence starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entführung und dem Tod Pius’ VI., schon zu seinen Lebzeiten auch „der Letzte“ genannt, schien die katholische Kirche am Ende zu sein. Erst im folgenden Winter konnten die Kardinäle unter österreichischem Schutz in der [[Republik Venedig]] zu einem [[Konklave]] zusammentreten, aus dem im März 1800 Pius VII. hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paradoxon ==&lt;br /&gt;
Die Zähigkeit, mit der Consalvi als Kardinalstaatssekretär die Verhandlungen führte, brachte Napoleon an den Rand der Verzweiflung. Eines Tages verlor er die Geduld und stellte Consalvi folgende Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ist Ihnen klar, Eminenz, dass ich Ihre Kirche jederzeit zerstören kann?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort von Consalvi war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ist Ihnen klar, Majestät, dass nicht einmal wir Priester das in achtzehn Jahrhunderten fertiggebracht haben?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Antwort ging in die Kirchengeschichte als Consalvi-Paradoxon ein. Man kann die Kirchengeschichte als [[Epos|Heiligenepos]] und [[Held]]engeschichte, aber auch als Sünden- und [[Krimi]]nalgeschichte beschreiben. Eine nach dem Maß des eigenen Ideals oft versagende &amp;#039;&amp;#039;una, sancta, catholica et apostolica ecclesia&amp;#039;&amp;#039; existiert in eigenartiger Stärke mit wechselndem geistlichem und weltlichem Personal seit zwei Jahrtausenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beinert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Roland Hagenbüchle]], [[Paul Geyer (Missionar)|Paul Geyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Paradox. Eine Herausforderung des abendländischen Denkens.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg, 2002, ISBN 3-8260-2345-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Wolfgang Beinert (Theologe)|Wolfgang Beinert]] |url=https://www.kath-akademie-bayern.de/fileadmin/user_upload/debatte_2010-2.pdf |titel=Theologische Impulse |werk=[[Katholische Akademie in Bayern#Dokumentation|Zur Debatte]] |hrsg=2/2010 |datum=2010-02-20 |seiten=44–46 |format=pdf; 6,3&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2023-03-06 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{SEP|https://plato.stanford.edu/entries/paradoxes-contemporary-logic/|Paradoxes and Contemporary Logic|Andrea Cantini|2021}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paradoxon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Katholizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion 1801]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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