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	<title>Conrebbersweg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:17:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Conrebbersweg&amp;diff=599258&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-09-29T09:13:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Conrebbersweg&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Emden&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 53/23/2/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 07/11/33/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                    = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 2120&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2024&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kommunal-atlas.de/atlas/emden/ansicht/689f0ff79616110bf5391d5d |titel=Einwohner: Statistischer Bezirk Conrebbersweg |werk=Keck Atlas |hrsg=Stadt Emden |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 26721&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 04921&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Emden-Conrebbersweg.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Lage von Conrebbersweg im Emder Stadtgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conrebbersweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Emden]], dessen Ursprünge in einer [[Arbeitersiedlung]] liegen, die [[Emden zur Zeit der Weimarer Republik|in den frühen 1930er-Jahren]] entstand. Der Stadtteil wurde im Laufe der Jahrzehnte, besonders stark noch einmal in den 1950ern und in den 1990ern, ausgebaut. Benannt ist der Stadtteil nach einem alten Handelsweg, der im Mittelalter von der Küste bei [[Campen (Krummhörn)|Campen]] in der heutigen Gemeinde [[Krummhörn]] bis ins Innere [[Ostfriesland]]s führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Conrebbersweg liegt im Nordwesten Emdens und grenzt im Norden an dessen Nachbargemeinde [[Hinte]]. Innerhalb der Stadt grenzt Conrebbersweg im Westen an [[Twixlum]] und im Südwesten an [[Larrelt]]. Diese Grenzen befinden sich jedoch mitten in der Feldmark der drei genannten Stadtteile. Südlich von Conrebbersweg (oder &amp;#039;&amp;#039;Conrebbi&amp;#039;&amp;#039;, so die oft verwendete Kurzform) liegt [[Constantia (Emden)|Constantia]], getrennt durch das [[Larrelter Tief]]. Im Osten befindet sich [[Früchteburg]], der einzige der vier Nachbarstadtteile, zu dem ein städtebaulicher Übergang besteht. Getrennt werden die beiden Stadtteile lediglich durch die hier einspurig verlaufende [[Bahnstrecke Rheine–Norddeich Mole]] nach [[Norden (Ostfriesland)|Norden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Durch die Gemarkung führte im frühen Mittelalter der &amp;#039;&amp;#039;Conrebbersweg&amp;#039;&amp;#039;, ein alter Königs- und Handelsweg von der [[Knock (Ostfriesland)|Knock]] an der [[Ems]] in die Mitte Ostfrieslands. Von der Knock über den (heutigen) Hof Doodshörn in [[Twixlum]] ging der Weg in geradem Verlauf in Richtung Emden. Die Strecke zwischen Doodshörn und Emden wurde für das Jahr 1832 von Fridrich Arends mit „1 1/4 Stunden Länge“ angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert in: Harm Wiemann, Johannes Engelmann: &amp;#039;&amp;#039;Alte Straßen und Wege in Ostfriesland.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland im Schutze des Deiches&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 8), Verlag Deichacht Krummhörn, Pewsum 1974, S. 111. Vgl. Fridrich Arends: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.nl/books?id=iE0QAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA537-IA2&amp;amp;dq=doodsh%C3%B6rn Erdbeschreibung des Fürstenthums Ostfriesland und des Harlingerlandes].&amp;#039;&amp;#039; Emden 1824, p. 537.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Weg wurde wahlweise als &amp;#039;&amp;#039;Conrebbersweg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Robodesweg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, letzteres ein anderer Ausdruck für &amp;#039;&amp;#039;Radbodsweg&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem legendären Friesenkönig [[Radbod (Friesland)|Radbod]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung Conrebbersweg wurde in den Jahren der [[Weimarer Republik]] angelegt und erfuhr auch zur NS-Zeit noch Erweiterungen. Im Zuge des [[Emden zur Zeit des Nationalsozialismus#Bau der Luftschutzbunker|Bunkerbaus im Zweiten Weltkrieg]] entstand auch in Conrebbersweg an zentraler Stelle ein Bunker. Der Bau, von der Arbeitsgemeinschaft Schumacher/Meyer aus Leer und Emden angelegt, wurde 1942 fertiggestellt. Wie bei den anderen Bunkern im Emder Stadtgebiet wurden auch beim Bunker Conrebbersweg ausländische Fremd- und Zwangsarbeiter eingesetzt, hier aus Italien, Frankreich und Belgien. Der dreistöckige Bunker fasste 570 Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Foedrowitz, Dietrich Janßen: &amp;#039;&amp;#039;Luftschutzbunker in Emden&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Berlin/Emden 2008, ohne ISBN, S. 7, 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der vom Emder Stadtrat festgelegten Richtlinie, weitere wohnungsbauliche Entwicklungen möglichst innerhalb des Autobahnhalbringes um die Seehafenstadt zu realisieren, um damit in den Außenbereichen Flächen zu schonen, rückte die Siedlung Conrebbersweg in den 1990er-Jahren in den Blickpunkt der Bauplanung. Der Stadtteil, in dem seit dem Wachstum in den 1950er- und frühen 1960er-Jahren nur wenige Neubauvorhaben umgesetzt worden waren, erfuhr seither im Süden eine deutliche Erweiterung, wobei vereinzelt auch mehrgeschossige Bauten realisiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Conrebbersweg gibt es keine Industrie- und nur sehr wenige [[Handwerk]]sbetriebe. Ebenso sind nur wenige Einzelhändler vorhanden, was mit der Nähe zu vielen Einkaufsmöglichkeiten im nahe gelegenen Stadtteil [[Harsweg]] erklärt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Conrebbersweg besitzt im Nordwesten eine Auffahrt auf die [[Bundesautobahn 31]]. Die dortige Anschlussstelle heißt, obgleich sie auf Emder Boden liegt, &amp;#039;&amp;#039;[[Pewsum]]&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem Hauptort von Emdens Nachbargemeinde [[Krummhörn]]. Die Beschilderung beinhaltet jedoch auch &amp;#039;&amp;#039;Emden-Conrebbersweg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil selbst wird durch den Straßenzug Franekerweg/Conrebbersweg erschlossen. Erstgenannter verläuft in Nord-Süd-Richtung und mündet in den in Ost-West-Richtung verlaufenden Conrebbersweg ein. Um den Stadtteil vom Durchgangsverkehr von der Autobahn in Richtung Innenstadt möglichst freizuhalten, gilt auch auf den Hauptstraßen Tempo 30, außerdem sind mehrere bauliche Maßnahmen zur [[Verkehrsberuhigung]] umgesetzt worden. In der Tat verzeichnet der jüngste Verkehrsentwicklungsplan von Anfang der 2000er-Jahre lediglich eine Verkehrsdichte von rund 2900 Kraftfahrzeugen täglich auf dem Conrebbersweg nahe der Autobahn und von mehr als 3100 Kraftfahrzeugen auf dem in Richtung Innenstadt führenden Franekerweg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Emden |url=http://www.emden.de/de/buergerinfo/rathaus/files/361_verkehrsentwicklungsplan_motorisierter_individualverkehr.pdf |titel=Verkehrsentwicklungsplan - Motorisierter Individualverkehr |werk= |hrsg= |datum= |seiten=16 |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131014171839/http://www.emden.de/de/buergerinfo/rathaus/files/361_verkehrsentwicklungsplan_motorisierter_individualverkehr.pdf |archiv-datum=2013-10-14 |zugriff=2018-09-02 |format=PDF (47 Seiten) |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Busverkehr wird Conrebbersweg von der Linie 1 des Emder Stadtverkehrs (Hauptbahnhof-Conrebbersweg und zurück) stündlich erschlossen (Stand 2022).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://stadtwerke-emden.de/fileadmin/media/dokumente/verkehr/stadtverkehr/Linien/Linie_1.pdf |titel=Fahrplan Linie 1 |werk=Stadtwerke Emden |hrsg= |datum= |seiten= |zugriff=2018-09-02 |format=PDF |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Vereinsleben ==&lt;br /&gt;
Conrebbersweg ist der Heimatstadtteil des [[Fußball]]-Clubs TuS Rot-Weiß Emden, der 1953 gegründet wurde – also in jener Zeit des Wiederaufbaus der im Krieg stark zerstörten Stadt, in der auch in Conrebbersweg viele neue Eigenheime gebaut wurden. Rot-Weiß kooperiert im Jugendbereich seit einigen Jahren mit [[Kickers Emden]]. Des Weiteren ist der Klootschieß- und [[Boßeln|Boßelverein]] “Good voran” Emden e.&amp;amp;nbsp;V. im Stadtteil beheimatet. Um die Belange der Einwohner kümmert sich u.&amp;amp;nbsp;a. die &amp;#039;&amp;#039;Siedlergemeinschaft Conrebbersweg&amp;#039;&amp;#039;, die in dem Stadtteil auch eine Geschichtswerkstatt betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Für die Erweiterung des Gebiets um 75 [[Hektar]], rund einen Meter unter dem Meeresspiegel gelegen, wurde Emden 2021 vom [[NABU]] wegen der Zerstörung von „artenreiche[m] Feucht- und Nassgrünland mit fast flächendeckendem Schutzstatus“ mit dem [[Schmähpreis]] [[Dinosaurier des Jahres]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=NABU|Titel=Dinosaurier des Jahres des NABU für die Stadt Emden|Online=[https://www.nabu.de/news/2021/12/30933.html]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marianne Claudi, Reinhard Claudi: &amp;#039;&amp;#039;Goldene und andere Zeiten. Emden, Stadt in Ostfriesland.&amp;#039;&amp;#039; Gerhard Verlag, Emden 1982, ISBN 3-88656-003-1.&lt;br /&gt;
* [[Dietmar von Reeken]]: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland zwischen Weimar und Bonn. Eine Fallstudie zum Problem der historischen Kontinuität am Beispiel der Städte Emden und Aurich.&amp;#039;&amp;#039; (Quellen und Untersuchungen zur Geschichte Niedersachsens nach 1945, Band 7). Verlag August Lax, Hildesheim 1991, ISBN 3-7848-3057-9.&lt;br /&gt;
* Ernst Siebert, [[Walter Deeters]], Bernard Schröer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Emden von 1750 bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; (Ostfriesland im Schutze des Deiches, Bd.&amp;amp;nbsp;7). Verlag Rautenberg, Leer 1980, {{DNB|203159012}}, darin:&lt;br /&gt;
**Ernst Siebert: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Emden von 1750 bis 1890.&amp;#039;&amp;#039; S. 2–197.&lt;br /&gt;
**Walter Deeters: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Emden von 1890 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. 198–256.&lt;br /&gt;
**Bernard Schröer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Emden von 1945 bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Gegenwart heißt in diesem Zusammenhang: bis 1978/79, perspektivisch auch zwei Jahre darüber hinaus.&amp;lt;/ref&amp;gt; S. 257–488.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Emder Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Emden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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