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	<title>Conradin Zschokke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T15:57:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: Einleitung; Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-11-11T14:56:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einleitung; Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Zschokke, Conradin (1842-1918)-Portrait-Portr 02543-003-AL.tif|miniatur|Conradin Zschokke (etwa 1892)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Victor Conradin Zschokke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. April]] [[1842]] in [[Solothurn]]; † [[17. Dezember]] [[1918]] in [[Aarau]]) war ein [[Schweiz]]er [[Bauingenieur]], [[Bauunternehmer]] und [[Politiker]]. Er war im Bereich [[Wasserbau]] aktiv und Gründer der Zschokke-Gruppe (spätere Zschokke-Holding, inzwischen aufgegangen in der [[Implenia]]). Zudem war er Mitglied im [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]], darunter 1902 als [[Nationalratspräsident (Schweiz)|Nationalratspräsident]], und im aargauischen [[Grosser Rat (Aargau)|Grossen Rat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Conradin Zschokke wurde am 14. April 1842 Solothurn (nach anderen Angaben in [[Aarau]]) als Sohn von [[Alexander Zschokke]] geboren. Er studierte nach seiner [[Matura#Maturität in der Schweiz|Matura]] an der [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|Eidgenössischen Polytechnischen Schule]] (heute [[ETH Zürich]]) in Zürich [[Bauingenieurwesen]], 1862 erhielt er das Diplom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst arbeitete Zschokke 1862 bei seinem Onkel [[Olivier Zschokke]] in der Firma &amp;#039;&amp;#039;Naeff &amp;amp; Zschokke&amp;#039;&amp;#039;, ab 1864 in der Firma &amp;#039;&amp;#039;Antoine Castor&amp;#039;&amp;#039; in Paris. Schon bald wurde ihm dort die Bauleitung für viele Brückenbauprojekte der Firma in Frankreich, Algerien und Österreich-Ungarn übertragen. Schon auf seiner ersten Baustelle lernte er eine Spezialtechnik, die sogenannte [[Gründung (Bauwesen)|Druckluftgründung]], kennen. Durch die Anwendung dieser Technik im Brücken- und Hafenbau erlangte er später Weltruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 heiratete Zschokke Arlesienne Eugénie Faure. Aus dieser Ehe gingen drei Söhne hervor, zwei starben jedoch schon im Kindesalter. Die Ehe wurde geschieden, er ehelichte nun seine vorherige Lebensgefährtin Antoinette Disque. Mit ihr bekam er 1870 einen weiteren Sohn. 1872 gründete er mit zwei seiner französischen Arbeitskollegen eine erste Bauunternehmung namens &amp;#039;&amp;#039;Castor, Hersent et Zschokke&amp;#039;&amp;#039;. Nach anderen Angaben gründete er erst 1876 mit seinem Werkführer die Firma &amp;#039;&amp;#039;Zschokke und Montagnier&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Tod Montagniers erfand Zschokke den ersten [[Schwimmbagger]]. In diesen Jahren baute er zahlreiche Brücken, in Deutschland vor allem an der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1879 (nach anderen Angaben 1890) wechselte Zschokke wieder zurück in die Schweiz nach [[Aarau]] und war als Bauingenieur bzw. Bauunternehmer tätig, mit Arbeitsgebiet Schweiz, wo er u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Suworow-Denkmal]] installierte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Suworow-Denkmal&amp;#039;&amp;#039; ([[doi:10.5169/seals-572466#735]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ansonsten war er auch in Italien (Regulierung des [[Tiber]]) und Spanien tätig. Im Jahr 1890 wurde er an den Lehrstuhl für Wasserbau an die [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|Eidgenössische Polytechnische Schule Zürich]] berufen, 1892 zum Professor ernannt, später auch zum [[Ehrendoktor|Doktor honoris causa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bau des ersten Wasserkraftwerkes in Rheinfelden Bild2.jpeg|miniatur|hochkant|Bau des [[Altes Wasserkraftwerk Rheinfelden|alten Wasserkraftwerkes in Rheinfelden]]]]&lt;br /&gt;
Er wurde in diesen Jahren zum Pionier der Schweizer [[Wasserkraftwerk]]e. Die Schweiz als rohstoffarmes Land war zur Entwicklung ihrer Industrie auf diese Art der Energieerzeugung angewiesen. 1897 wurde am [[Hochrhein]] zwischen dem [[Rheinfelden (Baden)|badischen Rheinfelden]] und [[Rheinfelden AG|Rheinfelden in der Schweiz]] [[Altes Wasserkraftwerk Rheinfelden|Europas erstes Flusskraftwerk]], zugleich das erste Niederdruck-Wasserkraftwerk der Welt, nach Plänen von Zschokke errichtet. Auch das [[Kraftwerk Hagneck|Wasserkraftwerk Hagneck]] am [[Bielersee]] stammt von Zschokke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 wurde Zschokke Mitglied des [[aargau]]ischen [[Grosser Rat (Aargau)|Grossen Rates]]. Nach den [[Schweizer Parlamentswahlen 1899|Parlamentswahlen 1899]] war er bis 1917 auch [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]]. Aufgrund dieses Mandats musste er 1899 seine Professur in Zürich aufgeben. 1902 amtierte er als [[Nationalratspräsident (Schweiz)|Nationalratspräsident]]. Ab 1905 war er auch Präsident der Reorganisationskommission für das Eidgenössische Messwesen. 1909 gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Aktiengesellschaft Conrad Zschokke&amp;#039;&amp;#039;. Vom Bundesrat der Schweiz wurde er 1910 zum ersten Präsidenten der Eidgenössischen Kommission für Mass und Gewicht (EKMG) ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit französischen Geschäftspartnern gründete er 1914 eine weitere Unternehmung, die &amp;#039;&amp;#039;Entreprises de Grands Travaux Hydrauliques&amp;#039;&amp;#039; (EGTH) in Paris. Die technische Leitung der Wasserkraftwerksbauten dieser Firma lag aber weiterhin bei der Zschokke AG. Am 17. Dezember 1918 starb Zschokke im Alter von 76 Jahren in Aarau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firma von Conradin Zschokke ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Zschokkes geriet die Firma aufgrund des Zusammenbruchs der Hauptaktionärin (Banque d’Escompte de Genève) in wirtschaftliche Schwierigkeiten. In der Nachkriegszeit erholte sich das Unternehmen aber wieder und expandierte weltweit. Nach und nach wurden zahlreiche Konkurrenzunternehmen übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltweit tätige &amp;#039;&amp;#039;Zschokke-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Zschokke-Holding&amp;#039;&amp;#039;) mit den Geschäftsfeldern Generalplanung und {{nowrap|-unternehmung}}, Bauproduktion sowie Immobiliendienstleistungen entwickelte sich mit einem Umsatz von zuletzt über 1,5 Milliarden Schweizer Franken zur mit Abstand grössten Schweizer Bauunternehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15.&amp;amp;nbsp;November 2005 gab die konzernleitende &amp;#039;&amp;#039;Zschokke Holding AG&amp;#039;&amp;#039; ihre [[Fusion (Wirtschaft)|Fusion]] mit der [[Batigroup Holding]] AG rückwirkend zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2006 zur [[Implenia]] AG bekannt. Die Fusion erfolgte mit einem zugrundegelegten Wertverhältnis von 65&amp;amp;nbsp;Prozent für Zschokke und 35&amp;amp;nbsp;Prozent für Batigroup. Die Implenia-Konzernleitung übernahm der bisherige Zschokke-Leiter Christian Bubb. Als Verwaltungsratspräsident eingesetzt wurde [[Anton Affentranger]], ehemals Zschokke-VR-Präsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Conradin Zschokke: &amp;#039;&amp;#039;Druckluft-Gründungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fortschritte der Ingenieurwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 1. Gruppe: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Baukunde des Ingenieurs.&amp;#039;&amp;#039; H. 1, Engelmann, Leipzig 1896.&lt;br /&gt;
* Daniel Vischer, Niklaus Schnitter: &amp;#039;&amp;#039;Drei Schweizer Wasserbauer: Conradin Zschokke (1842–1918), Eugen Meyer-Peter (1883–1969), Gerold Schnitter (1900–1987)&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik.&amp;#039;&amp;#039; 53). Verein für wirtschaftshistorische Studien, Meilen 1991.&lt;br /&gt;
* P.-G. Franke: &amp;#039;&amp;#039;Conradin Zschokke – Unternehmerpersönlichkeit und Hochschullehrer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wasser und Boden.&amp;#039;&amp;#039; 44, 1992, Nr. 4, S. 220.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Conradin Zschokke, 1842–1918: Gründer der Firma Conradin Zschokke.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung aus Akten der Familie Zschokke und der Arbeiten von Herr Prof. Dr. h.&amp;amp;nbsp;c. Conradin Zschokke, ca. 1946 (vorhanden nur in der ETH Zürich, Lesesaal Spezialsammlungen, Rara).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bbm-kreuzlingen.ch/ingenieur/pioniere/wasser_tschokke.html |wayback=20070928180139 |text=Ausführliche Biographie von Conradin Zschokke}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|19957|Conrad Zschokke|Autor=Catherine Courtiau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119048280|LCCN=n92067851|VIAF=72195686}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zschokke, Conradin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalrat (Aargau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalratspräsident (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (ETH Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauunternehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zschokke, Conradin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zschokke, Friedrich Victor Conradin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Bauingenieur und Bauunternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Solothurn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aarau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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