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	<title>Conradgebirge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Conradgebirge&amp;diff=2055899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 4 fehlende Sprachparameter eingefügt; 1 Datumsformat konvertiert</title>
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		<updated>2026-02-20T13:10:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;4 fehlende Sprachparameter eingefügt; 1 Datumsformat konvertiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=Conradgebirge&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=Conrad Mountains North.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Blick von den Dallmannbergen nach Westen über den Glopeken auf den nördlichen Teil des Conradgebirges&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Königin-Maud-Land]], [[Ostantarktika]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Orvinfjella]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Sandeggtind]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=3055&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=71/50//S&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=9/45//E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AQ&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=36&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Antarktis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=Antarctica relief location map.jpg&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Conradgebirge Profil.png|mini|400px|Geologisches Profil durch das Conradgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Conradgebirge Mulde.jpg|mini|Gefaltete Gneise im nördlichen Conradgebirge formen eine [[Synklinale|Muldenstruktur]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conradgebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Königin-Maud-Land|Dronning Maud Land]] ragt über eine Länge von 36 Kilometern aus dem [[Inlandeis]] der [[Antarktis]] heraus. Es erstreckt sich in nord-südlicher Richtung gut 200&amp;amp;nbsp;km südlich der [[Prinzessin-Astrid-Küste]]. Es ist durchschnittlich fünf und maximal knapp zehn Kilometer breit. Im Januar 1939 wurde das Gebirge bei Flügen der [[Deutsche Antarktische Expedition 1938/39|Deutschen Antarktischen Expedition 1938/39]] entdeckt und mit [[Luftbildfotografie|Luftaufnahmen]] dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bkg.bund.de/DE/Produkte-und-Services/Shop-und-Downloads/Landkarten/Karten-Downloads/Antarktiskarten-und-luftbilder/Luftbilder/Luftbilder-Downloads/DAE/Flug_5_Film_27_28_29_30_31_32_33/LB_Beschriftung/BS_502.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 Blick auf das Conradgebirge von Süden, Schrägluftbild von Bildflug V, Januar 1939] (PDF; 763&amp;amp;nbsp;kB) abgerufen am 31. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Benannt wurde das Gebirge nach [[Fritz Conrad]], dem Leiter der Nautisch-Wissenschaftlichen Abteilung der Marineleitung und Chef des Marinewetterdienstes im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die meisten Luftbilder im Zweiten Weltkrieg verloren gingen, wurde das Gebirge während der norwegischen Antarktisexpedition 1956–1960 erneut [[Photogrammetrie|photogrammetrisch]] aufgenommen und zur genaueren Orientierung auch [[Passpunkt]]e am Boden eingemessen. Das [[Norwegisches Polarinstitut|Norsk Polarinstitutt]] erstellte anhand dieser Luftbilder eine Kartenserie im Maßstab 1:250.000, auf der das Gebirge den Namen &amp;#039;&amp;#039;Conradfjella&amp;#039;&amp;#039; trägt. Die ersten geologischen Forschungsarbeiten fanden im Rahmen der 4. Sowjetischen Antarktisexpedition 1958–1960 statt. Die systematische geologische Kartierung und Erforschung wurde 1995–1996 von der [[GeoMaud-Expedition]] fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gebirge besteht aus einem in Nord-Süd-Richtung langgestreckten Felsrücken, der an seiner breitesten Stelle eine Ost-West-Ausdehnung von 5&amp;amp;nbsp;Kilometern aufweist. Im Norden löst sich der Gebirgszug in eine Reihe einzelner [[Nunatak]]s auf, die durch vergletscherte Areale voneinander getrennt werden. Etwa in der Mitte des Gebirgszuges liegt der [[Sandeggtind]], die mit {{Höhe|3055}} höchste Erhebung des Gebirges. Weitere prominente Gipfel sind der {{Höhe|2840}} hohe [[Bjerkenuten]] am Südende des Gebirges, die [[Sandhø]] mit {{Höhe|2664}} und am Nordende der [[Sandneshatten]] mit {{Höhe|2200}}. An seiner Westseite wird das Gebirge von einem bis zu 4&amp;amp;nbsp;km breiten [[Moräne]]ngürtel gesäumt. Von benachbarten Gebirgen im Westen und Osten wird das Gebirge durch breite [[Gletscher]] begrenzt. Der Sandeken im Westen trennt das Conradgebirge vom [[Kurzegebirge]], im Osten bildet der Glopeken die Grenze zu den [[Dallmannberge]]n. Beide Gletscher vereinigen sich auf dem nördlichen Vorland des Gebirges und fließen auf das [[Lasarew-Schelfeis]] hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Gebirge besteht aus hochgradig [[Metamorphose (Geologie)|metamorphen]], mehrfach gefalteten [[Gneis]]en und [[Amphibolit]]en, deren Ausgangsgesteine [[Vulkanit]]e sowie [[Granit]]e eines [[Inselbogen]]s mit [[Mesoproterozoikum|mesoproterozoischem]] Alter sind. An der Wende Mesoproterozoikum/[[Neoproterozoikum]] wurden diese Gesteine bei der Kollision des Inselbogens mit dem [[Grunehogna-Kraton|Kaapvaal-Grunehogna-Kraton]] erstmals [[Tektonik|deformiert]] und metamorph überprägt. Dabei drangen Schmelzen mit granitischer und [[tonalit]]ischer Zusammensetzung ein, die in Form dünner Gänge erstarrten. Eine weitere Deformation durchliefen die Gesteine bei der Kollision von West- und Ost-[[Gondwana]] vor ca. 540&amp;amp;nbsp;[[Mya (Zeitskala)|mya]], wobei der heutige Ost-West orientierte [[Falte (Geologie)|Faltenbau]] entstand. Einzelne Falten sind in den fast lotrechten Wänden des Gebirges aufgeschlossen. Am Nordende befindet sich ein [[Syenit]]-Massiv mit etwa 2&amp;amp;nbsp;km Durchmesser, das nach der Faltung dort eindrang und erstarrte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://epic.awi.de/16926/1/D%27S2006a.pdf &amp;#039;&amp;#039;Genesis of Ferropotassic A-Type Granitoids of Mühlig-Hofmannfjella, Central Dronning Maud Land, East Antarctica&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 2,38 MB) abgerufen am 31. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem [[Ordovizium]] unterliegt das Gebirge der [[Erosion (Geologie)|Abtragung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{cite journal |author=Karsten Brunk |date=1986 |title=Kartographische Arbeiten und deutsche Namengebung in Neuschwabenland, Antarktis |journal=Deutsche Geodätische Kommission, Reihe E: Geschichte und Entwicklung der Geodäsie |volume=24/I |pages=1–42 |url=http://141.74.33.52/stagn/Antarctic_Maps/Documents/DGK_1986_Reihe_E_Heft_24_Teil_1.pdf |format=pdf |access-date=2009-04-19 |archive-url=https://web.archive.org/web/20110626153457/http://141.74.33.52/stagn/Antarctic_Maps/Documents/DGK_1986_Reihe_E_Heft_24_Teil_1.pdf |archive-date=2011-06-26 |language=de}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Blad L5 Humboldtfjella (topographische Karte 1:250.000) |Hrsg=[[Norwegisches Polarinstitut|Norsk Polarinstitutt]] |Ort=Oslo |Datum=1968 |Sprache=no}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=International GeoMaud Expedition of the BGR to Central Dronning Maud Land in 1995/96 - Volume I: Geological Results |Hrsg=Hans-Jürgen Paech |Verlag=Schweizerbart |Ort=Stuttgart |Datum=2004 |ISBN=978-3-510-95923-5 |Seiten=1–499 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alfred Ritscher |Titel=Wissenschaftliche und fliegerische Ergebnisse der Deutschen Antarktischen Expedition 1938/39 |Verlag=Koehler &amp;amp; Amelang |Ort=Leipzig |Datum=1942 |Seiten=1–304 |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bkg.bund.de/DE/Produkte-und-Services/Shop-und-Downloads/Landkarten/Karten-Downloads/Antarktiskarten-und-luftbilder/Thematische-Karten/Daten/Geographische-Namen/Orvinfjella.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 Arbeitskarte Geographische Namen im Gebiet der GEOMAUD-Expedition] (PDF; 215&amp;amp;nbsp;kB) abgerufen am 12. Mai 2010&lt;br /&gt;
* [http://data.aad.gov.au/aadc/gaz/display_name.cfm?gaz_id=106842 Datenblatt.] Australian Antarctic Division; abgerufen am 7. Juli 2010&lt;br /&gt;
* [http://www.stagn.de/DE/1_Der_StAGN/Antarktis/antarktis_node.html Geographische Namen der Antarktis.] [[Ständiger Ausschuss für geographische Namen]]; abgerufen am 17. Oktober 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Antarktika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orvinfjella]]&lt;/div&gt;</summary>
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