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	<title>Conrad Wiene - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2026-04-19T08:50:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conrad Wiene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Konrad Wiene&amp;#039;&amp;#039;; * [[3. Februar]] [[1878]] als &amp;#039;&amp;#039;Conrad Wiener&amp;#039;&amp;#039; in [[Wien]]; † [[21. August]] [[1934]] in [[Marienbad]]) war ein ungarisch-tschechoslowakischer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wien.gv.at/actaproweb2/benutzung/archive.xhtml?id=Akt+++++98c4e3c1-8fbb-449d-ba2b-f0e56119eb1dVERA#Akt_____98c4e3c1-8fbb-449d-ba2b-f0e56119eb1dVERA |titel=Meldezettel von Conrad Wiene |werk=[[Wiener Stadt- und Landesarchiv]] |abruf=2023-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Theaterschauspieler]], [[Filmregisseur]], [[Filmproduzent]] und [[Drehbuchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Conrad Wienes Eltern waren der Schauspieler Karl Wiene (1848–1913) und dessen Frau Paula, geb. Löwy. Ab 1886 führte die Familie auch amtlich den Namen &amp;#039;&amp;#039;Wiene&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;Wiener&amp;#039;&amp;#039;), den Karl Wiene zuvor bereits als Künstlernamen verwendet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wiener Stadt- und Landesarchiv]], &amp;#039;&amp;#039;Geburtsregister der [[Israelitische Kultusgemeinde Wien|Israelitischen Kultusgemeinde Wien]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 208/1878 ([https://www.familysearch.org/de/ark:/61903/3:1:33S7-8B24-W5J?i=15 online] auf &amp;#039;&amp;#039;[[FamilySearch]]&amp;#039;&amp;#039;, anmeldepflichtig).&amp;lt;/ref&amp;gt; Kindheit und Jugend verbrachte Conrad Wiene großteils in [[Stuttgart]] und [[Dresden]], wo er das traditionsreiche [[Evangelisches Kreuzgymnasium|Evangelische Kreuzgymnasium]] besuchte. Nach seinem Abitur ging er 1900 an das Sommertheater in [[Piešťany|Bad Pistyan]] und debütierte mit der Rolle des Dr. Drontheim in [[Oscar Blumenthal]]s Lustspiel &amp;#039;&amp;#039;Das zweite Gesicht&amp;#039;&amp;#039;. Noch im selben Jahr wurde er ans [[Hoftheater Gera]] engagiert. 1901 beteiligte er sich an einer internationalen Tournee von [[Agnes Sorma]]. Es folgten Stationen am [[Stadttheater Lübeck]] (1901/02, Antrittsrolle: „Hans“ in &amp;#039;&amp;#039;[[Jugend (Drama)|Jugend]]&amp;#039;&amp;#039;), am Deutschen Theater [[Hannover]] (1902/03), auf [[Helgoland]] (1903/04) und am [[Stadttheater Magdeburg]] (1904/05). Sein frühes Rollenfach war das des „jugendlichen Helden und Liebhabers“. 1905 kam Wiene ans Berliner [[Wallner-Theater|Schillertheater]], wo er bis 1913 blieb. 1910 heiratete er in [[Deutsch-Wilmersdorf]] seine Berufskollegin Josefine „Lily“ Radamsky.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesarchiv Berlin]], &amp;#039;&amp;#039;Heiratsregister Standesamt Deutsch-Wilmersdorf&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 707/1910 ([https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/2957/images/41539_prep570_000303-00086 online] auf &amp;#039;&amp;#039;[[Ancestry]]&amp;#039;&amp;#039;, kostenpflichtig).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1912 beteiligte er sich mit seinem Bruder [[Robert Wiene]] als Gesellschafter an der Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Film-Aufnahme-Gesellschaft mbH (FAG) Deutscher Künstlerfilm&amp;#039;&amp;#039; (1912–1913).&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsregister Berlin HRB Nr. 11005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit er 1912 in dem Film &amp;#039;&amp;#039;Die Waffen der Jugend&amp;#039;&amp;#039;, für den sein Bruder das Drehbuch schrieb, erstmals vor der Kamera gestanden hatte, widmete er sich ganz der Filmarbeit und war ab 1914 als Regisseur für Berliner und Wiener Produktionsfirmen tätig. Meist verfilmte er leichte, plakative und reißerische Sujets, zu denen er oft selbst das Drehbuch beisteuerte. Nur selten wählte er wie bei der [[Leo Tolstoi|Tolstoi]]-Adaption &amp;#039;&amp;#039;[[Die Macht der Finsternis (Film)|Die Macht der Finsternis]]&amp;#039;&amp;#039; ambitioniertere Stoffe. 1921 gründete er mit dem Schriftsteller Hugo Albrecht seine eigene Firma &amp;#039;&amp;#039;Konrad Wiene &amp;amp; Co. International Filmgesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, die allerdings ohne Bedeutung blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|18|10|1921|18|Firmenprotokollierungen|NAME=[[Amtsblatt zur Wiener Zeitung]]|ALTSEITE=930}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der Nazis geriet Wiene in Bedrängnis, da er zwar bereits als Kind evangelisch getauft worden war, jedoch aus einer jüdischen Familie stammte. Er versuchte, seine berufliche Karriere in seiner Geburtsstadt Wien fortzusetzen und war im September 1933 Mitgründer der &amp;#039;&amp;#039;Austria-Film-Produktions-Gesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dkj|07|10|1933|10|Neugründung in der Filmproduktion|NAME=Das Kino-Journal}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erster Film wurde eine Adaption der [[Johann Strauss (Sohn)|Johann-Strauss]]-Operette &amp;#039;&amp;#039;[[Der Karneval in Rom]]&amp;#039;&amp;#039; unter seiner Regie angekündigt, die jedoch nicht mehr realisiert wurde. Bald nach den bürgerkriegsähnlichen [[Februarkämpfe 1934|Februarkämpfen 1934]] reiste Conrad Wiene mit seiner Frau in den westböhmischen Kurort [[Marienbad]] ab und zog sich ins Privatleben zurück. Wenige Monate später starb er im städtischen Krankenhaus an den Folgen einer Gehirnblutung und wurde im evangelischen Teil des Marienbader Friedhofs beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatliches Gebietsarchiv Pilsen, &amp;#039;&amp;#039;Totenbuch der evangelischen Pfarrkirche Marienbad&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 6/1934 ([https://www.portafontium.eu/iipimage/30073334/marianske-lazne-evangelicka-02_1120-z?language=de online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Josefine Wiene, die nach [[Nürnberger Gesetze|NS-Rassenideologie]] ebenfalls als „Volljüdin“ galt, flüchtete nach der [[Zerschlagung der Tschechoslowakei]] mit dem Regisseur und Theaterleiter [[Julius Dewald]] ins noch unbesetzte Polen. 1940 mussten beide von [[Kattowitz]] in das [[Ghetto Kielce]] übersiedeln, wo sich Josefine Wienes Spur verliert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{yvng.yadvashem.org|14684887|Josefine Wiene und Julius Dewald}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{yvng.yadvashem.org|6760641|Josefine Wiene}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(S: Schauspiel, R: Regie, D: Drehbuch, P: Produktion)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste | liste =&lt;br /&gt;
* 1912: Die Waffen der Jugend (S)&lt;br /&gt;
* 1914: Der Evangelimann (R)&lt;br /&gt;
* 1915: [[Lisas Opfer]] (R)&lt;br /&gt;
* 1916: Die Dame mit der Maske (R, D)&lt;br /&gt;
* 1916: [[Der Mann im Spiegel]] (R)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Robert Wiene&amp;quot;&amp;gt;Einige Quellen nennen stattdessen Robert Wiene.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1917: Irrende Liebe (R, D)&lt;br /&gt;
* 1917: Dem Frieden entgegen (R, D)&lt;br /&gt;
* 1917: Das verschnupfte Miezerl (R)&lt;br /&gt;
* 1917: [[Veilchen Nr. 4]] (R)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Robert Wiene&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1918: [[Am Tor des Lebens]] (R)&lt;br /&gt;
* 1918: Das Haus ohne Lachen (R, D)&lt;br /&gt;
* 1918: [[Der letzte Erbe von Lassa]] (R, D)&lt;br /&gt;
* 1918: Der Stärkere (R, D)&lt;br /&gt;
* 1918: Der vorsichtige Kapitalist (R, D)&lt;br /&gt;
* 1918: Frank Boyers Diener (R)&lt;br /&gt;
* 1919: Der Umweg zur Ehe (R)&lt;br /&gt;
* 1919: Die Spinne (R)&lt;br /&gt;
* 1919: Zwei Welten (R, D)&lt;br /&gt;
* 1920: [[Morel, der Meister der Kette]] (2 Teile, R)&lt;br /&gt;
* 1921: Der Herzog von Rochester (R)&lt;br /&gt;
* 1922: Das Testament des Joe Sivers (R)&lt;br /&gt;
* 1922: Das Erbe (R, D)&lt;br /&gt;
* 1923: [[Die Macht der Finsternis (Film)|Die Macht der Finsternis]] (R)&lt;br /&gt;
* 1924/26: [[Der krasse Fuchs (Film)|Der krasse Fuchs]] (R, D)&lt;br /&gt;
* 1925: [[Zapfenstreich (1925)|Zapfenstreich]] (R, D)&lt;br /&gt;
* 1926: Ich hatt’ einen Kameraden (R)&lt;br /&gt;
* 1926: [[Trude, die Sechzehnjährige]] (R, D)&lt;br /&gt;
* 1927: [[Unter Ausschluß der Öffentlichkeit (1927)|Unter Ausschluß der Öffentlichkeit]] (R)&lt;br /&gt;
* 1928: [[Heut’ spielt der Strauss]] (R)&lt;br /&gt;
* 1928: Die Vierte von rechts (R)&lt;br /&gt;
* 1929: [[Eros in Ketten]] (R, D)&lt;br /&gt;
* 1929: [[Revolution der Jugend]] (R, D)&lt;br /&gt;
* 1930: [[Eine Dirne ist ermordet worden]] (R)&lt;br /&gt;
* 1931: Das Schicksal einer schönen Frau (&amp;#039;&amp;#039;Madame Blaubart&amp;#039;&amp;#039; / R, P)&lt;br /&gt;
* 1931: So lang’ noch ein Walzer vom Strauß erklingt (R)&lt;br /&gt;
* 1932: Durchlaucht amüsiert sich (R, D)&lt;br /&gt;
* 1932: Johann Strauß, k.u.k. Hofballmusikdirektor (R)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Deutscher Bühnen-Verein und Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Theater-Almanach]].&amp;#039;&amp;#039; F. A. Günther &amp;amp; Sohn, Berlin 1900–1913.&lt;br /&gt;
* {{Eisenberg-1903||S=1122}}&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;T – Z. David Tomlinson – Theo Zwierski.&amp;#039;&amp;#039; [[Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf Verlag]], Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;373 f.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kosch]], Ingrid Bigler-Marschall: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Theater-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Weisbrod – Wolansky.&amp;#039;&amp;#039; [[K. G. Saur Verlag]], Zürich/München 2008, ISBN 978-3-908255-46-8, S. 3351.&lt;br /&gt;
* Kay Weniger: &amp;#039;&amp;#039;„Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …“. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht.&amp;#039;&amp;#039; ACABUS Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S.&amp;amp;nbsp;534.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|6f99109356914845a027409a1b08306d}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101980551X|VIAF=231847490}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wiene, Conrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wiene, Conrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wiene, Konrad; Wiener, Conrad (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarisch-tschechoslowakischer Theaterschauspieler, Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. August 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marienbad]], [[Böhmen]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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