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	<title>Conrad Lötsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:15:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Conrad_L%C3%B6tsch&amp;diff=2371301&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39401-75: /* Weblinks und Quellen */</title>
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		<updated>2026-02-24T14:36:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks und Quellen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Groß-Jedlersdorfer Friedhof - Konrad Lötsch.jpg|mini|Conrad Lötschs Grab im Juli 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conrad Lötsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1878]] in [[Aigen im Mühlkreis]], [[Oberösterreich]]; † [[19. Juli]] [[1962]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Conrad Lötsch wuchs in einer Arbeiterfamilie heran; sein Vater war [[Schneider]] von Beruf, seine Mutter war die Tochter einer Kleinbauernfamilie aus dem [[Böhmerwald]]. Als er sieben Jahre alt war, zog die Familie im Jahr 1885 nach [[Linz]], wo Lötsch den Rest seiner Kindheit und Jugendjahre verlebte. Der frühe Tod seines Vaters im Jahr 1889, Lötsch war elf Jahre alt, war ausschlaggebend, dass er die Schule verlassen musste und den Beruf des [[Schlosserei|Schlossers]] erlernte. Als junger Geselle ging er auf die damals übliche Wanderschaft, die ihn im Jahr 1899 nach Wien führte. Hier fand er Arbeit in der Werkstätte der Wiener [[Nordbahn (Österreich)|Nordbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötsch’ Engagement in der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] (SDAP) begann bereits früh, so dass er im Jahr 1919 zum Vorsitzenden des Floridsdorfers Arbeiter- und Soldatenrates gewählt wurde. Auch engagierte er sich in der [[Gewerkschaft]]. Im selben Jahr wurde er als Abgeordneter der SDAP in den [[Wiener Landtag und Gemeinderat]] gewählt, dem er bis zur Auflösung, im Jahr 1934, angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seines Eintretens für die nach den [[Februarkämpfe]]n verbotene SDAP verbrachte er einige Wochen in Polizeihaft. Nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] auf [[Adolf Hitler]] wurden auch in Wien viele regimekritische Persönlichkeiten verhaftet, unter ihnen auch Conrad Lötsch, den man am 25. August 1944 festnahm. Dennoch wurde er bereits nach wenigen Wochen in [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Haft entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 wurde Lötsch zum stellvertretenden Bezirksvorsteher von Floridsdorf gewählt, ein Amt, das er jedoch nur drei Monate, bis Juli 1945 bekleidete. Im selben Monat zog er erneut als Abgeordneter, dieses Mal jedoch der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratischen Partei Österreichs]] (SPÖ), in den Wiener Gemeinderat ein. Gleichzeitig wurde er zum Klubobmann (Fraktionsvorsitzenden) gewählt. Zuletzt folgte im Jahr 1951 seine Wahl zum Dritten Landtagspräsidenten. Lötsch schied 1954, als Abgeordneter aus dem Landtag aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er durfte noch erleben, wie 1962 in der Brünner Straße ein Wohnhauskomplex ihm zu Ehren in &amp;#039;&amp;#039;Conrad-Lötsch-Hof&amp;#039;&amp;#039; benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad Lötsch starb kurz darauf, im Juli 1962, im Alter von 84 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ruht in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grab]] auf dem [[Groß-Jedlersdorfer Friedhof]] (Gruppe 15, Reihe 11, Nummer 6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Schreibweise ==&lt;br /&gt;
Sein Vorname wird je nach Quellenlage &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;onrad&amp;#039;&amp;#039; aber auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;onrad&amp;#039;&amp;#039; geschrieben. Da sowohl sein Grabstein die Variante mit &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039; angibt, aber auch der nach ihm benannte Hof im 21. Wiener Gemeindebezirk [[Floridsdorf]] &amp;#039;&amp;#039;Conrad-Lötsch-Hof&amp;#039;&amp;#039; heißt, ist der Name &amp;#039;&amp;#039;Conrad&amp;#039;&amp;#039; vorzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1957: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Rwien|loetsch-conrad.html}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.doew.at/php/gestapo/index.php?c=detail&amp;amp;l=de&amp;amp;id=7278 |text=Karteikarte der Gestapo bei doew.at |archive-is=20130114214604}} (Schreibweise mit K)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landtagspräsidenten von Wien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lotsch, Conrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagspräsident (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lötsch, Conrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (SPÖ), Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aigen im Mühlkreis]], [[Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juli 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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