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	<title>Conrad Engelhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T07:11:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Verifizierer: Änderung 256848150 von Verifizierer rückgängig gemacht;</title>
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		<updated>2025-06-09T17:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/256848150&quot; title=&quot;Spezial:Diff/256848150&quot;&gt;256848150&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Verifizierer&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Verifizierer&quot;&gt;Verifizierer&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den deutschen Konteradmiral Conrad Engelhardt. Für den gleichnamigen dänischen Archäologen siehe [[Helvig Conrad Engelhardt]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conrad Engelhardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1898]] in [[Lüneburg]]; † [[28. Oktober]] [[1973]] ebenda) war ein deutscher [[Marineoffizier (Deutschland)|Marineoffizier]], zuletzt [[Konteradmiral]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Engelhardt trat am 4. April 1916 während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] als [[Kriegsfreiwilliger|Freiwilliger]] in die [[Kaiserliche Marine]] ein und kam zunächst an die [[Marineschule Mürwik]] [[Deutsche Marinegeschichte#Crewen|(Crew IV/1916)]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dieter Hartwig 2010&amp;quot;&amp;gt;Dieter Hartwig: &amp;#039;&amp;#039;Großadmiral Dönitz – Legende und Wirklichkeit&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2010, ISBN 978-3-506-77027-1, S. 345.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend erfolgte seine Verwendung auf dem [[Großer Kreuzer|Großen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Freya (Schiff, 1900)|Freya]]&amp;#039;&amp;#039;, dann auf dem [[Linienschiff|Großlinienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringen (Schiff)|Thüringen]]&amp;#039;&amp;#039; und schließlich ab 16. Dezember 1916 auf dem Großlinienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Ostfriesland (Schiff, 1911)|Ostfriesland]]&amp;#039;&amp;#039;. Hier erfolgte am 13. Januar 1917 seine Ernennung zum [[Fähnrich zur See]] sowie am 19. Juni 1918 die Beförderung zum [[Leutnant zur See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Engelhardt vom 1. Dezember 1918 bis 20. August 1919 als Kompanieoffizier dem [[Neumärkisches Feldartillerie-Regiment Nr. 54|Neumärkischen Feldartillerie-Regiment Nr. 54]] zugeteilt, war dann in gleicher Funktion kurzzeitig bis 25. September 1919 bei Küsten-Schutz-Bataillon Cuxhaven und versah anschließend Dienst im Küsten-Schutz-Regiment Wilhelmshaven. Beide Verbände waren [[Freikorps]]. Man stellte Engelhardt am 29. Oktober 1919 zur Verfügung des Chefs der [[Marinestation der Nordsee]] und entließ ihn am 13. November 1919 aus dem Militärdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Engelhardt wurde am 1. Oktober 1923 zur [[Reichsmarine]] reaktiviert, besuchte nochmals die Marineschule Mürwik und absolvierte verschiedene Ausbildungslehrgänge. Vom 8. Mai 1924 bis 14. Februar 1926 fungierte er dann als [[Adjutant]] des Küsten-Schutz-Bataillons IV, wurde zwischenzeitlich am 1. Juli 1925 [[Oberleutnant zur See]] und kam im Anschluss daran als [[Navigator|Navigations-]] und [[Wachoffizier]] auf den [[Versorgungsschiff|Flottentender]] &amp;#039;&amp;#039;[[Meteor (Schiff, 1924)|Meteor]]&amp;#039;&amp;#039;. Am 18. Juni 1927 kommandierte man Engelhardt zu einem dreimonatigen Kursus an die [[Schiffsartillerieschule]] in [[Kiel-Wik]]. Darauf folgte am 29. September 1927 seine Versetzung als Wachoffizier auf das [[Torpedoboot]] &amp;#039;&amp;#039;Iltis&amp;#039;&amp;#039;, wo er die kommenden beiden Jahre Dienst versah. In der Funktion als Ausbildungsoffizier war Engelhardt anschließend für drei Jahre an der Küstenartillerieschule Wilhelmshaven. Danach folgte seine Verwendung als Rolloffizier auf dem Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Hessen (Schiff, 1905)|Hessen]]&amp;#039;&amp;#039;, mit dem er u.&amp;amp;nbsp;a. auf Auslandsreise war und seine Beförderung zum [[Kapitänleutnant]] am 1. April 1932. Engelhardt erhielt dann am 24. September 1934 das Kommando über das Torpedoboot &amp;#039;&amp;#039;[[Kondor (Schiff)|Kondor]]&amp;#039;&amp;#039;, welches er bis zum 27. September 1936 befehligte. Im Anschluss daran war Engelhardt bis 7. Oktober 1937 [[Kompaniechef]] bei der II. Marineartillerieabteilung in Wilhelmshaven. Als [[Korvettenkapitän]] (seit 1. April 1937) erhielt er wieder ein Bordkommando und wurde als Erster Artillerieoffizier auf das [[Panzerschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Admiral Scheer]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt. Hier verblieb er bis 6. November 1938 und kam dann nochmals als Ausbildungsleiter an die Schiffsartillerieschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stellung behielt Engelhardt über den Beginn des Zweiten Weltkriegs hinaus bis zum 13. September 1939 bei. Kurzzeitig fungierte er dann bis 3. Dezember 1939 als Flak-Gruppen-Kommandeur im Bereich [[Brunsbüttel]], stieg dann zum Kommandeur im Abschnitt Brunsbüttel auf und wurde am 1. Januar 1940 zum [[Fregattenkapitän]] befördert. Am 25. Mai 1940 versetzte man ihn daraufhin als [[Chef des Stabes]] zum[[Marinebefehlshaber Nordfrankreich]]. Diese Funktion übte er zwei Monate aus und kam als Erster Admiralstabsoffizier in den Stab des [[Marinebefehlshaber Kanalküste|Marinebefehlshabers Kanalküste]]. Darauf folgte am 15. Dezember 1940 seine Ernennung zum [[Kommandant der Seeverteidigung Loire-Gironde|Kommandanten der Seeverteidigung Loire-Gironde]]. Von diesem Posten wurde Engelhardt am 15. Februar 1941 entbunden und kam als Zweiter Admiralstabsoffizier in den Stab des Marineverbindungsstab Italien mit Sitz in [[Rom]] versetzt. Von der Einrichtung der Dienststelle als Marinebefehlshaber D im Mai 1941 und später auch beim [[Admiral Ostland]] bis März 1943 war er Chef des Stabes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von März 1943 bis Januar 1944 war er [[Deutscher Seetransportchef Italien]]. Anschließend wurde er Chef der [[Marinekommandoamt#Schiffahrtsabteilung (A VI, Qu VI)|Schiffahrtsabteilung]] (Skl/Qu A VI) in der [[Seekriegsleitung]] und gleichzeitig [[Seetransport-Dienststellen der Kriegsmarine#Seetransportchef der Wehrmacht|Seetransportchef der Wehrmacht]]. Als solcher war er maßgeblich verantwortlich für die Schiffseinsätze bei der [[Verwundeten- und Flüchtlingstransporte über die Ostsee 1945|Rettung deutscher Ostflüchtlinge]] 1944/1945 (siehe [[Unternehmen Hannibal]]). Aus seiner Verfügungsgewalt über Transportraum ergab sich auch ohne besonderen Befehl die Zuständigkeit für den Flüchtlingstransport.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Hartwig: &amp;#039;&amp;#039;Großadmiral Dönitz – Legende und Wirklichkeit&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2010, ISBN 978-3-506-77027-1, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16. September 1944 wurde er Konteradmiral. Vom 24. Mai 1945 bis 2. Dezember 1946 befand er sich in [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war Engelhardt Sachbearbeiter bei der &amp;#039;&amp;#039;Forschungsstelle Ostsee&amp;#039;&amp;#039; an der [[Ost-Akademie]] in Lüneburg. In dieser Funktion plante er eine Dokumentation über die Rettungstaten zum Kriegsende, die jedoch an Zwistigkeiten verschiedener am Krieg Beteiligter und an ungenügenden Finanzmitteln scheiterte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dieter Hartwig 2010&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 heiratete er mir Rosemarie von der Goltz-Burkersdorf, geschiedene Ketels, eine Tochter&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Carola von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, [[Jürgen von Flotow]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A (Uradel). 1956&amp;#039;&amp;#039;. Band II, Band 13 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Glücksburg (Ostsee) 1956, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Konrad von der Goltz]] und der Hannah von Barby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1929&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Deutschen Reichsmarine&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: [[Reichswehrministerium]], Ernst Siegfried Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1929, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz|Spange zum Eisernen Kreuz]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* Eisernes Kreuz (1939) I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 11. September 1943&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus D. Patzwall]] und [[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Kreuz 1941-1945, Geschichte und Inhaber Band II&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 2001, ISBN 3-931533-45-X, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes]] mit Schwertern am 24. Februar 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans H. Hildebrand]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849-1945 Band 1: A-G&amp;#039;&amp;#039;, Biblio Verlag, Osnabrück 1988, ISBN 3-7648-1499-3, S. 294–295.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/f1eaa99a-94e0-4d53-934a-68c5183a8034/ Nachlass BArch N 5076]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024016625|VIAF=258279519}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Engelhardt, Conrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitänleutnant (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konteradmiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torpedoboot-Kommandant (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Engelhardt, Conrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier, zuletzt Konteradmiral im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lüneburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lüneburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Verifizierer</name></author>
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