<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Conrad_Celtis</id>
	<title>Conrad Celtis - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Conrad_Celtis"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Conrad_Celtis&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T14:12:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Conrad_Celtis&amp;diff=140617&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerHexer: Weblink ausformuliert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Conrad_Celtis&amp;diff=140617&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-11T21:04:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink ausformuliert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Epitaph of Conrad Celtis MET DP834077.jpg|mini|Conrad Celtis: Gedächtnisbild von [[Hans Burgkmair der Ältere|Hans Burgkmair dem Älteren]], 1507]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conrad Celtis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Celtis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konrad Celtes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) mit dem Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Protucius&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Februar]] [[1459]] in [[Wipfeld]] am [[Main]], südlich von [[Schweinfurt]]; † [[4. Februar]] [[1508]] in [[Wien]]) war ein deutscher [[Renaissance-Humanismus|Humanist]] und Dichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Celtis&amp;#039;&amp;#039; ist die nach Humanistenbrauch vorgenommene [[Latinisierung]] des Familiennamens &amp;#039;&amp;#039;Bickel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Pyckell&amp;#039;&amp;#039;, wohl nach dem [[Pickel (Werkzeug)|Pickel]] des [[Winzer]]s. Der Beiname &amp;#039;&amp;#039;Protucius&amp;#039;&amp;#039; beruht auf der [[Gräzisierung]] &amp;#039;&amp;#039;Protykos&amp;#039;&amp;#039;, die auf ein ähnliches Werkzeug Bezug nimmt: {{grcS|τύκος}} &amp;#039;&amp;#039;tykos&amp;#039;&amp;#039; („Meißel“), erweitert um die Vorsilbe {{lang|grc|προ-}} („vor-“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Winzers geboren, ging der junge Celtis wohl in [[Würzburg]] zur Schule und studierte dann an der [[Universitas Studii Coloniensis|Universität zu Köln]], wo er 1479 das [[Bachelor#Begriffsgeschichte|Bakkalaureat]] in den [[Sieben Freie Künste|Artes liberales]] erwarb und sich im Anschluss theologischen Studien widmete, ohne hier einen Abschluss zu erreichen. Kritik übte er an der Ausbildung, da weder lateinische [[Grammatik]] und [[Rhetorik]] gelehrt werde noch [[Mathematik]] und [[Astronomie]]. 1482 unternahm er eine Bildungsreise nach [[Buda]], wo er Kontakt zum Gelehrtenkreis um [[Matthias Corvinus]] aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1484 ging er an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] und nahm seine Artes-Studien wieder auf, mit dem Schwerpunkt auf [[Poetik]] und Rhetorik. Dabei erwarb er sich rudimentäre Kenntnisse im Griechischen und Hebräischen und wurde in einen Kreis von [[Humanismus|Humanisten]] eingeführt, der sich unter der Förderung des kurpfälzischen Kanzlers und Wormser Bischofs [[Johann XX. von Dalberg]] in Verbindung mit Universität und Hof gebildet hatte. Celtis wurde in Heidelberg vom Herbst 1484 bis zu dessen frühem Tod im folgenden Jahr Schüler des bedeutenden niederländischen Humanisten [[Rudolf Agricola (Humanist)|Rudolf Agricola]], von dem er wichtige Anregungen für sein späteres Werk übernahm. Hier lernte er wahrscheinlich auch die Verbindung von humanistischer Bildung und Interesse für die bildenden Künste kennen, die später kennzeichnend für seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie [[Albrecht Dürer]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Dieter Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Dürer und Celtis. Von der Bedeutung des Jahres 1500 für den deutschen Humansimus. ,Jahrhundertfeier als symbolische Form‘&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Medieval and Renaissance Studies&amp;#039;&amp;#039; 10 (1980) S. 73–129; Robert, Jörg: Dürer, Celtis und die Geburt der Landschaftsmalerei aus dem Geist der „Germania illustrata“. In: Daniel Hess und Thomas Eser (Hrsg.): Der frühe Dürer. Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum. Nürnberg 2012, S. 65 – 77 und Schauerte 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Agricola selbst betätigte sich auch als Musiker und Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Latinisierung des Namens von Celtis war schon vorher erfolgt, jetzt konnte er ihn auch in das Griechische umsetzen, nach den [[Römischer Name|tria nomina]] der [[Römisches Reich|Römer]]. Die Wörter waren in beiden Sprachen ausgesprochen selten, das heißt gelehrt, wobei die Erweiterung des Griechischen zu dem prononcierten „Vor-Meißler“ einen Anspruch als Vorkämpfer der griechischen Studien vertritt, der zumindest in dieser Zeit sicher übertrieben war. 1485 absolvierte Celtis das Magisterexamen in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf Reisen ===&lt;br /&gt;
1486 unternahm Celtis eine zweite Bildungsreise nach Italien. Dabei tauschte er sich mit Gelehrten wie [[Marsilio Ficino|Marsilius Ficinus]], [[Filippo Beroaldo der Ältere|Philippus Beroaldus]], [[Julius Pomponius Laetus|Pomponius Laetus]] und [[Marcantonio Sabellico|Marcus Antonius Sabellicus]] aus und vertiefte in [[Universität Padua|Padua]], [[Universität Ferrara|Ferrara]], [[Universität Bologna|Bologna]], [[Universität Florenz|Florenz]], [[Venedig]] und [[Rom]] seine Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran lehrte er bis 1487 Poetik an der [[Universität Erfurt]], der [[Universität Rostock]] und der [[Universität Leipzig]] und wurde am 18. April 1487 auf dem Nürnberger [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstag]] von Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] zum [[Dichterkrone|Poeta laureatus]] [[Dichterkrone|gekrönt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1489 reiste er über Dalmatien, Kroatien und Ungarn nach [[Krakau]], um sich an der [[Jagiellonen-Universität|dortigen Universität]] der Mathematik und Astronomie zuzuwenden. Dort gründete er die [[Sodalitas litteraria#Sodalitas litteraria Vistulana|Sodalitas Vistulana]] als erste der wissenschaftlichen Gesellschaften. Zwischenzeitlich begab er sich nach Preußen und ins Weichselland, bevor er über Stationen in [[Prag]] und 1491 in [[Nürnberg]] nach [[Ingolstadt]] gelangte, wo er 1491/92 eine außerordentliche Professur für Rhetorik und Poetik übernahm. Damals trat er auch in Kontakt mit Albrecht Dürer und dem Nürnberger Kreis von Humanisten und begann, die bildende Kunst in seine Projekte mit einzubeziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Robert 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1492 übernahm er die Leitung der Domschule in [[Regensburg]] und war 1495/96 Lehrer der Söhne des Kurfürsten [[Philipp (Pfalz)|Philipp von der Pfalz]] in [[Heidelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Celtis Amores.JPG|mini|Holzschnitt aus den &amp;#039;&amp;#039;Amores&amp;#039;&amp;#039; von 1502]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Wien ===&lt;br /&gt;
Sein letztes Lebensjahrzehnt verbrachte er vorwiegend in Wien, wo er 1497 von [[Maximilian I. (HRR)|König Maximilian I.]] zum „ordinierten Lektor“ für [[Rhetorik]] und [[Poetik]] berufen wurde. Der Kaiser erteilte ihm 1501 das älteste Reichs[[privileg]] für den Druck der von ihm herausgegebenen Werke [[Roswitha von Gandersheim|Roswithas von Gandersheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Fedor Seifert |Titel= Kleine Geschichte(n) des Urheberrechts |Reihe= Berliner Bibliothek zum Urheberrecht |BandReihe= 9 |HrsgReihe= Stefan Haupt |Verlag= MUR-Verlag |Ort= München |Datum= 2015 |Seiten=73 |ISBN= 978-3-945939-01-7 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seine Initiative hin kam es an der Universität zur Gründung eines [[Poetenkolleg|Collegium poetarum et mathematicorum]], einer humanistisch geprägten Einrichtung mit insgesamt vier Lehrern: zwei für Poetik und Rhetorik sowie zwei für mathematische Disziplinen. Hier wird die von Celtis angestrebte Verbindung von Poesie und Naturforschung sichtbar. Als Studienabschluss war die Krönung zum Dichter (&amp;#039;&amp;#039;laureatus pro poeta&amp;#039;&amp;#039;) vorgesehen. Die im Namen Maximilians I. verfasste Gründungsurkunde ist datiert mit &amp;#039;&amp;#039;Bozen, 31. Oktober 1501&amp;#039;&amp;#039;. Als Vorsteher („Superintendent“) war Celtis vorgesehen, eröffnet wurde es am 1. Februar 1502.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Graf-Stuhlhofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Humanismus zwischen Hof und Universität. Georg Tannstetter (Collimitius) und sein wissenschaftliches Umfeld im Wien des frühen 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1996, S. 44–71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die frühere Vermutung, dass dieses Poetenkolleg spätestens mit Celtis’ Tod zu existieren aufhörte, ist inzwischen widerlegt, es existierte bis etwa 1530.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Graf-Stuhlhofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Weiterbestehen des Wiener Poetenkollegs nach dem Tod Konrad Celtis’ (1508). Eine humanistische Pioniereinrichtung und ihr Wirkungsumfeld&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für Historische Forschung. Vierteljahresschrift zur Erforschung des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit 26 (1999) 393–407.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Ruf als Gelehrter seiner Zeit ließ ihn auch an der ersten Baccalaureatspromotion an der neu gegründeten [[Leucorea|Universität Wittenberg]] teilnehmen, bevor er sich 1504 nach Böhmen begab, wo er Material für seine &amp;#039;&amp;#039;Germania illustrata&amp;#039;&amp;#039; sammelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leistungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Part of Tabula Peutingeriana.jpg|mini|Die von Conrad Celtis entdeckte [[Tabula Peutingeriana]] (Ausschnitt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Celtis, der als deutscher „Erzhumanist“ bezeichnet worden ist, gründete mehrere wissenschaftliche Gesellschaften ([[Sodalitas litteraria|Sodalitäten]]), so 1491 die [[Sodalitas litteraria #Sodalitas litteraria Rhenana|Sodalitas litteraria Rhenana]] und 1497 die [[Sodalitas litteraria #Sodalitas litteraria Danubiana|Sodalitas litteraria Danubiana]]. Sein Briefwechsel ist eine wichtige Quelle für das gelehrte Netzwerk des deutschen Humanismus. Celtis gehört zu den wenigen Wegbereitern des Griechischen im Deutschland des ausgehenden 15. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen lyrischen Werken [[Imitatio|ahmte]] Celtis [[Ovid]] und [[Horaz]] nach. Als Hauptwerk dürfen die &amp;#039;&amp;#039;Quattuor libri amorum&amp;#039;&amp;#039; („Vier Bücher Liebesgedichte“, [[Nürnberg]] 1502) betrachtet werden. [[Albrecht Dürer]] lieferte dazu Holzschnitt-Illustrationen. Unter anderem ist ein geografisches Schema Deutschlands beigefügt, das [[Böhmen]] und die Elbe in der Mitte Deutschlands ansiedelt, umrahmt von vier deutschen Städten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-mannheim.de/mateo/camena/celtis1/jpg/s001.html Conrad Celtis: Schema der „vier Seiten Deutschlands“]: Böhmen liegt in der Mitte der Achsen [[Mainz]] – [[Krakau]] und [[Lübeck]] – [[Regensburg]]. Laut Kommentar bilden die vier Städte annähernd ein Quadrat.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem trat Celtis als [[Epigramm]]autor hervor und als Verfasser einer Poetik (&amp;#039;&amp;#039;Ars versificandi et carminum&amp;#039;&amp;#039;, 1486).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Celtis war nicht nur als Poet bedeutend, sondern auch als [[Geograph]] und Editor. Er entdeckte eine Straßenkarte des Römischen Reiches wieder, die später den Namen [[Tabula Peutingeriana]] erhielt. Im [[Kloster Sankt Emmeram]] in [[Regensburg]] fand er 1493/94 eine Handschrift mit den lateinischen Werken der [[Hrotsvit|Hrotsvit von Gandersheim]], die er 1501 in Nürnberg herausgab (&amp;#039;&amp;#039;Opera Roswithae&amp;#039;&amp;#039;). Zudem betätigte er sich als Herausgeber von Werken [[Seneca]]s und der &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Tacitus)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Tacitus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ist das große Projekt der &amp;#039;&amp;#039;Germania illustrata&amp;#039;&amp;#039; zu nennen, das alle wissenschaftlichen Erkenntnisse seiner Zeit zur Geschichte Deutschlands vermitteln sollte. Außer dem Konzept stammten von ihm die Beiträge &amp;#039;&amp;#039;Germania generalis&amp;#039;&amp;#039; (1500) und das Stadtporträt von Nürnberg &amp;#039;&amp;#039;De origine, situ, moribus et institutis Norimbergae libellus&amp;#039;&amp;#039; (1502). Weitere Untersuchungen trugen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Johannes Aventinus]] und [[Beatus Rhenanus]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 16. Jahrhunderts erreichten nur wenige Humanisten die Lebendigkeit von Celtis’ Gedichten und konnten es schwerlich mit der Extravaganz seines Lebens aufnehmen. Viele widmeten hingegen einen Großteil ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit der deutschen nationalen Vereinigung und der Religionsreform. Zu Celtis Schülern gehörten [[Vincenz Lang]] (&amp;#039;&amp;#039;Vincentius Longinus Eleutherius&amp;#039;&amp;#039;, †&amp;amp;nbsp;1503) und [[Wilhelm Kopp (Mediziner)|Wilhelm Kopp]] († 1532). Celtis starb am 4. Februar 1508 im Alter von 49 Jahren an [[Syphilis]]. Er wurde im Wiener [[Stephansdom]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitgenössische Zeugnisse ==&lt;br /&gt;
=== Gedächtnisbild ===&lt;br /&gt;
Holzschnitt von [[Hans Burgkmair der Ältere|Hans Burgkmair d. Ä.]] (laut [[Monogramm]] ·H·B· unten in der Mitte), 217&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;145&amp;amp;nbsp;mm, datiert 1507 bzw. 1508. Bildprogramm und Texte stammen von Celtis selber.&amp;lt;ref&amp;gt;Luh bespricht das Bild ausführlich unter philologischen und kunsthistorischen Gesichtspunkten (S. 282–312).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Sterbebild“ wird oft das Gedenkblatt bezeichnet, das Celtis für seine Freunde, zu denen etwa der Theologe [[Johannes Adorf|Permetter]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Lenhardt: &amp;#039;&amp;#039; Coelum Ingolstadiense. Himmelsbilder in Ingolstadt um 1550.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rudolf Schmitz (Pharmaziehistoriker)|Rudolf Schmitz]], [[Gundolf Keil]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Humanismus und Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Acta humaniora, Weinheim an der Bergstraße 1984 (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Forschungsgemeinschaft: Mitteilungen der Kommission für Humanismusforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 11), S. 87–98, hier: S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte, schaffen ließ, als er seinen Tod nahen fühlte. In der Gestaltung ist es an das Vorbild römischer Grabplastik angelehnt, in dieser Form erstmals und auch nie wiederholt. Der Holzschnitt wurde von Burgkmair nach einer Skizze angefertigt, die er in Augsburg genommen hatte und nach der er auch eine [[Gedenkmünze]] geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dichter ist mit geschlossenen Augen und trauernd dargestellt, aber im kostbaren Ornat des Poeta laureatus. Er sitzt in einem Bogen aus zwei Lorbeergirlanden, an dem sich [[Spruchband|Spruchbänder]] entlang winden, die Betrachtungen über Tod und Nachleben anstellen. In ihnen verbindet sich auf charakteristische Weise christliche Todesmeditation mit heidnisch-römischem Ruhmesdenken. Die Hände ruhen auf einem Stapel von vier Büchern mit den Kurztiteln seiner Werke, die freilich auch zur Zeit seines Todes weitgehend nur geplant waren (erschienen war bis dahin lediglich das Buch der &amp;#039;&amp;#039;Amores&amp;#039;&amp;#039;). Die „Opera“ sollen ihm in der Nachwelt „nachfolgen“, wie das Zitat aus der [[Offenbarung des Johannes|Geheimen Offenbarung]] (14,3) in kühner Abwandlung des eigentlichen Sinnes sagt. Vor der Gestalt des Autors ist auf einer Steinbrüstung ein Wappenschild mit seinen [[Initiale|Namensinitialien]] CC und einer Inschrift angebracht, die außer zwei [[Distichon|Distichen]] an den Leser formale Angaben zu Leben und Tod enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzüge des Holzschnitts sind in drei verschiedenen Fassungen überliefert. Der erste Zustand war so fehlerhaft (eines der Spruchbänder war zum Beispiel in Spiegelschrift wiedergegeben), dass noch im gleichen Jahr eine Neuauflage gefertigt wurde. Der dritte Zustand gibt korrekt das Todesjahr VIII (1508) statt VII (1507) an; in dieser Fassung wurden Abzüge an die Freunde versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Celtis-Epitaph.JPG|mini|Epitaph (Kopie) am [[Stephansdom|Wiener Stephansdom]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inschrift auf dem Grabmal im Stephansdom zu Wien ===&lt;br /&gt;
Celtis wurde zunächst an der Ostseite des Nordturms des Stephansdoms beigesetzt, wo heute eine Kopie seines Grabsteines steht. Der Originalstein aus der Zeit um 1515 ist heute im Inneren in die Westwand eingelassen. Die Inschrift lautet:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alois Groppenberger von Bergenstamm|Aloys Bergenstamm]]: &amp;#039;&amp;#039;Aufschriften in Gruften, Säulen, Grundsteinen und Häusern in Wien.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Fischer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denn die Gestalt dieser Welt vergeht. Geschichte der Kirchen, Häuser, Gassen und Plätze der Stadt Wien, aufgezeichnet von dem Altertumsfreunde Aloys Bergenstamm (1754–1821).&amp;#039;&amp;#039; daedalus Verlag, Wien 1996, ISBN 3-900911-07-X, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Gott dem Besten und Größten [geweiht]. Für Conrad Celtis Protucius, den Dichter aus [[Ostfrankenreich|Ostfranken]], aufgrund seines Testamentes pflichtschuldig errichtet.&lt;br /&gt;
:::: ICH LEBE [in der Lorbeerkrone: VIVO]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Nach Celtis wurde 1964 das [[Celtis-Gymnasium|Humanistische Gymnasium]] in Schweinfurt benannt. Ebenfalls seinen Namen tragen Straßen, u.&amp;amp;nbsp;a. in [[München]], [[Nürnberg]] und [[Wien]] sowie in seinem Heimatdorf [[Wipfeld]]. Dort wurde zudem 1978 das örtliche Wappen in Anlehnung an sein [[Monogramm]] gestaltet. Seit 1998 trägt das Celtis-Tor auf dem [[Campus der Universität Wien]] seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Herbert Posch |url=https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/tore-der-erinnerung-am-campus-der-universitaet-wien |titel=Tore der Erinnerung am Campus der Universität Wien |werk=650 plus – Geschichte der Universität Wien |hrsg=Universität Wien |datum=2017-03-07 |abruf=2021-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine von [[Fidelis Schönlaub]] gefertigte [[Büste]] fand Aufstellung in der [[Ruhmeshalle (München)|Ruhmeshalle]] in [[München]]. Das Literaturhaus Wipfeld beherbergt eine Dauerausstellung und präsentiert mittels Audiostationen Auszüge aus seinem Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://literaturhaus-wipfeld.de/ |titel=Literaturhaus Wipfeld |abruf=2026-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ConradCeltisRuhmeshalle.jpg|mini|Büste in der [[Ruhmeshalle (München)|Ruhmeshalle]], [[München]]]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ars versificandi et carminum&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1486, 1492&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epitoma in utramque Ciceronis rhetoricam cum arte memorativa nova et modo epistolandi utilissimo&amp;#039;&amp;#039;, Ingolstadt 1492&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Mundo des Apuleius&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1497&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carmen saeculare&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1500&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Norimberga&amp;#039;&amp;#039;, 1495&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ode auf St Sebald&amp;#039;&amp;#039;, Basel 1495&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oratio in gymnasio Ingolstadio&amp;#039;&amp;#039;, 1492&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Germania generalis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ludus Dianae&amp;#039;&amp;#039;, Uraufführung Linz 1501&amp;lt;ref name=&amp;quot;wienwiki&amp;quot;&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Konrad Celtes|Konrad Celtes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Augsburg 1505&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De origine, situ, moribus et institutis Norimbergae libellus&amp;#039;&amp;#039;, 1502&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quattuor libri amorum (Amores)&amp;#039;&amp;#039;, Nürnberg 1502&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rhapsodia&amp;#039;&amp;#039;, Uraufführung Wien 1504&amp;lt;ref name=&amp;quot;wienwiki&amp;quot; /&amp;gt;, Augsburg 1505&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Germania illustrata&amp;#039;&amp;#039;, unvollendet&lt;br /&gt;
* Peter Danhauser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archetypus triumphantis Romae&amp;#039;&amp;#039;, unvollendet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Als Herausgeber&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Tacitus)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Tacitus]], Wien 1500&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriften Hrotsvithas von Gantersheim&amp;#039;&amp;#039;, Nürnberg 1501&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sodalitas Augustana&amp;#039;&amp;#039;, gemeinsam mit Konrad Peutinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textausgaben, Übersetzungen und Kommentare ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünf Bücher Epigramme von Konrad Celtes.&amp;#039;&amp;#039; Reprographischer Nachdruck der Ausgabe Berlin 1881. Hrsg. von Karl Hartfelder. Vgl. dazu [[Dieter Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Textkritisches Supplement zu Hartfelders Edition der Celtis-Epigramme&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Renatae Litterae. Studien zum Nachleben der Antike und zur europäischen Renaissance. [[August Buck]] zum 60. Geburtstag am 3. 12. 1971. Dargebracht von Freunden und Schülern. Hrsg. von Klaus Heitmann und Eckhart Schroeder.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/Main 1973, S. 105–130.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Adel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Conradi Celtis quae Vindobonae prelo subicienda curavit opuscula.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Leipzig 1966 (kritische Edition)&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Fink]] (Übersetzer): &amp;#039;&amp;#039;Konrad Celtis: „Norimberga“. Ein Büchlein über Ursprung, Lage, Einrichtungen und Gesittung Nürnbergs.&amp;#039;&amp;#039; Vollendet um das Jahr 1500, gedruckt vorgelegt 1502. Nürnberger Presse, Nürnberg 2000, ISBN 3-931683-06-0 (Einführung und Übersetzung).&lt;br /&gt;
* [[Joachim Gruber (Philologe)|Joachim Gruber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Conradi Celtis Protucii Panegyris ad duces Bavariae.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 2003, ISBN 3-447-04697-X (kritische Edition mit Übersetzung und Erläuterungen)&lt;br /&gt;
* [[Gernot Michael Müller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die „Germania generalis“ des Conrad Celtis. Studien mit Edition, Übersetzung und Kommentar.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 2001, ISBN 3-484-36567-6 (kritische Edition)&lt;br /&gt;
* [[Hans Rupprich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Briefwechsel des Konrad Celtis.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 1934 (kritische Edition)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Conrad Celtis. Oden / Epoden / Jahrhundertlied. Libri Odarum quattuor, cum Epodo et Saeculari Carmine (1513)&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzt und hrsg. von [[Eckart Schäfer]]. 2., überarbeitete Auflage Tübingen 2012.&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Grössing]] (Übersetzer): &amp;#039;&amp;#039;Conradus Celtis Liebeslieder&amp;#039;&amp;#039;, Metrische Übersetzung von Helmuth E. Grössing, Erasmus, Wien 2021, ISBN 978-3-9502954-5-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &amp;lt;!-- jeweils chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Übersichten&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|181|183|Celtis (Bickel), Konrad|[[Hans Rupprich]]|118519891}} [Siehe auch Bd. 20, S. 50 und S. 474 und Bd. 22, S. 601.]&lt;br /&gt;
* [[Dieter Wuttke]] [Artikel]: &amp;#039;&amp;#039;Celtis, Konrad&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Walther Killy]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache&amp;#039;&amp;#039;. Bertelsmann, Gütersloh/München 1988–1991 (CD-ROM: Berlin 1998, ISBN 3-932544-13-7), Bd. 2 (1989) S. 377–384, mit 20 Abb., S. 395–400. Neubearbeitung in: &amp;#039;&amp;#039;Killy Literaturlexikon. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraumes&amp;#039;&amp;#039;. 2., vollständig überarbeitete Auflage. Hrsg. von Wilhelm Kühlmann. Bd. 2 (2008) S. 395–402.&lt;br /&gt;
* {{BBKL | url=http://www.bautz.de/bbkl/c/celtis_c_p.shtml|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070609090115/http://www.bautz.de/bbkl/c/celtis_c_p.shtml |archivedate=2007-06-09 |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|band=1|spalten=967-969}}&lt;br /&gt;
* [[Eske Bockelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Conrad Celtis.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz Ludwig Arnold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Kindlers Literatur Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 3., völlig neu bearbeitete Auflage. 18 Bde. Metzler, Stuttgart/Weimar 2009, ISBN 978-3-476-04000-8, &amp;lt;!-- Bd. fehlt! --&amp;gt;S. 650–653.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Gruber (Philologe)|Joachim Gruber]]: [http://joachimgruber.userweb.mwn.de/Celtis/Bibliographie.pdf Bibliographia Celtica], Ausführliche Bibliographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Untersuchungen&lt;br /&gt;
* [[Eckart Schäfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Horaz. Conrad Celtis, Georg Fabricius, Paul Melissus, Jacob Balde. Die Nachwirkung des Horaz in der neulateinischen Dichtung Deutschlands,&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1976, ISBN 3-515-02150-7.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Dürer und Celtis. Von der Bedeutung des Jahres 1500 für den deutschen Humansimus. ,Jahrhundertfeier als symbolische Form‘&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Medieval and Renaissance Studies&amp;#039;&amp;#039; 10 (1980), S. 73–129, mit 23 Abb.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Humanismus als integrative Kraft. Die Philosophia des deutschen ,Erzhumanisten‘ Conrad Celtis. Eine ikonologische Studie zu programmatischer Graphik Dürers und Burgkmairs&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Stadt Nürnberg. Stadtgeschichtliche Museen. Renaissance-Vorträge&amp;#039;&amp;#039; 8). Nürnberg 1985.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Dazwischen. Kulturwissenschaft auf Warburgs Spuren&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. (= &amp;#039;&amp;#039;Saecvla Spiritalia&amp;#039;&amp;#039; 29 und 30). Baden-Baden 1996.&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Auhagen]], [[Eckard Lefèvre]], [[Eckart Schäfer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Horaz und Celtis&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;NeoLatina.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Narr, Tübingen 2000, ISBN 3-8233-5791-3.&lt;br /&gt;
* Peter Luh: &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Maximilian gewidmet. Die unvollendete Werkausgabe des Conrad Celtis und ihre Holzschnitte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften. Reihe 28: Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 377). Lang, Frankfurt a. M. 2001, ISBN 3-631-36686-8.&lt;br /&gt;
* [[Christopher B. Krebs]]: &amp;#039;&amp;#039;Negotiatio Germaniae. Tacitus’ Germania und Enea Silvio Piccolomini, Giannantonio Campano, Conrad Celtis und Heinrich Bebel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Hypomnemata. Untersuchungen zur Antike und zu ihrem Nachleben|Hypomnemata]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 158). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2005, ISBN 3-525-25257-9.&lt;br /&gt;
* [[Jörg Robert]]: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Celtis und das Projekt der deutschen Dichtung. Studien zur humanistischen Konstitution von Poetik, Philosophie, Nation und Ich&amp;#039;&amp;#039;. Niemeyer, Tübingen 2003, ISBN 3-484-36576-5.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Virgil Solis adaptiert zwei Holzschnitte der Amores des Conradus Celtis Protucius&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gutenberg-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 91 (2016), S. 150–168.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Humanismus der Renaissance in Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für fränkische Landesforschung&amp;#039;&amp;#039; 77/78 (2019) S. 59–76.&lt;br /&gt;
* Jörg Robert: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Austria illustrata&amp;quot;. Die Epigramme des Konrad Celtis und der Wiener Humanistenkreis.&amp;#039;&amp;#039; In: Berndt Hamm, Frank Rexroth und Christina Wulf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reichweiten. Dynamiken und Grenzen kultureller Transferprozesse in Europa, 1400–1520&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Grenzüberschreitung und Partikularisierung&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin 2021 (Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Neue Folge; 49/2), ISBN 978-3-11-074037-0, S. 101–122.&lt;br /&gt;
* Thomas Schauerte: &amp;#039;&amp;#039;Dürer &amp;amp; Celtis. Die Nürnberger Poetenschule im Aufbruch&amp;#039;&amp;#039;. München 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Generalgouvernement 1944 120 Conrad Celtis.jpg|mini|Briefmarke von 1944]]&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Conrad Celtis}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118519891}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118519891}}&lt;br /&gt;
* [http://opc.staatsbibliothek-berlin.de:8080/DB=1/SET=3/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Celtis%2C+Conrad Bücher von und über Celtis bei der Staatsbibliothek zu Berlin]&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Celtis_Celtes,_Konrad}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.oberpfaelzerkulturbund.de/cms/pages/kultur-der-oberpfalz/dbeintrag_details.php?id=1677 |text=oberpfaelzerkulturbund.de |wayback=20170119125434}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cd2/hdhs/objekte/2302.htm Kurzbiographie]&lt;br /&gt;
* {{Geschichtsquellen Person|118519891|Celtes, Conradus}}&lt;br /&gt;
* [http://www.philological.bham.ac.uk/bibliography/c.html Nachweise von Werken im Web]&lt;br /&gt;
* [http://www.fh-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lspost15/Celtis/cel_intr.html Celtis in der Bibliotheca Augustana mit Porträts]&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-mannheim.de/mateo/camena/celtis1/jpg/s001.html Quatuor libri amorum secundum quatuor latera Germanie]&lt;br /&gt;
* [http://www.univie.ac.at/archiv/rg/7.htm Denkmäler des Wiener Poetenkollegs]&lt;br /&gt;
* [http://www.bayern-fichtelgebirge.de/heimatkunde/109.htm Der gekrönte Conrad Celtis und das Fichtelgebirge]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/autora/celtis.html |text=Kommentierte Linksammlung der Universitätsbibliothek der FU Berlin |wayback=20130809234716}} (Ulrich Goerdten)&lt;br /&gt;
* [http://phaidra.univie.ac.at/o:69167 Conradi Celtis Protvcii Primi Inter Germanos Imperatoriis Manibvs Poete Lavreati Qvatvor Libri Amorvm Secvndvm Qvatvor Latera Germanie Feliciter Incipivnt, 1502], E-Book der [[Universitätsbibliothek der Universität Wien|Universitätsbibliothek Wien]] ([[eBooks on Demand]])&lt;br /&gt;
* {{LitBay|118519891}}&lt;br /&gt;
* [[Thomas Schauerte]]: [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0159-2012082101 &amp;#039;&amp;#039;Modell Germania&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Europäische Geschichte Online]], hrsg. vom [[Institut für Europäische Geschichte (Mainz)]], 2012&lt;br /&gt;
* [http://duererforschung.gnm.de/index.php?id=431 Transkription von Konrad Celtis´ Epigrammen] im Rahmen eines Forschungsprojektes des [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseums]] in [[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118519891|LCCN=n83041941|VIAF=64142723}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Celtis, Conrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissance-Humanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Poeta laureatus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Neulatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universitas Studii Erfordiensis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Ingolstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1459]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1508]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Celtis, Conrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Celtis, Konrad; Celtes, Conrad; Conrad Bickel (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Humanist und Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1459&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wipfeld]] bei [[Schweinfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1508&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerHexer</name></author>
	</entry>
</feed>