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	<title>Conrad Blenkle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:20:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Conrad_Blenkle&amp;diff=1279787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PequodOnStationAtLZ: added picture :)</title>
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		<updated>2026-03-26T18:04:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;added picture :)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Conrad Blenkle 1928.jpg|thumb|right|Blenkles offizielles [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstagsporträt]], 1928]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conrad Blenkle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Konrad Blenkle&amp;#039;&amp;#039;; * [[28. Dezember]] [[1901]] in [[Berlin]]; † [[20. Januar]] [[1943]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]) und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Kind einer [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] Familie geboren, wuchs Conrad Blenkle in der Boppstraße in Berlin-Kreuzberg auf, wo seine Eltern eine Gaststätte hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1908 besuchte Blenkle die Volksschule, ab 1916 erlernte er den Beruf des [[Bäcker]]s. 1919 wurde er Mitglied der [[Freie Sozialistische Jugend|Freien Sozialistischen Jugend]], deren zweiten Vorsitz er 1920 übernahm, und trat im gleichen Jahr in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) ein. Er war einer der Begründer der [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugend Deutschlands]] (KJD) in Berlin-Neukölln und wurde in der Folge in Berlin-Brandenburg Bezirksvorsitzender, weshalb er seinen Beruf als Bäcker aufgab. Im Mai 1924 wurde Blenkle Vorsitzender der KJD, die sich 1925 in &amp;#039;&amp;#039;Kommunistischer Jugendverband Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; umbenannte. Blenkle führte den Vorsitz viereinhalb Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem vierten Weltkongress der [[Kommunistische Jugendinternationale|Kommunistischen Jugendinternationale]] (KJI) wurde Blenkle 1924 in das Exekutivkomitee der Organisation in Moskau gewählt, dessen Mitglied er bis 1935 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete und hatte mit seiner Frau Käte eine Tochter, die im November 1924 geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1925 wurde Blenkle in das Politbüro des Zentralkomitees der KPD gewählt. Im Zuge der Austragung inhaltlicher Differenzen innerhalb der Führung der KPD musste Blenkle 1928 seine Führungspositionen aufgeben und arbeitete fortan an der Parteibasis. Hintergrund war, dass gegen ihn auch nach der [[Wittorf-Affäre]] Zweifel an seiner „unbeirrbaren“ Treue zu [[Ernst Thälmann]] bestanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]] |Titel=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945 |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte |Verlag=Dietz |Ort=Berlin |Datum=2008 |ISBN=978-3-320-02130-6 |Online=[http://stiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=4087 Online] |Abruf=2018-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von [[Reichstagswahl 1928|Mai 1928]] bis September 1930 war Blenkle [[Liste der Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik (4. Wahlperiode)|Reichstagsabgeordneter der KPD]] und das jüngste Parlamentsmitglied. Seine parlamentarische Tätigkeit beschäftigte sich vor allem mit der Berufsausbildung Jugendlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blenkle wurde als Redakteur der KJVD-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die junge Garde (1918)|Die junge Garde]]&amp;#039;&amp;#039; mehrfach wegen Pressevergehen verfolgt, verurteilt und bestraft. Nach Auflösung des Reichstags ging Blenkle in den Untergrund. Am 4. Februar 1931 wurde er in [[Düsseldorf]] festgenommen und in der Folge zu eineinhalb Jahren [[Festungshaft]] verurteilt, die er bis zum 29. Dezember 1932 in der Strafanstalt Groß-Strelitz verbüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied der illegalen KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg kämpfte Conrad Blenkle ab 1933 gegen die nationalsozialistische Herrschaft und emigrierte Anfang 1934 zunächst nach [[Saarbrücken]], dann nach [[Amsterdam]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936 war er nach Bremen zurückkehrt und unterstützte als Instrukteur der Abschnittsleitung Nord der KPD die Gruppe aus dem Arbeiterwiderstand, die sich dort um [[Klaus Bücking]] und [[Gustav Böhrnsen]] gebildet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://triller-online.de/r0087.htm |text=Jörg Wollenberg: Volksfront in Bremen |wayback=20090427103546}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte dadurch auch Kontakt zu der Widerstandsgruppe um [[Heinz Strelow]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wechselte Blenkle über Paris nach Zürich. In der Schweiz wurde er am 23. November 1937 festgenommen und nach [[Frankreich]] ausgewiesen. Ab 1938 organisierte er dann als Funktionär der Abschnittsleitung Nord der KPD in [[Dänemark]] den Widerstand in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 1941 nach der [[Unternehmen Weserübung|deutschen Besetzung Dänemarks]] von der dänischen Polizei verhaftet, wurde Blenkle an die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] in [[Hamburg]] überstellt und bis Juli 1942 als „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhäftling]]“ im [[Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel|Gefängnis Fuhlsbüttel]] festgehalten. Am 25. November 1942 sprach der [[Volksgerichtshof]] das Todesurteil über Blenkle wegen [[Hochverrat|Vorbereitung zum Hochverrat]] aus. Das Urteil wurde am 20. Januar 1943 im [[Gedenkstätte Plötzensee|Strafgefängnis Berlin-Plötzensee]] vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|mini|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
* Am 8. Juni 1948 gründete der Zentralrat der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] im Gebäude der ehemaligen Flieger-Technischen Vorschule der [[Hitlerjugend|HJ]] [[Bärenklau (Oberkrämer)|Bärenklau]] die &amp;#039;&amp;#039;Conrad-Blenkle-Schule&amp;#039;&amp;#039; zur Kaderausbildung. Am 1. Juli 1961 wurde sie zur &amp;quot;Außenstelle Bärenklau&amp;quot; der [[Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“]] am [[Bogensee (See bei Wandlitz)|Bogensee]] umfirmiert&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Rohde: &amp;#039;&amp;#039;Die Flieger-Technische Vorschule Oranienburg. Ein Gebäudekomplex im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039; Leegebruch 2016, S. 43ff&amp;lt;/ref&amp;gt;     &lt;br /&gt;
* Am 4. September 1979 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Thorner Straße&amp;#039;&amp;#039; im Berliner [[Berlin-Prenzlauer Berg|Stadtbezirk Prenzlauer Berg]] in &amp;#039;&amp;#039;Conrad-Blenkle-Straße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=04 |id=C178 |zlb98=376 |kaupert=Conrad-Blenkle-Strasse-10407-Berlin |name=Conrad-Blenkle-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Deutsche Post der DDR]] gab 1981 zu seinen Ehren eine [[Sondermarke]] in der Serie [[Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung]] heraus.&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Köpenick]] wurde die 5. [[Polytechnische Oberschule|POS]] „Conrad Blenkle“ nach dem Widerstandskämpfer benannt.&lt;br /&gt;
* Dem Grenzregiment 9 in [[Meiningen]] (Bez. Suhl) wurde am 1. Dezember 1987 der Ehrenname „Conrad Blenkle“ verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.grenzkommando.de/grenzkommando-sued-1.html |wayback=20110220222209 |text=Website über die Grenztruppen der DDR   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Volkspolizei-Bereitschaften|17. Volkspolizei-Bereitschaft]] der DDR trug den Namen „Conrad Blenkle“&lt;br /&gt;
* In [[Stralsund]] wurde eine Jugendherberge nach Blenkle benannt.&lt;br /&gt;
* Seit 1992 erinnert in Berlin in der Nähe des [[Reichstagsgebäude|Reichstags]] eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Blenkle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Stephan Hermlin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die erste Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, Berlin 1951. 5. Auflage 1985, S. 136 ff.&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinz Jahnke]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben und Kampf von Conrad Blenkle: Seinem 70. Geburtstag gewidmet.&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe zur Geschichte der FDJ; 19). Verlag Junge Welt, Berlin 1971.&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Jahnke: &amp;#039;&amp;#039;Conrad Blenkle (1901–1943)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Jahnke: &amp;#039;&amp;#039;Ermordet und ausgelöscht – Zwölf deutsche Antifaschisten.&amp;#039;&amp;#039; (= Un &amp;#039;&amp;#039;395–400.&amp;#039;&amp;#039;rwünschte Bücher zum Faschismus; 8). Ahriman-Verlag, Freiburg 1995, ISBN 978-3-89484-553-7, S. 76–84 ([http://books.google.de/books?id=8oD6Gf8HvZcC&amp;amp;pg=PA76 online])&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933–1945. Biographien und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag, Berlin 1970, Band 1, S. 127–130.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Kruschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mann mit den vielen Namen. Roman um Conrad Blenkle.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, Berlin 1987, ISBN 3-355-00446-4 (auch im Weltkreis-Verlag, Dortmund)&lt;br /&gt;
* [[Inge Marßolek]], René Ott, [[Peter Brandt (Historiker)|Peter Brandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Bremen im Dritten Reich – Anpassung, Widerstand, Verfolgung&amp;#039;&amp;#039;. Schünemann-Verlag, Bremen 1986, ISBN 3-7961-1765-1, S. 268–276.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/konrad-blenkle Online]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2018-08-23}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|27965|Blenkle, Konrad|Autor=[[Hermann Wichers]]|Datum=2002-11-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|12913015X}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/0756b914-baee-46b5-8346-46aa892bc555/ Nachlass Bundesarchiv NY 4226]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12913015X|VIAF=72463388}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Blenkle, Conrad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Blenkle, Conrad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Blenkle, Konrad&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdR und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PequodOnStationAtLZ</name></author>
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