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	<title>Conotoxine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T09:31:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Conotoxine&amp;diff=966420&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von 87.237.161.179 (Diskussion) auf die letzte Version von SvTho zurückgesetzt</title>
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		<updated>2024-12-02T11:21:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/87.237.161.179&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/87.237.161.179&quot;&gt;87.237.161.179&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:87.237.161.179&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:87.237.161.179 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:SvTho&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:SvTho (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;SvTho&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conotoxine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man eine Gruppe von Toxinen, die aus dem [[Gift]] von [[Meeresschnecken]] der [[Kegelschnecken]]-Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Conus]]&amp;#039;&amp;#039; isoliert werden können. Etliche Conotoxine lassen sich auch [[Synthese (Chemie)|synthetisch]] herstellen. Die meisten Conotoxine sind kurze [[Peptid]]e und bestehen aus 10 bis 30 [[Aminosäuren]]. Die Conoserver-Datenbank wies im April 2010 3.369 Einträge von 89 Spezies auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Conotoxine ist ein hoher Cysteingehalt. Die zwischen den [[Cystein|Cysteinen]] bestehenden [[Disulfidbrücke|Disulfidbrücken]] bestimmen maßgeblich die Struktur und damit auch die Wirksamkeit der Toxine. Dank ihrer geringen Größe können die Toxinmoleküle rasch die Gewebsflüssigkeit der Beutetiere von &amp;#039;&amp;#039;Conus&amp;#039;&amp;#039;-Schnecken durchdringen und diese schnell lähmen. Auch Todesfälle beim Menschen sind nach Kontakt mit &amp;#039;&amp;#039;Conus&amp;#039;&amp;#039;-Schnecken (&amp;#039;&amp;#039;[[Conus geographus]]&amp;#039;&amp;#039;) bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Toxikologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung von Conotoxin beruht auf der Bindung an die Ionenkanäle zwischen Nervenzellen; die Nervenleitung wird unterbrochen und eine Weiterleitung der Nervenimpulse verhindert. Bemerkenswert vieler Conotoxine ist die hohe Spezifität, mit der sie ihre Zielmoleküle erkennen, so hier die [[Ionenkanäle]] oder [[Neurotransmitter]]-[[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptoren]]. Die hohe Spezifität macht Conotoxine zu interessanten Wirkstoffen für eine medizinische Verwendung. Das in &amp;#039;&amp;#039;[[Conus purpurascens]]&amp;#039;&amp;#039; entdeckte [[Peptid]] ω-Conotoxin blockiert beim Menschen beispielsweise spezifisch N-Typ [[Calcium-Kanal|Calcium-Kanäle]] und verhindert damit den Calcium-Einstrom und die Freisetzung der Neurotransmitter an der  [[Synapse]]. Das Peptid kann daher die Weiterleitung von [[Schmerz]]reizen blockieren und zur Schmerzlinderung selbst in Fällen beitragen, bei denen [[Morphin]] nicht ausreichend wirksam ist. Das aus &amp;#039;&amp;#039;[[Conus magus]]&amp;#039;&amp;#039; gewonnene 25-Aminosäuren-Peptid (ω-Conotoxin-MVIIA, {{UniProt|P05484}}) ist unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Ziconotid]]&amp;#039;&amp;#039; als synthetisches Analogon zur Bekämpfung starker chronischer Schmerzen bei Erwachsenen [[Arzneimittelzulassung|zugelassen]]. Ein weiteres Conus-Peptid, das sich in der klinischen Entwicklung befindet, ist Contulakin-G (Conantokin), das aus &amp;#039;&amp;#039;[[Conus geographus]]&amp;#039;&amp;#039; isoliert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mpg.de/853982/forschungsSchwerpunkt?c=166386&amp;amp;force_lang=de &amp;#039;&amp;#039;Die Gifte der Kegelschnecken. Lernen aus 50 Millionen Jahren Neuropharmakologie.&amp;#039;&amp;#039;] Max-Planck-Institute für experimentelle Medizin, Forschungsbericht 2003, zuletzt abgerufen am 23. Mai 2022.&lt;br /&gt;
* [https://www.conoserver.org/ &amp;#039;&amp;#039;ConoServer, a database for conopeptides.&amp;#039;&amp;#039;] Datenbank (engl.)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.sinnesphysiologie.de/cono/cono04.htm | wayback=20080923133849 | text=Beispiele für die Primärstruktur der Conotoxine.}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nervengift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peptid| Conotoxine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Proteingruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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