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	<title>Conostegia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Conostegia&amp;diff=2025006&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-12T04:17:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Conostegia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[David Don|D.Don]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Miconieae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Melastomatoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Schwarzmundgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Melastomataceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Myrtenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Myrtales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Conostegia subcrustulata 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia subcrustulata]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Pflanzen[[Gattung (Biologie)|gattung]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Schwarzmundgewächse]] (Melastomataceae). Sie umfasst ungefähr 42 bis 45 [[Art (Biologie)|Arten]] von [[Strauch|Sträuchern]] und kleinen [[Baum|Bäumen]], die im [[Tropen|tropischen]] [[Amerika]] vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; sind Sträucher oder kleine Bäume. Nur wenige Arten, etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia volcanalis]]&amp;#039;&amp;#039;, können eine Höhe von bis zu 20&amp;amp;nbsp;m erreichen. Die jungen [[Sprossachse|Zweige]] sind (undeutlich) vierkantig oder seltener zylindrisch. [[Nebenblatt|Nebenblätter]] fehlen. Die einfachen, ungeteilten [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] sind gegenständig. Die krautigen bis fast ledrigen [[Blatt (Pflanze)#Blattspreite|Blattspreiten]] sind in der Regel gestielt, selten fast sitzend, (2,5–)5–25(–36)&amp;amp;nbsp;cm lang und meist eiförmig bis elliptisch, seltener verkehrteiförmig, lanzettlich oder linealisch. Sie besitzen 3–5(–9) bogenförmig zur Blattspitze hin verlaufende Hauptnerven, wobei die seitlichen entweder unmittelbar an der Blattbasis oder etwas oberhalb dieser von der Mittelrippe abzweigen. Untereinander sind diese Hauptnerven leiterförmig durch Seitennerven verbunden. Der Spreitenrand ist ganzrandig bis wellig gezähnt oder gesägt. Bei einigen Arten, beispielsweise bei &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia setosa]]&amp;#039;&amp;#039;, ist an oder nahe der Spreitenbasis auf der Blattoberseite ein Paar von [[Domatium|Myrmekodomatien]] vorhanden. Das sind längliche, blasenförmige Auftreibungen der Blattspreite, die [[Ameisen]] beherbergen. Die Zweige und Blätter sind kahl oder unterschiedlich behaart, oft mit [[Trichom#Einteilung nach Form der Haare|Sternhaaren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das meist bräunliche, mäßig dichte [[Holz]] hat eine feine Oberflächenstruktur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlGuatemala&amp;quot; /&amp;gt; Es ist mäßig schwer, mäßig hart und besitzt nur eine geringe Haltbarkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ForFlBritHonduras&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Blütenstand|Blütenstände]] sind endständige, meist reichblütige, bei manchen Arten bis zu 30&amp;amp;nbsp;cm lange [[Rispe]]n. [[Tragblatt|Deckblätter]] sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meist gestielten, seltener ungestielten [[Hermaphroditismus|zwittrigen]], [[Radiärsymmetrie|radiärsymmetrischen]] [[Blüte]]n sind 4–12 zählig. Die Blütenknospen sind kugelig, eiförmig, ellipsoidal, birnförmig oder verkehrteiförmig. Der meist dickwandige [[Blütenbecher]] ist becherförmig, glockenförmig oder halbkugelig. Die [[Blütenhülle]] und die [[Staubblatt|Staubblätter]] sind am oberen Ende des Blütenbechers auf einem Gefäßbündelring eingefügt. Der [[Kelchblatt|Kelch]] ist zu einer kegeligen oder halbkugeligen „Kalyptra“ verwachsen, die sich beim Aufblühen an einer kreisförmigen Naht abtrennt und deckelartig zur Gänze abfällt. Durch dieses Merkmal sind die &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039;-Arten am leichtesten von verwandten Gattungen zu unterscheiden. Die freien, weiß bis rosa, seltener auch lavendelfarben gefärbten, kahlen, vielnervigen [[Kronblatt|Kronblätter]] sind oft etwas asymmetrisch und im Umriss verkehrteiförmig bis verkehrtdreieckig. Sie sind gegen den Grund zu verdickt und an der Spitze in der Regel abgerundet oder gestutzt, manchmal auch ausgerandet und bei &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia cinnamomea]]&amp;#039;&amp;#039; sogar spitz. Bezüglich der Blütengröße reicht die Spanne von &amp;#039;&amp;#039;Conostegia cinnamomea&amp;#039;&amp;#039; mit 3–3,5&amp;amp;nbsp;mm langen Kronblättern bis zu &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia macrantha]]&amp;#039;&amp;#039; mit 14–16&amp;amp;nbsp;mm langen Kronblättern. In jeder Blüte sind 8–36(–96) freie, gleichartige, kahle Staubblätter mit dünnen Staubfäden vorhanden. Die beiden typischerweise gelben Theken bestehen aus jeweils zwei Pollensäcken. Sie sind eiförmig oder länglich bis pfriemlich, meist seitlich zusammengedrückt und öffnen sich mit einer gemeinsamen Pore, die sich entweder an der Spitze befindet oder etwas nach dem Zentrum der Blüte hin verschoben ist. Das Konnektiv weist weder ein Anhängsel noch eine Verlängerung auf. Der 4–25-fächerige [[Fruchtknoten]] ist mit dem Blütenbecher komplett verwachsen und unterständig. Seine meist unbehaarte, leicht erhöhte Spitze ist oft in einen Konus oder Kragen verlängert, der den Grund des einzelnen, säulenförmigen, kahlen [[Griffel (Botanik)|Griffels]] umgibt. Die [[Narbe (Botanik)|Narbe]] ist kopfig oder gestutzt, seltener punktförmig und bildet bei einigen Arten einen breit schildförmigen Ring aus seitlich abgeflachten Lappen. In jedem Fruchtknotenfach sitzen zahlreiche [[Samenanlage]]n an der zentralwinkelständigen [[Plazenta (Botanik)|Plazenta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Frucht|Früchte]] sind saftige [[Beere]]n, die, soweit sie bisher bekannt sind, im reifen Zustand purpurn bis schwarz-purpurn oder blauschwarz gefärbt sind. Die zahlreichen verkehrteiförmigen oder unregelmäßig pyramidalen, schwach kantigen [[Same (Pflanze)|Samen]] sind glatt oder selten etwas rau. Sie enthalten keine [[Endosperm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomen ===&lt;br /&gt;
Alle bisher untersuchten Arten, nämlich &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia arborea]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia icosandra|C. icosandra]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia montana|C. montana]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia oerstediana|C. oerstediana]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia subcrustulata|C. subcrustulata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia superba|C. superba]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia xalapensis|C. xalapensis]]&amp;#039;&amp;#039;, stimmen bezüglich der [[Chromosom#Chromosomenzahl|Chromosomenzahl]] miteinander überein. Es wurde entweder ein [[Haploidie|haploider]] Chromosomensatz mit n&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;17 oder ein [[Diploidie|diploider]] mit 2n&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;34 festgestellt. Als haploide Grundzahl der Gattung ergibt sich somit x&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Solt &amp;amp; Wurdack 1980&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Conostegia.png|mini|Verbreitung der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das geschlossene Verbreitungsgebiet der Gattung erstreckt sich entlang der Gebirge und in deren Vorländern von der [[Sierra Madre Occidental]] und der [[Sierra Madre Oriental]] in [[Mexiko]] über [[Mittelamerika]] und die westliche Abdachung der [[Anden]] von [[Kolumbien]] und [[Ecuador]] bis auf die östliche Andenabdachung von Ecuador und [[Peru]]. Isolierte Teilareale gibt es in den Ausläufern der Anden im Norden von Kolumbien und [[Venezuela]], in der [[Pico da Neblina|Sierra de la Neblina]] im venezolanisch-brasilianischen Grenzgebiet und im Bundesstaat [[Bahia]] im Osten von [[Brasilien]]. Daneben kommt &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; mit mehreren Arten auch auf den [[Große Antillen|Großen Antillen]] und mit zwei Arten auf den [[Kleine Antillen|Kleinen Antillen]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den größten Artenreichtum weist &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; im südlichen Mittelamerika und im nordwestlichen [[Südamerika]] auf. In [[Costa Rica]] beispielsweise sind nach der bislang letzten Florenbearbeitung 27 Arten nachgewiesen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ManPCR&amp;quot; /&amp;gt; also mehr als 60 Prozent der anerkannten Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die meisten &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039;-Arten kommen in unterschiedlichen Typen von [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwäldern]] vor. Das Spektrum reicht von feuchten bis nassen Tieflands-Regenwäldern bis zu Bergregenwäldern und [[Nebelwald|Nebelwäldern]]. Wenige Arten reichen in den Gebirgen bis auf 2400 m [[Höhe über dem Meeresspiegel|Seehöhe]] hinauf, die mittelamerikanische &amp;#039;&amp;#039;Conostegia macrantha&amp;#039;&amp;#039; sogar bis auf 2700 m. In den höheren Berglagen wachsen &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039;-Arten oft in immergrünen [[Eichen]]wäldern. Nur wenige Arten dringen in Regionen mit relativ trockenem Klima vor. Ein Beispiel dafür ist &amp;#039;&amp;#039;Conostegia xalapensis&amp;#039;&amp;#039;, die nicht nur Regenwaldgebiete besiedelt, sondern außerhalb dieser auch in [[Savanne]]n, [[Galeriewald|Galeriewäldern]] sowie im nördlichen Mittelamerika in lichten [[Kiefern]]wäldern vorkommt. Andererseits wachsen die Tieflandsarten &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia lasiopoda]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia polyandra]]&amp;#039;&amp;#039; auch in [[Sumpf]]wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der relativ geringen Wuchshöhen, die die Pflanzen erreichen, kommen die meisten &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039;-Arten in Wäldern nur im Unterwuchs vor, einige Arten auch in der unteren Baumschicht. Manche Arten zeigen eine Präferenz für aufgelichtete Stellen, wie sie durch natürliche Störungen oder menschliche Eingriffe entstehen oder entlang von Bachläufen permanent vorhanden sind. Insbesondere &amp;#039;&amp;#039;Conostegia subcrustulata&amp;#039;&amp;#039; und einige weitere Arten haben den Schwerpunkt ihres Vorkommens in stark durch menschliche Eingriffe geprägten Lebensräumen. Sie kommen in [[Sekundärwald|Sekundärwäldern]], an [[Waldrand|Waldrändern]] und Wegrändern oder in offenem [[Weide (Grünland)|Weideland]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ameisensymbiose ==&lt;br /&gt;
Die [[Symbiose]] zwischen &amp;#039;&amp;#039;Conostegia setosa&amp;#039;&amp;#039;, einer Art mit Myrmekodomatien, und Ameisen ist an zwei Standorten in Costa Rica und [[Panama]] untersucht worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alonso 1998&amp;quot; /&amp;gt; Die untersuchten &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039;-[[Klonen|Klone]] wurden von bis zu acht verschiedenen Ameisenarten bewohnt, vor allem aus den Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Pheidole]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Feuerameisen|Solenopsis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Wasmannia]]&amp;#039;&amp;#039;. Es handelte sich dabei überwiegend um [[Opportunismus|opportunistische]] Arten, die auch in der [[Streu (Ökologie)|Laubstreu]] oder in [[Totholz]] nisten können. Allerdings war an dem in Panama untersuchten Standort &amp;#039;&amp;#039;[[Pheidole melastomae]]&amp;#039;&amp;#039; die häufigste Art, eine Ameise, die offenbar obligat an verschiedenen Vertretern der Schwarzmundgewächse (Melastomataceae) lebt und noch nie abseits von diesen festgestellt worden ist. An dem costa-ricanischen Standort, wo nur fakultativ pflanzenbewohnende Ameisen vorkamen, waren im Durchschnitt 65 % der Stämme eines Klons besiedelt, an dem panamaischen Standort mit &amp;#039;&amp;#039;Pheidole melastomae&amp;#039;&amp;#039; waren es durchschnittlich 89 %. Auch an zwei weiteren von derselben Autorin untersuchten Standorten in Kolumbien und Ecuador war &amp;#039;&amp;#039;Pheidole melastomae&amp;#039;&amp;#039; die häufigste Bewohnerin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tennant-De Alonso 1996&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Conostegia setosa&amp;#039;&amp;#039; stellt den Ameisen kein Futter zur Verfügung, aber diese halten in den Domatien [[Schildläuse]] und [[Schmierläuse]]. Nur ein Teil der Ameisenarten leistet der Wirtspflanze Schutz gegen Pflanzenfresser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alonso 1998&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; wurde 1823 vom schottischen Botaniker [[David Don]] [[Erstbeschreibung|beschrieben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Don 1823&amp;quot; /&amp;gt; Don hat dabei aber einen [[Nomenklatur (Biologie)#Botanik|nomenklatorisch]] gültigen Transfer der bis dahin innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Melastoma]]&amp;#039;&amp;#039; behandelten Arten zur neu geschaffenen Gattung nicht durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlEcuador&amp;quot; /&amp;gt; Das wurde dann 1828 von [[Augustin-Pyrame de Candolle]] in seinem &amp;#039;&amp;#039;Prodromus systematis naturalis regni vegetabilis&amp;#039;&amp;#039; nachgeholt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DC. 1828&amp;quot; /&amp;gt; Eine [[Typus (Nomenklatur)#Botanik|Typusart]] ist bisher nicht festgelegt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ING Database&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Cryptophysa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Paul Carpenter Standley|Standl.]] &amp;amp; [[James Francis Macbride|J.F.Macbr.]]}} und &amp;#039;&amp;#039;Eustegia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Constantine S. Rafinesque-Schmaltz|Raf.]]}} sind [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der US-amerikanische Botaniker [[Charles E. Schnell]] hat 1996 in seiner [[Dissertation]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schnell 1966&amp;quot; /&amp;gt; für zwei peruanische Arten eine eigene Gattung &amp;#039;&amp;#039;Florbella&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; abgetrennt. Bei diesen Arten handelt es sich einerseits um &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia inusitata]]&amp;#039;&amp;#039; (unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Florbella inusitata&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos F.inus.&amp;quot; /&amp;gt; andererseits um die dort neu beschriebene &amp;#039;&amp;#039;Florbella wurdackii&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos F.wurd.&amp;quot; /&amp;gt; Nach [[Internationaler Code der Botanischen Nomenklatur|ICBN]], Art. 29 ist sowohl das Aufstellen der neuen Gattung, als auch die Beschreibung der neuen Art [[Nomenklatur (Biologie)|nomenklatorisch]] unwirksam, da beides nur in einer unveröffentlichten Dissertation erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; gehört zur [[Tribus (Biologie)|Tribus]] [[Miconieae]], die 19–23 Gattungen und ungefähr 1800 Arten umfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Michelangeli et al 2008&amp;quot; /&amp;gt; Eine [[Molekularbiologie|molekularbiologische]] Untersuchung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Michelangeli et al 2004&amp;quot; /&amp;gt; auf der Grundlage von [[Ribosomale DNA#18S-, 5,8S-, 28S-rDNA-Cluster|ITS]]-Sequenzen hat 2004 gezeigt, dass &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; so wie auch die meisten übrigen untersuchten Gattungen der Tribus in die mehr als 1000 Arten enthaltende, nicht-[[Kladistik#Verwandtschaftsverhältnisse|monophyletische]] Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Miconia]]&amp;#039;&amp;#039; eingebettet ist. Die sieben untersuchten &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039;-Arten fielen alle in eine [[Klade]] („Clade F“), die außerdem noch &amp;#039;&amp;#039;[[Leandra subulata]]&amp;#039;&amp;#039; enthielt und die die [[Schwestergruppe]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Miconia pachyphylla]]&amp;#039;&amp;#039; war. Eine nachfolgende Studie&amp;lt;ref name=&amp;quot;Michelangeli et al 2008&amp;quot; /&amp;gt; auf der Grundlage von ITS-Sequenzen und einer Sequenz aus dem [[Chloroplast]]en-Genom (&amp;#039;&amp;#039;ndh&amp;#039;&amp;#039;F), in die mehr Arten einbezogen waren, hat ein ähnliches Ergebnis gebracht. Hier waren die 15 untersuchten &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039;-Arten alle in einer Klade („&amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; clade“) enthalten, die außerdem auch noch einige mittelamerikanische Arten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Miconia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Clidemia]]&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Tococa spadiciflora]]&amp;#039;&amp;#039; aus Kolumbien und Ecuador umfasste. &amp;#039;&amp;#039;Leandra subulata&amp;#039;&amp;#039; war in diesem Fall das Schwestertaxon der gesamten restlichen Klade. In beiden Untersuchungen war die Auflösung an der Basis der entsprechenden Kladen schwach, sodass damit die Monophylie der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; weder bestätigt noch klar widerlegt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; lässt sich aus den beiden [[Altgriechische Sprache|altgriechischen]] Wörtern &amp;#039;&amp;#039;κώνος&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;kōnos&amp;#039;&amp;#039;, dt. &amp;#039;&amp;#039;Kegel&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;στέγη&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;stegē&amp;#039;&amp;#039;, dt. &amp;#039;&amp;#039;Dach&amp;#039;&amp;#039;) herleiten. Die Benennung nimmt also auf die besondere Ausgestaltung des Kelchs Bezug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Die Gattung umfasst 42 bis 45 Arten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MELnames&amp;quot; /&amp;gt; Zwei der nachfolgend aufgelisteten Arten, &amp;#039;&amp;#039;Conostegia inusitata&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia myriasporoides]]&amp;#039;&amp;#039;, gehören offenbar zu anderen Gattungen. Sie haben aber nur in &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; einen gültigen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ein Dutzend von ursprünglich unter &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; beschriebenen Arten wird heute zu anderen Gattungen gestellt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schnell 1966&amp;quot; /&amp;gt; die meisten davon zu &amp;#039;&amp;#039;[[Miconia]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:49%;&amp;quot;|Wissenschaftlicher Name&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:41%;&amp;quot;|Verbreitung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ManPCR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;|Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia apiculata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[John Julius Wurdack|Wurdack]]}}&lt;br /&gt;
| Kolumbien, Ecuador&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia arborea]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|([[Diederich Franz Leonhard von Schlechtendal|Schltdl.]]) [[Ernst Gottlieb von Steudel|Steud.]]}}&lt;br /&gt;
| Mexiko ([[Puebla (Bundesstaat)|Puebla]], [[Veracruz (Bundesstaat)|Veracruz]])&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia attenuata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[José Jéronimo Triana|Triana]]}}&lt;br /&gt;
| Costa Rica bis Ecuador, Peru (?)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia balbisiana]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Nicolas Charles Seringe|Ser.]] ex [[Augustin-Pyrame de Candolle|DC.]]}}&lt;br /&gt;
| [[Jamaika]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia bigibbosa]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Alfred Cogniaux|Cogn.]]}}&lt;br /&gt;
| Costa Rica&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia bracteata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Triana}}&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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| zu &amp;#039;&amp;#039;Florbella&amp;#039;&amp;#039;, nom. inval.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schnell 1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Nicaragua bis Panama, Ecuador&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia montana]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Sw.) D.Don ex DC.}}&lt;br /&gt;
| Süd-Mexiko bis Ecuador, Venezuela, [[Guyana]] (?), Kuba, Jamaika, Hispaniola, Kleine Antillen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fournet 2002&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia monteleagreana]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Cogn.}}&lt;br /&gt;
| Costa Rica bis Kolumbien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia muriculata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Frank Almeda|Almeda]]}}&lt;br /&gt;
| Costa Rica, Panama&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Kolumbien&lt;br /&gt;
| gehört eher zu &amp;#039;&amp;#039;[[Allomaieta]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MELnames C.myr.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia oerstediana]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|O.Berg ex Triana}}&lt;br /&gt;
| Nicaragua bis Panama&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia pittieri]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Cogn.}}&lt;br /&gt;
| Nicaragua bis West-Panama&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia plumosa]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Louis Otho Williams|L.O.Williams]]}}&lt;br /&gt;
| Süd-Mexiko bis Honduras&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia polyandra]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Benth.}}&lt;br /&gt;
| Nicaragua, Panama bis Peru&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia procera]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Sw.) D.Don ex DC.}}&lt;br /&gt;
| Jamaika&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia pyxidata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[George Richardson Proctor|Proctor]]}}&lt;br /&gt;
| Jamaika&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia rhodopetala]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[John Donnell Smith|Donn.Sm.]]}}&lt;br /&gt;
| Costa Rica&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia rubiginosa]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Gleason}}&lt;br /&gt;
| Kolumbien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia rufescens]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Charles Victor Naudin|Naudin]]}}&lt;br /&gt;
| Nicaragua bis Ecuador, Jamaika, Hispaniola&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia setifera]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Standl.}}&lt;br /&gt;
| Südost-Nicaragua bis West-Panama&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia setosa]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Triana}}&lt;br /&gt;
| Nicaragua bis Ecuador, Venezuela&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia speciosa]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Naudin}}&lt;br /&gt;
| Nicaragua bis Ecuador, Venezuela&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia subcrustulata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Beurl.) Triana}}&lt;br /&gt;
| El Salvador, Honduras bis Ecuador, Venezuela&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia superba]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|D.Don ex Naudin}}&lt;br /&gt;
| Süd-Mexiko bis Peru, Venezuela, Nord-Brasilien (?), Kuba, Jamaika, Hispaniola&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia tenuifolia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Donn.Sm.}}&lt;br /&gt;
| Nicaragua bis Ecuador&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia volcanalis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Standl. &amp;amp; [[Julian Alfred Steyermark|Steyerm.]]}}&lt;br /&gt;
| Mexiko bis Panama&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia vulcanicola]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Donn.Sm.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;ManPCR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Costa Rica, West-Panama&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia xalapensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Bonpl.) D.Don ex DC.}}&lt;br /&gt;
| Mexiko bis Kolumbien, Kuba&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Conostegia subcrustulata 2.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia subcrustulata]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Conostegia xalapensis 2.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Conostegia xalapensis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Das Holz von &amp;#039;&amp;#039;Conostegia xalapensis&amp;#039;&amp;#039; wird manchmal als [[Brennholz]], für [[Zaun|Zäune]] und für [[Bohnenstange]]n verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlBajío&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reifen, dunkel purpurnen Beeren von &amp;#039;&amp;#039;Conostegia xalapensis&amp;#039;&amp;#039; sind süß und wohlschmeckend. Sie erinnern in Aussehen und Geschmack an nordamerikanische Arten von &amp;#039;&amp;#039;[[Gaylussacia]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Heidelbeeren|Vaccinium]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie werden insbesondere von Kindern und Landarbeitern gerne gegessen und manchmal auch auf Märkten angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlGuatemala&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ForFlBritHonduras&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Conostegia xalapensis&amp;#039;&amp;#039; wird in Mexiko in der [[Volksmedizin]] für unterschiedliche Zwecke verwendet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDMTM&amp;quot; /&amp;gt; etwa zur Behandlung von [[Frostbeule]]n, bei [[Durchfall]] oder bei [[Geburt]]sproblemen. Es gibt auch historische Berichte, dass die Pflanze gegen [[Krätze]] eingesetzt worden sei oder dass Wasser, in das zerkleinerte Blätter eine Zeit lang eingeweicht worden sind, bei entzündeten Augen oder gegen Hornhautnarben geholfen habe. Mangels [[Chemie|chemischer]] und [[Pharmakologie|pharmakologischer]] Studien ist die Wirksamkeit dieser Anwendungen nicht erwiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDMTM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; name=&amp;quot;Schnell&amp;quot;&amp;gt;In seiner unveröffentlichten Dissertation &amp;#039;&amp;#039;The genus &amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039; (Melastomataceae)&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1996 hat Charles E. Schnell &amp;#039;&amp;#039;Conostegia centronioides&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;lancifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Markgr.}} als selbständige Art &amp;#039;&amp;#039;Conostegia lancifolia&amp;#039;&amp;#039; behandelt – vgl. [{{Tropicos|ID=50187359|WissName=Conostegia lancifolia|Linktext=nein}}]. Dies ist nach [[Internationaler Code der Botanischen Nomenklatur|ICBN]], Art. 29 nomenklatorisch unwirksam.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* F. Almeda: &amp;#039;&amp;#039;180. Melastomataceae.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Davidse, M. Sousa Sánchez, S. Knapp, F. Chiang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora Mesoamericana.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 4(1): &amp;#039;&amp;#039;Cucurbitaceae a Polemoniaceae.&amp;#039;&amp;#039; Universidad Nacional Autónoma de México, Missouri Botanical Garden, St. Louis, The Natural History Museum, London 2009, ISBN 978-6-07-020901-7. [{{Tropicos|ID=40013499|WissName=Conostegia|ProjektID=3|Linktext=nein}} online]&lt;br /&gt;
*{{Anker|Fournet}}J. Fournet: &amp;#039;&amp;#039;6. Conostegia D.Don.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flore illustrée des phanérogames de Guadeloupe et de Martinique.&amp;#039;&amp;#039; Tome 1, Nouv. éd. CIRAD, Centre de Coopération Internationale en Recherche Agronomique pour le Développement, Montpellier 2002, ISBN 2-908490-26-9, S. 844–846.&lt;br /&gt;
*{{Anker|MPCR}}R. Kriebel, G. Umaña: &amp;#039;&amp;#039;Conostegia.&amp;#039;&amp;#039; In: B. E. Hammel, M. H. Grayum, C. Herrera, N. Zamora (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Manual de plantas de Costa Rica.&amp;#039;&amp;#039; Vol. VI: &amp;#039;&amp;#039;Dicotiledóneas (Haloragaceae–Phytolaccaceae).&amp;#039;&amp;#039; Missouri Botanical Garden Press, St. Louis 2007, ISBN 978-1-930723-60-3, S. 441–455.&lt;br /&gt;
*{{Anker|FlGuatemala}}P. C. Standley, L. O. Williams: &amp;#039;&amp;#039;Melastomaceae. Melastome Family.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flora of Guatemala – Part VII, Number 4.&amp;#039;&amp;#039; Fieldiana, Bot. 24(7/4), 1963, S. 407–525. [https://biodiversitylibrary.org/page/2455138 (online)]&lt;br /&gt;
* J. J. Wurdack: &amp;#039;&amp;#039;38. Conostegia D. Don, Mem. Wern. Soc. 4: 316. 1823.&amp;#039;&amp;#039; In: T. Lasser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora de Venezuela.&amp;#039;&amp;#039; Vol. VIII: &amp;#039;&amp;#039;Melastomataceae.&amp;#039;&amp;#039; 1973, S. 523–527.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlGuatemala&amp;quot;&amp;gt;[[#FlGuatemala|P. C. Standley, L. O. Williams 1963]], S. 441. [https://biodiversitylibrary.org/page/2455138 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ForFlBritHonduras&amp;quot;&amp;gt;P. C. Standley, S. J. Record: &amp;#039;&amp;#039;Conostegia Don.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The forests and flora of British Honduras.&amp;#039;&amp;#039; Field Mus. Nat. Hist., Bot. Ser. 12, 1936, S. 290. [https://www.biodiversitylibrary.org/page/2381819 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=P. Goldblatt, D. E. Johnson |Titel=Conostegia |Sammelwerk=Tropicos.org: Index to Plant Chromosome Numbers (IPCN) |Verlag=Missouri Botanical Garden |Ort=St. Louis |Online={{Tropicos|ID=40013499|WissName=Conostegia|ProjektID=9|Linktext=nein}} |Abruf=2012-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Solt &amp;amp; Wurdack 1980&amp;quot;&amp;gt;M. L. Solt, J. J. Wurdack: &amp;#039;&amp;#039;Chromosome numbers in the Melastomataceae.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Phytologia.&amp;#039;&amp;#039; 47, 1980, S. 199–220. [https://biodiversitylibrary.org/page/13161233 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ManPCR&amp;quot;&amp;gt;[[#MPCR|R. Kriebel, G. Umaña 2007]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alonso 1998&amp;quot;&amp;gt;L. E. Alonso: &amp;#039;&amp;#039;Spatial and temporal variation in the ant occupants of a facultative ant-plant.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biotropica.&amp;#039;&amp;#039; 30, 1998, S. 201–213. [[doi:10.1111/j.1744-7429.1998.tb00055.x]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tennant-De Alonso 1996&amp;quot;&amp;gt;L. E. Tennant-De Alonso: &amp;#039;&amp;#039;Geographic variation and ecological determinants of the ant occupants of Conostegia setosa (Melastomataceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bull. Ecol. Soc. Amer.&amp;#039;&amp;#039; 77, Suppl. 3(2), 1996, S. 439. {{Webarchiv|url=http://orton.catie.ac.cr/cgi-bin/wxis.exe/?IsisScript=OET.xis&amp;amp;method=post&amp;amp;formato=2&amp;amp;cantidad=1&amp;amp;expresion=mfn=012439 |wayback=20170105140212 |text=Abstract |archiv-bot=2023-12-07 03:23:39 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Don 1823&amp;quot;&amp;gt;D. Don: &amp;#039;&amp;#039;An illustration of the natural family of plants called Melastomaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mem. Wernerian Nat. Hist. Soc.&amp;#039;&amp;#039; 4, 1823, S. 276–329. nicht gesehen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlEcuador&amp;quot;&amp;gt;J. J. Wurdack: &amp;#039;&amp;#039;19. Conostegia D. Don.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;138. Melastomataceae.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Harling, B. Sparre (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of Ecuador.&amp;#039;&amp;#039; No. 13. University of Göteborg, Riksmuseum, Stockholm 1980, ISBN 91-546-0281-5, S. 100–110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DC. 1828&amp;quot;&amp;gt;A. P. de Candolle: &amp;#039;&amp;#039;LVI. Conostegia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Prodromus systematis naturalis regni vegetabilis.&amp;#039;&amp;#039; Teil 3, Treuttel &amp;amp; Würtz, Paris 1828, S. 173–176. [https://www.biodiversitylibrary.org/page/152973 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ING Database&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Smithsonian Institution |titel=Conostegia. |werk=Index Nominum Genericorum database |url=http://botany.si.edu/ing/INGsearch.cfm?mychoice=genus&amp;amp;SearchWord=Conostegia |zugriff=2012-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Conostegia. |hrsg=United States Department of Agriculture (USDA), ARS, National Genetic Resources Program, National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland |werk=Germplasm Resources Information Network (GRIN) |url={{GRIN|ID=2891|Rang=genus|WissName=Conostegia|Linktext=nein}} |zugriff=2012-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schnell 1966&amp;quot;&amp;gt;C. E. Schnell: &amp;#039;&amp;#039;The genus Conostegia (Melastomataceae).&amp;#039;&amp;#039; Diss. Ph.D, Harvard Univ., Boston (MA), USA 1996. {{Webarchiv|url=http://orton.catie.ac.cr/cgi-bin/wxis.exe/?IsisScript=OET.xis&amp;amp;method=post&amp;amp;formato=2&amp;amp;cantidad=1&amp;amp;expresion=mfn=012152 |wayback=20160304120137 |text=Abstract |archiv-bot=2023-12-07 03:23:39 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos F.inus.&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Florbella inusitata. |hrsg=Missouri Botanical Garden, St. Louis |werk=TROPICOS |url={{Tropicos|ID=50189038|WissName=Florbella inusitata|Linktext=nein}} |zugriff=2012-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Conostegia|&amp;#039;&amp;#039;Conostegia&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Myrtenartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Myrtales]]&lt;/div&gt;</summary>
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