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	<title>Connection Machine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-17T21:53:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Connection_Machine&amp;diff=568938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2025-12-02T23:26:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Thinking machines cm2.jpg|mini|300px|Eine CM-2 im Computer Museum in San Jose.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Connection Machine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Baureihe von [[Parallelrechner]]n, die von [[1983]] bis [[1991]] von dem amerikanischen Unternehmen [[Thinking Machines]] (dt. denkende Maschinen) hergestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept der &amp;#039;&amp;#039;Connection Machine&amp;#039;&amp;#039; stammt von [[W. Daniel Hillis|Danny Hillis]] vom [[Massachusetts Institute of Technology]] (MIT). Zusammen mit Sheryl Handler gründete er 1983 das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Thinking Machines&amp;#039;&amp;#039;, die Entwicklung der Rechner wurde durch Venture-Kapital und das amerikanische Verteidigungsministerium ([[Defense Advanced Research Projects Agency|DARPA]]) finanziert und später durch das Programm &amp;#039;&amp;#039;High Performance Computing and Communication&amp;#039;&amp;#039; (HPCC) gefördert. Im August 1993 musste &amp;#039;&amp;#039;Thinking Machines&amp;#039;&amp;#039; Insolvenz nach [[Chapter 11]] anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauweise und Varianten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste &amp;#039;&amp;#039;Connection Machine&amp;#039;&amp;#039; war ein massiv paralleles System mit bis zu 65536 1-Bit [[Prozessor]]en. Jeder Prozessor konnte mit 20 anderen über ein [[Hyperwürfel|Hypercube]]-Verbindungsnetzwerk direkt kommunizieren. Die Prozessorknoten verfügten über eigenen Hauptspeicher und arbeiteten zunächst nach dem [[Single Instruction Multiple Data|SIMD]]-Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CM-1 (1983) war vorwiegend zur Lösung von Problemen aus dem Bereich der [[Künstliche Intelligenz|Künstlichen Intelligenz]] konzipiert. Deswegen wurde &amp;#039;&amp;#039;*Lisp&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Star Lisp&amp;#039;&amp;#039;, eine parallele Erweiterung von [[Common Lisp]]) zur Programmierung verwendet.&lt;br /&gt;
Mit der CM-2 (1987) wurde die Connection Machine auch für numerische Verfahren interessant, je 32 Prozessorknoten teilten sich einen Koprozessor (Weitek 3132), als Interface zu diesem kam ein sogenannter &amp;#039;&amp;#039;SPRINT&amp;#039;&amp;#039;-Chip zum Einsatz, welcher u.&amp;amp;nbsp;a. die Fähigkeit hatte, aus den 32 1-Bit-Prozessorknoten eine 32-Bit-Zahl zu generieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Trew und Greg Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Past, Present, Parallel: A Survey of Available Parallel Computing Systems.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S. 38–40 ISBN 0-387-19664-1&amp;lt;/ref&amp;gt;  Zusammen erbrachten die Prozessorknoten eine Leistung bis neun (theoretisch 20) G[[FLOP]] (zum Vergleich, ein normaler PC mit einem Pentium-4-Prozessor bei einer Taktfrequenz von drei Gigahertz kann nach Angaben von IBM etwa sechs GFLOPS erreichen). Die CM-2a war eine kleinere Variante mit 4096 bzw. 8192 Prozessoren, die CM-200 war eine Weiterentwicklung der CM-2.&lt;br /&gt;
Außerdem konnte mit der Einführung der CM-2 diese auch über C* (eine parallele Erweiterung von [[C (Programmiersprache)|C]]) und CM [[Fortran]] programmiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wechsel der Rechnerarchitektur in Richtung [[Multiple-Instruction Multiple-Data|MIMD]] erfolgte dann 1991 mit der CM-5. Sie bestand aus einem [[Fat Tree|Fat-Tree]]-Verbindungsnetzwerk von [[Sun SPARC|SPARC]]-Prozessoren. Bei der CM-5E wurden die SPARC-V7-Prozessoren schließlich durch [[SuperSPARC]]-Prozessoren ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Connection Machines über Frontend-Computer ([[Symbolics]], [[Virtual Address eXtension|VAX]] und später auch [[SPARCstation]]s) genutzt wurden, war CM-5 die erste Connection Machine, auf der auch ein eigenes [[Betriebssystem]], genannt &amp;#039;&amp;#039;CMost&amp;#039;&amp;#039;, lief, welches auf SunOS basierte, dieses wurde jedoch nur auf Kontrollprozessoren eingesetzt, welche Benutzer Logins und Netzwerkservices bereitstellten. Auf den einzelnen Prozessorelementen lief ein kleines [[Mikrokern]]el-Betriebssystem, das beim Start aus einem [[Festwertspeicher|ROM]] geladen wurde und Basisfunktionen zum Annehmen und Ausführen von Jobs bereitstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Connection Machine CM-5 Technical Summary, 1993, S. 37–43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Design ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Connection Machine CM-5 (FROSTBERG) at National Cryptologic Museum.agr.jpg|mini|Die CM&amp;amp;#8209;5 ist heute im [[National Cryptologic Museum]] ausgestellt.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Connection Machine&amp;#039;&amp;#039; fiel auch durch ihr Design auf. Das Gehäuse war ein großer Block, meist würfelförmig. An der Vorderseite befanden sich Gruppen von roten [[Leuchtdiode]]n; für jeden Prozessor stand eine Leuchtdiode. Das Blinken der Leuchtdioden signalisierte die Aktivität der einzelnen Prozessorknoten. Eine CM-5 sieht man im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Jurassic Park]]&amp;#039;&amp;#039; (1993).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* W. Daniel Hillis: &amp;#039;&amp;#039;The Connection Machine.&amp;#039;&amp;#039; 1985 (MIT Press Series in Artificial Intelligence) ISBN 0-262-08157-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://longnow.org/essays/richard-feynman-connection-machine/ &amp;#039;&amp;#039;Richard Feynman and The Connection Machine&amp;#039;&amp;#039;] Danny Hillis spricht über [[Richard Feynman]] und die Connection Machine. [[YouTube]]-Video vom Januar 2011 (6′55″, englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Supercomputer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstliche Intelligenz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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