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	<title>Computerspielejournalismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T17:23:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Computerspielejournalismus&amp;diff=1945780&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matthias M.: Einzelnachweis</title>
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		<updated>2026-04-10T21:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Computerspielejournalismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Videospieljournalismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Bereich des [[Technikjournalismus]], der sich auf das Testen und Beschreiben von [[Computerspiel|Computer- und Videospielen]] spezialisiert hat. Beiträge des Computerspielejournalismus finden sich in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Computerspielezeitschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Printmedien|Print-]] und [[Onlinemedien]]), wie auch im [[Hörfunk]], [[Fernsehen]] sowie in [[Videoportal]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Zum Computerspielejournalismus gehören:&lt;br /&gt;
* Vorabberichte von kommenden und in Entwicklung befindlichen Computer- und Videospielen&lt;br /&gt;
* Testberichte zu kürzlich erschienenen Titeln, meist mit einer Bewertung auf einer Skala von 0 bis 100&lt;br /&gt;
* Berichte über Messen und Ausstellungen der Branche&lt;br /&gt;
* Interviews mit Entwicklern von Spielen&lt;br /&gt;
* Retroberichte, über Spiele und Systeme der Vergangenheit&lt;br /&gt;
* Hintergrundberichte, beispielsweise über die Entwicklung eines Spiels, technische Hintergründe&lt;br /&gt;
* Berichte, Beiträge und Artikel zum Thema [[E-Sport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Computerspielejournalismus im deutschsprachigen Raum ==&lt;br /&gt;
Bekannte Zeitschriften, die sich ausschließlich dem Thema Computer- und Videospiele widmen, gab es im deutschsprachigen Raum seit den [[1980er]] Jahren. Die erste Publikation dieser Art war die kurzlebige [[TeleMatch]], die zwischen Ende 1982 und Anfang 1985 erschien. Die erste Zeitschrift, die sich längerfristig auf dem Markt etablieren konnte, war die [[Aktueller Software Markt|ASM]], die unter der Regie von [[Manfred Kleimann]] ab 1986 erschien. Auch der Computerzeitschrift [[Happy Computer]] lag seit 1988 eine monatliche Beilage bei, die sich mit interaktiven Spielen beschäftigte. Diese Beilage wurde von [[Heinrich Lenhardt]] und [[Boris Schneider-Johne]] geleitet, zwei bekannten Pionieren des deutschen Computerspielejournalismus. Ab 1990 wurde diese Beilage unter dem Namen [[Power Play (Zeitschrift)|Power Play]] als eigenes Magazin herausgegeben. Ab 1992 erschien auch die [[PC Games]], eine der ältesten deutschen Spielezeitschriften. Oftmals lag den Magazinen auch ein Datenträger mit Demos und Vollversionen etwas älterer Spiele bei, anfangs meist eine Diskette, später [[CD-ROM]]s und heute meist [[DVD]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der immer größeren Verbreitung von Spielkonsolen, erschienen Anfang der [[1990er]] Jahre auch eigene Publikationen für Konsolenspiele, so etwa der Pionier [[Video Games]], der Anfang 1991 als Auskopplung der Power Play (Markt &amp;amp; Technik-Verlag) im Ladenregal stand, jedoch schon nach dem ersten Jahr lukrativ genug war, um als eigenständige Publikation in monatlichem Rhythmus zu erscheinen. [[Heinrich Lenhardt]] vom Power-Play-Team war Schirmherr für die Erstausgabe, die Redaktion bestand zudem überwiegend aus Power-Play-Redakteuren, die ihre Videospieltests nicht eins zu eins übernahmen, sondern neu verfassten und gelegentlich anders bewerteten als im Muttermagazin. Ein beachtlicher Teil der Video Games-Redaktion verließ 1993 den Verlag und gründete den direkten Konkurrenten [[M! Games|MAN!AC]] (heute &amp;#039;&amp;#039;M! Games&amp;#039;&amp;#039;) unter der Leitung von Ex-Power-Play-Redakteur [[Martin Gaksch]]. Daraufhin wurde die Video-Games-Redaktion neu besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bekannt war auch das PC-Spiele-Magazin [[PC Player]], das von 1992 bis 2001 erschien. Auch dieses Format wurde von Heinrich Lenhardt und Boris Schneider-Johne gegründet. Historisch ebenfalls wichtig war die Gründung der [[GameStar]], die bis heute als eine der einflussreichsten Zeitschriften in diesem Bereich gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es Zeitschriften, die sich ausschließlich mit PC-Spielen beschäftigen als auch nur mit bestimmten Konsolen, verschiedenen Konsolen oder mit PC-Spielen sowie Konsolenspielen. Mit der Zeitschrift [[Making Games]] existiert seit 2005 auch ein Magazin für die Entwickler von Computerspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Verbreitung von Computerspiele-Magazinen in den 1990er Jahren und zu Anfang der 2000er Jahre kontinuierlich zunahm, ist seit etwa 2005 ein drastischer Einbruch der Auflagenzahlen sowie Einstellungen vieler Zeitungen dieses Genres zu erkennen. Dies wird oft mit der immer stärker zunehmenden Verbreitung von [[Breitband-Internetzugang|Breitband-Internetzugängen]] begründet. Demos und Vollversionen auf den beiliegenden Datenträgern, oftmals der Hauptanreiz für den Kauf, können nun über das Internet ebenso komfortabel bezogen werden. Auch Testberichte finden sich oft früher im Internet als in Printmagazinen. Im Januar 2017 wurde bekannt, dass sich die &amp;#039;&amp;#039;Computer Bild Spiele&amp;#039;&amp;#039; als einzige Computerspiele-Zeitschrift bis zu ihrer Einstellung im August 2019 noch in der [[Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern|IVW]]-Auflistung befand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[meedia]].de: [https://meedia.de/2017/01/27/eine-branche-kapituliert-fast-alle-games-magazine-steigen-nach-den-massiven-auflagen-verlusten-aus-der-ivw-aus/ Eine Branche kapituliert: Fast alle Games-Magazine steigen nach den Auflagen-Verlusten aus der IVW aus], abgerufen am 10. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Computerspielejournalismus findet deshalb im Internet immer weitere Verbreitung. Neben Finanzierung durch [[Paywall]]-Abonnements kommt dabei auch [[Affiliate-Marketing]] zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Seng |titel=Krise der Gaming-Magazine: Neue Clickbait-Opfer |werk=[[Die Tageszeitung]] |datum=2024-01-30 |url=https://taz.de/Krise-der-Gaming-Magazine/!5985738/ |abruf=2026-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[GIGA]] sowie [[Game One]] gab es einen vollständigen [[Rundfunkveranstalter|Fernsehsender]] sowie [[Fernsehsendung|Sendungen]] um diese spezialisierte Thematik im deutschsprachigen Raum, wobei nachfolgende Formate wie [[Game Two]] mehr für Videoportalen wie [[YouTube]] produziert werden. Auch steigt die Zahl der Hobby-Journalisten, Blogger/Vlogger und Tester durch das Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debatten und Kontroversen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== New Games Journalism ===&lt;br /&gt;
Am 23. März 2004 veröffentlichte der britische Spielejournalist [[Kieron Gillen]] nach einer Kneipendiskussion mit Freunden über die Spieleberichterstattung ein Manifest mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;The New Games Journalism&amp;#039;&amp;#039;. Darin machte sich Gillen für einen Wandel in der Spieleberichterstattung stark, weg von der lange Zeit gültigen, objektiven Programmanalyse, hin zu einer subjektiveren, mit Anekdoten und kulturellen Referenzen aufbereiteten Beschreibung der eigenen Spielerfahrungen, ähnlich einem Reisebericht. Auf diese Weise solle verstärkt der Spieler in den Fokus der Berichterstattung rücken, nicht die Software.&amp;lt;ref&amp;gt;Kieron Gillen: {{Webarchiv |url=http://gillen.cream.org/wordpress_html/assorted-essays/the-new-games-journalism/ |text=The New Games Journalism |wayback=20141007031932}} (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Kern stellt Gillons Forderung eine Übertragung des Modells des [[New Journalism]] von [[Tom Wolfe]] auf den Computerspielejournalismus dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |author=L. B. Jeffries |url=https://www.popmatters.com/73112-the-new-game-journalism-2496025739.html |title=The New Games Journalism |date=2009-06-17 |accessdate=2015-01-05 |work=Popmatters |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gillens Ansatz stieß nicht überall auf Zustimmung und wurde kritisch diskutiert,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://venturebeat.com/2009/05/13/when-ngj-went-wrong-experiential-games-journalism/ When NGJ Went Wrong: Experiential Games Journalism] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;The Escapist: {{Webarchiv|url=https://v1.escapistmagazine.com/articles/view/video-games/issues/issue_260/7762-Kieron-Gillen-Post-Manifesto |wayback=20210301225651 |text=Kieron Gillen Post Manifesto |archiv-bot=2023-12-07 00:34:43 InternetArchiveBot }} (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; fand jedoch auch Fürsprecher und gilt als einflussreich, da sich die Spielerberichterstattung bei der Beurteilung von Spielen zum Beispiel zunehmend mit der Anpassung des Spielverlaufs an die eigene Spielweise auseinandersetzen muss, was die bisherigen Berichterstattungsformen vor neue Herausforderung stellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Columbia Journalism Review: [https://archives.cjr.org/behind_the_news/a_new_course_in_video_games_jo.php?page=all A new course in video games journalism] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 26. März 2014 fand in London anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von Gillens Manifest eine Diskussionsrunde der Bedeutung und Wirkung des New Games Journalism statt, an der auch Gillen selbst teilnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Keith Stuart: [https://www.theguardian.com/technology/gamesblog/2014/mar/20/event-kieron-gillen-and-the-new-games-journalism Event: Kieron Gillen and the new games journalism]. The Guardian (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenkonflikte ===&lt;br /&gt;
Der Computerspielejournalismus wurde vielfach wegen Interessenkonflikten mit [[Publisher]]n kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mike Musgrove |url=https://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/07/02/AR2007070201743.html |titel=An Inside Play To Sway Video Gamers |werk=Washington Post |sprache=en |abruf=2021-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So bezeichnete z. B. Robert Florence von [[Eurogamer]] 2012 große Teile der Berichterstattung als „nahezu ununterscheidbar von PR“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/1350259660548/doritogate-sind-videospieljournalisten-glaubwuerdig |titel=&amp;quot;Doritogate&amp;quot;: Sind Videospieljournalisten glaubwürdig? |sprache=de-AT |abruf=2021-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=David Auerbach |url=https://slate.com/technology/2014/09/gamergate-explodes-gaming-journalists-declare-the-gamers-are-over-but-they-are.html |titel=Gaming Journalists Declare That “Gamers Are Over,” But They Are the Ones Becoming Obsolete |datum=2014-09-04 |sprache=en |abruf=2021-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gamergate-Kontroverse]] wurden ebenfalls Vorwürfe über Interessenkonflikte erhoben, die sich jedoch nicht bestätigten und stattdessen als Teil einer Belästigungskampagne gesehen wurden. Dennoch verschärften einige Magazine als Reaktion auf diese Vorwürfe ihre Offenlegungspflichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cinemablend.com/games/Escapist-Destructoid-Update-Their-Policies-Ethics-Light-GamerGate-67219.html |titel=These Gaming Websites Are Making Major Changes |sprache=en |datum=2014-09-10 |abruf=2021-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Computerzeitschrift]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Computerspielezeitschriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Robert Glashüttner&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Stephan Günzel&lt;br /&gt;
   |Titel=Computerspiele-Journalismus&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=DIGAREC series&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Universitätsverlag Potsdam&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86956-004-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=128–146&lt;br /&gt;
   |Online=https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/deliver/index/docId/3594/file/digarec02_S128_146.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=256&lt;br /&gt;
   |Abruf=2012-07-22}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Benjamin Bigl]], [[Sebastian Stoppe]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Game-Journalismus. Grundlagen – Themen – Spannungsfelder. Ein Handbuch&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer VS&lt;br /&gt;
   |Ort=Wiesbaden&lt;br /&gt;
   |Datum=2023&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-658-42615-6&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1007/978-3-658-42616-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Aurelia Brandenburg: [https://chludens.hypotheses.org/1228 Print runs of German Gaming Magazines 1980–2000]. In: &amp;#039;&amp;#039;Confoederatio Ludens&amp;#039;&amp;#039;, 23. Oktober 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computerspielemedium| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalistisches Fachgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videospielkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matthias M.</name></author>
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