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	<title>Computermusik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T19:30:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Computermusik&amp;diff=109786&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Abc2005: /* Literatur */ update</title>
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		<updated>2025-10-18T21:23:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Computermusik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist [[Musik]], zu deren Entstehung die Verwendung von [[Computer]]systemen notwendig oder wesentlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1951 wurde mit dem australischen [[CSIRAC]] (Council for Scientific and Industrial Research Automatic Computer) öffentlich Musik wiedergegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Paul Doornbusch | Titel=The Music of CSIRAC, Australia&amp;#039;s First Computer Music | Kommentar=with accompanying CD recording | Auflage = | Verlag=Common Ground Publishers | Ort=Australia | Jahr=2005 | ISBN=1-86335-569-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lejaren A. Hiller und Leonard M. Isaacson schließlich nannten den vierten (Experimenten-)Satz ihrer [[ILLIAC]]-Suite für Streichquartett (die erste, 1955/1956 entstandene Computerkomposition) dementsprechend &amp;#039;&amp;#039;Markov chain music&amp;#039;&amp;#039;. Im ersten und zweiten Satz dominierten hier die &amp;#039;&amp;#039;Palestrina-[[Kontrapunkt]]regeln&amp;#039;&amp;#039;, welche [[Johann Joseph Fux]] in seinem berühmten Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Gradus ad Parnassum]]&amp;#039;&amp;#039; formuliert hatte. Im dritten und vierten Satz dominierten neuzeitlichere Kompositionsregeln wie [[Zwölftontechnik]] bis hin zu [[Stochastik]]. Bei Hillers zweitem Projekt, der &amp;#039;&amp;#039;Computer Cantata&amp;#039;&amp;#039;, kam ein spezielles Kompositionsprogramm namens [[MUSICOMP]] zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Bell Laboratories]] in den USA beschäftigte sich [[Max Mathews]] ursprünglich mit künstlicher [[Sprachsynthese]]. Um den &amp;#039;&amp;#039;[[IBM 7090]]&amp;#039;&amp;#039; als Klangerzeuger zu verwenden, unterteilte er den [[Klangsynthese]]prozess in zwei Phasen: in der ersten wurden die Momentanwerte der Wellenform in einem Datenspeicher ([[Magnetband]]) abgenommen; in der zweiten wurden die gespeicherten Werte ausgelesen und in [[Digitales Signal|digitale Audiosignale]] umgewandelt. Um die großen Zahlenmengen durch wenige [[Parameter (Musik)|musikalische Parameter]] zu ersetzen, entstand die &amp;#039;&amp;#039;MUSIC&amp;#039;&amp;#039; Computerprogramm-Familie. Bei dem Programm &amp;#039;&amp;#039;MUSIC III&amp;#039;&amp;#039; (1960) konnten erzeugte Klänge zur [[Modulation (Musik)|Modulation]] weiterer [[Oszillator]]en eingesetzt werden. Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;The Technology of Computer Music&amp;#039;&amp;#039; lieferte Max Matthews gemeinsam mit seinen Mitarbeitern eine gründliche Beschreibung der Programmiersprache &amp;#039;&amp;#039;MUSIC V&amp;#039;&amp;#039;, die in den 1970er Jahren auf dem Gebiet der Computerklangsynthese einen bedeutenden Meilenstein markierte. Das später durch [[Miller Puckette]] bekannt gewordene Programm [[Max/MSP]] (1997) ist nach Matthews benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten Hybridsysteme (analog und digital) war der 1970 von Max Matthews und [[John R. Pierce]] in den &amp;#039;&amp;#039;Bell Telephone Laboratories&amp;#039;&amp;#039; konstruierte &amp;#039;&amp;#039;GROOVE-Synthesizer&amp;#039;&amp;#039;. Der Komponist hatte hier die Möglichkeit, sein zuvor programmiertes Stück in verschiedenen Interpretationen wiederzugeben. Zur selben Zeit wurde das Hybridsystem [[MUSYS]] von David Cockerell, Peter Grogono und Peter Zinovieff in England entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1970er Jahre entstanden sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Gemischte Digitale Systeme&amp;#039;&amp;#039;, bei denen ein Computer einen anderen klangerzeugenden Computer steuern konnte. Pionierarbeit leisteten hier die [[Electronic Music Studios]]. Ab 1976 entwickelte [[Giuseppe Di Giugno]] für das Pariser Klangforschungsinstitut [[Institut de recherche et coordination acoustique/musique|IRCAM]] mehrere digitale Synthesizer unter Beratung von [[Pierre Boulez]] und dem Komponisten [[Luciano Berio]]. Ebenfalls wurde an der [[University of Toronto]] der &amp;#039;&amp;#039;SSSP-Digital-Synthesizer&amp;#039;&amp;#039; von einer Forschungsgruppe konstruiert. In Australien wurde der [[Fairlight CMI]] entworfen. Gleichzeitig wurde von den Amerikanern [[Jon Appleton]], Sydney Alonso und Cameron Jones das [[Synclavier]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur zentralen Kategorie musikalischer Abläufe wurde für [[Iannis Xenakis]] die Dichte von Klangerzeugnissen und ihre Anordnung nach den Gesetzen mathematischer Wahrscheinlichkeit. Er benutzte für seine ersten Werke einen IBM-7090-Rechner. Musikalische Experimente ergaben sich hierbei mit der [[Spieltheorie]], der [[Gruppentheorie]] und der [[Reihe (Mathematik)|Reihentheorie]]. Mit dem System &amp;#039;&amp;#039;UPIC&amp;#039;&amp;#039; konnten dabei größere Anforderungen an den Rechner vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komposition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Algorithmische Komposition}}&lt;br /&gt;
Auch die [[Komposition (Musik)|Komposition]] von Musik kann mithilfe von Computern erfolgen. &amp;#039;&amp;#039;Partitursynthese&amp;#039;&amp;#039; ist ein Anwendungsbereich der rechnerunterstützten Komposition in Form von rechnergenerierten [[Partitur]]en. In einer Reihe von Ansätzen wurde versucht, derartige Strukturen durch [[Programmierung]] abzubilden, anfangs etwa mit der [[Programmiersprache]] [[Fortran]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangsynthese ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Klangsynthese}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangsteuerung ==&lt;br /&gt;
=== Sequenzer-Programme ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Sequenzer (Musik)|Sequenzer]]&amp;#039;&amp;#039;- bzw. &amp;#039;&amp;#039;Composer-Programme&amp;#039;&amp;#039; dienen der Steuerung externer Instrumente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Audioeditor-Programme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Prozess der Klangsynthese anschaulich zu steuern, werden [[Digital Audio Workstation|Sound-Editor]]- bzw. Voicing-Programme verwendet. Vorteilhaft sind dabei die graphische Darstellung der Parameter sowie dynamische Klangverläufe wie Hüllkurvendarstellungen auf dem Bildschirm. Der Trend geht hier zu universellen, für mehrere Synthesizertypen gleichzeitig verwendbaren Editorprogrammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tracker-Programme ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Tracker (Musik)|Tracker]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen [[Musiksoftware|Software-Sequenzer-Programme]]; die Audioschnittstellen sind meist [[alphanumerisch]], Parameter oder Effekte werden [[hexadezimal]] eingegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  Rolf Esser: &amp;#039;&amp;#039;Hardware - Software - Klangdateien : Acht Einheiten zum Thema „Musik und Computer“&amp;#039;&amp;#039;, Ahrensburg : tredition 2024&lt;br /&gt;
* Alan Fabian: &amp;#039;&amp;#039;Eine Archäologie der Computermusik: Wissen über Musik und zum Computer im angehenden Informationszeitalter&amp;#039;&amp;#039;, Berlin : Kulturverlag Kadmos 2013&lt;br /&gt;
* Hubert Kupper: &amp;#039;&amp;#039;Computer und musikalische Komposition.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1970&lt;br /&gt;
* Curtis Roads: &amp;#039;&amp;#039;The Computer Music Tutorial.&amp;#039;&amp;#039; MIT Press 1996, erweiterte Neuauflage 2023&lt;br /&gt;
* [[André Ruschkowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Elektronische Klänge und musikalische Entdeckungen&amp;#039;&amp;#039;, Ditzingen: Reclam, 3. ergänzte Auflage 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Benjamin Kempe, Eugen Staab: [http://www.eugenstaab.com/index-Dateien/docs/BenjaminKempe_EugenStaab-LejarenHiller.pdf Lejaren Hiller – &amp;#039;&amp;#039;Informationstheorie und Computermusik&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 5,2&amp;amp;nbsp;MB) – Seminarvortrag, Universität des Saarlandes, 12/2002&lt;br /&gt;
* Leo Merz: [http://www.roglok.net/wp/wp-content/uploads/2008/06/digital_vintage_thesis.pdf &amp;#039;&amp;#039;Digital Vintage&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, [[Merz Akademie]], Stuttgart 2007; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4113239-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computerkunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tontechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Abc2005</name></author>
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