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	<title>Competitivity-Bedingung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T11:10:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Competitivity-Bedingung&amp;diff=271857&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Marktstruktur */ Tippfehler</title>
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		<updated>2024-10-01T20:09:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Marktstruktur: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Competitivity-Bedingung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|competitivity-assumption}}) des [[Finanzwesen]]s ist auf einem [[Kapitalmarkt]] erfüllt, wenn das [[Kapitalangebot]] oder die [[Kapitalnachfrage]] nach einem [[Finanzprodukt]] oder [[Finanzinstrument]] die [[Preisbildung]] anderer Finanzprodukte/Finanzinstrumente nicht beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Begriff ist in der deutschsprachigen Fachliteratur als &amp;#039;&amp;#039;Competitivity-Bedingung&amp;#039;&amp;#039; bekannt&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Breuer, Thilo Schweizer, Claudia Breuer (Hrsg.): [https://www.google.de/books/edition/Gabler_Lexikon_Corporate_Finance/gBodBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Marktwertmaximierung+lexikon&amp;amp;pg=PA104&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Corporate Finance&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 104]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder wird mit &amp;#039;&amp;#039;Kompetitivität&amp;#039;&amp;#039; übersetzt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Unternehmensfinanzierung_und_Kapitalmark/ybkD_iTIL_MC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Spanning-Bedingung&amp;amp;pg=PA66&amp;amp;printsec=frontcover Bernd Rudolph, &amp;#039;&amp;#039;Unternehmensfinanzierung und Kapitalmarkt&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 66 FN 8]&amp;lt;/ref&amp;gt;, während im angelsächsischen Raum der Begriff „competitivity-assumption“ 1977 durch [[Sanford J. Grossman]] und [[Joseph E.  Stiglitz]] eingeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Sanford J. Grossman/Joseph E. Stiglitz, &amp;#039;&amp;#039;On Value Maximization and Alternative Objectives of the Firm&amp;#039;&amp;#039;, in: Journal of Finance 32 (2), 1977, S. 397&amp;lt;/ref&amp;gt; Kern der Bedingung ist, dass [[Produktion]]s-, [[Investition]]s- und [[Finanzierung]]sentscheidungen keinen Einfluss auf die [[Marktpreis]]e ([[Börsenkurs]]e) des Kapitalmarkts ausüben dürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sanford J. Grossman/Joseph E. Stiglitz, &amp;#039;&amp;#039;Stockholder Unanimity in Making Production and Financial Decisions&amp;#039;&amp;#039;, in: The Quarterly Journal of Economics 94 (3), 1980, S. 543 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktstruktur ==&lt;br /&gt;
Zunächst ist zwischen den Kapitalmarktbedingungen eines [[vollkommener Kapitalmarkt|vollkommenen]] und eines [[unvollkommener Kapitalmarkt|unvollkommenen Kapitalmarkts]] zu unterscheiden. Hier lässt sich die Competitivity-Bedingung wie folgt einordnen:&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Breid, &amp;#039;&amp;#039;Aussagefähigkeit agencytheoretischer Ansätze im Hinblick auf die Verhaltenssteuerung von Entscheidungsträgern&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung]] 47 (9), 1995, S. 835&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                         ┌─────────────────────────────────────────────┐&lt;br /&gt;
    [[vollkommener Kapitalmarkt]]                         [[unvollkommener Kapitalmarkt]]&lt;br /&gt;
            ┌────────────┴────────────┐&lt;br /&gt;
    [[Sicherheit]]                  [[Unsicherheit]]&lt;br /&gt;
         ┌──┴──┐             ┌────────┴────────┐&lt;br /&gt;
    [[Fisher-Separation]]  vollständiger   unvollständiger&lt;br /&gt;
                        Kapitalmarkt    Kapitalmarkt&lt;br /&gt;
              &amp;lt;━━━━━━━&amp;gt;               ┌────────┴────────┐&lt;br /&gt;
                        &amp;lt;━━━━━   Competitivity-  Spanning-        ━━━━━&amp;gt;&lt;br /&gt;
                        erfüllt  Bedingung       Bedingung     nicht erfüllt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Competitivity- und [[Spanning-Bedingung]] sind Teil eines unvollständigen Kapitalmarkts, der seinerseits einen [[Teilmarkt]] des vollkommenen Kapitalmarkt darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden sowohl die Competitivity- als auch die Spanning-Bedingung erfüllt, so liegt ein vollständiger Kapitalmarkt vor, auf dem von den [[Marktteilnehmer]]n [[Marktwert#Marktwertmaximierung|Marktwertmaximierung]] betrieben werden kann. Der vollständige Kapitalmarkt umfasst in diesem Falle auch die [[Fisher-Separation]]. Werden beide Bedingungen nicht erfüllt, liegt ein unvollkommener Kapitalmarkt vor, auf welchem das Kapitalangebot kein eindeutig präferiertes Ziel verfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Die_Gestaltung_unternehmerischer_Anreizs/khyKDgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Competitivity-Bedingung&amp;amp;pg=PA28&amp;amp;printsec=frontcover Patrick Willenbacher, &amp;#039;&amp;#039;Die Gestaltung unternehmerischer Anreizsysteme aus verhaltenswissenschaftlicher Perspektive&amp;#039;&amp;#039;, 2017, S. 29]&amp;lt;/ref&amp;gt; Problematisch ist die Auffassung von Breid, der die Vollständigkeit der Finanzmärkte nur bei vollkommenen Märkten unter [[Unsicherheit]] behandelt. Die Vollkommenheitsprämisse impliziert jedoch [[Wolfgang Breuer (Wirtschaftswissenschaftler)|Wolfgang Breuer]] zufolge grundsätzlich eine Vollständigkeit des Marktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=g6--uUA8EAoC&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=kapitalmarkt+w+breuer+2001&amp;amp;hl=de&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=Vollst%C3%A4ndigkeit%20&amp;amp;f=false Wolfgang Breuer, &amp;#039;&amp;#039;Investition II: Entscheidungen bei Risiko&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 2001, S. 317]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem unvollkommenen und unvollständigen Kapitalmarkt kann Marktwertmaximierung erreicht werden, wenn die Competivity-Bedingung &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; die Spanning-Bedingungen erfüllt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sanford J. Grossman/Joseph E. Stiglitz, &amp;#039;&amp;#039;Stockholder Unanimity in Making Production and Financial Decisions&amp;#039;&amp;#039;, in: The Quarterly Journal of Economics 94 (3), 1980, S. 564&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überwiegend erfüllt werden kann die Competitivity-Bedingung, „wenn das angestrebte Investitions- und Finanzierungsprogramm klein im Vergleich zu den insgesamt am Kapitalmarkt gehandelten [[Handelsvolumen (Börse)|Volumina]] ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Breuer, &amp;#039;&amp;#039;Investition II: Entscheidungen bei Risiko&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 2001, S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die Competitivity-Bedingung kommt vor allem auf Kapitalmärkten vor mit geringer [[Marktliquidität]] und [[Marktenge]]. Hier ist es möglich, dass zusätzliches Angebot oder zusätzliche Nachfrage den Marktpreis beeinflussen. Sie verlangt insbesondere, dass die Marktteilnehmer des Kapitalmarkts sich als [[Mengenanpasser]] verhalten, so dass ihr [[Marktverhalten]] keinen Einfluss auf die Marktpreise der auf dem Finanzmarkt gehandelten Finanzinstrumente hat. Die Bedingung verlangt ferner, dass Marktteilnehmer im Voraus über die zu treffenden [[Entscheidung]]en der [[Unternehmen]] zu informieren sind, damit sie ein ihren [[Risikopräferenz]]en entsprechendes [[Portfolio|Wertpapierportfolio]] zusammenstellen können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Unternehmungswertorientiertes_Performanc/YLIiBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Competitivity-Bedingung&amp;amp;pg=PA97&amp;amp;printsec=frontcover Jens B. Riedl, &amp;#039;&amp;#039;Unternehmungswertorientiertes Performance Measurement&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 97]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Competitivity-Bedingung ist erfüllt, wenn neue Investitionen keinen Einfluss auf die [[Börsenkurs|Kurse]] [[Sekundärmarkt|umlaufender Wertpapiere]] haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Willenbacher, &amp;#039;&amp;#039;Die Gestaltung unternehmerischer Anreizsysteme aus verhaltenswissenschaftlicher Perspektive&amp;#039;&amp;#039;, 2017, S. 28; ISBN 978-3-658-17745-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Preise/Kurse gelten unter der Competitivity-Bedingung als gegeben ([[Datenparameter]]). In dieser Form gilt die Bedingung sowohl auf dem [[Sekundärmarkt|Sekündär-]] als auch auf dem [[Primärmarkt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Breuer, &amp;#039;&amp;#039;Die Marktwertmaximierung als finanzwirtschaftliche Entscheidungsregel&amp;#039;&amp;#039;, in: Wirtschaftswissenschaftliches Studium 26, 1997, S. 224&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitalmarkttheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
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