<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Compagnia_dei_Bardi</id>
	<title>Compagnia dei Bardi - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Compagnia_dei_Bardi"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Compagnia_dei_Bardi&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T13:53:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Compagnia_dei_Bardi&amp;diff=2629814&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HuthBerlin: Korrektur Zeitraum (siehe Frage in Diskussion) und Löschung eines unwissenschaftlichen Nachweises</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Compagnia_dei_Bardi&amp;diff=2629814&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-11T13:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur Zeitraum (siehe Frage in Diskussion) und Löschung eines unwissenschaftlichen Nachweises&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Coa fam ITA bardi.jpg|mini|hochkant|Wappen der Familie [[Bardi (Adelsgeschlecht)|Bardi]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Compagnia dei Bardi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war im 14. Jahrhundert eine der bedeutendsten [[Private Bank|Privatbanken]] Europas mit Sitz in [[Florenz]]. Wichtigste Anteilseignerin war die Florentiner [[Patrizier|Patrizierfamilie]] [[Bardi (Adelsgeschlecht)|Bardi]]. Mit dem spektakulären [[Bankrott]] der Compagnia 1345 verlor die Bankgesellschaft an internationaler Bedeutung, existierte aber weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Familie [[Bardi (Adelsgeschlecht)|Bardi]] verfügte mit ihrer um 1250 gegründeten Bankgesellschaft im 14. Jahrhundert über ein multinationales Unternehmen mit einem europäischen [[Filiale|Filialnetz]] (neben zahlreichen italienischen Städten u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Avignon]], [[Barcelona]], [[Brügge]], [[Zypern]], [[Mallorca]], [[Marseille]], [[Nizza]], [[Paris]] und [[Sevilla]] sowie in [[Konstantinopel]], [[Jerusalem]] und [[Tunis]]). Das italienische Bank- und Kreditwesen war bereits im 14. Jahrhundert stark ausdifferenziert und komplex; viele Praktiken und Begriffe des modernen [[Bankensystem|Bankwesens]] gehen auf diese Zeit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bardi finanzierten mit ihren [[Kredit]]en zwischen 1250 und 1345 auch die Könige von Frankreich und England. Ihre Filialen handelten bei der Kreditvergabe flexibel und weitgehend unabhängig, jedoch bestand ein Haftungsverband. Große Kredite wurden meist von Compagnie, also Gesellschaften mit mehreren Anteilseignern finanziert. Gemeinsam mit anderen Bankhäusern brachten die Bardi 1325 und 1326 große Summen für [[Karl (Kalabrien)|Karl von Anjou]], Herzog von Kalabrien und gewählter &amp;#039;&amp;#039;signore&amp;#039;&amp;#039; von Florenz, auf, von dem sich die bedrängte [[Republik Florenz|Florentiner Republik]] Schutz erhoffte. Durch die Koordinierung von finanziellen und politischen Aktivitäten wurde die Compagnia dei Bardi zu einem der führenden Bankhäuser in Europa. Sie organisierte auch die Verwaltung des päpstlichen [[Zehnt]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Berdrow, [https://books.google.de/books?id=lPGfBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA5&amp;amp;lpg=PA5&amp;amp;dq=bardi+bank+florenz&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=lGqv1r3Z_h&amp;amp;sig=g61lx1ifvMA5L6K2RHtXs5o3gdI&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=hlZIVf-wMISpsgGUrYDIAg&amp;amp;ved=0CEkQ6AEwCDgU#v=onepage&amp;amp;q=bardi%20bank%20florenz&amp;amp;f=false Buch Berühmter Kaufleute], Männer von Tatkraft und Unternehmungsgeist in ihrem Lebensgange geschildert, S. 5 ff., Spamer-Verlag, Leipzig 1909&amp;lt;/ref&amp;gt; Als in den 1330er Jahren Leon V., Herrscher des [[Armenisches Königreich von Kilikien|armenischen Königreichs von Kilikien]] Papst [[Benedikt XII.]] um Unterstützung gegen die Truppen des [[Mamluken|mamlukischen]] Sultans [[An-Nāsir Muhammad ibn Qalāwūn|an-Nāsir]] und zugleich gegen die armenischen Gegner des Königs bat, kauften die Bardi-Filialen in [[Neapel]] und [[Bari]] Getreide im Wert von 10.000 [[Goldflorin]] auf und schifften es binnen zwei Wochen in Richtung [[Schwarzes Meer]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Yves Renouard, Una spedizione di cereali dalla Puglia in Armenia esequita dai Bardi per conto di Benedetto XII (PDF), in Studi Salentini, Bd. 18, Dez. 1964, S. 242–278&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 14. Jahrhundert waren neben den Bardi auch die [[Peruzzi (Handelsgesellschaft)|Peruzzi]], die [[Acciaiuoli]] und die Scali erfolgreich im Bankwesen engagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Edwin S. Hunt, [https://books.google.de/books?id=huhF8SqnCqwC&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=%22Two+other+companies,+the+Bardi+and+the+Acciaiuoli%22&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=V7qmT42JNovOswbxouiDBQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=%22Two%20other%20companies%2C%20the%20Bardi%20and%20the%20Acciaiuoli%22&amp;amp;f=false The Medieval Super-Companies: A Study of the Peruzzi Company of Florence], Cambridge University Press, 9. Mai 2002, S. 39 (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1345 ging das Kreditinstitut [[bankrott]]. Die Unterstützung des englischen Königs [[Eduard III. (England)|Eduard III.]] (1327–1377) mit einem Kredit in Höhe von 900.000 [[Goldflorin]] im [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieg]] gegen Frankreich (1337–1453) erwies sich als Fehler&amp;lt;ref&amp;gt;Ephraim Russell, [https://www.british-history.ac.uk/manchester-uni/london-lay-subsidy/1332/pp93-135 British History Online], The societies of the Bardi and the Peruzzi and their dealings with Edward III, S. 93–135 (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;, als der König seine Zins- und Tilgungszahlungen einstellte, die er aus den vergeblich erhofften Kriegsgewinnen zu begleichen versprach, zumal seine Kriegsgegner, die Könige von Frankreich und Neapel, ebenfalls ihre Zahlungen auf Bardi-Kredite einstellten, als sie von der englischen Kriegsfinanzierung erfuhren. Ein päpstlicher Vermittlungsversuch scheiterte. Ebenfalls betroffen war die Familie [[Peruzzi (Handelsgesellschaft)|Peruzzi]], die sich mit 600.000 Florin engagiert hatte. Laut dem Geschichtsschreiber und Peruzzi-Teilhaber [[Giovanni Villani]] wogen die ausgefallenen Kredite „ein Königreich auf“ („valea un reame“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch existierte das Bankhaus weiter, ohne jedoch an die früheren Erfolge anknüpfen zu können. Ende des 15. Jahrhunderts stellte es finanzielle Mittel für die Reisen von [[Christoph Kolumbus|Christoph Columbus]] und [[John Cabot]] zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;Angelika Franz, [https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/archaeologie-pluendernde-wikinger-und-best-of-gebete-des-mittelalters-a-831394.html Spiegel Online], Ausgegraben - Neues aus der Archäologie: Italiener finanzierten Entdeckung Nordamerikas, Artikel vom 6. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Unternehmenszusammenbrüchen und -skandalen]]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsgeschichte (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kreditinstitut (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Florenz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HuthBerlin</name></author>
	</entry>
</feed>