<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Common_Law</id>
	<title>Common Law - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Common_Law"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Common_Law&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T21:47:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Common_Law&amp;diff=64756&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: keine Verbesserung, zulässige Form; bitte WP:KORR beachten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Common_Law&amp;diff=64756&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-04T14:26:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine Verbesserung, zulässige Form; bitte &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:KORR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:KORR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:KORR&lt;/a&gt; beachten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
[[Datei:Common law world.png|mini|hochkant=1.5|Heutige Verbreitung des Common Law (dunkelblau) und der [[Rechtskreis#Mischsysteme|Mischsysteme]], die zum Teil aus Common Law bestehen (hellblau).]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Common Law&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein in vielen englischsprachigen Ländern vorherrschender [[Rechtskreis]], der sich nicht nur auf [[Gesetz]]e, sondern auch auf maßgebliche richterliche Urteile der Vergangenheit – sogenannte [[Präzedenzfall|Präzedenzfälle]] – stützt ([[Fallrecht]]) und durch richterliche Auslegung weitergebildet wird ([[Richterrecht]]). Das Common Law ist auch als ungeschriebenes Gesetz bekannt, da es nicht in einem einzelnen Gesetzeswerk zusammengefasst ist. In dieser Bedeutung bildet es den Gegensatz zum sogenannten [[Rechtskreis#Römisch-germanischer Rechtskreis|Civil Law]] der [[Kontinentaleuropa|kontinentaleuropäischen]] Länder. Civil Law basiert auf kodifiziertem Recht der jeweiligen Gesetzgeber. Richterrecht spielt dort eine lediglich untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Rechtsfindung und -entwicklung beim Common Law methodisch in erster Linie auf [[Analogie (Recht)|Analogiebildung]] zwischen konkreten Einzelfällen beruht, arbeitet das Civil Law (Zivilrecht oder bürgerliches Recht) mit (höchstmöglicher) Abstraktion. Mithilfe des Analogieprinzips werden die Einzelfälle somit auf Parallelen und Gemeinsamkeiten verglichen, mithilfe des Abstraktionsprinzips werden Einzelfälle explizit unter ausformulierte abstrakt-allgemeine Gesetzesaussagen [[Subsumtion (Recht)|subsumiert]], die von professionellen Juristen zuvor in ein geordnetes [[Kodifikation]]system gebracht wurden. Einzelfälle werden dadurch systematisch [[Kategorisierung (Kognitionswissenschaft)|kategorisierbar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb dieses Rechtskreises wird die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Common Law&amp;#039;&amp;#039; einerseits als Gegensatz zum &amp;#039;&amp;#039;[[Statute Law|statute law]]&amp;#039;&amp;#039; benutzt, d.&amp;amp;nbsp;h. den von Parlamenten erlassenen, kodifizierten Gesetzen. Zum anderen bezeichnet es innerhalb dieser zweiten Bedeutung den Gegensatz zu &amp;#039;&amp;#039;[[Equity (Recht)|equity]]&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. Regeln zur Ergänzung des Common Law zum Ausfüllen von Regelungslücken und zum Ausgleich von Härten. Bei konsequenter Auslegung würden diese verursacht werden, weshalb hier richterliches Ermessen, vergleichbar mit dem Begriff der [[Billigkeit]], eingeräumt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Common Law&amp;#039;&amp;#039; hat ihren Ursprung in dem [[Anglonormannische Sprache|anglonormannischen]] Begriff &amp;#039;&amp;#039;comune ley&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;communis lex&amp;#039;&amp;#039;). Damit war, in Abgrenzung zu den bis ins hohe Mittelalter existierenden unterschiedlichen Rechten der einzelnen germanischen Stämme ([[Angeln (Volk)|Angeln]], [[Sachsen (Volk)|Sachsen]], [[Jüten]] usw.), das [[England|englische]], auf ungeschriebenen Gewohnheiten beruhende, durch richterliche Entscheidungen fortgebildete [[Gemeines Recht|gemeine Recht]] gemeint. Der Begriff Common Law wird dabei in der Literatur heute in zweierlei Weise definiert: Unter dem heute vorherrschenden, weiten Begriff wird das gesamte englische Recht einschließlich der [[Equity (Recht)|Equity]] und auch des [[Statute Law]] verstanden, und zwar in Abgrenzung zum Begriff des [[Rechtskreis#Römisch-germanischer Rechtskreis|Civil Law]], der das kontinentaleuropäische Recht kennzeichnet. Der andere, enger verstandene Begriff kennzeichnet als Gegenbegriff zur Equity das gemeine Recht, welches von reisenden Richtern (&amp;#039;&amp;#039;itinerant justices&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;justices in eyre&amp;#039;&amp;#039;) des königlichen Gerichts zu Westminster gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale Gültigkeit, Strahlkraft ==&lt;br /&gt;
Das Common Law wird heute in den Staaten, die noch Teil des Commonwealth sind oder es waren, wie den USA und Kanada, Australien, Neuseeland, teilweise Indien, Irland oder Südafrika, angewendet, wird aber auch im Nahen Osten und Asien geschätzt. Obwohl sich Verträge auf der Grundlage des Common Law im Gegensatz zu Verträgen nach dem systematischeren [[Rechtskreis#Römisch-germanischer Rechtskreis|Civil Law]] durch ihren großen Umfang auszeichnen, da alle ein- und ausgeschlossenen Regeln und Grundsätze präzise festgelegt werden müssen, gewährt das Common Law wegen seiner Gestaltungsmöglichkeiten und seiner Flexibilität den daran Beteiligten Vorteile. Davon profitiert u.&amp;amp;nbsp;a. der Finanz- und Versicherungsstandort London, vor allem die [[City of London]], wo man hauptsächlich auf der Basis des Common Law arbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;So der [[Lord Mayor of London]], [[Michael Mainelli]], im Interview in der [[FAZ]] v.7.10.2024, S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des englischen Rechts ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rechtsgeschichte von England und Wales}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=The life of the law has not been logic: it has been experience. – Das Common Law beruht nicht auf Logik; es beruht auf Erfahrung.&lt;br /&gt;
|Autor=Oliver Wendell Holmes&lt;br /&gt;
|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;The Common law&amp;#039;&amp;#039; (1881)&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oliver Wendell Holmes, Jr.]]: &amp;#039;&amp;#039;The Common Law&amp;#039;&amp;#039;. Boston: Little, Brown &amp;amp; Co. 1881, S. 1 (= Lecture I) [https://archive.org/details/bwb_T2-DPA-953/page/n25/mode/2up Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Geoffrey Samuel&lt;br /&gt;
 | Titel=Common Law&lt;br /&gt;
 | Herausgeber=Jan M. Smits&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=Elgar Encyclopedia of Comparative Law&lt;br /&gt;
 | Verlag=Edward Elgar&lt;br /&gt;
 | Ort=Cheltenham/Northampton, M.A.&lt;br /&gt;
 | Jahr=2006&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-1-84542-013-0| Seiten=145–160&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Marc Gerding: &amp;#039;&amp;#039;Trial by Jury. Die Bewährung des englischen und des US-amerikanischen Jury-Systems. Eine Idee im verfassungsrechtlichen und gesellschaftlichen Wandel.&amp;#039;&amp;#039; Julius Jonscher Verlag, Osnabrück 2007, ISBN 978-3-9811399-0-7 (Zugleich: Dissertation, Universität Trier, 2006).&lt;br /&gt;
* Dominik Nagl: &amp;#039;&amp;#039;No Part of the Mother Country, but Distinct Dominions Rechtstransfer, Staatsbildung und Governance in England, Massachusetts und South Carolina, 1630–1769.&amp;#039;&amp;#039; LIT, Berlin 2013, S. 39–62, 717f. ISBN 978-3-643-11817-2.[http://de.scribd.com/doc/204061491/Dominik-Nagl-No-Part-of-the-Mother-Country-but-Distinct-Dominions-Rechtstransfer-Staatsbildung-und-Governance-in-England-Massachusetts-und-South-C]&lt;br /&gt;
* Frederick G. Kempin: &amp;#039;&amp;#039;Historical Introduction to Anglo-American Law.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl., West Group Publishing Group, St.Paul 1990, ISBN 978-0-314-74708-2.&lt;br /&gt;
* Mary Ann Glendons, Paolo G. Carozzas, Colin B. Pickers: &amp;#039;&amp;#039;Comparative Legal Traditions in a Nutshell.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl., West Group Publishing Group, St. Paul 1999, ISBN 978-0-314-74708-2.&lt;br /&gt;
* Theodore F. Plucknett: &amp;#039;&amp;#039;Concise History of the Common Law.&amp;#039;&amp;#039; 5. Aufl., Butterworth, London 1956, ISBN 0-86597-807-7 [http://oll.libertyfund.org/titles/2458 Online].&lt;br /&gt;
* William Holdsworth: &amp;#039;&amp;#039;History of English Law.&amp;#039;&amp;#039; 17 Bde., Sweet &amp;amp; Maxwell, London 1903–1966, ISBN 978-0-421-31340-8.&lt;br /&gt;
* John H. Baker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Oxford History of the Laws of England.&amp;#039;&amp;#039; 13 Bde., OUP, Oxford 2003ff., ISBN 978-0-19-925883-3.&lt;br /&gt;
* [[Oliver Wendell Holmes, Jr.]]: &amp;#039;&amp;#039;The Common Law&amp;#039;&amp;#039;. Boston : Little, Brown &amp;amp; Co. 1881&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.blupete.com/Literature/Essays/BluePete/LawCom.htm The Common Law]&lt;br /&gt;
* [{{Toter Link |inline=1 |date=2025-11-28 |url=http://www.droitcivil.uottawa.ca/world-legal-systems/fra-monde.html}} Les systèmes juridiques dans le monde] (provenant du site Web de la faculté de droit de l&amp;#039;[[Université d’Ottawa]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsvergleichung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (England und Wales)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
	</entry>
</feed>