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	<title>Coming Out Day - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-16T16:20:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coming Out Day&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;COD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coming-out-Tag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird seit 1988 am [[11. Oktober]] jedes Jahres begangen. Es werden verschiedene Ziele rund um das Thema [[Coming-out]] verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweggründe ==&lt;br /&gt;
[[Schwul]]e, [[Lesbe]]n, [[Bisexualität|Bisexuell]]e, [[Transgender]] etc. ([[LGBT]]) sind, sofern sie persönlich bereit dazu sind, aufgerufen, sich öffentlich zu zeigen, also erstmals oder erneut den sichtbaren Schritt des [[Coming-out]]-Prozesses zu unternehmen. Dies ist eines der besten und oft wirksames Mittel gegen [[Homophobie]] und [[Transphobie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Willmes: [http://www.ulrich-willmes.de/homophobie.html Homophobie und Schwulenhass – Ursachen und Gegenmaßnahmen], ulrich-willmes.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die LGBTs persönlich kennen, diesen Gruppen gegenüber positiver eingestellt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise: Stefan Timmermanns: &amp;#039;&amp;#039;Keine Angst, die beißen nicht!: Evaluation schwul-lesbischer Aufklärungsprojekte in Schulen&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln 2003, Herausgeber: Jugendnetzwerk Lambda Nordrhein-Westfalen, BoD – Books on Demand, 2003, ISBN 3-8334-0166-4, S. 128&amp;lt;br /&amp;gt;Persönliche Betrachtungen: Hans-Georg Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://de.geocities.com/hansgeorgwiedemann/Homophobie.pdf |text=Homophobie (archiviert) |wayback=20050326042156}}&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag vom 27. Oktober 2004 beim &amp;#039;&amp;#039;Forum: Grenzen der Anerkennung&amp;#039;&amp;#039; auf der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitstagung der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie 2004&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Menschen mit den größten Befürchtungen und Unbehagen handelt es sich meist um jene, die keine Menschen dieser Art persönlich kennen, manchmal auch nicht kennenlernen wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Meike Watzlawik: &amp;#039;&amp;#039;Sexuelle Orientierungen: Weg vom Denken in Schubladen&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, 2009, ISBN 3-525-40418-2, S. 109&amp;lt;/ref&amp;gt; Je mehr unterschiedliche Menschen LGBTs kennen, desto leichter können sie vorhandene Vorurteile über Bord werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenen, die sich noch im Coming-out-Prozess befinden, soll Mut gemacht werden, diesen Schritt zu wagen und zu sich selbst zu stehen, sich so anzunehmen, wie sie sind, und dadurch an Stärke zu gewinnen. Oft wird von den Betroffenen vorgefühlt oder aufmerksam auf Bemerkungen über LGBT geachtet; die meisten offenbaren sich erstmals einem engen Freund oder einem ihrer Geschwister. Heute werden die ersten Schritte auch manchmal im Internet unternommen. Das Coming-out wird im Allgemeinen als Befreiung erlebt, weil die Notwendigkeit des Verheimlichens wegfällt und man Erfahrungen und Wünsche mit anderen teilen kann. Bei Aktionen rund um den Coming Out Day wird oft gezielt auf Freizeit- und Beratungsangebote für Jugendliche hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte wesentliche Punkt ist, der [[heteronormativ]]en Bevölkerung dieses Thema näher zu bringen und sie darüber aufzuklären, warum es schwierig sein kann, sich zu outen und offen zu leben, und wie Außenstehende diesen Prozess unterstützen können. Im Gegensatz zum [[Christopher Street Day]] und Paraden wie dem [[Gay Pride]] werden an diesem Tag viele kleinere Aktionen von lokalen Vereinen veranstaltet. Oft sind es Jugendgruppen oder Schul- oder Universitätsinitiativen, an denen auch [[Straight Ally|heterosexuelle Verbündete]] teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung in den USA ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo National Coming Out Day ncod.png|miniatur|Logo des &amp;#039;&amp;#039;National Coming Out Day&amp;#039;&amp;#039; von [[Keith Haring]]]]&lt;br /&gt;
Am 11. Oktober 1987 nahmen etwa 500.000 Menschen am &amp;#039;&amp;#039;[[Gay Pride#March on Washington|Second National March on Washington for Lesbian and Gay Rights]]&amp;#039;&amp;#039; teil. Vier Monate später trafen sich mehr als 100 Aktivisten in [[Manassas]] in [[Virginia]]. Man erkannte, dass die Menschen der LGBT-Gemeinschaft noch immer oft sehr defensiv auf antihomosexuelle Aktionen reagieren. So kam die Idee auf, einen nationalen Aktionstag zu organisieren, um [[Coming-out]] zu zelebrieren und wählte als Termin den Jahrestag des &amp;#039;&amp;#039;March on Washington&amp;#039;&amp;#039;. Die Urheber dieser Idee waren der 1995 verstorbene Robert Eichberg, ein Begründer von &amp;#039;&amp;#039;The Experience&amp;#039;&amp;#039;, einem Programm, um das Selbstwertgefühl zu steigern, und Jean O’Leary, die seit 1981 Direktorin der &amp;#039;&amp;#039;National Gay Rights Advocates&amp;#039;&amp;#039; (NGRA) war.&amp;lt;ref&amp;gt;Linda Rapp:  {{Webarchiv|text=O’Leary, Jean |url=http://www.glbtq.com/social-sciences/oleary_j.html |wayback=20091004151834  }}, 2004, Version vom 10. August 2005, in: Claude J. Summers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;glbtq: An Encyclopedia of Gay, Lesbian, Bisexual, Transgender, and Queer Culture&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O’Leary vergrößerte das NGRA-Büro in [[West Hollywood]] um das erste Hauptquartier für den &amp;#039;&amp;#039;National Coming Out Day&amp;#039;&amp;#039; (NCOD) einzurichten. Der Aktivist Sean Strub brachte [[Keith Haring]] dazu, ein Bild zu spenden, das zum Logo der Initiative wurde. Es zeigt eine Person, die aus einem Wandschrank heraustanzt. Der erste NCOD am 11. Oktober 1988 wurde in 18 Bundesstaaten begangen und erreichte unter anderem mit &amp;#039;&amp;#039;[[The Oprah Winfrey Show]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Cable News Network|CNN]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[USA Today]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[National Public Radio]]&amp;#039;&amp;#039; landesweite Medienaufmerksamkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;history&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hrc.org/issues/3338.htm |wayback=20081012081415 |text=History of National Coming Out Day  }}, Human Rights Campaign Fund&amp;lt;/ref&amp;gt; Tausende von schwulen und lesbischen Amerikanern ließen ihre Namen in Zeitungen veröffentlichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Thompson: &amp;#039;&amp;#039;Long Road to Freedom: The Advocate. History of the Gay and Lesbian Movement&amp;#039;&amp;#039;, New York (St. Martin’s Press), 1995. ISBN 0-312-09536-8, S. 329&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr darauf wurde das Hauptquartier unter der Leitung von Eichberg in [[Santa Fe (New Mexico)|Santa Fe]] aufgeschlagen. Es wurden in 21 Bundesstaaten Aktionen durchgeführt. 1990 erhielt die Organisation die Steuerbefreiung. Mit dem Ziel, das Haring-Bild zum universellen Symbol zu machen, wurde gebeten, es auf freien Plätzen in der Schwulen- und Lesbenpresse zu schalten. Es erschien daraufhin in 150 Publikationen. Die Aktivitäten breiteten sich auf alle 50 Bundesstaaten und sieben weitere Länder aus. [[Geraldo Rivera]] gestaltete 1991 eine Fernsehsendung mit den offen homosexuell lebenden [[Dick Sargent]], [[Sheila Kuehl]] und Robert Eichberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;history&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 fusionierte der NCOD mit dem damaligen &amp;#039;&amp;#039;Human Rights Campaign Fund&amp;#039;&amp;#039; (HRCF, später &amp;#039;&amp;#039;[[Human Rights Campaign]]&amp;#039;&amp;#039; (HRC)). Lynn Shepodd, von Anbeginn an dabei und Geschäftsführerin seit 1990, hatte diesen Zusammenschluss betrieben, um dem Projekt mehr Schubkraft zu geben. Tim McFeeley, damals Geschäftsführer des HRCF, sah in der Initiative eine wertvolle Ergänzung seiner Bewegung. Wes Combs, der vom HRCF benannte Projektdirektor, begann, umfassender Prominente in das Programm einzubinden. Die Schauspielerin [[Amanda Bearse]] erklärte sich dazu bereit, Präsidentin des &amp;#039;&amp;#039;National Coming Out Day&amp;#039;&amp;#039; 1994 zu werden. Sie war zu dieser Zeit die einzige landesweit bekannte offen lesbisch lebende Schauspielerin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Werbespot für öffentliche Institutionen trat sie auf mit der Botschaft: „Ich bin keine heterosexuelle Frau, aber ich spiele eine im Fernsehen. Und das ist, wo Schauspielerei hingehört – ins Fernsehen oder Kino. Nicht ins reale Leben. Darum habe ich mit dem Schauspielern aufgehört und mich geoutet.“ Unter der Geschäftsführerin [[Elizabeth Birch]] wuchs der NCOD zu einem ganzjährigen &amp;#039;&amp;#039;National Coming Out Project&amp;#039;&amp;#039;, das Aufrichtigkeit und Offenheit fördert, schwul, lesbisch, bisexuell, transgender auf dem Campus, am Arbeitsplatz oder zu Hause zu sein. Die über das Jahr verteilten Aktivitäten gipfeln jeweils am NCOD.&amp;lt;ref name=&amp;quot;history&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Candace Gingrich]] besuchte 1995 innerhalb von sechs Monaten 52 Städte. Die Halbschwester von [[Newt Gingrich]], dem damaligen [[Sprecher des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten]], kam mit der Botschaft: „Dein Bruder muss nicht Sprecher des Repräsentantenhauses sein, damit deine Stimme gehört wird.“ [[Dan Butler]] sagte in Fernsehspots und Zeitungsanzeigen: „Ich bin kein heterosexueller Mann, aber ich spiele einen im Fernsehen.“ Die Sängerin [[Melissa Etheridge]] erinnerte in von 100 Radiostationen gespielten Radiospots daran, dass [[Etikett|Label]] auf Schallplatten gehören, nicht auf Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wahljahr 1996 wurde das Projektprofil erweitert. Jetzt hieß es: „Du hast die Macht. Registriere dich. Wähle.“ Ab September 1997 gab es mit Betty DeGeneres, Mutter von [[Ellen DeGeneres]], die erste heterosexuelle Sprecherin. Im &amp;#039;&amp;#039;HRC Quarterly&amp;#039;&amp;#039; sagte sie: „Die Tatsache, dass ich eine Mutter bin, die sich für gleiche Rechte für ihre Tochter und ihre Partnerin einsetzt, betont den Punkt, dass die Beendigung der Diskriminierung aufgrund der [[sexuelle Orientierung|sexuellen Orientierung]] nicht nur für schwule und lesbische Menschen wichtig ist, es ist wichtig für ihre Familien und die Menschen, die sie lieben.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptveranstaltung fand in [[Los Angeles]] in Kooperation mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Gay and Lesbian Alliance Against Defamation]]&amp;#039;&amp;#039; statt. 2002 war das Thema „Being Out Rocks!“ Am NCOD wurde eine CD veröffentlicht, zu der offen lebende LGBT-Musiker und heterosexuelle Bündnispartner Lieder beisteuerten, darunter [[Cyndi Lauper]], [[Queen (Band)|Queen]], [[k.d. lang]] und [[Sarah McLachlan]]. Melissa Etheridge sagte: „Ich hoffe, dass Bemühungen wie diese Teenagern deutlich machen, dass sie sie selbst sein können – ohne Angst davor, dass ihre sexuelle Orientierung ein Hindernis ihres Erfolgs sein könnte.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war auch auf einem Plakat mit 18 weiteren offen lebenden LGBT-Künstlern zu sehen, darunter [[Ani DiFranco]], [[Michael Stipe]], [[Indigo Girls]], [[RuPaul]] und [[Rufus Wainwright]]. Der Text des Plakats lautete: „Du magst dich fühlen, als wärst du nur ein Gesicht in der Menge, aber dich als schwul, lesbisch, bisexuell oder transgender zu outen, macht aus dir einen Star!“ Kampagnen bezüglich Wahlen gab es auch 2002, 2004 und 2008.&amp;lt;ref name=&amp;quot;history&amp;quot;/&amp;gt; 2008 wurde auf Youtube ein Video-Contest veranstaltet. Der Gewinner Tyler Oakley, Student an der [[Michigan State University]], erhielt eine Reise nach [[Washington, D.C.]], wo er im Januar 2009 Gast der [[XM Satellite Radio|XM-Satellite-Radio]]-Sendung &amp;#039;&amp;#039;The Agenda with Joe Solmonese&amp;#039;&amp;#039; war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hrc.org/issues/11223.htm |wayback=20091005034000 |text=Come Out and Vote Video Contest |archiv-bot=2023-12-06 20:35:07 InternetArchiveBot }}, Human Rights Campaign, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anregungen zur Gestaltung des Tages ===&lt;br /&gt;
Neben dem persönlichen Coming-out gegenüber der Familie, Freunden oder Arbeitskollegen schlägt der HRC weitere Aktionen für diesen Tag vor: Man kann Gastredner, die ihre Coming-out-Geschichte erzählen, Vorträge oder Diskussionsveranstaltungen zu verschiedenen LGBT-Themen betreuen, Kultur- oder Filmfestivals oder eine Fotoausstellung veranstalten, Informationstische betreiben, Unterstützung durch Kleidung bekunden (spezifische gruppengleiche Bekleidung, T-Shirts mit Sprüchen oder Symbolen), einen „Solidaritätssonntag“ in der Kirchengemeinde abhalten,&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Solidarity Sunday |url=http://www.dignityusa.org/solidarity/ |wayback=20090916071413  }}, DignityUSA, 16. Juni 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Kreide Sprüche oder Gedichte auf Gehwege schreiben, eine Party veranstalten oder sich dem demokratisch gewählten Vertreter gegenüber outen. In den USA ist der Oktober auch als „Gay and Lesbian History Month“ bekannt, was man bei Projektideen berücksichtigen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HRCidee&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hrc.org/issues/3374.htm |wayback=20090929035152 |text=Event Ideas for National Coming Out Day  }}, Human Rights Campaign&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann in einer lokalen Zeitung oder der Schüler- oder Studentenzeitung eine Anzeige mit einer „Out List“ veröffentlichen, wo nach Einwilligung Namen von offen lebenden Studenten, Mitarbeitern oder ähnlichem und heterosexuellen Unterstützern veröffentlicht werden, wie es beispielsweise an der [[University of California, Los Angeles]] ab 1994 organisiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.lgbtcampus.org/faq/outlist.html | wayback=20071213132117 | text=FAQ - The National Coming Out Day OUTList}}, National Consortium of Directors of LGBT Resources in Higher Education, 2005; bei Archive.org mit Stand: 13. Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe &amp;#039;&amp;#039;PRIDE&amp;#039;&amp;#039; an der [[University of North Carolina at Wilmington]] veranstaltet eine Aktion mit dem Titel „Hupe für die Vielfalt“. Solche Hup-Abstimmungen gibt es zu verschiedenen Anlässen in den USA. Man stellt sich mit Schildern an eine belebte Kreuzung und die Vorbeifahrenden bekunden durch kurzes Hupen Unterstützung. Man kann eine Schranktür konstruieren und die Leute einladen durchzuschreiten, also buchstäblich „aus dem Schrank herauskommen (&amp;#039;&amp;#039;to come out of the closet&amp;#039;&amp;#039;)“. Durch Bilderverkauf können Spenden gesammelt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HRCidee&amp;quot;/&amp;gt; Man kann auch Sichtbarkeit und zugleich Unterstützung für andere zeigen, indem man unter dem Motto „We&amp;#039;re here, we&amp;#039;re queer and we care about others“ („Wir sind hier, wir sind queer und kümmern uns um andere.“) Essen ausfährt, Bedürftigen hilft oder eine Müllsammelaktion organisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HRCidee&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschsprachiger Raum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Homosexualität in der Schweiz|Schweiz]] gibt es seit 1991 Aktionen zum Coming-out-Tag. Die Koordination haben [[Pink Cross]] und die [[Lesbenorganisation Schweiz]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.pinkcross.ch/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=453&amp;amp;Itemid=41&amp;amp;lang=en |wayback=20100709115618 |text=COD: Es geht doch nicht um Sex |archiv-bot=2023-12-06 20:35:07 InternetArchiveBot }}, Pink Cross, 9. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Homosexualität in Liechtenstein|Liechtenstein]] ist die Zeit um den Coming-out-Tag jene, in der seit 1997 die meisten Aktionen stattfinden. Koordinator ist der Verein &amp;#039;&amp;#039;FLay&amp;#039;&amp;#039;. Es gibt je nach Jahr einen Infostand, Filmvorführungen, Kabarett und eine „Coming-Out-Party“.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=1997: Oktober – Volksblatt „Coming-Out Tag“ |url=http://www.flay.li/Archiv/1997/tabid/280/Default.aspx |wayback=20110722145529  }}, flay.li, Archiv&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland veranstalten verschiedene Initiativen kleine Projekte. Der Verein &amp;#039;&amp;#039;Coming Out Day e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; möchte auf die Situation von schwulen und lesbischen Jugendlichen aufmerksam machen und auch den Aktionstag in Deutschland etablieren. Der Vereinsname bezieht sich sowohl auf den Tag selbst als auch auf den Tag des persönlichen Coming-outs.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.coming-out-day.de/verein/ Über Coming Out Day e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit dem [[Jugendnetzwerk Lambda]] und dem Webportal [[dbna]] veranstaltete er 2009 einen Videowettbewerb für Jugendliche unter dem Titel „Outtakes – Deine Ansage zum Coming-Out-Tag“ mit zwei Kategorien: 1.) „Ich bin schwul, lesbisch, bi-, hetero- oder transsexuell, das bedeutet aber nicht, dass ich …“, wo bewusst mit Klischees gespielt werden kann. 2.) „Ich oute mich für …“, wo jeder ein kleines Geheimnis preisgeben kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-10 |url=http://www.lambda-online.de/component/content/article/159-outtakes-deine-ansage-zum-coming-out-tag |text=„Outtakes – Deine Ansage zum Coming-Out-Tag“ |fix-attempted=1}}, Jugendnetzwerk Lambda.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland und Österreich finden ebenfalls zahlreiche Aktionen am 17. Mai statt, dem [[International Day Against Homophobia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Länder ==&lt;br /&gt;
Im Vereinigten Königreich wurde die erste bekannte Aktion zum COD im Jahre 2000 vom damaligen &amp;#039;&amp;#039;Mr. Gay UK&amp;#039;&amp;#039; durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mrgayuk.co.uk/home/?topic=657 Harry French launches Coming Out Day], 2000&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Niederlanden sprach im November 2007 der Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft [[Ronald Plasterk]] von der Notwendigkeit eines COD, dort auch &amp;#039;&amp;#039;Coming-Out-Dag&amp;#039;&amp;#039; genannt, und wurde vom ganzen Kabinett unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robin van der Kloor: {{Webarchiv|url=http://www.elsevier.nl/web/Nieuws/Politiek/145980/Plasterk-wil-Coming-Out-Day-voor-homos.htm |wayback=20080515091704 |text=Plasterk wil Coming Out Day voor homo&amp;#039;s  }}, Elsevier, 9. November 2007&amp;lt;br/&amp;gt; {{Webarchiv|text=Plasterk strijdt voor homo&amp;#039;s |url=http://www.gay.nl/article/11020//Plasterk_strijdt_voor_homos |wayback=20080515091704  }}, gay.nl, 9. November 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; 2008 wurde der erste niederländische Coming-out-Tag mit tatkräftiger Unterstützung des Ministers durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.coc.nl/dopage.pl?thema=any&amp;amp;pagina=viewartikel&amp;amp;artikel_id=2496 |wayback=20101214051341 |text=COMING OUT DAG SPECIAL |archiv-bot=2024-11-19 05:56:50 InternetArchiveBot }}, coc.nl, 7. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; In Russland fanden die ersten Aktivitäten zum COD in [[Sankt Petersburg]] ebenfalls im Oktober 2008 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ggg.at/index.php?id=62&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1695&amp;amp;cHash=b178506132 Russland registriert lesbischwulen Verein], ggg.at, 18. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Aktivitäten sind aus Kanada bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Homosexualität in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Vanessa Baird]]: &amp;#039;&amp;#039;Sex, Love &amp;amp; Homophobia. Lesbian, gay, bisexual and transgender lives.&amp;#039;&amp;#039; London: [[Amnesty International]] [[Vereinigtes Königreich|UK]], 2004 (mit einer Einführung von [[Grayson Perry]] und einem Vorwort des [[Friedensnobelpreis]]trägers Erzbischof [[Desmond Tutu]]) ISBN 1-873328-57-5&lt;br /&gt;
* Jeremy P. Hayes, Ronni Sanlo: &amp;#039;&amp;#039;National Coming Out Day&amp;#039;&amp;#039;, in: James Thomas Sears (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Youth, Education, and Sexualities: K-Z&amp;#039;&amp;#039; (Band 2 von &amp;#039;&amp;#039;Youth, Education, and Sexualities: An International Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;), Greenwood Publishing Group, 2005, ISBN 0313327556, S. 583–585&lt;br /&gt;
* Lisa Neff: [http://www.365gay.com/opinion/neff-yep-im-gay/ Neff: Yep, I’m gay], 356gay.com, 28. September 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|National Coming Out Day}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|11. Oktober ist Coming-out-Tag|11. Oktober ist Coming-out-Tag (über 2009)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hrc.org/issues/coming_out/13476.htm National Coming Out Day] (USA, [[Human Rights Campaign]])&lt;br /&gt;
* [http://www.comingoutday.ch/ www.comingoutday.ch] (Schweiz)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/user/ComingOutTag Youtube-Channel Coming Out Tag 2009] (Deutschland)&lt;br /&gt;
* [http://www.coming-out-day.de/ Coming Out Day e.&amp;amp;nbsp;V.] (Deutschland)&lt;br /&gt;
* [http://www.vol.at/news/vorarlberg/artikel/ich-bin-leider-nicht-homosexuell-coming-out-day/cn/news-20091011-01120098 Straßeninterviews in Vorarlberg zum Coming-out-Tag 2009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LGBT-Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktionstag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstveranstaltung 1988]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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