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	<title>Comic in Polen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hinnerk11: /* Weblinks */ Link auf Webshop</title>
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		<updated>2024-03-27T16:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Link auf Webshop&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Polen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Comic]]s&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bereits vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in Tageszeitungen abgedruckt. Der allererste eigene polnische [[Superheld|Comic-Held]] war der 1933 zum Leben erwachte Ziegenbock &amp;#039;&amp;#039;Koziołek Matołek&amp;#039;&amp;#039; von Zeichner [[Marian Walentynowicz]] und Texter [[Kornel Makuszyński]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tadeusz Baranowski.jpg|thumb|[[Tadeusz Baranowski (Comic-Künstler)|Tadeusz Baranowski]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Janusz Christa.jpg|thumb|[[Janusz Christa]]]]&lt;br /&gt;
Im großen Stil wurden Comics in Polen allerdings erstmals in den späten 1940er Jahren in Form von Heften oder Taschenbüchern veröffentlicht. Optischen und literarischen Einfluss auf die frühen Publikationen hatten dabei vor allem die US-amerikanischen Werke der 1930er und 1940er Jahre. [[Lizenz]]veröffentlichungen gab es kaum, meist waren veröffentlichte Comics ab den 1940ern eigene Produktionen polnischer [[Zeichner]] und [[Autor]]en. Der restliche europäische Comic erlangte erst Jahre später Einfluss auf die Comicschaffenden in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Comics der Zeit von 1948 bis zur Wende 1989 gehörten in erster Linie besonders idealistische und politisch engagierte Titel aus eigener Produktion, wie die heutige Kultserie &amp;#039;&amp;#039;Kapitan Żbik&amp;#039;&amp;#039; und eher bildende Serien, wie &amp;#039;&amp;#039;Historia Państwa Polskiego&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des polnischen Staates&amp;#039;&amp;#039;). Wichtigster Vertreter von anspruchsvolleren Comics mit einem [[Surrealismus|surrealistischen]] Humor war zu der Zeit [[Tadeusz Baranowski (Comic-Künstler)|Tadeusz Baranowski]]. Doch auch andere Comics, die eher auf Unterhaltung hinaus zielten, besaßen ihren festen Platz. Zu diesen zählten u. a. die Comicserien &amp;#039;&amp;#039;Tytus, Romek i A&amp;#039;Tomek&amp;#039;&amp;#039; von [[Papcio Chmiel]] für jüngere Leser (entfernt vergleichbar mit den &amp;#039;&amp;#039;[[Abrafaxe]]n&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]), &amp;#039;&amp;#039;Kapitan Kloss&amp;#039;&amp;#039;, eine Serie über einen polnischen Geheimagenten, der als [[Wehrmacht]]s[[offizier]] Aufträge für die [[Rote Armee|Sowjetische Armee]] im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] erfüllt, die Funnyserien &amp;#039;&amp;#039;Kajko i Kokosz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kajtek i Koko w Kosmosie&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Kajtek und Koko im Weltraum&amp;#039;&amp;#039;) von [[Janusz Christa]] sowie die [[Science-Fiction]]-Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Funky Koval]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jacek Rodek]], die bedeutend und wegweisend für die Entwicklung des Mediums in Polen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben zahlreichen Comics wurde auch eine Reihe richtiger Fachmagazine und anderer [[Sekundärliteratur]] veröffentlicht. Zu einem der wichtigsten der kommunistischen Ära zählt das Magazin &amp;#039;&amp;#039;Relax&amp;#039;&amp;#039;, welches beispielsweise mit dem [[Deutschland|deutschen]] Comicmagazin &amp;#039;&amp;#039;Zack&amp;#039;&amp;#039; vergleichbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Relax&amp;#039;&amp;#039; wurden neben Fachartikeln und Rezensionen auch zahlreiche [[Comicstrip]]s von heute namhaften Künstlern veröffentlicht und teilweise auch speziell dafür produziert. So machten z. B. Autoren und Zeichner, wie [[Grzegorz Rosinski|Grzegorz Rosiński]], der später durch die [[Frankobelgischer Comic|frankobelgische]] Fantasyserie &amp;#039;&amp;#039;[[Thorgal]]&amp;#039;&amp;#039; weltweites Ansehen erlangte, und [[Bogusław Polch]], dessen Werk &amp;#039;&amp;#039;Bogowie z Kosmosu&amp;#039;&amp;#039; (dt. unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Götzen&amp;#039;&amp;#039; erschienen) in mittlerweile mehr als fünfzehn Sprachen übersetzt wurde, über dieses Magazin Karriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben &amp;#039;&amp;#039;Relax&amp;#039;&amp;#039; befanden sich jede Menge anderer Zeitschriften auf dem Markt, die entweder in [[Kiosk]]s, am [[Bahnhof]] oder im [[Buchhandel]] erhältlich waren, wie auch das schlicht benannte Magazin &amp;#039;&amp;#039;Komiks&amp;#039;&amp;#039;, das neben heimischen Comicstrips auch erstmals ausländische Titel herausbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wende 1989 entwickelte sich ein plötzlicher Comicboom in Polen. Innerhalb der ersten drei Jahre bildeten sich Dutzende von kleinen und größeren Verlagen, die entweder eigene Reihen produzierten oder lizenzierte Serien aus dem Ausland veröffentlichten. Erstmals wurden auch verstärkt US-amerikanische und zahlreiche frankobelgische Comics veröffentlicht, die zuvor nur vereinzelt anzutreffen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 1990er Jahre ist der Comic ein fester Bestandteil der polnischen Literaturszene. Junge Nachwuchskünstler werden durch verschiedene private und auch staatliche Aktionen gefördert. In [[Krakau]] und [[Warschau]] haben sich feste Comicfestivals etabliert. Zudem finden in [[Łódź]] und Warschau alljährlich Messen, wie das &amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Comicfestival in Łódź|Internationale Festival des Comics]]&amp;#039;&amp;#039; statt, bei dem bereits internationale Größen, wie [[Jean Giraud|Moebius]] oder [[Milo Manara]] gastierten. Zahlreiche [[Fanzine]]s halten die unabhängige Comicszenen am Leben. Wichtigste Vertreter sind &amp;#039;&amp;#039;AQQ&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ziniol&amp;#039;&amp;#039;, die am Kiosk und im Buchhandel verkauft werden. Letzteres veröffentlicht zudem regelmäßig Comics aus [[Deutschland|deutscher]] Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
Gesellschaftlich war und ist der Comic nicht als [[Schundliteratur]] gebrandmarkt und hatte auch nicht die Schwierigkeiten sich durchzusetzen, wie im Rest des ehemaligen [[Ostblock]]s oder gar einigen Ländern [[Westeuropa]]s. Die Funktionäre der kommunistischen Regierungspartei [[Polnische Vereinigte Arbeiterpartei|PZPR]] nutzten sogar das Medium zu [[Edukation|Lern-]] und [[Propaganda]]zwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit spielen vor allem die einheimischen Comicschaffenden eine wichtige Rolle. Sie veröffentlichen innovative und teils sehr künstlerische Comics, was ihnen besonders durch moderne Wege zum Kunden ermöglicht wird. So findet sich in jeder Stadt mindestens ein Multimediaanbieter, meist Buchhandlungen der Kette [[Empik]], in der es Comics sämtlicher Verlage zu kaufen gibt. Die wichtigsten dieser Verlagshäuser sind der in [[Breslau]] gegründete Verlag &amp;#039;&amp;#039;Mandragora&amp;#039;&amp;#039;, der auch in Deutschland bekannte Warschauer Verlag &amp;#039;&amp;#039;Kultura Gniewu&amp;#039;&amp;#039;, der bereits einige deutsche Comicproduktionen in Polen veröffentlicht hat und die polnische Tochterfirma des dänischen Verlagskonzerns &amp;#039;&amp;#039;[[Egmont Ehapa]]&amp;#039;&amp;#039;. Auch Comicadaptionen von polnischen [[Literaturklassiker]]n, wie beispielsweise von [[Nobelpreis]]träger [[Henryk Sienkiewicz]], sowie Comics zu historischen und aktuellen Ereignissen, wie zum Jubiläum der [[Solidarność]]-Bewegung, erfreuen sich großer Beliebtheit. Auf letztere hat sich besonders der Verlag &amp;#039;&amp;#039;Zin Zin Press&amp;#039;&amp;#039; spezialisiert, der auch international mit [[Tschechien|tschechischen]] und [[Baltikum|baltischen]] Comickünstlern zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der gegenwärtig beliebtesten Comicserien sind &amp;#039;&amp;#039;[[Jeż Jerzy]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Rafał Skarżycki]] und [[Tomasz Lew Leśniak]], die für das Kino als Animationsfilm verfilmt wurde, sowie &amp;#039;&amp;#039;Pierwsza Brygada&amp;#039;&amp;#039; von [[Tobiasz Piątkowski]] und [[Krzysztof Janicz]]. Populär und wegweisend ist zudem die Arbeit von Comickünstlerin [[Agata Nowicka]], die Comics und Illustrationen mit dem Programm [[Microsoft Paint|Paint]] entwickelt. Seit Ende der 1990er kann man zudem auch verstärkt [[Japan|japanische]] [[Manga]]s und [[Korea|koreanische]] [[Manhwa]]s in Polen vorfinden. Wie in Deutschland, haben sich auch in Polen einige speziell dafür gegründete Verlage auf dem Markt gefunden, die lediglich Veröffentlichungen aus Asien anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wrak.pl Wrak – Polnische Presseagentur für Comics] (poln.)&lt;br /&gt;
* [http://www.komiks.nast.pl Aleja Komiksu – Polnisches Onlinemagazin] (poln.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnischer Comic| Comic in Polen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hinnerk11</name></author>
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