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	<title>Combined Operations Headquarters - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DerwahreStinkstiefel: /* Geschichte */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Combined Operations Headquarters&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;COHQ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein Im Juli 1940, nach dem Fall Frankreichs während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] eingerichtetes, teilstreitkräfteübergreifendes Hauptquartier der britischen Streitkräfte, das für die [[Kommando (Militär)|Commando]]-Kriegsführung zuständig war. Unter ihm waren Spezialeinheiten zusammengefasst, die von 1940 bis 1944 [[Raid (Militäraktion)|Raids]] im besetzten Europa durchführten. Des Weiteren wurden verschiedene technische Innovationen, die bei der Rückkehr der alliierten Streitkräfte auf den Kontinent Anwendung fanden, unter der Leitung des COHQ entwickelt. Das COHQ bestand bis 1951, als es in &amp;#039;&amp;#039;Amphibious Warfare Headquarters&amp;#039;&amp;#039; (AWHQ) umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Aufstellung des Combined Operations Headquarters gingen die Niederlagen der britischen Streitkräfte in Norwegen ([[Unternehmen Weserübung]]) und Frankreich ([[Schlacht von Dünkirchen]]) 1940 voraus. Am 14. Juni 1940 wurde Lieutenant General [[Alan Bourne]] von den britischen Chiefs of Staff zum &amp;#039;&amp;#039;Commander of Raiding Operations&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Sechs ursprünglich für den Einsatz in Norwegen gebildete Commando-Kompanien bildeten den Grundstock der britischen Commandos. Dazu kam das bereits seit 1938 bestehende &amp;#039;&amp;#039;Inter-Service Training and Development Centre&amp;#039;&amp;#039; (ISTDC). Zwei erfolglose Raids gegen [[Boulogne-sur-Mer|Boulogne]] und [[Guernsey]] bewogen [[Winston Churchill]], Bourne im Juli 1940 durch seinen Vertrauten Admiral of the Fleet [[Roger Keyes, 1. Baron Keyes|Roger Keyes]] mit dem neuen Titel &amp;#039;&amp;#039;Director of Combined Operations&amp;#039;&amp;#039; zu ersetzen. Churchill wollte weniger auf Nadelstichangriffe als auf umfangreichere Kommando-Operationen in Zusammenarbeit mit den Teilstreitkräften setzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christopher M. Bell: &amp;#039;&amp;#039;Churchill &amp;amp; Sea Power.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2013. ISBN 978-0-19-969357-3. S. 207&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Zweck wurden die Commandos beträchtlich ausgebaut und bis Ende 1940 fünf &amp;#039;&amp;#039;Special Service Battalions&amp;#039;&amp;#039; aufgestellt, die in der &amp;#039;&amp;#039;Special Service Brigade&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst wurden. Aus taktischen Gründen kehrte man jedoch bereits im Februar 1941 zur Organisation in den kleineren Commandos zurück. Bis zum Kriegsende wurden vier Commando-Brigaden aufgestellt. Aus einem Teil der Commandos ging der [[Special Air Service]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1941 verlor Keyes seinen Posten nach einem internen Machtkampf mit den Chiefs of Staff. Sein Nachfolger wurde Commodore [[Louis Mountbatten, 1. Earl Mountbatten of Burma|Lord Louis Mountbatten]] (zunächst nur als Advisor, später als &amp;#039;&amp;#039;Chief of Combined Operations&amp;#039;&amp;#039;), dessen Name vor allem mit dem desaströsen [[Operation Jubilee|Raid gegen Dieppe]] im August 1942 verbunden ist. Als Mountbatten im Oktober 1943 als Oberbefehlshaber nach Südostasien versetzt wurde, wurde Major-General [[Robert Laycock (Offizier)|Robert Laycock]] sein Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operationen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* [[Operation Claymore]] ([[Lofoten]], März 1941)&lt;br /&gt;
* [[Operation Archery]] ([[Vågsøy]], Dezember 1941)&lt;br /&gt;
* [[Operation Anklet]] (Lofoten, Dezember 1941)&lt;br /&gt;
* [[Operation Chariot]] ([[Saint-Nazaire]], März 1942)&lt;br /&gt;
* [[Operation Jubilee]] ([[Dieppe]], August 1942)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Commandos waren ab 1943 an praktisch allen größeren Landungsoperationen in Europa beteiligt, wie [[Operation Husky]], [[Operation Avalanche (Zweiter Weltkrieg)|Operation Avalanche]], [[Operation Shingle]], [[Operation Neptune]] und [[Operation Dragoon]]. Hinzu kamen Einsätze im Nahen Osten und in Nordafrika sowie in Südostasien. Daneben spielten die Commandos eine größere Rolle unter anderem in der [[Schlacht an der Scheldemündung]] und bei der [[Operation Plunder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1940 wurde im schottischen [[Inveraray]] am [[Loch Fyne]] das &amp;#039;&amp;#039;Combined Operations Training Centre&amp;#039;&amp;#039; eröffnet. Später wurde für die Grundausbildung der Commandos zusätzlich ein &amp;#039;&amp;#039;Commando Basic Training Centre&amp;#039;&amp;#039; in [[Achnacarry]] eingerichtet. Die Einrichtungen wurden auch von den 1942 gegründeten [[United States Army Rangers]] und Spezialeinheiten anderer Nationen benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ägyptischen [[Kabret]] am [[Bitterseen|Großen Bittersee]] bestand seit März 1941 das &amp;#039;&amp;#039;Combined Training Centre (CTC) Middle East&amp;#039;&amp;#039;. Ähnliche Einrichtungen gab es später auch in Indien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Zu den Einrichtungen unter der Aufsicht des COHQ gehörte das &amp;#039;&amp;#039;Combined Operations Experimental Establishment (COXE)&amp;#039;&amp;#039; in Devon (Nachfolger des ISTDC), das unter anderem für technische Innovationen wie das [[Operation PLUTO|PLUTO]]-Projekt, die [[Mulberry-Hafen|Mulberry-Häfen]], die [[DD tank]]s und das nicht realisierte [[Projekt Habbakuk]] verantwortlich zeichnet. Zudem gehen zahlreiche Entwürfe für alliierte Landungsschiffe auf seine Arbeiten zurück. Zu den Beratern des COHQ in technischen Fragen gehörten [[Geoffrey Pyke]], [[John Desmond Bernal]] und [[Solly Zuckerman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
;Sekundärliteratur&lt;br /&gt;
* Glen St John Barclay: &amp;#039;&amp;#039;‚Butcher and Bolt‘: Admiral Roger Keyes and British Combined Operations, 1940–1941.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naval War College Review&amp;#039;&amp;#039;, März 1982.&lt;br /&gt;
* Bernard Fergusson: &amp;#039;&amp;#039;The Watery Maze: The Story of Combined Operations.&amp;#039;&amp;#039; Collins, London 1961.&lt;br /&gt;
* Kenneth Macksey: &amp;#039;&amp;#039;Commando Strike: The Story of Amphibious Raiding in World War II.&amp;#039;&amp;#039; Secker &amp;amp; Warburg, 1985. ISBN 0-436-27025-0.&lt;br /&gt;
* Kenneth Macksey: &amp;#039;&amp;#039;Commando: Hit-and-Run Combat in World War II.&amp;#039;&amp;#039; Scarborough House, 1990. ISBN 0-8128-2973-5.&lt;br /&gt;
* Charles Messenger: &amp;#039;&amp;#039;The Commandos: 1940–1946.&amp;#039;&amp;#039; W. Kimber, 1985. ISBN 0-7183-0553-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Offizielle Darstellungen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;History of the Combined Operations Organisation, 1940–1945.&amp;#039;&amp;#039; Amphibious Warfare Headquarters, London 1956.&lt;br /&gt;
* [[Hilary Saint George Saunders]]: &amp;#039;&amp;#039;Combined Operations: The Official Story of the Commandos.&amp;#039;&amp;#039; Combined Operations Command, 1943. ([https://archive.org/details/combinedoperatio006231mbp Online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Combined Operations Headquarters (UK, World War II)|Combined Operations Headquarters}}&lt;br /&gt;
* [https://www.combinedops.com/ Website über die Combined Operations im Zweiten Weltkrieg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Militärgeschichte (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (britische Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerwahreStinkstiefel</name></author>
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